Das MVZ Neurochirurgie in Bad Homburg, geleitet von PD Dr. med. Stephan Dützmann und Dr. Daniel Rosenthal, bietet ein breites Spektrum an konservativen und operativen Behandlungen für Erkrankungen der Wirbelsäule. Mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung hat man sich hier auf die Behandlung aller schmerzhaften Erkrankungen der gesamten Wirbelsäule sowie Wirbelsäulenverletzungen spezialisiert. Das Ziel ist es, Patienten mit Erfahrung und Ruhe zu helfen, ihre Situation zu analysieren und die bestmögliche Behandlung zu finden.
Leistungsspektrum: Von konservativ bis operativ
Das Behandlungsspektrum der Neurochirurgen Alexis Montes Martinez, Dr. med. Daniel Rosenthal und PD. Dr. med. Stephan Dützmann reicht von der Schmerztherapie bis hin zu komplexen Operationen an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Dabei wird stets ein individueller Behandlungsplan erstellt, der auf die spezifischen Bedürfnisse und Beschwerden des Patienten zugeschnitten ist.
Konservative Therapien
Nicht immer ist eine Operation die erste Wahl. Oftmals können konservative Therapien wie die interventionelle Schmerztherapie bereits eine deutliche Linderung der Beschwerden bewirken.
Interventionelle Schmerztherapie (Infiltration): Hierbei wird mithilfe einer dünnen Hohlnadel ein entzündungshemmendes Medikament (z.B. Kortison) und/oder eine betäubende Substanz (z.B. Lidocain) in die Nähe der Wirbelgelenke oder der Nervenwurzel gespritzt. Diese Injektionen werden radiologisch unterstützt und durch die Radiologen der Hochtaunus-Kliniken durchgeführt.
Facettendenervierung: Eine weitere interventionelle Schmerztherapie ist die Facettendenervierung. Bei dieser Technik werden die Nervenfasern, die den Schmerz vom Facettengelenk weiterleiten, perkutan oder endoskopisch verödet.
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Diese Verfahren werden in der Regel als Ergänzung der medikamentösen Therapie eingesetzt.
Operative Therapien
Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen, können operative Eingriffe notwendig sein, um die Ursache der Beschwerden zu behandeln und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern.
Mikrochirurgische Dekompression: Durch Bandscheibenvorfälle und Spinalkanalstenosen entsteht eine Kompression auf die Nervenwurzeln. Dieser Druck kann zu Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in die Extremitäten (Bein oder Arm), Sensibilitätsstörungen und Lähmungserscheinungen führen. Bei der mikrochirurgischen Dekompression wird das störende Gewebe, welches Druck auf die Nervenwurzel ausübt, entnommen. Für eine bessere Sicht wird in der Regel ein Mikroskop benutzt, daher wird diese Technik auch Mikroskopisch-unterstützte-Dekompression genannt.
Vollendoskopische Operation der Bandscheibe: In den letzten Jahren hat sich die vollendoskopische Operation der Bandscheibe etabliert. Vorteile der Technik sind kleine Zugänge (ca.
Bandscheibenprothesen: Bandscheibenprothesen werden verwendet, um die erkrankte Bandscheibe zu ersetzen. Sie werden hauptsächlich im Bereich der Halswirbelsäule implantiert, können aber auch in der Lendenwirbelsäule eingesetzt werden. Eine Bandscheibenprothese soll die natürliche Bandscheibe ersetzen und die Beschwerden lindern, die durch eine Degeneration der Bandscheibe entstehen.
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Spondylodese (Wirbelsäulenversteifung): Spondylodese bedeutet eine Versteifung der instabilen Wirbelsäule. Ziel dieses Eingriffes ist, Bewegungsstabilität zu schaffen und Rückenschmerzen zu reduzieren. Diese Operationstechnik kommt am häufigsten zum Einsatz z.B. bei Spondylolisthesis (Wirbelgleiten), Wirbelkörperinfektionen (Spondylodiszitis), Wirbelkörpertumoren und Deformitäten (z.B. degenerative Skoliosen). Bei einer Spondylodese werden Schrauben, Stäbe und/oder Cages (Platzhaltern) in die Wirbelkörper eingesetzt und miteinander verbunden und die Stabilität der einzelnen Segmente wiederhergestellt.
Navigation für höchste Patientensicherheit: Um die Sicherheit für die Patientinnen und Patienten höchstmöglich zu machen, verwendet das MVZ für diese OP Navigation. Durch den Einsatz des O-Arm (Firma Medtronic), können die Operateure anhand einer digitalen Simulation, die während der Operation durch eine 3D-Bildgebung erstellt wird, die Pedikelschrauben genau im Wirbelkörper platzieren. Die intraoperative bildgestützte Wirbelsäulenoperation (Navigation) gehört seit 2009 zur technischen Ausstattung . Unter Einsatz der intraoperativen Computertomographie („O-Arms“) und einem Hochleistungsrechner werden dem Operateur in Echtzeit die Lage der Operationsinstrumente in Bezug auf die Wirbelsäule im Millimeterbereich genauestens angezeigt. Mehrfache Röntgenkontrollen während des Eingriffes werden somit überflüssig, die Strahlenbelastung für den Patient wird um ca.
Spezialisierung und Erfahrung
PD Dr. med. Stephan Dützmann und Dr. Daniel Rosenthal haben sich nach ihrer neurochirurgischen Facharztausbildung in großen Universitätskliniken auf die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen spezialisiert. Ihre langjährige Erfahrung, sowohl national als auch international, im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie, aber auch der peripheren Nervenchirurgie und Gehirnchirurgie, macht sie zu Spezialisten auf ihrem Fachgebiet.
Patientenerfahrungen
Die positiven Erfahrungen der Patienten sprechen für die hohe Qualität der Behandlung im MVZ Neurochirurgie Bad Homburg. Viele Patienten berichten von einer schnellen und effektiven Linderung ihrer Beschwerden, einer professionellen und einfühlsamen Betreuung sowie einer klaren und verständlichen Kommunikation.
Ein Patient schildert beispielsweise, wie Dr. Alexis Montes Martinez seiner Mutter durch eine schonende Laseroperation an der Lendenwirbelsäule helfen konnte, nachdem sie aus dem Urlaub bettlägerig ins Krankenhaus geflogen werden musste. Dank des Eingriffs konnte sie wieder laufen.
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Ein anderer Patient lobt Dr. Montes Martinez als "ausgezeichneten Wirbelsäulenchirurgen" und schätzt sein klares Denken, seine Aufmerksamkeit für die Schmerzposition und seine genaue Diagnose. Nach einer konservativen Behandlung und zwei Operationen aufgrund von gebrochenen Wirbeln konnte er wieder schmerzfrei gehen.
Weitere Patienten berichten von einer schmerzfreien Zukunft dank der Expertise, Geduld und detaillierten Erklärungen von Dr. Martinez. Sie heben seine Ruhe, Empathie und das Gefühl, in den besten Händen zu sein, hervor.
Kooperationen
Bzgl. der Schmerztherapie besteht eine enge Kooperation mit dem MVZ Hochtaunus im gleichen Gebäude. Die Injektionen werden radiologisch unterstützt und durch die Radiologen der Hochtaunus-Kliniken durchgeführt.
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