Kurklinik Damp: Umfassendes Behandlungsspektrum für Neurologie

Die Kurklinik Damp, ehemals VAMED Rehaklinik Damp, bietet ein breites Spektrum an neurologischen Behandlungen und Rehabilitationen. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der neurologischen Versorgung in deutschen Rehakliniken, wobei der Fokus auf den Angeboten und Konzepten der Kurklinik Damp liegt.

Einführung in die neurologische Rehabilitation

Die neurologische Rehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil der Versorgung von Menschen mit neurologischen Erkrankungen oder nach neurochirurgischen Eingriffen. Ziel ist es, Patienten mit Störungen des Nervensystems oder nach Operationen zu unterstützen, verlorene Fähigkeiten wiederzuerlangen und in den Alltag zurückzukehren. Eine neurologische Erkrankung wie ein Schlaganfall oder eine Hirnblutung kann den Verlust alltäglicher Kompetenzen wie die Fähigkeit sich fortzubewegen oder zu sprechen zur Folge haben. Die neurologische Rehabilitation hilft dem Patienten mit zielgerichteten Maßnahmen dabei, diese Probleme zu beheben und in den Alltag zurückzukehren.

Auswahl geeigneter Rehakliniken

Die Auswahl der richtigen Rehaklinik ist entscheidend für den Erfolg der Rehabilitation. Die Deutsche Rentenversicherung Bund misst die Qualität fast aller deutschen Rehabilitationseinrichtungen. Dabei werden die Patienten nach ihrer Rehabilitation befragt, ob es ihnen nach dem Klinikaufenthalt besser geht und wie zufrieden sie mit dem Behandlungsprogramm sind. Außerdem wird geprüft, ob die jeweilige Reha-Einrichtung Therapiestandards für Krankheitsbilder einhält und welches Behandlungsprogramm die Patienten erhalten haben. Dazu werten Mitarbeiter der Rentenversicherung die Entlassungsbriefe der jeweiligen Reha-Einrichtung aus. Zusätzlich lesen externe Ärztinnen und Ärzte anonymisierte Entlassungsberichte der Klinik und geben Rückmeldung, ob die Patientinnen und Patienten aus ihrer Sicht optimal behandelt wurden. Die 50 besten Rehabilitationskliniken für Neurologie sind entsprechend ihrer Punktzahl oben angeordnet.

Behandlungsspektrum in der Neurologischen Reha

Verschiedene erprobte Konzepte und medizinische Instrumente sollen den Patientinnen und Patienten wieder ein möglichst selbstständiges Leben ermöglichen. Hierzu gehören:

  • Bobath-Konzept: Dieses Konzept wird häufig bei Schlaganfall-Patienten angewendet. Im Vordergrund steht hier die Fähigkeit der gesunden Hirnareale, die Funktionen der beschädigten Hirnregionen zu übernehmen. Denn unser Nervensystem kann bei richtiger Stimulation und entsprechendem Training neue Nerven-Netzwerke bauen, die die alten ersetzen.
  • Transkutane elektrische Neurostimulation (TENS): Die Ärzte kleben Hautelektroden auf Körperstellen, die chronische Schmerzen verursachen. Die verschiedenen Stromstärken und Frequenzen erzielen eine entspannende Wirkung.
  • Constraint-induced movement therapy (CIMT): Diese Therapie wird gemäß ihres Erfinders auch als Taub’sches Training bezeichnet. Ärzte lassen die Betroffenen zwei Wochen an der gesunden Hand einen Handschuh tragen. Damit wird gefördert, dass die schwächere Hand für Alltagsaufgaben benutzt wird. Zusätzlich erhalten Sie mehrere Tagen in der Woche ein mehrstündiges physiotherapeutisches Training.

Neuropsychologische Aspekte der Rehabilitation

Möglicherweise sind als Folge der neurologischen Erkrankung Veränderungen des Befindens und der kognitiven Leistungsfähigkeit (z.B. der Wahrnehmung, der Aufmerksamkeit, des Gedächtnisses) aufgetreten. Diese Veränderungen werden als „neuropsychologische Störungen“ bezeichnet. Sie können Auswirkungen auf die Selbstständigkeit und die Rückkehr in Alltag und Beruf haben. Fortschritte in diesen Bereichen fördern den gesamten Rehabilitationsverlauf. Diagnostische Gespräche sowie spezielle, z.T. computergestützte, psychometrische Untersuchungen dienen der Einschätzung von Leistungsbeeinträchtigungen und -möglichkeiten. Darüber hinaus werden das Erleben der Erkrankung und die Veränderung der Lebenssituation mit einbezogen. Die gewonnenen Ergebnisse bilden die Basis für die therapeutischen Zielsetzungen, die gemeinsam mit dem Patienten - unter Berücksichtigung der Lebensumstände - entwickelt werden. Die Therapie erfolgt nach einem individuellen Behandlungsplan und orientiert sich eng an den praktischen Erfordernissen des Alltags. Sie zielt auf die Wiederherstellung oder Kompensation verlorengegangener oder beeinträchtigter Fähigkeiten. Ebenso ist die Stärkung verbliebener Kompetenzen ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Neben den neuropsychologischen Maßnahmen werden psychotherapeutische Hilfen zur Krankheitsbewältigung und Neuorientierung angeboten. Erweitert wird das Behandlungsspektrum durch Angebote zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit (z.B. progressive Muskelentspannung, autogenes Training) sowie Stress- und Schmerzbewältigung. Um den bestmöglichen Erfolg zu garantieren, wird die Behandlung einzeln oder in Gruppen durchgeführt. Sie basiert auf wissenschaftlich geprüften Methoden. Bei lang andauernder Krankheit ist häufig die ganze Familie betroffen. Der Einbezug der Angehörigen kann somit von großer Bedeutung sein. Gespräche, Informationen über weiterführende Maßnahmen und individuelle Beratung erleichtern den Patienten und der Familie die Bewältigung der Situation. Weiterer wichtiger Bestandteil der Rehabilitation ist die Gesundheitsbildung.

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Die DIAKO als Teil des Netzwerks

Das Portfolio umfasst Schwerpunktversorger, Grund- und Regelversorger sowie Fachkliniken in den Bereichen Psychosomatik, Orthopädie, Neurologie und Rehabilitation. In den Schön Kliniken arbeiten unsere Experten und Pflegekräfte fachübergreifend zusammen. Sie befinden sich im ständigen Austausch untereinander - für immer bessere gemeinsame medizinische Standards. In allen Phasen der Krankheit sind unsere Spezialisten für Sie da und erarbeiten mit Ihnen individuelle Behandlungskonzepte. Unsere Kliniken befinden sich alle an außergewöhnlich schönen Standorten. In der Jahreschronik der DIAKO „Von Jahresfest zu Jahresfest“ lesen Sie, was die DIAKO von September 2024 bis September 2025 bewegte. Spezielle Therapieprogramme und Patientenzimmer in der DIAKO-Neurologie stehen für Patientinnen und Patienten mit Epilepsie und Parkinson zur Verfügung. Die so genannte multimodale Therapie ist individuell mit verschiedenen Modulen bestückt. „Diese Behandlung ist sehr viel intensiver als es ambulant möglich wäre“, sagt Prof. Dr. Henning Stolze, der an der Universität Kiel über Parkinson habilitiert hat.Weitere wichtige Informationen über die Behandlungsmöglichkeiten in der DIAKO-Neurolgie erhalten Sie auf einer Sonderseite, die im Flensburger Tageblatt und weiteren Ausgaben des sh:z erschienen ist.Das Bild zeigt (von links): Dr. Patrick House, Dr. Eva-Katharina Kliewer und Prof. Dr. Sie tritt am 1. März die Nachfolge von Dr. Christoph Mai an: Dr. med. Güde Nickelsen ist als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des Ärzteteams der Breklumer Fachklinik. Geboren in Kiel, wuchs Güde Nickelsen in Nordfriesland auf. In Göttingen, Bremen und London studierte sie Medizin: „Die Zeit im Ausland hat mich sehr geprägt - dennoch zog es mich zurück nach Schleswig-Holstein“, so Dr. Nickelsen. „Die Menschen, die Landschaft und die Nähe zum Meer sind für mich unverzichtbar.“ Er teilte und bestimmte die Geschichte der DIAKO Nordfriesland über mehr als drei Jahrzehnte mit: Dr. med. Christoph Mai. Ende März 2025 geht er in den Ruhestand. Mehr erfahren? In der Jahreschronik der DIAKO „Von Jahresfest zu Jahresfest“ lesen Sie, was die DIAKO von September 2023 bis September 2024 bewegte. „Der Weg in ein schmerzfreies Leben erfordert nicht nur die Motivation der betroffenen Person und eine sichere Behandlung, sondern auch ein Stück weit Ruhe und Gelassenheit“, sagt Dr. Derk Hendrik Marx, der als Spezialist für Endoprothetik das Zentrum für Gelenkersatz am DIAKO Krankenhaus Flensburg leitet. „Eine gesicherte medizinische Versorgung der Gelenke und Ruhe im kompletten Behandlungsverlauf können wir als zertifiziertes Endoprothetikzentrum bieten. Wir sind eine von wenigen Kliniken in Deutschland, die eine geprüfte Qualität in der Behandlung von Schulter-, Hüft- und Kniegelenk vorweisen kann“, erläutert Dr. Claudia Leistikow wird zum 1. Mai 2024 Nachfolgerin von Torben Jürgensen als Geschäftsführerin der Menü-Service Nord. Dafür wird sie einige Aufgaben in der Personalabteilung abgeben, bleibt aber als Personalreferentin tätig.„Mit Claudia Leistikow konnten wir eine Geschäftsführerin gewinnen, die die verschiedenen Einrichtungen der DIAKO sehr gut kennt und in unserem Verbund eng vernetzt ist“, freuen sich Pastor Dirk Outzen und Holger Menzel vom Vorstand der DIAKO. Zudem kann Diplom-Kauffrau (FH) Claudia Leistikow bereits auf Erfahrungen in dem Dienstleistungs-Bereich verweisen: So war sie als Assistentin der Geschäftsführung in einem Unternehmen für Reinigung-, Catering- und Hausmeister-Dienstleistungen tätig. Später war Claudia Leistikow dort als operative Führungskraft erste Ansprechpartnerin für 20 Leitungskräfte, Kunden und Mitarbeitende. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Team und die spannende gemeinsame Weiterentwicklung in die Zukunft“, sagt Claudia Leistikow, die seit nunmehr zehn Jahren für die DIAKO tätig ist.Torben Jürgensen ist seit 1. April 2024 Geschäftsführer der DIAKO Nordfriesland und bleibt verantwortlich für einige Bereiche der Zentralen Dienste der DIAKO. „Ich kenne Claudia Leistikow bereits seit vielen Jahren der Zusammenarbeit und freue mich, dass mit ihrer Übernahme der Geschäftsführung die Kontinuität gewahrt bleibt“, betont Torben Jürgensen. Die Menü-Service Nord GmbH betreibt in Harrislee eine hochmoderne Zentralküche - es ist eine der größten Cook & Chill-Küchen Deutschlands. Von hier aus werden den Kunden täglich rund 4000 Mahlzeiten serviert. Zu den Kunden zählen Krankenhäuser und Kliniken, Senioreneinrichtungen und Institutionen der Wohlfahrtspflege (Essen auf Rädern), Kindergärten und Schulen sowie Unternehmen. Ingo Tüchsen verlässt nach 17 Jahren am 31. März 2024 die Geschäftsführung der DIAKO Nordfriesland und geht nach 29 Jahren im Dienst der DIAKO in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Torben Jürgensen.Unter der Leitung von Ingo Tüchsen hat sich die DIAKO Nordfriesland zu einem erfolgreichen Unternehmen mit Angeboten rund um die „Seelische Gesundheit“ entwickelt. „Wir danken Ingo Tüchsen für seinen herausragenden Einsatz. Die erfolgreiche Entwicklung der DIAKO Nordfriesland mit heute 700 Arbeitsplätzen ist ganz eng mit seinem Namen verknüpft“, betonen Pastor Dirk Outzen und Holger Menzel vom Vorstand der DIAKO. Am 1. April tritt Torben Jürgensen die Nachfolge von Ingo Tüchsen als Kaufmännischer Geschäftsführer an. Dabei kann er bereits auf lange Jahre in Leitungs- und Geschäftsführer-Positionen innerhalb des DIAKO Verbundes zurückblicken.„Mit Torben Jürgensen konnten wir einen Geschäftsführer gewinnen, der nicht nur die DIAKO Nordfriesland über Jahre begleitet hat und daher bestens kennt, sondern der auch in unserem Unternehmens-Verbund sehr eng vernetzt ist“, freuen sich Pastor Dirk Outzen und Holger Menzel.Auch Dr. Am 1. Oktober 2023 hat Carsten Steinbrügge den Geschäftsführerposten für die acht Pflegeheime der DIAKO übernommen. Um eine gute Staffelübergabe zu gewährleisten, steuert er noch für einen Monat lang gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer Klaus Drückler die Einrichtungen. Die Leiterinnen und Leiter der Häuser zwischen Flensburg und Kappeln hat er bereits getroffen, die Standorte selbst besucht er nach und nach. Ursula D. ist ins DIAKO Krankenhaus zurückgekommen - dieses Mal nicht als Patientin mit Verdacht auf Herzinfarkt, sondern um sich bei den behandelnden Ärzten zu bedanken. Es ist noch nicht lange her, seit die Urlauberin aus Brandenburg am Sylter Ellenbogen zusammengebrochen ist. „Es fühlte sich an wie Sodbrennen, mir war schwindelig“, erzählt die 85-Jährige. „Mein Enkel hat mir später erzählt, dass ich plötzlich einfach umgekippt bin, zum Glück im tiefen Sand. Ich habe nicht mehr geatmet und er dachte: Jetzt halte ich meine tote Oma in den Armen.“In der heutigen Ausgabe des Flensburger Tageblatts und weiteren Ausgaben des sh:z können Sie lesen, wie Ursula D. mit Verdacht auf Herzinfarkt dann ins Diako Krankenhaus gekommen ist. „Nach dem Notfall-Eingriff am Herzen haben wir zusätzlich eine hochgradige Verengung an einer Herzklappe festgestellt“, erklärt Dr. Jan Horstkotte, Herzspezialist der DIAKO. Aufgrund der guten Netzwerkstruktur zwischen dem DIAKO Krankenhaus und dem Universitätsklinikum Kiel konnte die Patientin kurzfristig in das Herzzentrum des UKSH-Kiel verlegt werden. Das war erforderlich, da bei der Herzklappenbehandlung eine Herzchirurgie wie die in der Uni-Klinik vorhanden sein muss. „Hauptoperateur“ in Kiel war aber DIAKO-Arzt Dr. Ingo Tüchsen verlässt nach fünf Jahren am 30. November die Geschäftsführung des DIAKO Krankenhauses und bleibt Geschäftsführer der DIAKO Nordfriesland. „Wir danken Ingo Tüchsen für seinen herausragenden Einsatz für die DIAKO in diesen schwierigen Zeiten. Er hat immer die ganze DIAKO im Blick, in Gegenwart und Zukunft, das zeichnet ihn aus“, sagen Pastor Dirk Outzen und Holger Menzel vom Vorstand der DIAKO.Dr. John Näthke tritt am 1. Dezember 2023 die Nachfolge von Ingo Tüchsen als Geschäftsführer der DIAKO Krankenhaus gGmbH an. Der 46-Jährige ist derzeit Geschäftsführer der VAMED Rehaklinik Damp. „Mit Dr. John Näthke konnten wir einen Klinikmanager für uns gewinnen, der über langjährige Erfahrungen in der Leitung von Akut- und Reha-Krankenhäusern verfügt“, freuen sich Pastor Dirk Outzen und Holger Menzel vom Vorstand der DIAKO. So trägt John Näthke aktuell als Geschäftsführer der Rehaklinik Damp die Verantwortung für den operativen Betrieb und die strategische Weiterentwicklung der zweitgrößten Rehaklinik Europas.Zuvor war John Näthke u.a. sechs Jahre Geschäftsführer der Helios Klinik Schleswig, eines Schwerpunktversorger-Krankenhauses und einer psychiatrischen Fachklinik. Sein Promotionsstudium der Betriebswirtschaftslehrer schloss er an der Universität zu Köln ab. Dr. John Näthke ist verheiratet und hat zwei Kinder.„Ich finde es sehr reizvoll, meine Erfahrungen bei einem großen Schwerpunktversorger als Geschäftsführer einbringen zu können“, sagt John Näthke zu seiner Entscheidung, nach Flensburg zu wechseln. „Die Größe des DIAKO Krankenhauses, seine gut aufgestellten Fachabteilungen und eine profilierte Medizinstrategie machen es zu einem attraktiven Haus mit bester Perspektive.“ Auch der angelaufene Fusionsprozess des geplanten MALTESER-DIAKO Klinikums (MDK) sei eine „herausfordernde und zukunftsweisende Aufgabe“.Das Foto zeigt Ingo Tüchsen (l.) mit seinem Nachfolger Dr. „Ich bin überall sehr gut aufgenommen worden und freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen“, sagt Dr. Janning Wagner, neuer Chefarzt der DIAKO-Frauenklinik. „Gemeinsam mit allen Mitarbeitenden möchte ich die sehr guten Strukturen der Klinik weiterentwickeln.“ Hierzu zählt der neue ärztliche Leiter u.a. das Brustzentrum, die gynäkologische Onkologie, die Geburtshilfe, die Ambulanz undnicht zuletzt das Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe, das die Frauenklinik gemeinsam mit der Kinderklinik bildet.„Mit Dr. Wagner wird diese wichtige Klinik, die das gesamte Spektrum der modernen Gynäkologie und Geburtshilfe abbildet und als Einzugsgebiet den gesamten Norden Schleswig-Holsteins umfasst, weiter ausgebaut werden können“, sind sich die DIAKO-Vorstände Rektor Dirk Outzen und Holger Menzel sicher.Was ist für ihn das Besondere an der Frauenheilkunde und Geburtshilfe? „Es ist ein geniales, faszinierendes Fach. Es bietet wie kein anderes die Möglichkeit der Betreuung über die gesamte Breite des Lebens, von der Geburt bis hin zur Begleitung in den letzten Stunden des Lebens“, antwortet Dr. Wagner. „Täglich das Wunder der Geburt erleben zu dürfen und den Gebärenden nach bestem Wissen zur Seite stehen zu dürfen in einem der intimsten, emotionalsten Momenten des Lebens.“„Mit Dr. Wagner wird diese wichtige Klinik, die das gesamte Spektrum der modernen Gynäkologie und Geburtshilfe abbildet und als Einzugsgebiet den gesamten Norden Schleswig-Holsteins umfasst, weiter ausgebaut werden können“, sind sich die DIAKO-Vorstände Rektor Dirk Outzen und Holger Menzel sicher.Was ist für ihn das Besondere an der Frauenheilkunde und Geburtshilfe? „Es ist ein geniales, faszinierendes Fach. Es bietet wie kein anderes die Möglichkeit der Betreuung über die gesamte Breite des Lebens, von der Geburt bis hin zur Begleitung in den letzten Stunden des Lebens“, antwortet Dr. Wagner. „Das wird sicher so einige davon überzeugt haben, regelmäßig zur Krebsvorsorge zu gehen!“ Darin sind sich die drei ehemaligen Handball-Profis, die Zwillingsbrüder Uli & Michael Roth und Prof. Tillmann Loch, Chefarzt der DIAKO-Urologie, sicher.In der Campushalle führten die drei zahlreiche Gespräche mit Besuchern des Spiels Flensburg - Gummersbach. Mit dabei war DIAKO-Vorstand Pastor Dirk Outzen, der ebenso wie die SG Flensburg-Handewitt die Aktion tatkräftig unterstützte.Die Roth-Zwillinge waren vor 14 Jahren fast gleichzeitig an Prostata-Krebs erkrankt. Erkannt wurde die Erkrankung bei einer Vorsorge-Untersuchung. Seitdem sind die beiden ehemaligen Spitzensportler im ganzen Land unterwegs, um auf die Bedeutung der Vorsorge aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit ihrem ehemaligen Bundesligakontrahenten Tillmann Loch präsentierten die Roth-Zwillinge nun ihre neue Initiative „Gewinnen gegen Krebs“ u.a. mit einem Aufruf unmittelbar vor Spielbeginn, regelmäßig zur Krebsvorsorge zu gehen. Unterstützt wurde die Aktion auch von der Urologin Dr. Annemie Loch, weiteren niedergelassenen Urologen und Prof. Jeremias Wohlschläger, Ärztlicher Leiter des DIAKO-Instituts für Pathologie.An dem Nachmittag in der Campushalle hat nicht nur die SG gegen Gummersbach mit 31:26 gewonnen, sondern auch die Krebsvorsorge - so konnten hunderte von Flyern mit Appellen zur Prävention verteilt werden. Geplant sind weitere Aufklärungsaktionen.Das Foto zeigt (v.l.) Pastor Dirk Outzen, Vorstandsvorsitzender der DIAKO, mit den ehemaligen Handball-Profis Michael Roth, Uli Roth und Prof. In der Jahreschronik der DIAKO „Von Jahresfest zu Jahresfest“ lesen Sie, was die DIAKO von September 2022 bis September 2023 bewegte. Die Zimmer sind hell, groß und ausgestattet mit einem MOTOmed-Bewegungstrainer. „Die beiden speziellen Räume stehen für die Therapie unserer Patienten mit Epilepsie und Parkinson zur Verfügung“, erklärt Prof. Henning Stolze, Chefarzt der DIAKO-Klinik für Neurologie. „Wir sprechen hier von einer multimodalen Therapie, die individuell mit verschiedenen Modulen ausgerichtet ist“, ergänzt Dr. Judith Osseforth, die sich als Epileptologin spezialisiert hat.Die Behandlung (Parkinson mindestens 15-tägiger stationärer Aufenthalt, Epilepsie 1-3 Wochen), ist sehr viel intensiver, als es ambulant möglich wäre. Diese intensive Therapie von Parkinson-Patienten kann zu einer Verbesserung der gesamten Beweglichkeit, des Gangbildes und der alltäglichen Selbständigkeit führen.Ziele dieser multimodalen Behandlung bei Epilepsie sind die Anfallsfreiheit bzw. die Anzahl schwerer Anfälle mit erhöhter Verletzungsgefahr zu minimieren sowie die bestmögliche Verträglichkeit der Medikamente. Bei der Klärung der Möglichkeit von nicht-medikamentösen Therapien (wie Vagus-Nerv-Stimulator) besteht eine enge Kooperation mit dem Epilepsie-Zentrum in Hamburg-Alsterdorf. Dr. „Wir haben das große Glück, mit Dr. Ingvo Müller einen seit vielen Jahren in der Region bekannten Arzt für uns gewonnen zu haben“, erklärt Dr. Jochen Caesar, Leitender Arzt des Ärztezentrums der DIAKO MVZ GmbH in Niebüll. „Er ist eine Verstärkung unseres Teams und erweitert unsere operativen Möglichkeiten“, ergänzt Dr. Caesar.„Dr. Ingvo Müller ist ein sehr erfahrener Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie und Fußchirurgie“, freut sich auch Ingo Tüchsen, Geschäftsführer der DIAKO MVZ GmbH.Das Ärztezentrum verfügt damit in Zukunft über zwei Durchgangsärzte (D-Ärzte). In der D-Arzt-Sprechstunde geht es um die Aufnahme, Diagnose und Behandlung von Arbeitsunfällen, Wegeunfällen, Schul- und Kindergartenunfällen. Zur Diagnostik steht in den Räumen des Ärztezentrums in Niebüll eine hochmoderne digitale Röntgenanlage zur Verfügung.„Mit Dr. Ingvo Müller stärken wir zudem unser Ambulantes Operationsspektrum“, sagt Dr. Caesar, der sich selbst vor allem auf Handchirurgie spezialisiert hat. In der Jahreschronik der DIAKO „Von Jahresfest zu Jahresfest“ lesen Sie, was die DIAKO von September 2021 bis September 2022 bewegte. Das DIAKO Krankenhaus wurde bei der „Aktion Saubere Hände“ mit dem Gold-Zertifikat 2022/2023 ausgezeichnet. „Wir können in der DIAKO jetzt eine noch größere Bandbreite der Endoprothetik anbieten“, sagt Dr. med. Jörn Ailla…

Kinder- und Jugendrehabilitation an der Ostsee

Die MEDIAN Kinderklinik "Tannenhof" Graal-Müritz bietet in verschiedenen Behandlungsgebieten eine Kinder- und Jugendreha an. Das dortige Fachpersonal widmet sich Hauterkrankungen wie atopische Dermatitis, Psoriasis und Allergien. Leidet Ihr Kind an Atemwegserkrankungen wie Asthma, Bronchitiden oder einer allergischen Rhinitis Konjunktivitis wird die Genesung neben einer hervorragenden Behandlung durch das gesunde Meeresklima optimal gefördert. Auch Adipositas und Folgestörungen sowie orthopädische Erkrankungen und psychovegetative Beschwerden werden behandelt. Bei jungen Patienten können Krankheiten durch eine Kinder- und Jugendreha schon im Frühstadium gelindert werden. Die Rehabilitationsmaßnahmen werden stationär durchgeführt. Ab einem Alter von 8 Jahren können Ihre Kinder die Reha ohne Begleitperson durchführen. Bei Bedarf kann die Behandlung gemeinsam mit der Mutter oder dem Vater erfolgen. Umfassende Schulungsprogramme, die sowohl für die Kinder als für Eltern angeboten werden, geben Hilfestellung für den Umgang mit der Erkrankung sowie für die Betreuung nach dem Reha-Aufenthalt.

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