MCT-Öl (Medium-Chain Triglycerides, mittelkettige Triglyceride) ist in der Ernährungs- und Gesundheitswelt aktuell ein beliebtes Thema. Es wird oft als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt und soll verschiedene positive Auswirkungen auf den Körper haben. Dieser Artikel beleuchtet die potenziellen Vorteile von MCT-Öl, insbesondere im Zusammenhang mit Migräne, geht aber auch auf mögliche Nebenwirkungen und alternative Behandlungsansätze ein.
Was ist MCT-Öl und wie wirkt es?
MCTs sind eine ausgezeichnete Energiequelle. Ihre Aufnahme in die Ernährung erleichtert die Ketose und verbessert die kognitiven Funktionen. MCT-Fettsäuren liefern dem Gehirn sofortige Energie. Studien zeigen, dass die regelmäßige Einnahme von C8 oder C8-MCT-Öl mit C10 unter anderem die geistige Klarheit fördern, den Cholesterinspiegel senken und die kontinuierliche Gewichtskontrolle unterstützen kann. Eine Langzeitstudie hat sogar einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von MCT-Öl und einer Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten bei Menschen mit Alzheimer gezeigt. Zudem können MCT-Fettsäuren das Herz schützen, da sie starke entzündungshemmende Eigenschaften besitzen und den Fettstoffwechsel deutlich verbessern.
MCT-Öl und Migräne: Ein möglicher Zusammenhang
Eine mögliche Nebenwirkung der Einnahme von MCT-Öl sind Kopfschmerzen oder Migräne. Migräne ist eine starke Form von Kopfschmerzen und wird meist als enormer Schmerz auf beiden Seiten des Kopfes wahrgenommen. Neben den Kopfschmerzen können Menschen mit Migräne auch weitere Symptome verspüren, wie Erbrechen, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit oder auch eine Unverträglichkeit von Geräuschen oder Lärm. Es gibt jedoch auch Hinweise darauf, dass MCT-Öl bei der Behandlung von Migräne helfen kann. Dies könnte mit der Fähigkeit von MCTs zusammenhängen, dem Gehirn schnell Energie zuzuführen und Entzündungen zu reduzieren.
Mögliche Nebenwirkungen von MCT-Öl
Die Einnahme von MCT-Öl kann eine Reihe von unerwünschten Reaktionen im Körper hervorrufen, auch im Magen-Darm-Trakt. Häufige unerwünschte Reaktionen - Die Einnahme von MCT-Öl kann verschiedene Nebenwirkungen verursachen, besonders im Magen-Darm-Trakt. Zu den häufigsten Symptomen gehören Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen und Übelkeit, wobei diese Reaktionen von Person zu Person in ihrer Intensität variieren können.
- Bauchschmerzen: Bauchschmerzen können ebenfalls eine Nebenwirkung des Verzehrs von MCT-Öl sein. Diese Schmerzen können sich als allgemeines Unwohlsein oder als stärkere Krämpfe im Bauchbereich äußern.
- Durchfall: In einigen Fällen kann der Verzehr von MCT Öl zu Durchfall führen. Dies ist häufig die Folge einer erhöhten Belastung des Verdauungssystems und der Unfähigkeit des Körpers, den raschen Zufluss von mittelkettigen Fettsäuren effektiv zu verarbeiten.
- Blähungen: Blähungen oder übermäßige Gasbildung sind eine weitere mögliche Nebenwirkung der Einnahme von MCT-Öl. Der Körper kann bei der Verarbeitung und Verstoffwechselung der mittelkettigen Fettsäuren übermäßig viel Gas produzieren. Dies kann zu Blähungen und Unwohlsein führen.
- Übelkeit: Manche Menschen können nach dem Verzehr von MCT-Öl Übelkeit verspüren. Diese kann von leichter Übelkeit bis zu starkem Unwohlsein reichen.
Ursachen der Nebenwirkungen - Nebenwirkungen von MCT-Öl treten typischerweise auf, wenn eine höhere als die empfohlene Dosis eingenommen wird oder wenn mehr als 15 ml auf einmal konsumiert werden, ohne dass der Körper darauf vorbereitet ist. Sie können auch durch eine Überempfindlichkeit gegen Bestandteile des Nahrungsergänzungsmittels verursacht werden. „Denken Sie daran, dass die plötzliche Einführung von MCT-Öl mit unerwünschten gastrointestinalen Symptomen verbunden sein kann. Nebenwirkungen sind in der Regel auf eine Überempfindlichkeit gegen einen Bestandteil des Nahrungsergänzungsmittels zurückzuführen, aber nicht darauf beschränkt.
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Vermeidung von Nebenwirkungen - Um unerwünschte Reaktionen zu minimieren, sollte MCT-Öl schrittweise in die Ernährung eingeführt werden, beginnend mit kleinen Mengen wie einem Teelöffel pro Tag. Bei Auftreten von Magen-Darm-Beschwerden sollte die Tagesdosis reduziert und erst nach Abklingen der Symptome langsam wieder erhöht werden.
Ketogene Ernährung und MCT-Öl
Zum Thema Ketogene Ernährung habe ich schon einige Erfahrung in meinem bisherigen Leben gemacht. MCT-Öl wird oft im Rahmen einer ketogenen Ernährung verwendet, da es die Ketose erleichtert. Die Ketose ist ein Stoffwechselzustand, in dem der Körper Fett anstelle von Kohlenhydraten als Hauptenergiequelle nutzt. Dies kann zu Gewichtsverlust und anderen gesundheitlichen Vorteilen führen.
Nicht nur, dass es mir echt immer sehr schwer fiel, auf zB Obst zu verzichten (ich finde Obst einfach so toll! Alleine wie es das Frühstück zB auf Reisen in Südamerika bereichert. Mir fehlte wirklich der Zucker, nach dem mein Hirn zu schreien schien. Aber auch wenn ich dann wieder umschwenkte zu einer „normalen Ernährung“, blieb dieses ständige Gieren meines Gehirns. Ich konnte den Bedarf irgendwie nie decken, und auch wenn ich mal zuckerhaltige Dinge zu mir nahm, hatte ich das Gefühl, dass mein Gehirn davon nichts abzubekommen scheint. Jetzt weiß ich, dass das auch ganz sicher so war: da ich schon immer gerne süß gegessen hatte, will ich nicht ausschließen, dass sich bei mir schon eine gewisse Insulinresistenz eingestellt hatte.
Insulinresistenz bezeichnet den Zustand, wenn die Zellen, die eigentlich mit dem Schlüssel „Insulin“ ihre Türen weit aufmachen, und den Zucker in das Innere der Zelle lassen, einfach nicht mehr reagieren. Oftmals stellt sich dieser Zustand ein, wenn immer wieder viel Süßes gegessen wird. Der viele Zucker lässt den Insulinspiegel im Blut ansteigen… und das ist der Moment, in dem eigentlich alles in die Zelle geschafft wird. Wenn dieses Spiel „Zucker -> Insulin -> Zuckerabfall -> Heißhunger -> Zucker -> Insulin -> …“ aber zu oft gespielt wird, hören die Zellen irgendwann einfach auf, die Türen zu öffnen. Der Zucker bleibt im Blut und wird nicht mehr an die wichtigen Stellen transportiert.
Naja, bleibt aber trotzdem noch die Tatsache, dass das Gehirn ja den Zucker möchte, da das Hirn ausschließlich Zucker (Glukose - und gewisse Ketonkörper, die bei einer ketogenen Ernährung im Ketose-Stoffwechsel vom Körper produziert werden) als Treibstoff verwenden kann.
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Alternative Energiequellen für das Gehirn: Galaktose
Galaktose ist eine Zuckerart, die aus Laktose (Milchzucker) gewonnen wird. Das besondere an Galaktose ist, dass Sie vom Gehirn auch ohne Insulin verstoffwechselt werden kann! Daher wird Galaktose auch oft als „Hirnzucker“ bezeichnet.
Was ist denn nun das besondere an Galaktose, wenn Sie eigentlich ja nur ein Bestandteil von Laktose ist? Da die Galaktose eben ohne Insulin verstoffwechselt werden kann, kannst du sie einfach zwischendurch nehmen, wenn du merkst, dass dein Gehirn Nahrung braucht. Du musst nichts anderes dazu essen. Dein Körper kann die zugeführte Galaktose jetzt über einen anderen Transporter (ein Eiweiß namens GLUT-3) direkt ins Gehirn bringen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Galaktose den Blutzucker-Spiegel kaum anhebt. Somit hat man eben nicht diese tückische Spirale aus Zucker, Insulin und einem Zucker-Abfall, der dann in Heißhunger resultiert. Der Blutzucker-Spiegel bleibt auch bei Genuss von Galaktose eher konstant. Im Körper wird Galaktose übrigens zu Glukose umgebaut, denn nur das kann vom Gehirn zur Energiegewinnung genutzt werden. Dieser Umbau ist sogar noch „etwas anstrengend“ für den Körper, sodass es eben nicht zu solchen Blutzucker-Spitzen kommt.
Galaktose kommt in Muttermilch vor und versorgt so Neugeborene mit diesem wichtigen Nährstoff. Es wird vom Körper der Neugeborenen außerdem noch für allerlei Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen genutzt, indem es als Fundament für Zellen und Zwischenzellsubstanzen dient. Der Konsum von Milch kann nicht als geeignete Galaktose-Quelle genutzt werden, da erstens der Anteil in Kuhmilch relativ gering ist (man müsste Unmengen Milch trinken, damit unser Körper aus der Laktose die Galaktose herausbekommen kann) und zweitens oftmals Laktose-Unverträglichkeiten diesen Konsum erschweren würden. Ganz abgesehen von weiteren Gründen, die gegen exzessiven Milchkonsum sprechen (Tier-Ethik, vegan Ernährung, basische Ernährung, Milch als ungesundes Lebensmittel, etc.).
Galaktose wird als Nahrungsergänzungsmittel angeboten und ist bereits ab ca. 35 € für 250 Gramm zu haben. Am Preis erkennt man schnell, dass es sich nicht eignet, den normalen Haushaltszucker zu ersetzen. Das ist auch gar nicht das Ziel und hierfür gibt es wahrscheinlich besser geeignetere Zuckerarten. Ich kann die Galaktose vom deutschen Hersteller VitaWorld sehr empfehlen. Preis-Leistungs-mäßig steht diese den anderen auch in nichts nach. Ich finde es toll, dass die Galaktose in Deutschland mit physikalischem Verfahren (also ohne irgendwelche chemischen Zusätze) gewonnen wird.
Galaktose soll im Bedarfsfall genommen werden, zur gezielten Versorgung des Gehirns mit Energie, auch wenn eben bereits eine Insulinresistenz, schwankender Blutzucker oder auch Diabetes vorliegen. Bei Demenz wird eine Einnahme von 2 mal täglich empfohlen - am besten zwischen den Mahlzeiten, um ein Ausschlag des Blutzuckers durch andere Lebensmittel und somit eine Insulinausschüttung zu vermeiden. Ich nehme es bzgl. Wenn ich merke, dass mein Gehirn nach Nahrung schreit. Wenn ich einen Energieschub brauche. Wenn ich etwas „foggy“ im Kopf bin. Wenn ich merke, dass sich da eine Migräne zusammenbraut. Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich nehme die Galaktose gelegentlich auch ca. 1-2 mal am Tag, einfach weil ich mich danach so gut fühle. Meistens nehme ich die erste Portion erst am Nachmittag, also in der Zeit schon länger nach dem Mittagessen, wenn ich bzw. mein Gehirn aber noch Hochleistungen im Büro bringen soll. Manchmal auch schon am Vormittag vor dem Essen, wenn ich merke, dass ich unkonzentriert werde, aber noch nicht Mittagspausenzeit ist.
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Als positiven Nebeneffekt habe ich bemerkt, dass sich mein ganzer Blutzucker irgendwie dadurch eingependelt hat. Ich bin nicht mehr die ganze Zeit am Naschen und „Energie nachschieben“ sondern halte jetzt wieder ganz einfach ohne große Anstrengung meine Essenspausen ein. Das tut mir zusätzlich extrem gut und macht sich auch direkt am Gewicht bemerkbar: ohne mich einzuschränken und auf gewisse Dinge zu verzichten purzeln seit ich die Galaktose regelmäßig nehme die überflüssigen Pfunde. Ich habe das Gefühl, dass ich die Migräneattacken aufgrund von Energiekrisen im Gehirn dadurch deutlich reduzieren konnte. Wahrscheinlich auch in Kombination mit dem Nebeneffekt des stabilen Blutzuckers und der Einhaltung der Essenspausen. Was auch immer der Hauptauslöser für die Reduktion der Attacken zu sein scheint, Fakt ist: ich fühle mich sehr gut, mir mit der Galaktose einfach eine extra Portion Energie zu geben, wenn mein Gehirn diese gerade braucht. Außerdem ist es so super einfach für mich, nicht dauernd zu naschen. Und dass dies natürlich eine positive Auswirkung auf alle weiteren Lebensbereiche hat, freut mich umso mehr. Definitiv einen Test wert! Probier es aus und schau, wie die Galaktose sich auf deine Migräne-Häufigkeit auswirkt.
CBD als alternative Behandlungsmöglichkeit bei Migräne
Nach neusten Studien ist bekannt, dass neben den herkömmlichen pharmazeutischen Schmerzmitteln auch CBD vielversprechend sein kann bei der Behandlung. Der Ursprung von Migräne sitzt im Hypothalamus (ein Teil des Gehirns) und kann als Reaktion auf extremen Stress ausgelöst werden. In einer Studie von 2016 wurde dann endgültig festgestellt, dass CBD die Häufigkeit von Migräneanfällen mindern kann. Dr. Ethan Russo hat in seiner Theorie des klinischen Endocannabinoid Mangels genauer erörtert, wie CBD im Körper funktioniert. Ein Endocannabinoid (biologische Cannabinoide) Mangel kann laut Russo zu chronischen Schmerzen, wie Migräne, führen. So wird es meist oral eingenommen. Die CBD Tropfen werden einfach unter die Zunge geträufelt und diese lässt man im besten Fall für 1 bis 2 Minuten dort, um eine hohe Aufnahme der Cannabinoide zu gewährleisten, da diese von Schleimhäuten aufgenommen werden. Hierbei sollte man auch die Vorteile der unterschiedlichen Trägeröle des CBD beachten.
Vollspektrum oder Isolat Öl?
Ein Vollspektrum Öl wird aus einem Vollspektrum Extrakt aus der Hanfpflanze hergestellt, hierbei werden zunächst alle Cannabinoide decarboxyliert und dann im Trägeröl gelöst. So gewinnt man ein Endprodukt, was über 100 Canabinoide enthält die die Hanfpflanze hergibt, gemeinsam ergeben die Cannabinoide in ihrem Wirkspektrum eine Synergie (Entourage Effekt) und wirken intensiver als es CBD alleine. Ein CBD Isolat Öl wird lediglich aus einem CBD Isolat und dem Trägeröl hergestellt.
Erfahrungsberichte
Dennis ist ein junger Mann aus Trier (Rheinland-Pfalz, Deutschland), der sich schon seit Jahren mit Migräne plagt. Nach vielen Jahren und einigen Tests an verschreibungspflichtigen Medikamenten, hat er sich nun für den Aromaöl Pfelgestick von der Firma Osiris entschieden und nutzt diesen in Verbindung mit einem 10% CBD Öl. Er verspürte nach kürzester Zeit eine Besserung und nun nach 2 Monaten will er keins der Produkte mehr missen.
Franziska ist eine junge Dame aus Saarlouis (Saarland, Deutschland), durch ihren stressigen Alltag hat sie ständig mit innerer Unruhe zu kämpfen, welche sich auch in Form von Migräne auswirken kann.