Memologes bei Alzheimer: Definition, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Vergesslichkeit ist ein Phänomen, das jeder Mensch kennt. Manchmal ist es harmlos, manchmal aber auch ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung. Dieser Artikel beleuchtet die Definition von Vergesslichkeit im Zusammenhang mit Alzheimer, die verschiedenen Ursachen von Gedächtnisstörungen und die Möglichkeiten, die geistige Leistungsfähigkeit zu unterstützen.

Was ist Vergesslichkeit?

Wo habe ich nur meine Schlüssel hingelegt? Manchmal ist es um unser Erinnerungsvermögen nicht so gut bestellt. Dann verlegen wir etwa Dinge oder wissen plötzlich nicht mehr, was wir im Supermarkt eigentlich einkaufen wollten. Vergesslichkeit kann ein Hinweis auf eine Störung der Gedächtnisfunktion sein. Im Gedächtnis sind Informationen abgespeichert, die man zu unterschiedlichen Zeitpunkten wieder abrufen kann. Im sogenannten Ultrakurzzeitgedächtnis (sensorisches Gedächtnis) werden Informationen lediglich ein paar Sekunden behalten, bevor sie wieder von diesem „Speichermedium“ verschwinden. Einige der Inhalte wandern anschließend in das Kurzzeitgedächtnis, wenn sie ein wenig länger in Erinnerung bleiben sollen, z. B. ein paar Minuten. Informationen, die auch über einen längeren Zeitraum immer wieder auf Abruf zur Verfügung stehen sollen, müssen im Langzeitgedächtnis verankert werden. Wird eine neue Fremdsprache erlernt, werden alle Vokabeln dazu dort abgespeichert. Das ist auch der Fall bei der eigenen Muttersprache.

Im Gehirn gibt es eine Schaltstelle zwischen Lang- und Kurzzeitgedächtnis. Von dort können Inhalte aus dem Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis übertragen werden, wenn das Gehirn sie von ihrer Bedeutung her als hoch einstuft. Diese Informationen sind dann langfristig abgespeichert und können zu unterschiedlichen Zeitpunkten wieder abgerufen werden. Das Gehirn muss daher jeden Tag Daten und Fakten filtern und bewerten.

Vorübergehende Vergesslichkeit ist völlig normal. Man ist kurzzeitig abgelenkt und kann einen bestimmten Gedächtnisinhalt nicht mehr abrufen. Auch phasenweise auftretende leichte Gedächtnisprobleme, die durch Stress-Zustände verursacht werden, sind noch zu verschmerzen. Sie erregen schlimmstenfalls bei anderen Menschen mehr Aufmerksamkeit, als einem lieb ist. Zum Problem wird die Vergesslichkeit jedoch dann, wenn sie überhandnimmt. Bei der Vergesslichkeit sind die Aufnahme, das Ablegen und Abrufen von Informationen im Gehirn gestört. Dabei kann es an nur einer oder an mehreren Stellen zu diesen Problemen kommen. Die Merkfähigkeit und das Erinnerungsvermögen sind teilweise verringert oder völlig verloren. Eine im normalen Umfang auftretende Vergesslichkeit ist meist auf das Kurzzeitgedächtnis beschränkt. Vergesslichkeit kann viele Ursachen haben.

Ursachen von Gedächtnisstörungen

Gedächtnisstörungen können etwa durch einen Unfall verursacht werden, wie es beim Schädel-Hirn-Trauma der Fall ist oder durch eine Krankheit, wie Schlaganfall oder Demenz. Allerdings muss bei zunehmender Vergesslichkeit nicht automatisch eine Erkrankung zugrunde liegen. Diese Ursachen können junge Erwachsene ebenso treffen wie Ältere oder Senioren. Allerdings kommt Vergesslichkeit im Alter häufiger vor, da mit der Zeit die Nervenzellen langsamer bei der Verarbeitung von Informationen werden.

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Bei einer Demenz ist der oder die Betroffene nicht in der Lage, Inhalte aus dem Kurzzeit- oder Langzeitgedächtnis abzurufen. Das bedeutet: Sie können sich ebenso wenig an den Inhalt der fünf Minuten zuvor stattgefundenen Konversation erinnern, wie auch an den Namen des eigenen Ehemannes oder der Ehefrau. Diese Gedächtnisstörung bzw. der Verlust des Lang- und Kurzzeitgedächtnisses (med. Amnesie) ist unter anderem ein Symptom von Demenz.

Unter einer Demenz ist eine Beeinträchtigung des Denkens, des Gedächtnisses und anderer Gehirnleistungen zu verstehen. Diese Beeinträchtigung ist entweder fortschreitend oder dauerhaft. Die Ursachen für das Auftreten einer Demenz können verschieden sein. Entsprechend werden verschiedene Formen von Demenz unterschieden. Bei einer Demenz handelt es sich um ein Syndrom, also das Auftreten bestimmter Symptome, die verschiedene Ursachen haben können. Der Begriff der Demenz umfasst entsprechend mehr als 50 verschiedene Krankheitsformen, wie beispielsweise die vaskuläre Demenz oder die Alzheimer-Krankheit. Gemeinsam ist allen Demenzformen jedoch eine progressive oder anhaltende Beeinträchtigung des Denkens, des Gedächtnisses oder anderer Hirnleistungen.

Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Demenz. Die große Mehrheit der Betroffenen ist über 85 Jahre alt. Eine Demenz bereits vor dem 65. Lebensjahr ist hierzulande sehr selten. Frauen sind von einer Demenz häufiger betroffen als Männer. Dies liegt jedoch daran, dass die Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz zu erkranken, mit zunehmendem Alter steigt und Frauen durchschnittlich älter werden als Männer. Bei den meisten Fällen von Demenz liegt eine primäre, eigenständige Krankheit vor, die ihren Ursprung im Gehirn hat. Bei Personen, die unter Demenz leiden, sterben nach und nach Nervenzellen ab, sodass die Verbindungen zwischen den Zellen verlorengehen. Die genauen Gründe für diese neurodegenerativen Veränderungen können variieren.

Ursachen hierfür können beispielsweise Alkoholsucht, Erkrankungen der Schilddrüse, Vitamin-Unterversorgungen, Depressionen oder auch Medikamente sein. Zu weiteren Risikofaktoren zählen Diabetes mellitus, hoher Cholesterinspiegel, Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck.

Alzheimer-Demenz

Im Anfangsstadium der Alzheimer-Demenz tritt ein zunehmender Verlust des Kurzzeitgedächtnisses auf. Das Gedächtnis kann aktuelle Erlebnisse, neues Wissen und neue Erfahrungen nicht mehr integrieren und dauerhaft speichern. Die Orientierung in unbekannten Umgebungen und Situationen fällt zunehmend schwerer. Im weiteren Verlauf der neurologischen Erkrankung gilt das sogar für bekannte Umgebungen. Die Betroffenen verwechseln einzelne Wörter miteinander (Aphasie) und leiden an Wortfindungsstörungen.

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Was kann man gegen Vergesslichkeit tun?

Um dem Gedächtnisschwund entgegenzuwirken, ist es sinnvoll, die Bildung neuer Gehirnzellen und deren Vernetzung zu fördern. Hierfür eignen sich soziale Kontakte, also der regelmäßige Austausch mit Angehörigen oder Freunden sowie Bekannten. Regelmäßige Bewegung ist ebenfalls essenziell. Dabei müssen Sie im Alter keinen Marathon mehr laufen. Machen Sie gemütliche Spaziergänge an der frischen Luft oder erledigen Sie Einkäufe mit dem Rad. Da Stress und Überforderung das Gedächtnis zusätzlich belasten können, sollten Sie zudem auf genügend Erholungsphasen achten. Meditations- und Atemübungen sowie Yoga-Einheiten sind besonders geeignet. Es ist wichtig auf einen vernünftigen Lebensstil zu achten.

Werden die Gehirnzellen nicht regelmäßig beansprucht, können Sie mit der Zeit absterben. Es kommt zu Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche. Daher kann gezieltes Gedächtnistraining dabei helfen, fit im Kopf zu bleiben. Übungen zur Verbesserung der Merkfähigkeit, indem sich Zahlen, Wörter oder Bilder eingeprägt werden müssen, sind ideal. Das ist z. B. bei Memory, Sudoku, sowie Kreuzwort- und Bilderrätsel der Fall. Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich auch in fortgeschrittenem Alter noch weiterzubilden und ein neues Hobby zu erlernen. Das kann eine Fremdsprache, ein Musikinstrument oder auch eine Handarbeit sein.

Möchten Sie Situationen wie oben beschrieben vermeiden bzw. diesen vorbeugen? Unterstützen Sie Ihre Gedächtnisleistung sanft mit Hilfe der biochemischen Salze nach Dr. Schüssler. Hier haben sich im Laufe der Jahre vier „Phosphate“ bewährt.

  • Biochemie Pflüger 5 - Kalium phosphoricum D6 - das Salz wirkt stabilisierend auf Nerven und Muskeln.
  • Morgens: 6 Tabletten Biochemie Pflüger Nr.
  • Mittags: 6 Tabletten Biochemie Pflüger Nr.
  • Abends: 6 Tabletten Biochemie Pflüger Nr.
  • Tagsüber: 6 Tabletten Biochemie Pflüger Nr.

Nehmen Sie die Salze der Kur mindestens 4-8 Wochen nach dem oben beschriebenen Schema ein und erleben dann den Energieschub, der es Ihnen möglich macht, dem hektischen Alltagstrott zu trotzen.

Medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapie bei Demenz

Zwar stehen verschiedenste Behandlungsmöglichkeiten bei einer Demenz zur Verfügung, die Erkrankung selbst lässt sich jedoch nicht heilen. Die Therapie zielt daher darauf ab, eine Linderung der Symptome herbeizuführen und ein Voranschreiten der Erkrankung zu bremsen. Hierdurch wird es dem Patienten ermöglicht, lange Zeit ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben führen zu können.

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  • Medikamentöse Therapiemöglichkeiten: Zur Standardbehandlung setzt man heutzutage Antidementiva mit Memantin als Wirkstoff und Acetylcholinesterase-Hemmer wie Rivastigmin und Donepezil ein. Diese Medikamente verlangsamen das Fortschreiten der Krankheit, indem sie den Glutamat- und Acetylcholin-Spiegel im Gehirn erhöhen.
  • Verhaltenstherapeutische Möglichkeiten: Eine Verhaltenstherapie ist vor allem für Patienten geeignet, bei denen sich die Demenz noch in einem frühen Stadium befindet. Ziel der Verhaltenstherapie ist es, den Betroffenen dabei zu helfen, besser mit ihrer Erkrankung umzugehen.

Unterstützung der kognitiven Leistungsfähigkeit durch Nahrungsergänzungsmittel

Auch die Einnahme von Medikamenten auf pflanzlicher Basis kann Gedächtnislücken entgegenwirken. Der Spezialextrakt aus Blättern des Ginkgo-Baumes fördert die Durchblutung im Gehirn und stärkt die Nervenzellen. Achten Sie beim Kauf von Ginkgo-Präparaten auf die Qualität des Extraktes und bleiben bei apothekenexklusiven Produkten. Die Firma Ratiopharm hat mit Ginkobil 120 mg Tabletten ein qualitativ hochwertiges Ginkgo Präparat im Portfolio.

Eine Heilpflanze ist weltweit unzertrennlich mit dem Thema „Gedächtnis“ verbunden - der Ginkgo-Baum. Der einst aus China stammende Baum ist inzwischen weltweit kultiviert. Die Blätter des schon von J.W. von Goethe beschriebenen Gewächses halten wertvolle Inhaltsstoffe für unsere Gedächtnisleistung parat. Zu speziellen Extrakten verarbeitet, verbessern die Blätter von (lat.) Ginkgo biloba die Fließeigenschaften des Blutes bis hin zu den feinsten Äderchen. So können sie unsere Konzentration und unser Gedächtnis fördern. Außerdem helfen sie bei Schwindelsymptomen und Ohrgeräuschen (Tinnitus).

Zum Erhalt von Gedächtnisleistung und Merkfähigkeit im Alter hat die Firma Loges das Präparat MemoLoges® entwickelt. Es enthält eine Kombination aus Pflanzen, Vitaminen und Spurenelementen. Indisches Brahmi und griechisches Eisenkraut sind mit B-Vitaminen und Zink kombiniert.

Bereits vor dem 30. Geburtstag lässt die geistige Leistungsfähigkeit nach. Begünstigt durch Stress und Schlafmangel verschlechtert sich die Konzentrationsfähigkeit nach und nach. Ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und viel Bewegung sind die Basis für geistige Fitness. Unterstützend wirkt memoLoges - mit der Heilkraft der Natur, mit neuroaktiven B-Vitaminen und Zink.

memoLoges ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das die kognitiven Fähigkeiten unterstützen soll. Die spezielle Nährstoffkombination besteht aus Bacopa monnieri (Indischer Brahmi), Sideritis scardica (Griechisches Eisenkraut) sowie Zink und B-Vitaminen. memoLoges Kapseln finden als Nahrungsergänzungsmittel Anwendung. Die Wirkstoffkombination trägt zur Aufrechterhaltung der Gedächtnisleistung und zur Unterstützung der Konzentrationsfähigkeit, auch bei Schüler/Studenten in Prüfungsphasen, bei. Die positive Wirkung der Nahrungsergänzung ist auf die sorgsam ausgewählten Wirkstoffe zurückzuführen. Der Indische Brahmi ist eine traditionsreiche Pflanze aus der ayurvedischen Heilkunst. Die Extraktzubereitung enthält mindestens 40 % Bacoside. In memoLoges soll die Heilpflanze die Spaltung des Neurobotenstoffs Acetylcholin unterdrücken und ihn so deaktivieren. Außerdem wird die Konzentrationsfähigkeit gesteigert. In Griechenland wird das Kraut gerne als Tee genossen. Die Pantothensäure (Vitamin B5) ist ein Hauptbestandteil des Coenyzms A und sorgt für die Verstoffwechslung von Makronährstoffen. Vitamin B6 (Pyridoxin) ist an der Bildung von rotem Blutfarbstoff und der Verwertung von Eiweißstoffen beteiligt. MemoLoges Kapseln enthalten keine tierischen Stoffe und sind für Veganer und Vegetarier geeignet. Das Präparat ist frei von Lactose und Gluten.

Bacopa monnieri soll die Spaltung des Neurobotenstoffs Acetylcholin hemmen und so die Konzentrationsfähigkeit steigern. Das Griechische Eisenkraut kann Lernvorgänge unterstützen und die Neurotransmitterkonzentration im synaptischen Spalt erhöhen. Pantothensäure (Vitamin B5) ist essenziell für den Stoffwechsel von Makronährstoffen und die Bildung von Vitamin D sowie Anti-Stress-Hormonen. Zink schützt vor oxidativem Stress, unterstützt die Zellteilung und trägt zur Erhaltung der kognitiven Funktionen bei.

Inhaltsstoffe pro Tagesdosis (2 Kapseln):

  • Extraktzubereitung aus Bacopa monnieri (Indisches Brahm): 120 mg (enthält mind. 40 % Bacoside: mind. 48 mg)
  • Extraktzubereitung aus Sideritis scardica (Griechisches Eisenkraut): 380 mg
  • Pantothensäure (Vitamin B5): 18 mg
  • Pyridoxin (Vitaminn B6): 8 mg
  • Folsäure aus Calcium-L-Methylfolat (Vitamin B9): 400 µg
  • Cobalamin als Methylcobalamin (Vitamin B12): 500 µg
  • Zink: 1,5 mg

Weitere Tipps für ein gesundes Gedächtnis

  • REGELMÄSSIGE BEWEGUNG - regt die Durchblutung an und versorgt somit Ihr Gehirn mit Sauerstoff.
  • GESUNDE ERNÄHRUNG - um eine gute Denkleistung zu erbringen, braucht unser Gehirn Energie und Vitalstoffe. Gute Energielieferanten sind: Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse. Weiterhin sind gesunde Fette aus Pflanzenölen (z.B. Olivenöl) und Nüssen ein wichtiger Bestandteil gesunder Nahrung. Wer sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht ausreichend gut ernährt, kann auf sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke zurückgreifen und seine Defizite dadurch ausgleichen. Das Präparat MULTI-ORTHIM® optimiert die tägliche Versorgung mit Mikronährstoffen und Vitaminen, es ist ausgewogen und in seiner Zusammensetzung gut aufgestellt. Besonders Senioren profitieren laut einer jüngsten Studie von der Einnahme eines Multivitaminpräparates im Bezug auf ihre kognitive Gesundheit.
  • IMMER AUSREICHEND TRINKEN - Achten Sie darauf täglich 1,5 bis 2 Liter zu trinken. (am besten eignet sich stilles Wasser oder Tee).
  • AUSREICHEND SCHLAFEN - ein gesunder und ausreichender Schlaf ist wichtig, um die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten.
  • EINTÖNIGKEIT VERMEIDEN - Sorgen Sie in Ihrem Leben für Abwechslung. Probieren Sie neue Hobbies oder neue Sportarten aus.

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