Migräne, Hirntumor und Kopfschmerzen: Symptome und Unterscheidung

Kopfschmerzen sind ein weit verbreitetes Leiden, das viele Menschen gelegentlich oder regelmäßig betrifft. Oft sind sie harmlos und durch alltägliche Faktoren wie Stress, Übermüdung oder einen Infekt bedingt. Doch gerade bei wiederkehrenden oder ungewöhnlichen Kopfschmerzen wächst die Sorge, dass eine ernsthafte Erkrankung wie ein Hirntumor dahinterstecken könnte. Dieser Artikel beleuchtet die Symptome von Migräne und Hirntumoren, um eine bessere Unterscheidung zu ermöglichen und unnötige Ängste abzubauen.

Kopfschmerzen: Ein unspezifisches Symptom

Kopfschmerzen (Cephalgie) sind ein unspezifisches Symptom, das auf sehr unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sein kann. Schätzungsweise mehr als die Hälfte der Bevölkerung leidet mindestens einmal jährlich unter Kopfschmerzen. Oft klingen die Beschwerden von selbst nach kurzer Zeit ab oder sprechen gut auf Analgetika (Schmerzmittel), wie zum Beispiel Ibuprofen oder Paracetamol, an. Grundsätzlich lassen sich Kopfschmerzen in zwei Kategorien einteilen:

  • Primäre Kopfschmerzen: Dazu gehören Migräne, Spannungskopfschmerzen und Clusterkopfschmerzen. Diese entstehen nicht durch eine andere Erkrankung, sondern stellen eigenständige Krankheitsbilder dar.
  • Sekundäre Kopfschmerzen: Hier sind die Kopfschmerzen die Folge einer anderen Erkrankung, wie z.B. Infektionen, Bluthochdruck, Gefäßveränderungen oder Raumforderungen (Tumore, Zysten).

Die Herausforderung für die Diagnostik liegt darin, dass die subjektiven Empfindungen und Wahrnehmungen (dazu gehört zum Beispiel die Schmerzintensität) allein kein verlässlicher Indikator auf die Schwere der Erkrankung und konkrete Ursache der Erkrankung sind. Migräneattacken können von starken Kopfschmerzen begleitet werden, während einige Raumforderungen zunächst nur leichte, unspezifische Beschwerden verursachen.

Migräne: Charakteristische Symptome und Auslöser

Migräne ist eine der häufigsten primären Kopfschmerzerkrankungen und betrifft etwa zwölf bis 14 Prozent der Bevölkerung, wobei Frauen häufiger als Männer betroffen sind. Charakteristisch für die Migräne sind einseitige, oft pulsierende Kopfschmerzen. Diese können über vier bis 72 Stunden andauern und werden bei vielen Patienten von Übelkeit, Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet. Bei einem Teil der Betroffenen gehen den Kopfschmerzen neurologische Symptome voraus (Aura), die sich über Sehstörungen, Kribbeln oder Sprachstörungen äußern können.

Als Auslöser von Migräneattacken spielen vor allem Stress, Hormonschwankungen (besonders im weiblichen Zyklus), Schlafstörungen oder bestimmte Nahrungsmittel sowie Wetterumschwünge und starke Lichtreize eine Rolle. Die Pathophysiologie beruht auf komplexen neurovaskulären Reaktionen (ein Zusammenspiel zwischen dem Nervensystem und den Blutgefäßen). Trotz der subjektiv starken Schmerzen steht Migräne nicht mit strukturellen Schäden im Gehirn in Verbindung.

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Die Diagnostik erfolgt primär klinisch anhand der typischen Symptome und der Krankengeschichte. Bildgebende Untersuchungen mittels MRT werden im Fall der Migräne nur in bestimmten Situationen durchgeführt, wie atypischen Verläufen, erstmaligem Auftreten im höheren Alter (über 50 Jahre), ungewöhnlichen Begleitsymptomen oder dem Vorliegen von Red-Flag-Symptomen.

Hirntumoren: Seltene Ursache für Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sind ein Symptom, das mit Hirntumoren in Verbindung steht. Allerdings sind primäre Hirntumore (Raumforderungen, die aus Gewebe im Gehirn entstehen und keine Metastasen) mit etwa acht bis zehn Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner und Jahr relativ selten. Noch seltener sind Kopfschmerzen als ausschließliches oder erstes Symptom einer solchen Erkrankung. In der Regel treten begleitend neurologische Symptome auf, die auf Raumforderungen im Schädel hinweisen.

Typische Begleitsymptome von Hirntumoren

Typische Begleitsymptome von Hirntumoren sind:

  • Morgendliche Kopfschmerzen, die mit Übelkeit und Erbrechen einhergehen (durch erhöhten Hirndruck)
  • Neu auftretende epileptische Anfälle ohne vorherige Epilepsie
  • Schleichende neurologische Ausfälle wie Sprachstörungen, Sehstörungen, Gangunsicherheit oder Koordinationsprobleme
  • Persönlichkeitsveränderungen, Konzentrationsstörungen oder Gedächtnisprobleme

Die Pathophysiologie dieser Symptome erklärt sich durch den erhöhten Hirndruck, der entsteht, wenn eine Raumforderung im geschlossenen Schädel wächst, und durch die Einwirkung auf das benachbarte Hirngewebe. Dieses wird verdrängt und in seiner Funktion beeinträchtigt. Neben primären Hirntumoren können auch Metastasen anderer Krebsarten (Prostatakrebs sowie Bronchialkarzinom) oder entzündliche Läsionen ähnliche Symptome verursachen und erfordern ebenfalls eine bildgebende Abklärung.

Wann ist eine Kopf-MRT bei Kopfschmerzen notwendig?

Die Kopf-MRT wird bei folgenden Anzeichen durchgeführt, um den Verdacht auf einen Hirntumor zu überprüfen:

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  • Einem atypischen Verlauf oder erstmaligem Auftreten von Kopfschmerzen nach dem 50. Lebensjahr
  • Fokal-neurologischen Symptomen (Ausfälle, die auf eine bestimmte Hirnregion hinweisen) oder epileptischen Anfällen
  • Systemischen Grunderkrankung wie eine bekannte Krebserkrankung
  • Deutlicher Veränderung oder Verschlechterung eines bekannten Kopfschmerzmusters
  • Kopfschmerzen, die sich im Liegen verschlimmern oder durch Valsalva-Manöver (Drucktest gegen die verschlossene Mund- und Nasenöffnung) verstärken

Die MRT ist der Computertomographie (CT) bei der Darstellung von Weichteilen, Tumoren, entzündlichen Veränderungen und subtilen strukturellen Auffälligkeiten in puncto Bildauflösung überlegen. Während die CT vor allem bei akuten Notfällen wie einem Schädel-Hirn-Trauma oder Blutungen schnelle Ergebnisse liefert, ermöglicht die MRT eine detaillierte Beurteilung des Hirngewebes ohne Strahlenbelastung. Sollten Anzeichen wie ein plötzlicher Donnerschlagkopfschmerz in Kombination mit neurologischen Ausfällen auftreten, muss der Betroffene als Notfall behandelt werden. Hier besteht bis zur Abklärung durch die Bildgebung immer der Verdacht auf einen Schlaganfall.

Ein moderner Ansatz bei der Diagnostik von Tumoren bzw. der Stellung von Verlaufsprognosen ist die Kombination von Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und MRT. Dabei werden die strukturellen Informationen mit dem Einsatz spezieller radioaktiv markierter Stoffe (Tracer) kombiniert. Durch den Einsatz eines Glukoseanalogons lässt sich beispielsweise nach Arealen mit einem erhöhten Stoffwechsel fahnden, der auf das Vorliegen eines Tumors hinweisen kann.

Ablauf einer Kopf-MRT

Die Kopf-MRT ist eine belastungsarme und schmerzfreie Untersuchung. Vor der Untersuchung wird der Patientenstatus hinsichtlich Metallimplantaten, Herzschrittmachern oder anderen elektronischen Implantaten erhoben, um Wechselwirkungen mit dem starken Magnetfeld zu verhindern.

Die eigentliche Untersuchung findet im röhrenförmigen Gehäuse (Gantry) des MRT-Gerätes statt. Ein Kontrastmittel auf Gadoliniumbasis wird bei Bedarf über einen Venenzugang verabreicht, insbesondere wenn der Verdacht auf einen Tumor, eine Entzündung oder Gefäßveränderungen besteht.

Das Kontrastmittel reichert sich im Gewebe an und verbessert durch unterschiedliche Verteilungsmuster die Unterscheidung von gesunden und malignen Strukturen. Die Kopf-MRT liefert hochaufgelöste Schnittbilder des Gehirns in verschiedenen Ebenen und ermöglicht die Beurteilung unterschiedlicher Strukturen und pathologischer Veränderungen. In den Aufnahmen heben sich die verschiedenen Gewebearten durch charakteristische Signalmuster in den unterschiedlichen MRT-Sequenzen (T1-gewichtete, T2-gewichtete und FLAIR-Sequenzen) ab, was eine präzise Differenzierung zwischen gesundem und auffällig verändertem Gewebe ermöglicht.

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Was kann die MRT bei Verdacht auf einen Hirntumor zeigen?

Hirntumore gehören zu den wichtigsten Verdachtsfällen, die mit der MRT untersucht werden. Primäre Hirntumore wie Gliome oder Meningeome sowie Metastasen lassen sich in der MRT charakteristisch darstellen. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Kontrastmittel, denn viele Tumore führen zu einer Störung der Blut-Hirn-Schranke (die normalerweise verhindert, dass Schadstoffe aus dem Blut ins Gehirn übertreten), sodass sich das Kontrastmittel im Tumorgewebe ansammelt und dieses hell erscheinen lässt.

Die Darstellung hängt vom Tumortyp ab. Hochmaligne Tumore (schnelles und aggressives Wachstum) wie Glioblastome zeigen typischerweise eine ringförmige Kontrastmittelanreicherung um einen zentral minderdurchbluteten Kern herum, begleitet von einem ausgeprägten Hirnödem (Flüssigkeitseinlagerung) in der Umgebung. Niedriggradige Tumore nehmen dagegen oft kein oder nur wenig Kontrastmittel auf, sind aber in T2-gewichteten Sequenzen als hellere Bereiche vom gesunden Hirngewebe abgrenzbar.

Metastasen erscheinen häufig als rundliche Herde mit kräftiger Kontrastmittelaufnahme und deutlichem Ödem. Meningeome (Tumore der Hirnhäute) zeigen eine homogene, intensive Kontrastmittelanreicherung und liegen typischerweise direkt an der Schädelinnenseite. Durch die Massenwirkung (Verdrängung) des wachsenden Tumors können zusätzliche Druckzeichen wie eine Mittellinienverlagerung oder eine Kompression der flüssigkeitsgefüllten Hirnkammern sichtbar werden.

Auch gutartige Raumforderungen wie Zysten (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume) oder kleine Verkalkungen lassen sich mit der MRT darstellen und von soliden Tumoren unterscheiden. Durch das Verfahren lassen sich somit nicht nur Informationen über das Vorhandensein, sondern auch über Größe, Lokalisation und wahrscheinliche Dignität (biologisches Verhalten) der Raumforderungen gewinnen.

Abgrenzung zu anderen Erkrankungen

Die MRT kann auch andere Erkrankungen des Gehirns darstellen, die ähnliche Symptome wie Hirntumore verursachen können:

  • Entzündliche Erkrankungen: Bei einer Meningitis (Hirnhautentzündung) reichert sich das Kontrastmittel in den entzündeten Hirnhäuten an. Die Enzephalitis (Entzündung des Gehirns) manifestiert sich durch größere, umschriebene ödematöse Areale im Hirngewebe. Multiple Sklerose zeigt zahlreiche helle (hyperintense) Läsionen in T2-gewichteten und FLAIR-Sequenzen.
  • Gefäßveränderungen und Durchblutungsstörungen: Aneurysmen (Aussackungen der Hirnarterien) sind in der MRT mittels spezieller Gefäßdarstellungen (MR-Angiographie) gut erkennbar. Ein Schlaganfall (ischämischer Infarkt durch Durchblutungsstörungen) zeigt sich in speziellen diffusionsgewichteten MRT-Sequenzen bereits wenige Stunden nach dem Ereignis. Sinusvenenthrombosen (Gerinnsel in den großen Hirnvenen) sind ebenfalls mit der MRT erkennbar.

Lichtblitze im Auge: Symptom mit vielfältigen Ursachen

Blinkende Lichter im Auge gehören zu den Symptomen eines Gehirntumors, können aber auch ein Symptom vieler verschiedener Krankheiten sein. Die Haupthirnregion, die die Sehfähigkeit beeinflusst, sind Tumoren, die sich im Hinterhauptslappen entwickeln oder diesen betreffen. Zu den Sehproblemen zählen blinkende Lichter im Auge, Doppeltsehen, verschwommenes Sehen oder Sehverlust. Auch bei Sehstörungen aufgrund eines Hirntumors oder als Nebenwirkung der Behandlung muss ein Augenarzt in die Behandlung einbezogen werden. Hirntumoren können Sehstörungen wie Lichtblitze verursachen. Dies kann auf den Tumor selbst oder als Nebenwirkung von Tumorbehandlungen zurückzuführen sein. Es ist auch möglich, dass dieses Symptom nach einer Bestrahlung im Rahmen einer Tumorbehandlung oder einer Operation zur Entfernung des Tumors auftritt.

Tumore, die sich insbesondere in den Hinterhauptslappen und der Hypophyse im hinteren Teil des Gehirns entwickeln, sind die Hirnlappen, die sehbezogene Symptome verursachen. Die daraus resultierenden Symptome können von visuellen Halluzinationen bis hin zu Gesichtsfeldausfällen und kortikaler Blindheit reichen. Tumoren, die in diesen Bereichen auftreten, können auch zu Sehstörungen führen, indem sie die Sehnerven komprimieren. Die Ursache für das Blitzlichtsymptom im Auge ist der Druck, den der Tumor auf diese Sehnerven ausübt.

Die Netzhaut ist ein dünnes, lichtempfindliches Gewebe, das die Rückseite des inneren Teils des Auges bedeckt . Es überträgt elektrische Signale über den Sehnerv an das Gehirn. Obwohl es viele Gründe dafür gibt, dass Lichtblitze im Auge auftreten, ist die häufigste Ursache Druck oder Krafteinwirkung auf die Netzhaut. Diese Lichtblitze treten im hinteren Teil des Auges auf, wo sich die Netzhaut befindet. Wenn das Glaskörpergel, das das Auge ausfüllt, lichtempfindlich ist und sich von der Netzhaut im hinteren Teil des Auges löst, tritt ein Problem auf, das als hinterer Glaskörperriss bezeichnet wird. Mit der Zeit verflüssigt und verdickt sich das Glaskörpergel, das das Auge ausfüllt. Diese Kondensation ist die Ursache für die Ablösung der Netzhaut. Es kann aufgrund zunehmenden Alters, Abschürfungen oder Traumata auftreten. Es handelt sich um eine Erkrankung, die am häufigsten im Alter über 60 Jahren auftritt. Häufige Symptome dieses Problems sind Lichtblitze und Lichtstreifen vor dem Auge. Blitze im Auge treten häufig auf, wenn eine Ablösung des hinteren Glaskörpers zusammen mit einer Glaskörperblutung, einer Netzhautablösung oder einem Makulaloch auftritt. Die Netzhaut ist die innere Auskleidung des Auges; Es ist das dünne, lichtempfindliche Gewebe, das das Sehen ermöglicht. Ein Netzhautriss, auch bekannt als Netzhautablösung, verursacht Lichtblitze. Kommt es zur Ablösung der Netzhaut vom Augenhintergrund an der Makula, dem zentralen Sehpunkt in der Netzhaut, kann es zu einem dauerhaften Sehverlust kommen. Da die Netzhaut lichtempfindliche Zellen enthält, die für das Sehen verantwortlich sind, können die Folgen des Zelltods schwerwiegend sein. Es kann sich mit vielen Symptomen äußern, wie z. B. Migräne ist ein neurologisches Problem und kann viele Symptome verursachen. Migräne tritt als starker, wiederkehrender Kopfschmerz auf, der mehrere Stunden bis mehrere Tage anhält und oft zu Sehstörungen führt. Lichtblitze gehen häufig mit Migräne einher und treten meist in peripheren Gesichtsfeldern auf. Es können Lichtblitze auftreten, ohne dass es zu Kopfschmerzen kommt. Dies kommt besonders häufig bei Augenmigräne vor. Diese Art von Migräne kann durch eine verminderte Durchblutung aufgrund einer Verengung der Blutgefäße zum Auge verursacht werden. Wenn dieser Zustand fortschreitet, kann es auch zu Sehverlust kommen.

Einer der größten Risikofaktoren für Blitze ist das zunehmende Alter. Mit Ausnahme des Alters kann jede Störung der Sehnerven ein Risikofaktor für Blitze sein. Chronische Erkrankungen wie Diabetes sind eine Ursache für Krankheiten, die Lichtblitze verursachen. Gleichzeitig können sich diese Krankheiten in Abhängigkeit von vielen Faktoren wie genetischer Veranlagung und Augentrauma entwickeln. Lichtblitze können harmlos sein, sie können aber auch ein Hinweis auf ein ernstes Augenproblem sein, das dringend behandelt werden muss. Um die Ursache der Lichtblitze in den Augen genau diagnostizieren zu können, ist die Diagnose durch einen Augenarzt wichtig. Lichtblitze können viele Ursachen haben und manchmal können sie ein Zeichen für gesundheitliche Probleme sein, die unbehandelt zu dauerhaften Sehschäden führen können. Wenn dieses Symptom mehr als einmal auftritt, sollte daher ein Arzt aufgesucht werden. Der Arzt kann das Problem umfassend diagnostizieren und Auskunft über die Ursache der Beschwerden geben. Menschen, die schon seit einiger Zeit unter Blitzen oder Augenlidern leiden und keine anderen Symptome haben, sollten sich irgendwann einer Augenuntersuchung unterziehen. Der Arzt untersucht zunächst die Krankengeschichte der Person. Andere bestehende Krankheiten sind an dieser Stelle sehr wichtig. Gleichzeitig wird das Auge einer körperlichen Untersuchung unterzogen und es können zusätzliche Tests erforderlich sein, um die Ursache dieser Blitze zu klären. Die Augenschärfe und die Reaktion auf Licht gehören zu den ersten überprüften Faktoren. Bei einer Augenuntersuchung wird die Netzhaut der Person eingehend untersucht. Bei Bedarf kann der Arzt die Person an andere medizinische Abteilungen überweisen, um Erkrankungen wie Hirntumoren zu untersuchen. In diesem Fall kommen eine Reihe von Tests wie beispielsweise bildgebende Verfahren zum Einsatz. Ob der Tumor bösartig oder gutartig ist, kann neben bildgebenden Untersuchungen auch durch eine Biopsie untersucht werden. Eine detaillierte Augenuntersuchung und neurologische Tests können ebenfalls erforderlich sein, um eine Erkrankung wie Augenmigräne zu diagnostizieren. Die Diagnose ist bei Glaskörperablösung und Netzhautriss gleich. Einige gelegentliche Lichtblitze erfordern keine Behandlung. Häufige Lichtblitze erfordern jedoch die Konsultation eines Augenarztes, der die Grunderkrankung, die sie verursacht, behandeln kann. Da Lichtblitze ein Symptom sind, hängen die Behandlungsmethoden von der zugrunde liegenden Erkrankung ab. Bei einer Netzhautablösung kann eine Netzhaut-Wiederanbringung durchgeführt werden. Da ein Netzhautriss zu einer Netzhautablösung führen kann, einer schwerwiegenden Augenerkrankung, die manchmal zu einem dauerhaften Sehverlust führen kann, ist eine dringende Behandlung erforderlich, bevor es zu einem Sehverlust kommt. Bei kleinen Netzhautrissen oder Netzhautlöchern kann auch eine Kryotherapie oder Laserbehandlung durchgeführt werden. Wenn Narben aufgrund einer diabetischen Retinopathie festgestellt werden, kann die Behandlung die Verwendung eines Lasers zur Behandlung neuer Blutgefäße, eine Augenoperation zur Entfernung von Narben oder Augeninjektionen zur Verhinderung der Bildung neuer Blutgefäße umfassen. Liegt eine altersbedingte Makuladegeneration zugrunde, wird diese meist mit medikamentösen Injektionen behandelt.

Alarmsignale und wann man einen Arzt aufsuchen sollte

Kopfschmerzen sind in den wenigsten Fällen ein Warnhinweis für einen Hirntumor. Die Wahrscheinlichkeit liegt unter eins zu tausend. Allerdings können sie andere Gesundheitsprobleme wie Entzündungen im Kopf, Probleme mit den Nasennebenhöhlen, den Augen oder hohen Blutdruck anzeigen.

Dringend untersuchen lassen sollte man sich daher, wenn die Schmerzen sehr stark sind, plötzlich oder erstmalig auftreten. Plötzlich einsetzende, extrem heftige Schmerzen oder dumpfe, anhaltende Beschwerden sollten auf der anderen Seite ernst genommen werden. Nicht immer ist eine Migräne die Ursache. Auch schwere Erkrankungen wie ein Tumor, eine Entzündung oder ein Schlaganfall können dahinterstecken. Diese müssen - teilweise auch notfallmedizinisch - abgeklärt werden. Da sich mit der Kopf-MRT wichtige diagnostische Hinweise gewinnen lassen, ist das Verfahren mittlerweile eine der wichtigsten Möglichkeiten zur Unterscheidung zwischen harmlosen Kopfschmerzen und Hirntumoren bzw. Kopfschmerzen sollte man ernst nehmen, wenn sie über gelegentlichen Spannungskopfschmerz hinausgehen.

Kopfschmerzen, die mit der Zeit an Intensität zunehmen, nicht auf herkömmliche Schmerzmittel ansprechen und vor allem im Liegen auftreten, sollten unbedingt vom Neurologen abgeklärt werden. Plötzliche Kopfschmerzen, die insbesondere nachts und in den frühen Morgenstunden auftreten, im Liegen zunehmen, sich am Tage spontan bessern, mit der Zeit heftiger werden und sich durch herkömmliche Schmerzmittel kaum unterdrücken lassen, sind häufig das erste Symptom einer Geschwulst des Gehirns. Auch eine schlechtere Auffassungsgabe sowie Sprach- und Geruchsstörungen, verschwommenes Sehen und Ausfälle im Sichtfeld gehören zu den möglichen Warnzeichen.

Weitere mögliche Symptome eines Gehirntumors sind Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle, Koordinationsstörungen oder auch eine plötzliche Ungeschicklichkeit, die man von sich selbst nicht gewohnt ist. Solche neurologischen Anzeichen sind typische Hinweise für Funktionsausfälle im Gehirn.

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