Verspannungen im Schulterblattbereich können schmerzhaft sein und die Bewegungsfreiheit einschränken. Die Ursachen sind vielfältig und eine umfassende Diagnose ist wichtig, um die richtige Behandlung zu finden. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte von Verspannungen unter dem Schulterblatt, von den möglichen Ursachen über die Symptome bis hin zu den verschiedenen Behandlungsansätzen.
Was ist eine Verspannung am Schulterblatt?
Eine Verspannung am Schulterblatt bezieht sich auf eine ungewollte Anspannung oder Kontraktion der Muskulatur im Bereich zwischen den Schulterblättern. Diese Anspannung führt zu einer erhöhten Spannung im Muskel, was zu Schmerzen und Unbehagen im Schulterblattbereich führen kann.
Ursachen für Verspannungen am Schulterblatt
Verspannungen am Schulterblatt können verschiedene Ursachen haben:
Überlastung
Eine der häufigsten Ursachen für Verspannungen am Schulterblatt ist Überlastung. Wiederholte oder lang andauernde Belastungen, wie z.B. das Tragen schwerer Lasten oderHeben, können die Muskulatur am Schulterblatt stark beanspruchen. Wer beispielsweise über einen längeren Zeitraum einen schweren Rucksack getragen hat, kennt das Gefühl verspannter Muskeln im Bereich des Schulterblattes.
Fehlbelastung
Fehlbelastungen entstehen durch unsymmetrische Bewegungen oder Haltungen, bei denen bestimmte Muskeln stärker belastet werden als andere. Dies bringt die Körpersymmetrie aus dem Gleichgewicht. Im Falle des Schulterblattes können Fehlbelastungen, wie z.B. einseitiges Tragen von Taschen und Rucksäcken oder zu langes Sitzen, dazu führen, dass sich die Muskeln der Schulterblätter verspannen.
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Muskelverkürzungen und Triggerpunkte
Insbesondere der obere Trapezmuskel (M. trapezius pars descendens) neigt zu Verkürzungen oder Triggerpunkten, die Schmerzen im Schulterblattbereich verursachen können. Auch der mittlere Trapezmuskel (M. trapezius pars transversa) und der untere Trapezmuskel (M. trapezius pars ascendens) können betroffen sein, ebenso wie der Untergrätenmuskel (M. infraspinatus), der Deltamuskel (M. deltoideus), der Trizeps-Muskel (M. triceps brachii) und der breite Rückenmuskel (M. latissimus dorsi).
Fehlstellung der Schulter
Chronische Fehlbelastungen können langfristig zu Fehlstellungen des Skelettsystems führen. Diese entstehen in der Regel durch ungleichmäßigen Zug der Muskeln an verschiedenen Punkten auf den Knochen. Es kommt zu Verschiebungen und Schiefstellungen, die wiederum mit muskulären Verspannungen über den Schulterblättern einhergehen.
Innere Erkrankungen
Selten können Schmerzen oder Verspannungen im Schulterblattbereich als Ausdruck einer zugrunde liegenden Erkrankung auftreten.
Psychischer Stress
Auch emotionaler oder psychischer Stress kann Ursache von Verspannungen und in der Folge von Muskelkrämpfen im Rücken sein.
Symptome von Verspannungen am Schulterblatt
Das Leitsymptom von Verspannungen im Bereich der Schulterblätter sind Schmerzen, die vor allem durch die muskuläre Verspannung verursacht werden und meistens sehr lokal über dem betroffenen Schulterblatt zu tasten sind. Manchmal können die durch die Verspannung ausgelösten Schmerzen auch weitergeleitet werden und zu Kopfschmerzen und Nacken- bzw. Rückenschmerzen führen.
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Je nachdem, wie stark eine muskuläre Verspannung des Schulterblattes ist, kann man meistens auch eine Verdickung der Muskeln über dem Schulterblatt tasten und manchmal sogar sehen.
Ausstrahlung in andere Körperbereiche
Die Muskeln des Schulterblattes sind alle auch mit der Nacken- und der Rückenmuskulatur verbunden. Kommt es zu einer Verspannung der Muskeln über dem Schulterblatt, werden meistens auch die anderen Muskelgruppen beeinträchtigt.
Beeinträchtigung der Atmung
Die Muskeln, die über dem Schulterblatt liegen, sind über viele andere Muskeln auch mit der Brustkorb- und Rückenmuskulatur verbunden. Bei der Einatmung weitet sich der Brustkorb und die ihn umgebenden Muskeln werden gedehnt, was dann zu einem zusätzlichen Schmerzreiz führt. Die Patienten gehen dann automatisch in eine Schonatmung über, die dann auch eine Minderbelüftung bedeuten kann.
Auswirkungen auf den Rücken
Da die Muskeln über den Schulterblättern auch mit der Muskulatur des Rückens verbunden sind, wird es über einen gewissen Zeitraum auch zu einer Verspannung der Rückenmuskulatur kommen. Die Patienten, die unter einer Verspannung der Schulterblätter leiden, werden dann relativ schnell auch in eine Fehlbelastung des Rückens gehen, was diesen dann meistens bei Bewegung aber auch in Ruhe schmerzen lässt. Die Muskeln des Rückens sind dann in diesem Fall verhärtet und schmerzhaft.
Auswirkungen auf den Nacken
Die durch eine Verspannung der Schulterblätter verursachte Fehlbelastung wird sich dann schnell auch bei dem Patienten auf den Nacken auswirken.
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Rippenblockaden
Auch die Rippen sind mit einer dicken Schicht von Muskeln überzogen und durchsetzt. Die sogenannte Intercostalmuskulatur ist im weitesten Sinne auch mit den Muskeln der Schulterblätter verbunden. Eine Verhärtung der Muskeln über den Schulterblättern führt auch zu einer Verhärtung der Muskeln zwischen den Rippen. Diese Muskeln lösen dann einen sehr starken Zug auf die Rippen aus, die dann minimal aus ihrer Position gezogen werden. Es kommt zu Rippenblockaden, die durch Schmerzen und deutlichen Bewegungsbeeinträchtigungen im Brustkorb charakterisiert sind.
Stechende Schmerzen unter dem linken Schulterblatt
Stechende Schmerzen unter dem linken Schulterblatt können verschiedene Ursachen haben:
- Muskelverspannungen oder Triggerpunkte: Insbesondere im Bereich des M. trapezius oder M. rhomboideus.
- Überlastung: Sportliche Aktivitäten oder berufliche Belastungen, die die linke Schulter und den oberen Rücken einseitig beanspruchen.
- Irritation des Interkostalnervs: Eine Reizung oder Entzündung der zwischen den Rippen verlaufenden Nerven (Interkostalneuralgie) kann stechende Schmerzen verursachen, die unter das Schulterblatt ausstrahlen.
- Bandscheibenproblematik: Ein Bandscheibenvorfall oder eine Vorwölbung im Bereich der unteren Hals- oder oberen Brustwirbelsäule kann Nervenwurzelreizungen verursachen.
- Fehlstellungen des Schulterblatts: Eine asymmetrische Stellung oder Bewegung des linken Schulterblatts.
- Herzerkrankungen: Schmerzen, die unter das linke Schulterblatt ausstrahlen, können Zeichen einer Angina pectoris oder eines Herzinfarkts sein.
Stechende Schmerzen unter dem rechten Schulterblatt
Stechende Schmerzen unter dem rechten Schulterblatt können gleiche Ursachen wie die oben genannten Schmerzen auf der linken Seite haben, aber auch spezifische nur auf der rechten Seite vorkommende Gründe:
- Muskelverspannung oder Triggerpunkte: Häufig sind Verspannungen im Bereich des M. rhomboideus oder des M. latissimus dorsi verantwortlich.
- Fehlbelastung: Einseitige Belastungen.
- Posturale Dysbalancen: Eine schlechte Haltung.
- Verletzungen: Prellungen, Zerrungen oder Risse der Muskulatur durch einseitige Belastung oder Verletzungen.
- Interkostalneuralgie: Eine Reizung oder Kompression der Zwischenrippennerven.
- Wirbelblockaden oder Fehlstellungen: Blockierungen im Bereich der unteren Hals- oder oberen Brustwirbelsäule.
- Gallenblasenprobleme: Erkrankungen wie Gallensteine oder eine Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) können rechtsseitige Schmerzen unter dem Schulterblatt ausstrahlen.
- Zwerchfellreizung: Irritationen des rechten Zwerchfells.
Schmerzen beim Atmen
Schulterblattschmerzen beim Atmen sind in vielen Fällen auf eine verspannte Muskulatur im oberen und mittleren Rücken, im Brustraum, zwischen den Rippen oder im Zwerchfell zurückzuführen. So kann beispielsweise der hintere obere Sägezahnmuskel, der Rückenmuskel, der zwischen den Schulterblättern verläuft, bei Verspannung zu Atemproblemen führen, da dieser Muskel den Brustkorb für die Einatmung erweitert. Auch im Rahmen von Nervenschmerzen in den Zwischenrippen entlang der Brustwand (Interkostalneuralgie) kommt es zu brennenden neuropathischen Schmerzen im Brustraum, die bis in die Schultern ausstrahlen und beim Atmen verstärkt werden können.
Diagnose von Verspannungen am Schulterblatt
Die Diagnose einer Verspannung des Schulterblattes wird in der Regel durch die Krankenbefragung und auch die körperliche Untersuchung gestellt. Der Patient berichtet ggfs. über Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Die körperliche Untersuchung bezieht sich dann auf das Betasten der Region über dem Schulterblatt. Verhärtungen der Muskeln und auch Verdickungen deuten auf eine Verspannung des Schulterblattes hin. Des Weiteren wird der Arzt den Patienten einige Bewegungen, wie z.B. das Heben der Arme nach vorne und nach hinten durchführen lassen, um zu sehen, ob es durch die Verspannung entsprechende Bewegungsbeeinträchtigungen gibt.
Bildgebende Diagnostik
Manchmal kann es auch notwendig werden, dass man weitere bildgebende Diagnostik zurate zieht, um eine Verspannung der Schulterblätter sicher zu diagnostizieren, bzw. andere Ursachen auszuschließen.
- Ultraschalluntersuchung: Können vor allem Muskeln und Sehnen und Flüssigkeitsansammlungen darstellen. Im Falle einer Schulterblattverspannung kann man ebenfalls eine Verdickung der Muskeln über dem Schulterblatt darstellen.
- MRT vom Schulterblatt: Die strahlungsfreie MRT Untersuchung ist die genaueste Diagnostik, da diese Untersuchung alle wichtigen Strukturen des Körpers darstellen lässt.
Weitere diagnostische Maßnahmen
- Muskuläre Dysbalance-Check: Eine diagnostische Maßnahme mit deren Hilfe man sehen kann, wie bestimmte Muskelgruppen des Körpers beansprucht und belastet sind, sowie ob es eine Fehlbelastung gibt.
- Elektromyografie (EMG): Eine neurologische Untersuchung, bei der die elektrische Aktivität in Muskeln untersucht werden kann. Hierzu werden Elektroden auf den zu untersuchenden Muskel aufgeklebt und im Seitenvergleich in Ruhe und auch bei Belastung die elektrischen Aktivitäten gemessen.
- Wirbelsäulenvermessung: Dient dazu, entsprechende Fehlbelastungen der Wirbelsäule herauszufinden. Zum einen kann man ein klassisches Röntgenbild der Wirbelsäule anfertigen und anschließend die Dornfortsätze und auch Wirbelkörper vermessen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, eine strahlungsfreie Videorasterstereografie durchzuführen.
Behandlung von Verspannungen am Schulterblatt
Um eine Verspannung der Schulterblätter erfolgreich zu behandeln, sollte man zunächst die auslösenden Ursachen, wenn möglich, abstellen.
Wärmeanwendungen
Eine Wärmeanwendung kann mithilfe einer Wärmflasche oder aber eines Rotlichtes sowie auch einer warmen Dusche oder eines Bades durchgeführt werden. Die Wärme wird eine ganz besondere Bedeutung in der Behandlung von muskulären Verspannungen zugeschrieben. So kann man z.B. eine Wärmflasche auf den verspannten Bereich der Schulter legen. Die Wärmflasche sollte man ca. 10 Minuten 2 mal täglich auf der Schulter liegen lassen. Auch durch eine Wärmelampe kann man den Muskel ebenfalls lockern. Die Wärmelampe sollte man in einem Abstand von ca. 30 cm auf die Schulter richten. Schon nach kurzer Zeit wird man eine deutliche Besserung der Verhärtung feststellen. Wärmeanwendungen durch eine Wärmelampe sollte man für etwa eine Woche durchführen, um auch einen nachhaltigen Effekt zu erzielen. Auch Fangoanwendungen kann man bei einem Physiotherapeuten auf den Schulterbereich legen lassen.
Salben
Es stehen entzündungshemmende Gele zur Verfügung, die man ebenfalls auf den verspannten Bereich des Schulterblattes auftragen kann. Hier stehen Diclogel oder Docgel zur Verfügung. Es gibt zahlreiche Salben, die vor allem entzündungshemmend aber auch wärmend sein können. Wärmende Salben wären z.B. Finalgonsalbe, die man auf den Bereich auftragen kann. Man wird schnell eine deutlich Aufwärmung des Bereiches über dem Schulterblattes feststellen. Kühlende Gele kann man in Form von Tigerbalsam auf den Hautbereich über dem Schulterblatt auftragen.
Massagen
Vor allem aber Massagetechniken können dazu beitragen, dass sich die verhärteten Muskeln über den Schulterblätter lockern und Verspannungen lösen. Leider übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in der letzten Zeit die Kosten von Massagen nicht mehr vollständig. Massage sollte mehrere Male wiederholt werden. Neben den Massagetechniken, die man mit der flachen Hand in kreisenden Bewegungen und leichtem Druck auf das Schulterblatt durchführen kann, besteht auch die Möglichkeit, mit einer Hand auf das Schulterblatt zu fassen und mit der anderen Hand den Ellenbogen des gebeugten Armes Richtung Wirbelsäule zu ziehen.
Kinesiotaping
Kinesiotapes sind selbstklebende Bänder, die durch das Aufkleben einen Zug erzeugen und die darunterliegenden Muskeln entspannen. Im Falle von Schulterblattverspannungen sollte man eine oder mehrere Kinesiotapes über dem Schulterblatt aufkleben und dort einige Tage belassen. Man wird schnell merken, dass sich die darunterliegenden Verspannungen lockern. Nach ca. 3-4 Tagen sollte man die Kinesiotapes wechseln.
Magnesium
Magnesium ist vor allem für die Muskeln besonders wichtig. Das Mineral sorgt dafür, dass sich der Muskel ungehindert zusammenziehen kann. Bei immer wieder auftretenden Verspannungen der Muskeln im Körper sollte man in jedem Fall einen Behandlungsversuch mit Magnesium durchführen. Hier stehen verschiedene Präparate zur Verfügung, die man dann regelmäßig einnehmen sollte. Zu nennen wäre z.B. Magnesium Verla oder Diasporal. Auch besteht die Möglichkeit in einer Laboruntersuchung herauszufinden, ob genügend Magnesium im Körper vorhanden ist.
Akupunktur
Akupunktur ist ein Teil der sogenannten traditionell chinesischen Medizin. Man geht davon aus, dass der Körper von verschiedenen Energiebahnen überzogen ist. Im Falle einer Verspannung des Schulterblatts werden kleine Nadeln in die für den Bereich zuständigen Meridiane gestochen und dort etwa 10-15 Minuten belassen.
Schmerzmedikation
Sind die Verspannungen über dem Schulterblatt so stark, dass auch Schmerzen ausgelöst werden, kann man für einen überschaubaren Zeitraum eine entzündungshemmende Schmerzbehandlung beginnen. Bei sehr starken Beschwerden kann auch der Einsatz eines muskelenspannenden Medikaments durchgeführt werden. Ein Medikament mit dem Namen Orthoton kann über eine zentrale Hemmung zu einer Entspannung der Muskeln führen.
Übungen
Es gibt auch Trainingsübungen, wie man Verspannungen des Schulterblattes lockern kann.
- Dehnung an der Wand: Stell dich etwa einen halben Meter von einer Wand entfernt hin. Platziere deine Hände flach gegen die Wand auf Schulterhöhe. Drücke langsam und sanft dein Brustbein nach vorne, während du gleichzeitig die Schulterblätter nach hinten und unten ziehst. Halte diese Position für etwa 20-30 Sekunden und wiederhole die Dehnung mehrmals.
- Arm über den Körper ziehen: Steh aufrecht und kreuze einen Arm über deinen Körper, sodass er sich parallel zum Boden befindet. Mit der anderen Hand greif den Ellbogen des gekreuzten Arms und zieh ihn sanft näher zum Körper. Du solltest eine angenehme Dehnung im Bereich zwischen den Schulterblättern spüren.
- Dehnung am Türrahmen: Stell dich aufrecht vor einen offenen Türpfosten, sodass deine Füße etwa schulterbreit auseinander stehen. Strecke beide Arme zur Seite aus und platziere deine Unterarme und Hände flach gegen die Türpfosten, wobei deine Ellbogen in einem 90-Grad-Winkel gebeugt sind. Schrittweise bewege deinen Brustkorb nach vorne, indem du deinen Brustkorb langsam in Richtung Türpfosten bewegst. Du solltest eine angenehme Dehnung im Brustkorb und an den Schultern spüren.
Triggerpunktbehandlung
Bei der Behandlung von muskulären Schulterblattschmerzen solltest du die Triggerpunkte nicht vernachlässigen. Triggerpunkte sind lokalisierte Bereiche in den Muskeln, die bei Druck schmerzhaft sein können und oft zu ausstrahlenden Schmerzen führen können. Die gezielte Behandlung von schmerzenden Triggerpunkten durch unsere TMX-Produkte lindert durch den tiefen und langanhaltenden Druck des Trigger-Tools Schulterschmerzen effektiv und nachhaltig.
Weitere Behandlungsmethoden
- Chiropraktik: Ein Chiropraktiker nutzt vor allem Techniken, bei denen er seine Hände einsetzt, um Gelenke oder Körperpartien zu mobilisieren, die eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung aufweisen.
- Neuraltherapie: Die Neuraltherapie ist eine Injektionstherapie, bei der mit einem Lokalanästhetikum die körpereigenen Selbstheilungskräfte anregt werden, um akute und chronische Krankheiten zu behandeln.
- Atlastherapie: Eine Funktionsstörung des Atlas kann vielschichtig sein. Am häufigsten ist eine Atlasblockierung. Sie geht mit einer eingeschränkten Beweglichkeit, sowie einer erhöhten Muskelspannung einher.
Prävention von Verspannungen am Schulterblatt
Die Prävention von Verspannung und Schmerz in der Schulter kann Beschwerden und Beeinträchtigungen im Alltag verhindern.
- Ergonomischer Arbeitsplatz: Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit der Schulterblätter. Ein höhenverstellbarer Stuhl und ein gut positionierter Bildschirm auf Augenhöhe unterstützen eine aufrechte Haltung, wodurch Verspannungen und Schmerzen reduziert werden. Eine ergonomische Tastatur und Maus fördern zudem eine natürliche Handgelenkhaltung.
- Gute Körperhaltung: Das Achten auf eine gute Körperhaltung ist wichtig, um Rücken- und Schulterbeschwerden vorzubeugen. Beim Sitzen sollte darauf geachtet werden, dass die Rückenlehne den unteren Rücken unterstützt und die Füße flach auf dem Boden stehen. Beim Stehen ist es wichtig, das Gewicht gleichmäßig auf beide Beine zu verteilen und das Schulterblatt entspannt nach unten zu ziehen.
- Regelmäßiges Dehnen: Das regelmäßige Dehnen der Schultern samt Schulterblatt ist eine weitere Möglichkeit, um Verspannungen zu lösen und die Beweglichkeit von Sehnen und Bändern zu verbessern.
- Kräftigung der Schulter- und Rückenmuskulatur: Das gezielte Training von Schulter und Rücken mit dem Ziel der Kräftigung ist wichtig für die Erhaltung einer starken und gesunden Muskulatur im oberen Körper. Wichtig ist es, das Training langsam zu steigern und auf eine korrekte Ausführung der Übungen zu achten, um Verletzungen zu vermeiden.
- Regelmäßige Pausen: Regelmäßige Pausen sind von entscheidender Bedeutung, um einer übermäßigen Spannung in den Muskeln der Schultern vorzubeugen. Durch kurze, regelmäßige Pausen während des Arbeitstages kann die Spannung in den Muskeln gelockert werden.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Häufige Muskelkrämpfe können sehr belastend sein. Wenn es bei Ihnen immer wieder zu Muskelkrämpfen kommt und sich diese auch nicht mit Hausmitteln und Bewegung bessern lassen, dann sollten Sie eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. In der Praxis können verschiedene Untersuchungen durchgeführt werden, um die mögliche Ursache Ihrer Muskelkrämpfe herauszufinden und Ihnen eine wirksame Behandlung zu empfehlen, die langfristig Ihre Krämpfe und Schmerzen lindern kann. Erste Anlaufstelle kann die hausärztliche Praxis sein. In manchen Fällen können Orthopädinnen/Orthopäden oder Neurologinnen/Neurologen zur weiteren Abklärung hinzugezogen werden.
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