Ein plötzlicher Verzicht auf Kaffee, insbesondere nach regelmäßigem Konsum, kann zu einem Koffeinentzug führen, der sich durch verschiedene Symptome äußert. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten des Koffeinentzugs im Zusammenhang mit Migräne.
Was ist ein Koffeinentzug?
Ein Koffeinentzug tritt auf, wenn der Körper nach regelmäßigem Koffeinkonsum plötzlich weniger oder kein Koffein mehr erhält. In der Folge kommt es zu verschiedenen körperlichen und psychischen Entzugserscheinungen bzw. Symptomen. Vor allem Menschen, die weniger Kaffee trinken als gewohnt oder auf das Heißgetränk gänzlich verzichten, berichten oft von Kopfschmerzen und Reizbarkeit durch den Entzug.
Wie wirkt Koffein im Körper?
Koffein ist eine psychoaktive, anregende Substanz mit einer stimulierenden Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Sie kommt natürlicherweise zum Beispiel vor in Kaffee- und Kakaobohnen, Teeblättern, Kolanüssen oder Guarana-Beeren.
Koffein ist auf eine gewisse Weise ein Gegenspieler von Adenosin, einem natürlichen Neurotransmitter. Er trägt normalerweise zur Regulierung des Schlaf-Wach-Zyklus bei und löst Müdigkeit aus, um das Gehirn vor Überanstrengung zu schützen. Koffein blockiert die Wirkung von Adenosin, indem es sich an dessen Rezeptoren im Gehirn bindet, ohne sie zu aktivieren. Dies verhindert, dass Adenosin seine übliche müdigkeitsfördernde Wirkung entfalten kann. In der Folge wird das Müdigkeitsgefühl unterdrückt.
Außerdem stimuliert Koffein indirekt die Ausschüttung von Dopamin, einem weiteren Neurotransmitter, der auch als "Glückshormon" bekannt ist und Wachheit sowie Stimmung positiv beeinflussen kann. Auch die Produktion von Stresshormonen wie Adrenalin und Noradrenalin wird gesteigert, was eine Verengung der Blutgefäße und ein Ansteigen des Blutdrucks bewirkt. Zudem hat Koffein einen anregenden Effekt auf die Verdauung.
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Einmal aufgenommen, verteilt sich Koffein innerhalb kürzester Zeit im ganzen Körper. Bereits nach 15 bis 30 Minuten setzt die Wirkung ein. Interessant zu wissen: Bei den meisten Menschen wirkt Koffein auf das Hirn und kann wacher machen bzw. Müdigkeit verringern - jedenfalls scheinbar.
Mögliche Symptome eines Koffeinentzugs
Auch wenn Koffein nicht im eigentlichen Sinne zu einer Abhängigkeit führt, geht ein regelmäßiger Konsum häufig mit einem Gewöhnungseffekt einher. Personen, die beispielsweise weniger Kaffee als sonst trinken oder einen Kaffeeentzug machen möchten, bemerken schnell körperliche und psychische Symptome, zum Beispiel:
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Antriebslosigkeit
- Schlaflosigkeit
- Nervosität/Ängstlichkeit
- Konzentrationsprobleme
- Gedrückte Stimmung
- Reizbarkeit
- Zittern
Wie viele dieser Symptome bei einem Koffeinentzug auftreten, ist individuell verschieden. Die meisten Menschen haben in den ersten Tagen vor allem Kopfschmerzen und fühlen sich müde.
Die ersten Entzugserscheinungen stellen sich bereits 12 bis 24 Stunden nach der letzten Koffeinaufnahme ein. Am schlimmsten sind die Nebenwirkungen oft nach etwa 20 bis 51 Stunden.
Wie lange die Symptome bei einem Koffeinentzug anhalten, kann sehr unterschiedlich sein. Die Absetz-Symptome fallen in der Regel umso schwerer aus, je häufiger und je mehr Koffein man zu sich nimmt. Im Schnitt dauert die Entwöhnungsphase 2 bis 9 Tage. Möglicherweise halten die Nebenwirkungen eines Kaffeeentzugs aber über mehrere Wochen an.
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Warum kommt es zu Symptomen beim Koffeinentzug?
Koffein beeinflusst Körper und Gehirn in vielfältiger Weise. Die verschiedenen Nebenwirkungen eines Entzugs lassen sich wie folgt erklären.
- Kopfschmerzen: Koffein verengt die Blutgefäße - auch im Gehirn. Das Blut fließt deshalb langsamer. Stoppt man die Koffeinzufuhr, weiten sich die Gefäße wieder und der Blutfluss im Hirn nimmt plötzlich zu. Das kann zu Kopfschmerzen führen. Meist beginnen sie innerhalb von 12 bis 24 Stunden. Die Intensität und Dauer der Beschwerden ist individuell verschieden. Oft bessern sie sich aber innerhalb einer Woche.
- Erschöpfung: Regelmäßiges Kaffeetrinken erhöht die Adenosin-Rezeptoren im Hirn. Fehlt die Koffeinzufuhr, kann der Botenstoff an die nun zahlreicheren Rezeptoren andocken - und so möglicherweise noch müder machen als ohnehin. Im Laufe der Entwöhnung normalisiert sich die Zahl der Rezeptoren wieder. Die Müdigkeit durch Koffeinentzug kann 2 bis 9 Tage dauern.
- Konzentrationsschwierigkeiten: Dank Koffein verbessert sich bei vielen Personen kurzfristig die Konzentration, da unter anderem der Adrenalin- und Dopamin-Pegel steigt. Die Konzentrationsprobleme durch einen Entzug dauern ebenfalls oft mehrere Tage an.
- Stimmungsschwankungen: Oft hebt Koffein aufgrund seiner anregenden Wirkung die Stimmung. Ein Entzug schlägt bei vielen Menschen aufs Gemüt: Traurigkeit und/oder erhöhte Reizbarkeit sind die Folgen. Ein Kaffeeentzug kann manche Menschen vorübergehend auch nervös und ängstlich machen. Die Dauer der Stimmungsschwankungen ist individuell. Betroffene berichten aber oft, sich nach etwa 7 Tagen besser zu fühlen.
- Zittrige Hände: In seltenen Fällen kann ein Koffeinentzug vorübergehend zu zittrigen Händen führen.
Vorteile eines Kaffeeverzichts
Zwar ist Kaffee für sich genommen in der Regel nicht gesundheitsschädlich und macht per se auch nicht süchtig. So deuten wissenschaftliche Untersuchungen beispielsweise darauf hin, dass der Konsum von Kaffee in bestimmten Fällen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann.
Ab wie viel Tassen Kaffee pro Tag es ungesund wird, ist im Grunde unklar und vermutlich individuell verschieden. Studien kommen hier zu sehr widersprüchlichen Ergebnissen. Zusammenfassend lässt sich sagen: Bis zu 5 Tassen pro Tag sind wahrscheinlich durchaus tolerierbar. Sogar mehr Kaffee muss nicht zwingend schädlich sein. In Zusammenhang mit bestimmten Erkrankungen (etwa Bluthochdruck) oder in der Schwangerschaft ist jedoch auf einen moderaten Konsum zu achten.
Aber auch ein Entzug kann auf lange Sicht einige gesundheitliche Vorteile haben, darunter unter anderem:
- Verbesserte Schlafqualität: Koffein kann die Schlafqualität beeinträchtigen. Ein Entzug führt bei manchen Personen daher zu einem tieferen und erholsameren Schlaf.
- Stabilere Stimmung: Schwankungen im Koffeinspiegel können die Stimmung beeinflussen. Nach dem Abklingen der Entzugssymptome fühlen sich viele Menschen ausgeglichener.
- Senkung des Blutdrucks: Koffein kann den Blutdruck kurzfristig erhöhen. Ein Verzicht auf Koffein ist daher möglicherweise für Personen mit Bluthochdruck oder einem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Vorteil.
- Verbesserte Verdauung: Obwohl Koffein eine leicht abführende Wirkung haben kann, führt sein Konsum bei manchen Menschen zu Verdauungsstörungen oder Säurereflux. Ein Koffeinentzug lindert diese Beschwerden mitunter.
- Weniger Angst und Nervosität: Koffein stimuliert das Nervensystem, was bei empfindlichen Personen oder bei hohem Konsum Ängste oder Nervosität begünstigen kann. Dies lässt sich durch eine Reduzierung der Substanz möglicherweise verhindern.
- Bessere Nährstoffaufnahme: Koffein beeinträchtigt mitunter die Aufnahme bestimmter Nährstoffe, wie etwa Eisen.
Was hilft beim Koffeinentzug?
Wer sich koffeinhaltige Getränke wie Kaffee abgewöhnen möchte, kann einiges tun, um die Absetzerscheinungen zu lindern. Häufig wird empfohlen, einen "kalten Entzug" zu meiden, also nicht von einem Tag auf den anderen zu verzichten. Besser gewöhnt man sich über einen längeren Zeitraum an einen Alltag ohne Koffein, um Entzugserscheinungen zu verhindern oder abzumildern.
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Folgende Tipps können dabei hilfreich sein:
- Koffeinkonsum langsam reduzieren: Ein abrupter Stopp kann zu unangenehmen Entzugserscheinungen führen. Reduziere deine tägliche Koffeinmenge schrittweise über mehrere Tage oder Wochen. Nach und nach eine Tasse Kaffee weniger trinken.
- Auf koffeinfreie Getränke umsteigen: Alternativ kann ein anderes (koffeinfreies) Heißgetränk getrunken werden. Koffeinfreier Kaffee, Kräutertees oder Wasser helfen dabei, das Ritual des Kaffeetrinkens beizubehalten - ohne Nebenwirkungen.
- Koffeinhaltige Lebensmittel meiden: Wichtig ist, auch auf andere Koffeinquellen langsam zu verzichten. Dazu zählen: Tee (etwa Schwarztee, Chai, Matcha und Grüntee), Cola oder Eistee. Koffeinfrei sind dagegen in der Regel Kräuter- und Früchtetees. Vermeide versteckte Koffeinquellen wie Cola, Schokolade oder Energydrinks.
- Vom üblichen Kaffee auf Sorten mit weniger Koffeingehalt wechseln.
- Schlaf optimieren: Guter Schlaf ist essenziell, um Müdigkeit während des Entzugs auszugleichen. Konstante Einschlafzeiten, kühle Umgebung, 10-15 min Tageslicht am Morgen und abends Magnesium verbessern die Anpassung deutlich.
- Viel Wasser trinken: Koffein wirkt entwässernd. Hydratisiert zu bleiben kann helfen, Koffein-Entzugskopfschmerzen zu verhindern, insbesondere für Menschen, die Migräne bekommen (die durch Dehydrierung ausgelöst werden kann). Wenn Sie sich auf Ihre nicht koffeinhaltige Flüssigkeitsaufnahme konzentrieren, können Sie sich auch daran gewöhnen, keinen Kaffee, Tee und Soda als regelmäßigen Teil Ihres Tages zu sich zu nehmen. Wenn sich reines Wasser wie ein langweiliger Ersatz anfühlt, experimentieren Sie mit Möglichkeiten, es interessanter zu machen.
- Nährstoffreiche Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung stärkt deinen Körper und kann helfen, Koffeinentzugssymptome wie Erschöpfung oder Kopfschmerzen zu lindern.
- Bewegung einbauen: Leichte körperliche Aktivität regt die Durchblutung an, hebt die Stimmung und hilft, Stress abzubauen. Regelmäßige Bewegung kann zudem dabei unterstützen, Entzugssymptome zu lindern und die durch den Koffein-Entzug verlorene Energie zurückzugewinnen.
- Reizumgebungen meiden: Meide in den ersten Tagen bewusst Orte wie Cafés oder Kaffee-Ecken, um Versuchungen zu entgehen.
- Teile Ihrem Umfeld mit, dass Sie ab heute auf Kaffee-Entzug sind.
- Meiden Sie Snacks, zu denen Sie bisher immer Kaffee tranken. Ihr Körper weiss, dass Kaffee bzw. Koffein in Kürze eintreffen wird. Wenn Sie sich den Kaffee abgewöhnen möchten, steigen Sie daher auf unbedenkliche Zwischenmahlzeiten um.
- Um Höchstleistungen geht es jetzt gerade nicht.
- Im Gegensatz zu Koffein putscht Ginseng jedoch nicht auf, um einen anschliessend in ein Loch fallen zu lassen. Starten Sie mit dem Kaffee-Entzug eine Ginseng-Kur! Sie können bis zu 2 Gramm der reinen Wurzel bzw. des Wurzelpulvers zu sich nehmen. Wenn Sie sich für Ginseng-Extrakt entscheiden, richten Sie sich nach den Dosierempfehlungen des Herstellers.
- Für alle, die sich den Kaffee abgewöhnen, stehen z. B. Getreide- oder Früchtekaffees aus Gerste, Dinkel, Zichorien und manchmal auch getrockneten Feigen waren schon immer eine beliebte Kaffee-Alternative, für Menschen, die sich den Kaffee abgewöhnen möchten. Der Kaffee aus der Lupine schmeckt dem Bohnenkaffee so ähnlich wie keine andere kaffee- oder koffeinfreie Kaffee-Alternative.
- Heisses Wasser mit Zitrone (und - wenn erforderlich - einem gesunden Süssungsmittel, z. B. Stevia) ist ebenfalls ein belebendes Getränk.
- Es gibt wunderbare Kräutertee-Mischungen in unüberblickbarer Vielfalt und mit ganz unterschiedlichen Aromen.
- Ingwertee wirkt äusserst belebend und energetisierend. Die beste Variante ist jene, wenn Sie einfach ein Stück Ingwer zusammen mit heissem Wasser in Ihren Mixer geben. Mixen Sie 40 bis 50 Sekunden lang und trinken Sie das herrliche Ergebnis.
- Chaga gehört zu den Vitalpilzen und Adaptogenen. Letztere sind natürliche Mittel, die das Immunsystem regulieren und dem Körper helfen, sich mit Stresssituationen aller Art viel besser zu arrangieren. Das Chaga-Pulver kann leicht zur Teezubereitung genutzt werden.
- Limonaden sind besonders im Sommer eine einladende Alternative zu Eiskaffee. Sie lassen sich wunderbar in allen Varianten selbst zubereiten. Sie können jeden Tag eine andere trinken und haben bald den eintönigen Kaffee vergessen. Ein echtes Energy-Limonaden-Rezept ist dieses hier: Geben Sie einen Liter Wasser in den Mixer, dazu 1 Teelöffel eines Algenpulvers Ihrer Wahl ( AFA-Algen, Chlorella oder Spirulina), 1 Teelöffel Acerolakirsch-Pulver, ¼ TL Ginsengpulver, Saft von zwei Zitronen, Stevia nach Belieben und auch Eiswürfel nach Belieben.
- Wenn Sie die zweite Methode zum Kaffee abgewöhnen wählen, Ihren Kaffee- und Koffein-Entzug also schrittweise vollziehen möchten, dann können Sie auch die folgenden Getränke statt des üblichen Kaffees wählen. Mit Matcha-Tee nimmt man mehr Koffein auf als mit normalem Grüntee.
- Guarana ist ein koffeinhaltiges Pulver, das aus den Samen einer tropischen Kletterpflanze gewonnen wird. Guarana enthält fast vier Mal mehr Koffein als Kaffee. Die sanfte Wirkung des Guarana-Koffeins hält gleichzeitig sehr lange an, nämlich 4 bis 8 Stunden.
- Kakao mit Guarana (z. B. Wer es in der Zeit des Kaffee-Abgewöhnens schokoladig und dennoch anregend mag, kommt mit einem guaranahaltigen Kakaogetränk auf seine Kosten.
- Wenn Sie kalt gebrühten (aber heiss getrunkenen) Kaffee wählen, dann können Sie mit dieser Zubereitungsmethode den Koffeingehalt immerhin um 30 Prozent reduzieren.
- Selbstverständlich können Sie auch unterschiedliche Getränke in Ihren Entzug einbauen. Also z. B.
Alternativen zum Kaffee
Für alle, die sich den Kaffee abgewöhnen möchten, stehen z. B. Getreide- oder Früchtekaffees aus Gerste, Dinkel, Zichorien und manchmal auch getrockneten Feigen waren schon immer eine beliebte Kaffee-Alternative. Der Kaffee aus der Lupine schmeckt dem Bohnenkaffee so ähnlich wie keine andere kaffee- oder koffeinfreie Kaffee-Alternative. Heisses Wasser mit Zitrone (und - wenn erforderlich - einem gesunden Süssungsmittel, z. B. Stevia) ist ebenfalls ein belebendes Getränk. Es gibt wunderbare Kräutertee-Mischungen in unüberblickbarer Vielfalt und mit ganz unterschiedlichen Aromen. Ingwertee wirkt äusserst belebend und energetisierend. Die beste Variante ist jene, wenn Sie einfach ein Stück Ingwer zusammen mit heissem Wasser in Ihren Mixer geben. Mixen Sie 40 bis 50 Sekunden lang und trinken Sie das herrliche Ergebnis. Chaga gehört zu den Vitalpilzen und Adaptogenen. Letztere sind natürliche Mittel, die das Immunsystem regulieren und dem Körper helfen, sich mit Stresssituationen aller Art viel besser zu arrangieren. Das Chaga-Pulver kann leicht zur Teezubereitung genutzt werden. Limonaden sind besonders im Sommer eine einladende Alternative zu Eiskaffee. Sie lassen sich wunderbar in allen Varianten selbst zubereiten. Sie können jeden Tag eine andere trinken und haben bald den eintönigen Kaffee vergessen.
Die Rolle von Koffein bei Kopfschmerzen und Migräne
Koffein kann sowohl zur Linderung als auch zur Auslösung von Kopfschmerzen beitragen. Einerseits kann Koffein bei gelegentlichem Gebrauch leicht lindernd wirken und die Wirkung von Schmerzmitteln verstärken. Andererseits kann regelmäßiger Koffeinkonsum zu einer Gewöhnung führen, die bei Weglassen des Koffeins Kopfschmerzen verursacht. Es ist deshalb sicherer, Koffein in Kombination mit Schmerzmitteln als Tablette einzunehmen, da dort die optimale Dosierung direkt in Kombination mit den Wirkstoffen in den Tabletten gegeben ist.
Bei leichten Migräne-Anfällen kann der Genuss einer starken Tasse Kaffee oder Espresso Erleichterung verschaffen, da Koffein die erweiterten Blutgefäße verengt. Allerdings gilt Kaffee andererseits auch als Auslöser für Migräne, und die Koffeinmenge ist je nach Sorte und Zubereitung des Getränks unterschiedlich groß.
Viele Menschen sind davon überzeugt, dass das Hausmittel Kaffee mit Zitronensaft Kopfschmerzen mildern kann. Das Koffein verengt die durch den Migräne-Anfall erweiterten Blutgefäße.
Die Bedeutung von Mikronährstoffen beim Koffeinentzug
Beim Absetzen von Koffein können bestimmte Mikronährstoffe helfen, die Entzugserscheinungen zu lindern. Vitamin C senkt den Nebennieren-Stress, B-Vitamine stabilisieren Neurotransmitter, Magnesium dämpft neuronale Übererregung und Vitamin D/Eisen verbessern die mitochondriale Energie.
Der Einfluss von Koffein auf den Schlaf
Koffein beeinflusst das zentrale Nervensystem, stört die Schlafqualität, verlängert die Einschlafzeit und führt häufig zu Müdigkeit am nächsten Tag. Ein übermäßiger Koffeinkonsum kann sich auch körperlich bemerkbar machen - etwa durch erhöhten Blutdruck, Herzklopfen oder Magenprobleme wie Sodbrennen.
Koffein und Gewichtsverlust
Ein koffeinfreier Lebensstil kann sich positiv auf den Stoffwechsel und das Essverhalten auswirken - und somit auch beim Abnehmen helfen. Zwar wirkt Caffeine kurzfristig als Appetitzügler, doch auf lange Sicht kann es den Blutzuckerspiegel beeinflussen und zu Heißhunger führen. Auch der Schlaf spielt eine Rolle: Koffein kann den natürlichen Schlafrhythmus stören, was sich negativ auf das Sättigungsgefühl und die Hormonbalance auswirkt.
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