Krampf im linken Oberarm: Ursachen, Diagnose und Behandlung

Schmerzen im linken Oberarm können vielfältige Ursachen haben. Es ist wichtig, die zugrunde liegende Ursache zu identifizieren, um eine angemessene Behandlung einzuleiten. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über mögliche Ursachen, Diagnosemethoden und Behandlungsansätze bei Krämpfen und Schmerzen im linken Oberarm.

Einführung

Schmerzen im Oberarm, insbesondere im linken Oberarm, können beunruhigend sein. Oftmals werden sie mit einem Herzinfarkt in Verbindung gebracht, was zu zusätzlicher Angst führt. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass es viele andere Ursachen für Oberarmschmerzen gibt, die von harmlosen Muskelverspannungen bis hin zu ernsthafteren Erkrankungen reichen können. Eine genaue Diagnose ist entscheidend, um die richtige Behandlung zu gewährleisten.

Mögliche Ursachen für Krämpfe und Schmerzen im linken Oberarm

Die Ursachen für Schmerzen im Oberarm sind vielfältig. Hier sind einige der häufigsten Ursachen:

1. Muskelbedingte Ursachen

  • Muskelkater: Intensive oder ungewohnte körperliche Aktivität kann zu Muskelkater im Oberarm führen.
  • Muskelzerrung oder -riss: Eine plötzliche oder übermäßige Belastung kann zu einer Zerrung oder einem Riss der Muskeln im Oberarm führen.
  • Muskuläre Dysbalance: Ein Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Muskelgruppen im Arm und der Schulter kann das Risiko für Muskelkater, Zerrungen oder Risse erhöhen. Ein muskulärer Dysbalancen-Check kann helfen, solchen Schmerzen vorzubeugen.
  • Muskelverspannungen: Anhaltende Fehlhaltungen, Stress oder Überlastung können zu Muskelverspannungen im Oberarm führen.
  • Krämpfe: Muskelkrämpfe sind plötzliche, unwillkürliche und oft schmerzhafte Kontraktionen eines Muskels oder einer Muskelgruppe. Sie können durch Überanstrengung, Dehydration oder Elektrolytungleichgewicht verursacht werden.

2. Sehnenbedingte Ursachen

  • Tendinitis (Sehnenentzündung): Entzündungen der Sehnen im Oberarm, wie beispielsweise der Bizepssehne, können zu Schmerzen führen.
  • Kalkschulter: Ablagerungen von Kalk in den Sehnen der Rotatorenmanschette können starke Schmerzen im Oberarm verursachen.
  • Bizepssehnenriss: Gelenkverletzungen, Bänder- und Sehnenverletzungen, z. B. ein Bizepssehnenriss bei Schmerzen im Oberarm.

3. Nervenbedingte Ursachen

  • Nervenschädigung: Eine Schädigung der Nerven, die den Oberarm versorgen, kann zu Schmerzen, Taubheitsgefühl oder Kribbeln führen. Dies kann durch eine Nervenwurzelkompression in der Halswirbelsäule (HWS) verursacht werden. Betroffene Hautbereiche sind die Dermatome C4, C5 und C6. Auch der Nervus axillaris (seitliche Schulter) oder N. Radialis können betroffen sein.
  • Neuralgische Amyotrophie: Diese seltene Erkrankung verursacht plötzlich auftretende, reißende Schmerzen im Arm, oft beginnend im Schultergelenk und ausstrahlend in den Oberarm. Muskelschwäche und Lähmungen können hinzukommen.
  • Engpasssyndrome: Einengung von Muskeln, Nerven und Blutgefäßen.
  • Karpaltunnelsyndrom: Das Karpaltunnelsyndrom kann auch zu ausstrahlenden Schmerzen im Arm führen.
  • Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule: Letzteres führt zusätzlich meist zu starken ausstrahlenden Schmerzen entlang des Nackens und ebenfalls zum Auftreten von Missempfindungen.

4. Gelenkbedingte Ursachen

  • Arthrose: Arthrose in der Schulter oder im Ellenbogen kann zu Schmerzen im Oberarm führen.
  • Schulter-Arm-Syndrom (Zervikobrachialgie): Ein Komplex von Symptomen rund um Nacken, Schultern und Arme, oft verursacht durch muskulär-fasziale Probleme an der Halswirbelsäule.
  • Impingement-Syndrom: Eine schmerzhafte Engstelle in der Schulter, bei der der Oberarmknochen Teile der Rotatorenmanschette und den Schleimbeutel einklemmt.
  • Frozen Shoulder: Eine Entzündung in der Schulter, die zu einer eingeschränkten Beweglichkeit und Schmerzen führt.
  • Gelenkentzündung (Arthritis): Eine Entzündung der Gelenke im Arm kann Schmerzen verursachen.
  • Gelenkverschleiß (Arthrose): Der Verschleiß der Gelenke im Arm kann Schmerzen verursachen.
  • Gelenkausrenkung (Luxation): Eine Ausrenkung der Gelenke im Arm kann Schmerzen verursachen.
  • Schleimbeutelentzündung: Schleimbeutelentzündung, beispielsweise im Ellenbogengelenk (Bursitis olecrani).

5. Vaskuläre Ursachen

  • Durchblutungsstörungen: Durchblutungsstörungen im Arm können zu Schmerzen und Krämpfen führen.
  • Blutgerinnsel (Thrombosen): Blutgerinnsel im Arm können ebenfalls Schmerzen verursachen.

6. Andere Ursachen

  • Herzinfarkt: Starke Schmerzen im Brustkorb und im linken Arm können Anzeichen eines Herzinfarkts sein. Es ist wichtig, bei Verdacht sofort den Notruf zu wählen.
  • Polymyalgia rheumatica: Selten kann es sich um eine rheumatische Erkrankung (Polymyalgia rheumatica) handeln, die besonders die Schultern und den Oberarm betrifft. Häufig ist der rechte und linke Oberarm betroffen. Eine Polymyalgia rheumatica verursacht häufig starke Muskelschmerzen im Oberarm.
  • Tumoren: Gutartige oder bösartige Tumoren im Arm können Schmerzen verursachen.
  • Infektionen: Infektionen im Arm können ebenfalls Schmerzen verursachen.
  • Fibromyalgie: Fibromyalgie kann zu chronischen Schmerzen im ganzen Körper, einschließlich der Arme, führen.
  • Lipödem: Lipödem kann zu Schmerzen und Schwellungen in den Armen führen.

7. Ursachen im Zusammenhang mit bestimmten Bewegungen

  • Schmerzen beim Jacke anziehen: Treten Schmerzen im Oberarm beim Jacke anziehen auf, gibt es hierfür verschiedene mögliche Ursachen. Am häufigsten liegt das Problem hierbei jedoch nicht im Oberarm selbst, sondern in der Schulter mit ausstrahlenden Schmerzen bis in den Oberarm. Dass die Schmerzen beim Jacke anziehen auftreten, deutet auf Schmerzen aufgrund der Abspreizung des Arms hin, was wiederum ein typisches Symptom im Rahmen eines Impingement-Syndroms ist.
  • Armschmerzen beim Hochheben: Treten beim Anheben eines Arms oder beider Arme oder beim Hochheben schwerer Gegenstände Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auf, ist dies meist Hinweis auf ein Problem der Muskeln oder der Sehnen, mit denen die Muskeln am Knochen befestigt sind. Typische Ursachen sind Muskelkater, Verspannungen oder eine Sehnenscheidenentzündung.
  • Armschmerzen nachts: Nächtliche Schmerzen in der Schulter, die in den seitlichen Oberarm ausstrahlen, sind ein typisches Symptom einer Rotatorenmanschettenruptur, einer Verletzung der Muskel-Sehnengruppe, die das Schultergelenk umgibt.
  • Mausarm (RSI-Syndrom): Der Mausarm (RSI-Syndrom) betrifft Hand, Arm, Schulter und Nacken durch wiederholte Belastung, häufig bei Computernutzung.

8. Armschmerzen nach Impfung

Viele Impfungen werden in den Oberarm gespritzt. Nach der Impfung können Schmerzen an der Stelle des Einstiches auftreten, zudem kann diese leicht gerötet und geschwollen sein. Das ist normal und kein Grund zur Sorge, sondern ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem auf den Impfstoff reagiert. Auch Gliederschmerzen sowie Fieber und Kopfschmerzen sind möglich. Normalerweise verschwinden alle Beschwerden nach wenigen Tagen wieder.

Symptome von Schmerzen im Oberarm

Die Symptome von Schmerzen im Oberarm können je nach Ursache variieren. Einige häufige Symptome sind:

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  • Schmerzen, die sich als stechend, ziehend, brennend oder dumpf anfühlen können.
  • Schmerzen, die bei Bewegung schlimmer werden.
  • Schmerzen, die in Ruhe auftreten.
  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln im Arm.
  • Schwäche im Arm.
  • Eingeschränkte Beweglichkeit des Arms.
  • Schwellung oder Rötung im Arm.
  • Kraftverlust oder Lähmung.
  • Missempfindungen.

Diagnose von Schmerzen im Oberarm

Die Diagnose von Schmerzen im Oberarm umfasst in der Regel die folgenden Schritte:

  1. Anamnese: Der Arzt wird den Patienten nach seiner Krankengeschichte, seinen Symptomen und möglichen Auslösern fragen.
  2. Körperliche Untersuchung: Der Arzt wird den Arm untersuchen, um die Schmerzquelle zu lokalisieren und die Beweglichkeit, Kraft und Sensibilität zu prüfen. Die Untersuchung umfasst beide Arme sowie den Schultergürtel und gegebenenfalls den Rücken. Hier liegt der Fokus auf der Erfassung möglicher Funktionseinschränkungen und Störungen der Beweglichkeit.
  3. Bildgebende Verfahren:
    • Röntgen: Ein Röntgenbild kann helfen, Knochenbrüche, Arthrose oder andere knöcherne Veränderungen auszuschließen. Die Anfertigung eines Röntgenbildes dient bei Schmerzen im Oberarm in erster Linie zum Ausschluss mögliche knöcherner Veränderungen. Daher wird es häufig nach einer Verletzung oder einem Unfall durchgeführt, da sich alleine anhand der klinischen Untersuchung ein Knochenbruch nur selten ausschließen lässt. Des Weiteren können im Röntgenbild andere knöcherne Veränderungen, beispielsweise im Sinne eines Knochentumors, sichtbar gemacht werden.
    • Ultraschall: Eine Ultraschalluntersuchung kann helfen, Weichteilschäden wie Muskelrisse, Sehnenentzündungen oder Schleimbeutelentzündungen zu erkennen. Die Untersuchung mittels Ultraschall stellt bei Schmerzen im Oberarm eine sinnvolle diagnostische Maßnahme zur Abklärung möglicher Weichteilschäden dar. Häufig werden die Beschwerden durch muskuläre Schädigungen ausgelöst, die im Ultraschall gut erfasst werden können. Dazu gehören beispielsweise Muskelfaserrisse, muskuläre Reizungen oder die Entzündung einer Muskelsehne. Hierbei spielt auch die muskuläre Durchblutung eine Rolle, die im Ultraschall mithilfe der Doppler-Sonographie sichtbar gemacht werden kann.
    • MRT (Magnetresonanztomographie): Ein MRT kann detaillierte Bilder von Weichteilen wie Muskeln, Sehnen, Bändern und Nerven liefern. Ein MRT der Schulter/Oberarm wird bei Schmerzen im Oberarm nur in ausgewählten Fällen gebraucht. Dabei handelt es sich allgemein um eine kostspielige und aufwendige Untersuchungsmethode, weshalb das MRT vor allem eingesetzt wird, wenn Schädigungen der Weichteile mittels Ultraschall nicht sicher abgegrenzt bzw. ausgeschlossen werden können.
  4. Elektromyographie (EMG): Ein EMG ist ein Untersuchungsverfahren der Muskulatur, die bei Oberarmschmerzen in vielen Fällen eine wichtige Rolle spielt. Muskuläre Schwächen oder Erkrankungen können hierbei ebenso entdeckt werden wie Erkrankungen der Nerven, die für die Versorgung der Muskulatur zuständig sind und ebenfalls zu Schmerzen im Oberarm führen können.

Behandlung von Schmerzen im Oberarm

Die Behandlung von Schmerzen im Oberarm hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab. Einige gängige Behandlungsansätze sind:

1. Konservative Behandlung

  • Ruhe: Vermeiden Sie Aktivitäten, die die Schmerzen verschlimmern. Bei akuten Armschmerzen durch Überlastung oder eine Verletzung ist immer Entlastung angebracht. Häufig ist es notwendig, den Arm durch einen Verband oder eine Schiene ruhigzustellen.
  • Kühlung: Kühlen Sie den Arm mehrmals täglich für 15-20 Minuten mit Eispackungen, um Schwellungen und Entzündungen zu reduzieren. Bei akuten Verletzungen und Entzündungen hingegen ist es in der Regel besser, die betroffene Stelle zu kühlen. Kälte kann Entzündungen lindern und Schwellungen entgegenwirken. Im Fall einer Muskelzerrung oder Gelenkentzündung können sich die Beschwerden durch Wärme noch verstärken.
  • Wärme: Wärme kann helfen, Muskelverspannungen zu lösen. Viele Menschen empfinden Bäder, Saunagänge und Wärmepackungen als wohltuend, wenn sie Verspannungen oder Muskelkater im Arm haben. Tatsächlich kann Wärme in diesen Fällen hilfreich sein, da sie die Muskulatur entspannt.
  • Schmerzmittel: Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen können helfen, die Schmerzen zu lindern.
  • Entzündungshemmende Medikamente: Entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen oder Diclofenac können helfen, Entzündungen zu reduzieren.
  • Physiotherapie: Physiotherapie kann helfen, die Muskeln zu stärken, die Beweglichkeit zu verbessern und die Schmerzen zu lindern. Die Anwendung von Tapes ist bei Schmerzen im Oberarm eine sinnvolle Maßnahme im Rahmen der muskulären Rehabilitation. Sie erfolgt entsprechend meist im Anschluss an eine vorübergehende Ruhigstellung und unterstützt die muskuläre Durchblutung durch das Anbringend der Tapes unter Zug. Daher eignet sich das Taping besonders gut bei Muskelbeschwerden im Bizeps- oder Trizeps-Muskel. Des Weiteren wirkt das Kinesiotaping stabilisierend und schützt die geschädigten Strukturen vor erneuten Verletzungen.
  • Übungen: Bei Schmerzen im Oberarm gibt es verschiedene Übungen, die angewendet werden können und regelmäßig durchgeführt werden sollten. Hierzu gehört beispielsweise die Kräftigung des Trizepsmuskels, die mithilfe einer Übung im Stehen oder Sitzen erfolgen kann. Dafür werden Gewichte benötigt, die alternativ durch Flaschen ersetzt werden können. Hier kann das Gewicht entsprechend, je nach Trainingszustand, gesteigert werden. Die Gewichte werden in beide Hände genommen und die Arme über den Kopf nach oben gestreckt. Dann werden die Unterarme nach hinten gebeugt und wieder gestreckt. Dabei sollte der Rücken stets in einer aufrechten Position bleiben.

2. Invasive Behandlung

  • Injektionen: Injektionen von Kortikosteroiden können helfen, Entzündungen und Schmerzen zu reduzieren.
  • Operation: In seltenen Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um die Ursache der Schmerzen zu beheben, z. B. bei einem Knochenbruch, einem Sehnenriss oder einer Nervenkompression.

3. Alternative Behandlungen

  • Akupunktur: Akupunktur kann helfen, Schmerzen zu lindern.
  • Massage: Massage kann helfen, Muskelverspannungen zu lösen.
  • Yoga: Yoga kann helfen, die Muskeln zu dehnen und zu stärken.
  • Kinesiotaping: Kinesiotaping kann stabilisierend wirken und die geschädigten Strukturen vor erneuten Verletzungen schützen.
  • Wärmetherapie: Wärmetherapie kann helfen, die Muskulatur zu lockern.
  • Manuelle Medizin (Chirotherapie): Manuelle Medizin kann helfen, muskuläre Verspannungen zu lösen.

Prävention von Schmerzen im Oberarm

Es gibt verschiedene Maßnahmen, die helfen können, Schmerzen im Oberarm vorzubeugen:

  • Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige Bewegung kann helfen, die Muskeln zu stärken und die Beweglichkeit zu verbessern.
  • Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung: Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz kann helfen, Fehlhaltungen und Überlastungen zu vermeiden. Ein höhenverstellbarer Computertisch kann helfen, einseitige Belastungen zu vermeiden.Hilfsmittel, wie ein Mauspad mit integrierter Abstützung des Handgelenks, eine ergonomische Tastatur oder Handgelenkstützen können die Belastung der Hände und Finger reduzieren.
  • Dehnübungen: Regelmäßige Dehnübungen können helfen, Muskelverspannungen zu lösen.
  • Ausgewogene Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung kann helfen, die Muskeln gesund zu erhalten.
  • Stressmanagement: Stressmanagement kann helfen, Muskelverspannungen zu reduzieren.
  • Muskuläre Dysbalancen-Check: Das Risiko für Muskelkater, einen Muskelfaserriss oder eine Zerrung wird durch ein Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Muskelgruppen am Arm und der Schulter deutlich gefördert. Daher ist der muskuläre Dysbalancen-Check ein wichtiges Mittel, um weiteren Schmerzen im Oberarm vorzubeugen. Dabei werden der Bizeps, der Trizeps, die Rotatorenmanschette sowie die anderen Muskeln des Oberarms und des Schultergürtels genauer untersucht und ihr Zusammenspiel analysiert.
  • EMG (Elektromyographie): Beim EMG, also der Elektromyographie, handelt es sich ebenfalls um ein Verfahren, dass präventiv und rehabilitierend bei Schmerzen im Oberarm eingesetzt werden kann.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Es ist ratsam, einen Arzt aufzusuchen, wenn:

  • Die Schmerzen plötzlich und stark auftreten.
  • Die Schmerzen länger als ein paar Tage anhalten.
  • Die Schmerzen von Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Schwäche begleitet werden.
  • Die Schmerzen nach einer Verletzung auftreten.
  • Die Schmerzen sich bei Bewegung verschlimmern.
  • Die Schmerzen mit anderen Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost oder Gewichtsverlust einhergehen.
  • Bei plötzlich auftretenden, sehr starken Armschmerzen.
  • Bei länger anhaltenden, chronischen Schmerzen im Arm sowie.
  • Bei geschwollenen und überwärmten Gelenken.
  • Insbesondere Schmerzen im linken Arm können auf einen Herzinfarkt oder eine Herzenge hinweisen. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, bei Schmerzen im linken Arm umgehend einen Arzt aufzusuchen, ohne zu warten. Wenn diese Symptome mit Unwohlsein, Schmerzen in der Schulter, dem Brustkorb, dem Kiefer und Atemnot einhergehen, muss der Notruf gewählt werden. Dasselbe gilt, wenn Sie bei einer Verletzung ein Knacken hören und danach einen starken Schmerz verspüren und/oder sich nur eingeschränkt bewegen können.

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