MVZ Schotten Neurologie: Umfassende neurologisch-psychiatrische Versorgung im Vogelsberg

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Schotten bietet eine breite Palette an neurologischen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Leistungen an. Die Praxis, ehemals am Kreiskrankenhaus Schotten ansässig, ist in die Vogelsbergstraße umgezogen, um den steigenden Bedarf an wohnortnaher Behandlung zu decken. Am Standort Kreiskrankenhaus verblieb ist die zweite, chirurgisch-orthopädische Praxis des MVZ.

Fachärzte und ihr Leistungsspektrum

In der Praxis in der Vogelsbergstraße decken Dr. med. Astrid Schöne und Peter Verba, Fachärzte für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie, das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen ab. Im Bereich der Psychiatrie und Psychotherapie konzentrieren sie sich vor allem auf die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des psychiatrischen Formenkreises wie Sucht, Depressionen und Psychosen. Peter Verba wird sich vor allem auf die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des psychiatrischen Formenkreises wie Sucht, Depressionen oder Psychosen konzentrieren. Beide Ärzte verfügen über Zusatzqualifikationen in Palliativmedizin und Rehabilitationswesen.

Dr. med. Astrid Schöne

Dr. med. Astrid Schöne absolvierte eine Ausbildung zur Ergotherapeutin und war zwei Jahre an der Berufsgenossenschaftlichen Klinik Ludwigshafen tätig. Anschließend studierte sie Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen (2002-2008). Ihre berufliche Laufbahn führte sie über die Neurologische Klinik des Universitätsklinikums Gießen, die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Bürgerhospital Friedberg und die neurologische Klinik in Nidda-Bad Salzhausen. 2010 promovierte Dr. Schöne über zerebrale vaskuläre Läsionen und deren Auswirkungen auf klinische Parameter des idiopathischen Parkinsonsyndroms. 2015 erwarb sie ihren Facharzttitel Neurologie und übernahm danach als Oberärztin die Verantwortung für den Bereich Frührehabilitation an der neurologischen Klinik in Nidda-Bad Salzhausen.

Peter Verba

Peter Verba studierte von 2001 bis 2007 Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach seiner Approbation arbeitete er als Assistenzarzt in Weiterbildung zum Facharzt in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Schlüchtern und ab 2012 in Weiterbildung zum Facharzt in der Klinik für Neurologie Bad Salzhausen, wo er eine ausgezeichnete Ausbildung in der Neurosonologie erhielt. Peter Verba akzeptiert keine gesetzliche Krankenversicherung, sondern nur Privatpatienten.

Diagnostische Verfahren

Ein ausführliches Anamnesegespräch, in dem die Beschwerden, aber auch die übrigen medizinischen, beruflichen und familiären Hintergründe erfragt werden, bildet die Grundlage jeder neurologischen Untersuchung. Anschließend erfolgt eine neurologische Untersuchung. Zumeist lassen sich bereits mit diesen einfachen Methoden Diagnosen sicher stellen. Für eine umfassende Diagnostik stehen in der Praxis moderne Geräte zur Verfügung:

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  • Elektroenzephalographie (EEG): Die Ableitung von Hirnströmen von der Kopfhautoberfläche ermöglicht Rückschlüsse auf Funktionsstörungen des Gehirns, insbesondere bei der Diagnosestellung einer Epilepsie. Die Untersuchungsdauer beträgt etwa eine halbe Stunde. Das Verfahren ist nicht schmerzhaft und nebenwirkungsfrei.
  • Evozierte Potentiale (SEP, VEP, FAEP): Die Reaktion des Gehirns auf definierte Sinnesreize wird geprüft, um die Strukturen des Nervensystems zu testen, die zur deren Verarbeitung notwendig sind. Diese Spezialuntersuchung kann zwischen 20 und 45 Minuten dauern und ist nebenwirkungsfrei.
  • Elektromyographie und Elektroneurographie (EMG, ENG): Erkrankungen des peripheren Nervensystems erfordern gelegentlich die Messung von Nervenleitgeschwindigkeiten bzw. die Untersuchung von Muskelströmen. Diese Spezialuntersuchung kann zwischen 20 und 90 Minuten dauern und ist nebenwirkungsfrei.
  • Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Arterien: Mit Hilfe der Farbduplexsonographie können die Halsschlagadern und die Arterien innerhalb des Schädels untersucht werden. Diese Untersuchung dient zumeist der Erkennung von Schlaganfallrisiken, dauert etwa 20 bis 45 Minuten und ist nebenwirkungsfrei.
  • Neuropsychologische Testungen: Bei Verdacht auf Depression oder Demenz können neuropsychologische Testungen mit Hilfe von Fragebögen durchgeführt werden. Diese dauern zwischen 5 und 20 Minuten.

Weitere Untersuchungsmethoden wie Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT) werden in Zusammenarbeit mit radiologischen Praxen in der Umgebung durchgeführt.

Behandlungsschwerpunkte

Die Praxis bietet ein breites Spektrum an Behandlungen für neurologische und psychiatrische Erkrankungen. Zu den Schwerpunkten gehören:

  • Neurologische Erkrankungen: Das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen.
  • Psychiatrische Erkrankungen: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des psychiatrischen Formenkreises wie Sucht, Depressionen und Psychosen. Die Praxis ist zertifiziert für die Behandlung mit Botulinumtoxin zur Behandlung spastischer Störungen und besitzt das Zertifikat für endoskopische Evaluation von Schluckstörungen.

Terminvereinbarung und Notfälle

Um Wartezeiten möglichst kurz zu halten, werden Termine telefonisch vergeben. Sollte ein Termin nicht wahrgenommen werden können, wird um einen Rückruf gebeten. Bei Notfällen (z.B. neu aufgetretene, stärkste Schmerzen) können Patienten nach telefonischer Ankündigung auch sofort während der Öffnungszeiten in die Praxis kommen oder telefonisch einen ärztlichen Rat als Sofortmaßnahme erhalten.

Wichtige Hinweise für den Untersuchungstermin

Zum Untersuchungstermin sollten alle medizinischen Vorunterlagen (Befunde, Arztbriefe etc.) mitgebracht werden. Auch medizinische Unterlagen anderer Fachrichtungen (z.B. Allgemeinmediziner, Internist) sind für eine ganzheitliche Betrachtung wichtig. Sofern mehrere Medikamente eingenommen werden, ist ein aktueller Medikamentenplan mit Name der Präparate und Dosis hilfreich.

Kooperationen

Das MVZ Schotten arbeitet eng mit anderen medizinischen Einrichtungen zusammen, darunter:

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  • Wirbelsäulen-Zentrum Fulda|Main|Kinzig: Mit Standorten in Fulda, Bad Hersfeld, Gelnhausen und Frankfurt/Neu-Isenburg eines der größten Wirbelsäulenkliniken Deutschlands.
  • Nephrologische Praxis im MVZ für Nieren- und Hochdruckerkrankungen Vogelsberg: Unter der Leitung von Dr. med. Stefan Zinn, Viktor Peters, Dr. med. Christoph Raatz, Dr. med. Thomas Hantzsch und Darina Ortmann mit Sitz in Alsfeld und je einer Zweigpraxis in Lauterbach und Schotten. Die Praxis deckt das komplette Spektrum des internistisch-nephrologischen Fachgebietes ab und versorgt Dialysepatienten wohnortnah in den PHV-Dialysezentren in Alsfeld, Lauterbach oder Schotten.

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