Die Milz, ein Organ im linken Oberbauch, spielt eine wichtige Rolle im Immunsystem und bei der Filterung des Blutes. Verletzungen oder Erkrankungen der Milz können eine Operation erforderlich machen. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Milzoperationen, insbesondere im Zusammenhang mit Nervenschmerzen, und beleuchtet verschiedene Aspekte von Ursachen und Risikofaktoren bis hin zu Behandlung und Prognose.
Was ist ein Milzriss?
Ein Milzriss (Milzruptur) bezeichnet einen Riss im Gewebe oder der Kapsel der Milz. Die häufigste Ursache dafür sind stumpfe Bauchverletzungen, beispielsweise durch Verkehrsunfälle, Stürze oder Sportunfälle. Ein Milzriss ist ein akuter Notfall, der eine schnelle Behandlung erfordert. Man unterscheidet einzeitige und zweizeitige Milzrupturen. Bei einer einzeitigen Milzruptur reißen Kapsel und Gewebe der Milz gleichzeitig. Bei einer zweizeitigen Milzruptur hingegen ist zunächst nur das Milzgewebe verletzt, und die Kapsel reißt erst Stunden oder Wochen später.
Ursachen und Risikofaktoren für einen Milzriss
Die häufigste Ursache für einen Milzriss sind stumpfe Bauchverletzungen, wie sie beispielsweise bei Verkehrsunfällen auftreten. Auch schwere Stürze, etwa beim Ski-, Snowboard- oder Mountainbike-Fahren, können zu einem Milzriss führen. Bei Kindern können bereits durch den festen Zug des Anschnallgurtes bei einem Verkehrsunfall Milzrisse entstehen, da ihre Rippen noch weicher und die Bauchmuskeln schwächer sind als bei Erwachsenen.
In selteneren Fällen ist eine offene Gewalteinwirkung, wie eine Schuss- oder Stichverletzung, die Ursache. Ein wichtiger Risikofaktor für verstärkte Blutungen bei einem Milzriss ist eine blutverdünnende Behandlung mit Gerinnungshemmern.
Selten kommt es zu Milzrissen, die nicht auf eine Verletzung zurückgehen. Meist führt dann eine zugrundeliegende Krankheit zu einer Vergrößerung der Milz (Splenomegalie), was die Spannung der Milzkapsel erhöht und somit das Risiko für einen spontanen Milzriss steigert. Zu diesen Krankheiten gehören:
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- Infektionen: Pfeiffersches Drüsenfieber, Malaria, Typhus
- Entzündungen: Chronische Bauchspeichel- und Leberentzündungen, Autoimmunerkrankungen, Amyloidosen
- Tumoren: Lymphome, Leukämien, Gefäßtumoren, Metastasen
- Erkrankungen des Bluts: Morbus Werlhof (ITP), hämolytische Anämien
- Angeborene und strukturelle Ursachen: Tumoren der Blutgefäße (Hämangiome), Zysten der Milz, Lebererkrankungen (portale Hypertension)
- Operationen am Bauch: Verletzungsrisiko für die Milz oder deren Gefäße
Symptome eines Milzrisses
Die Symptome eines Milzrisses hängen von der Stärke der Blutung ab. Betroffene zeigen zunächst leichte bis schwere Schmerzen im linken Oberbauch, die besonders bei Druck auf diese Bauchregion auftreten. Die Schmerzen können auch in weiter entfernte Körperteile ausstrahlen, z. B. in die Schulter (Kehr-Zeichen) oder in die linke Halsseite (Sägesser-Zeichen). Die Bauchdecke fühlt sich hart an und spannt sich bei Druck noch mehr an.
Bei größerem Blutverlust kommt es zum Schock. Der Puls rast, der Blutdruck fällt ab, die Haut ist blass und kaltschweißig, und die Atmung wird immer schneller. Auf Angst und Unruhe folgt durch den Sauerstoffmangel im Gehirn eine Bewusstseinstrübung bis zur Bewusstlosigkeit und vollständigem Kreislaufkollaps.
Bei einer zweizeitigen Milzruptur bemerken die Betroffenen direkt nach der Milzverletzung keine oder nur sehr leichte Schmerzen. Erst Stunden, Tage oder sogar Wochen später reißt dann auch die Milzkapsel, was zu einer starken Blutung in den Bauchraum führt.
Diagnose eines Milzrisses
Ein Milzriss ist eine Notfallsituation. Bei Verdacht auf einen Milzriss, insbesondere bei Verletzungen im Bereich des linken Oberbauchs, sollte der Rettungsdienst alarmiert werden. Ärzte und Sanitäter überwachen in der akuten Phase kontinuierlich Herzfrequenz und Blutdruck, um die Kreislaufstabilität einzuschätzen.
Der Arzt wird den Patienten sorgfältig untersuchen und Fragen zu kürzlich erlittenen Bauchverletzungen, Schmerzen im Bauchraum, Fieber, Vorerkrankungen und eingenommenen Medikamenten stellen. Nach einem Unfall achtet er auf Prell- und Gurtmarken und andere äußere Zeichen einer Verletzung.
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Zur Diagnose eines Milzrisses werden folgende Untersuchungen durchgeführt:
- Ultraschall: Schnellste und einfachste Methode, um eine akute Blutung in der Bauchhöhle auszuschließen (FAST-Sono).
- Röntgenbild oder CT des Brustkorbs: Ausschluss knöcherner Verletzungen der Rippen.
- Laboruntersuchungen: Bestimmung von Parametern zur Einschätzung des Blutverlusts (Hämoglobin, Hämatokrit, Blutbild).
Mithilfe dieser diagnostischen Methoden lässt sich der Schweregrad des Milzrisses einschätzen. Die Klassifikation nach Buntain und Gold unterscheidet vier Milzriss-Schweregrade:
- Lokaler Riss der Kapsel oder Bluterguss unter der Kapsel
- Kapsel- oder Geweberisse (große Milzgefäße ausgenommen)
- Tiefe Risse, die auch die großen Milzgefäße betreffen
- Kompletter Milzriss
Behandlung eines Milzrisses
Bei einem Milzriss handelt es sich um einen Notfall. Der Arzt stabilisiert zunächst den Kreislauf durch Flüssigkeit und Medikamente über einen venösen Zugang. Bei starken Blutungen sind gegebenenfalls Bluttransfusionen notwendig.
Nach der Erstuntersuchung entscheidet der Arzt, ob eine Notfalloperation notwendig ist oder ob man vorerst abwartet. In dem Fall wird der Verletzte sorgfältig medizinisch überwacht. Je schwerer die Verletzung ist, desto eher entscheiden sich die Mediziner für eine sofortige Operation. Das gilt zum Beispiel, wenn sie eine Blutung im Bauchraum vermuten und der Kreislauf instabil ist.
Heute ist es möglich, kreislaufstabile Patienten bis zu einer Milzruptur dritten Grades auch ohne Operation zu behandeln.
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Konservative Behandlung
Auch ohne sofortige Operation empfiehlt sich nach einem Milzriss eine Überwachung im Krankenhaus, gegebenenfalls auf der Intensivstation. Vor allem in den ersten 24 Stunden nach der Aufnahme gilt für den Betroffenen eine strikte Bettruhe. Ärzte und Pflegekräfte beobachten in dieser Zeit die Kreislaufparameter wie Blutdruck und Herzfrequenz. Zusätzlich sind je nach Schweregrad der Verletzung engmaschige Blutentnahmen und Ultraschallkontrollen notwendig. In vielen Fällen sinkt das Risiko für einen schweren Verlauf nach 72 Stunden deutlich ab.
Operation (Splenektomie)
Es gibt verschiedene Techniken, um einen Milzriss zu operieren. Während Ärzte früher die Milz oft direkt vollständig entfernt haben (Splenektomie), versuchen sie heute zumeist, das Organ so vollständig wie möglich zu erhalten. Das gilt insbesondere für einen Milzriss bei Kindern, da für sie die Milz noch eine wichtige Rolle für das Immunsystem spielt.
Bei oberflächlichen Milzverletzungen stoppt der Arzt die Blutung manchmal mit einem speziellen Infrarot- oder Lasergerät, indem er das Gewebe verödet. Manchmal lässt sich die Wunde in der Milz mithilfe einer Naht (U-Naht) oder eines speziellen Fibrinklebers verschließen. In anderen Fällen packt der Arzt die Milz in ein festsitzendes, resorbierbares Netz ein (Splenorrhaphie).
In besonderen Fällen ist es möglich, mit einem in die Leistengefäße eingeführten Katheter einzelne Gefäße der Milz zu verschließen (Embolisation), um so eine aktive Blutung zu stoppen.
Bei starken Verletzungen entfernt das Operationsteam gegebenenfalls Teile der Milz (partielle Resektion) oder das ganze Organ. Den Zustand ohne Milz nennt man Asplenie. Eine Splenektomie aufgrund eines Milzrisses nehmen Ärzte heute fast nur noch bei instabilem Kreislauf, Hinweisen auf eine Blutung in der Bauchhöhle und anderen Zeichen eines schweren Milzrisses vor.
Nach der Milz-Operation bleibt der Betroffene normalerweise noch ein bis zwei Wochen zur Überwachung im Krankenhaus, abhängig von der Schwere der Verletzung, der Art der Operation und dem Blutungsrisiko.
Minimalinvasive Splenektomie
Neben dem konventionellen Verfahren gibt es inzwischen die Möglichkeit des minimalinvasiven Vorgehens bei einer Splenektomie. Dabei werden über mehrere kleine Schnitte in der Bauchdecke sogenannte Trokare in den Bauchraum eingeführt. Trokare sind Hülsen, über die dann Kamera, Lichtquelle und Geräte geführt werden können. Mit einem speziellen Gerät wird die Milz von ihren versorgenden Gefäßen getrennt. Dann wird sie vorsichtig aus ihrem Umfeld herausgetrennt und über die Trokare aus dem Körper entfernt.
Minimalinvasiv zu operieren bedeutet die maximale Konzentration auf das Wesentliche. Für den Patienten bringt diese Technik durch weniger Schmerzen und physische Einschränkungen nach der Operation, kaum sichtbare Narben, kurze Rekonvaleszenzzeiten und damit verbunden ein insgesamt kürzerer Klinikaufenthalt gleichzeitig erhebliche Vorteile mit sich.
Komplikationen der Operation
Entscheidend für den Verlauf nach der Operation sind regelmäßige Nachkontrollen. Bauchschmerzen bis mehrere Wochen nach einer Bauchoperation sind möglich.
Daneben bringt jede Operation im Bauchraum allgemeine Risiken mit sich. Dazu gehören etwa eine Verletzung anderer Bauchorgane, Blutungen, Infektionen und allergische Reaktionen. Daneben treten nach einer Milz-Operation manchmal eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder eine Thrombose der Pfortader auf.
Bei den sogenannten interventionellen Eingriffen mit Kathetern durch die Leistengefäße besteht vor allem das Risiko, dass Gefäße verletzt werden und eine Blutung oder eine Gefäßaussackung (Aneurysma) entsteht.
Weitere mögliche Komplikationen sind Pseudozysten, Abszesse und sogenannte arteriovenöse Kurzschlüsse (ungewollte Verbindungen zwischen einer Arterie und einer Vene).
Leben ohne Milz (Asplenie)
Ein Leben komplett ohne Milz ist zwar möglich, birgt jedoch einige Risiken. Da sie entscheidend bei der Verteidigung des Körpers gegen Krankheitserreger mithilft, sind Betroffene nach einer Splenektomie einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt.
Aus diesem Grund empfehlen sich für Menschen ohne Milz - insbesondere Kinder - regelmäßige Impfungen (vor allem gegen Pneumokokken, Meningokokken und Hämophilus influenzae). Bei Fieber ist ein Besuch beim Arzt ratsam. Bei Kindern kommt gegebenenfalls auch eine dauerhafte Prophylaxe gegen bakterielle Infektionen mit Antibiotika zum Einsatz.
Eine schwere Komplikation ist bei Asplenie die sogenannte "OPSI" (overwhelming post splenectomy infection), die zu einer schweren Blutvergiftung (Sepsis) führt. Besonders Kleinkinder und Säuglinge ohne Milz haben ein erhöhtes Risiko für eine schwer verlaufende Infektion.
Meist tritt diese Form der Sepsis in den ersten zwei bis drei Jahren nach einer Splenektomie auf. Jedoch ist eine OPSI auch noch Jahrzehnte später möglich. Ursache für diese Infektion sind vor allem Pneumokokken, Hämophilus, Meningokokken, Staphylokokken und E.-coli-Stämme.
Außerdem fällt der Abbau von Blutplättchen (Thrombozyten) durch die Milz weg. Dadurch steigt in den ersten drei Monaten nach der Milzentnahme die Zahl der Thrombozyten an, bis sich der Körper angepasst hat. So besteht vorübergehend ein erhöhtes Thromboserisiko, das sich durch eine Behandlung mit Acetylsalicylsäure und gegebenenfalls Heparin jedoch senken lässt.
Impfungen nach Splenektomie
Durch die entfernte Milz ist der Körper nun anfälliger gegenüber Infektionen. Eine besondere Gefahr geht von den sogenannten eingekapselten Bakterien wie Pneumokokken, Meningokokken und Haemophilus-influenzae-Bakterien aus. Sie führen zum Postsplenektomie-Syndrom, das zwischen einem und fünf Prozent der Patient*innen treffen kann. Impfungen sind nach einer Splenektomie also enorm wichtig.
Bei geplanter Splenektomie soll etwa drei Wochen vor dem Eingriff geimpft werden. Nach Aussagen des Robert Koch-Instituts (RKI) kann auch noch bis zu drei Tage vor der Splenektomie eine Impfung erfolgen. Ist das Impfen vor dem Eingriff nicht möglich, dann sollte zwei Wochen nach der Operation geimpft werden, sagen die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der Fachliteratur. Die Impfungen bei Splenektomie sehen folgende Immunisierungen vor:
- Pneumokokken-Impfung: Grundimmunisierung und Auffrischungsimpfungen
- Meningokokken-Impfung, verschiedene Serotypen: Grundimmunisierung und Auffrischungsimpfungen
- Haemophilus influenzae Typ B: Grundimmunisierung
- Covid-19-Impfung: Entsprechend den aktuellen STIKO-Empfehlungen
- Grippeschutzimpfung: Jährliche, saisonale Grippe-Impfung
Weitere wichtige Maßnahmen nach Splenektomie
- Antibiotikaprophylaxe: Wegen der Anfälligkeit für Infekte sollten die Betroffenen nach einer Splenektomie sicherheitshalber stets ein Antibiotikum verfügbar haben. Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) e. V. empfiehlt Menschen mit Asplenie (entfernter oder funktionsgestörter Milz), sich ein Notfall-Antibiotikum verschreiben zu lassen, das sie immer mit sich führen.
- Notfalltherapie: Auch wenn der Körper eine fehlende Milz ganz gut ausgleichen kann, sollten Betroffene bei plötzlichem Fieber oder bei einem Tierbiss sofort in die ärztliche Praxis oder in eine Notfallaufnahme gehen. Auch Anzeichen wie Benommenheit, Kopf- oder Bauchschmerzen, Übelkeit oder Herzrasen müssen erst genommen werden, denn sie können eine plötzliche Infektion anzeigen. Wenn keine ärztliche Hilfe erreichbar ist, sollten die Patient*innen sofort ihr Notfall-Antibiotikum einnehmen.
- Notfallpass: Nach einer Splenektomie sollten Betroffene immer einen Notfallpass dabeihaben, damit im Ernstfall medizinisches Personal über die fehlende Milz informiert ist.
Milzvergrößerung (Splenomegalie)
Eine Vergrößerung der Milz (Splenomegalie) kann verschiedene Ursachen haben, wie z.B. Infektionen, Entzündungen, Tumoren oder Erkrankungen des Blutes. Eine gesunde Milz ist schmerzunempfindlich. Ist das Organ jedoch vergrößert und reizt dadurch die Milzkapsel, spüren Patienten meist ein Druckgefühl bis hin zu ausgeprägten Schmerzen. Nicht selten resultieren Symptome jedoch aus der Grunderkrankung, durch die sich die Milz vergrößert hat.
Führt die Milzvergrößerung zu einer Blutarmut (Anämie), bekommen die Patienten oftmals eine blasse Gesichtsfarbe, sind müde und fühlen sich körperlich angeschlagen. Eine vergrößerte Milz kann außerdem die Zahl der für die Immunabwehr notwendigen weißen Blutkörperchen (Leukozyten) reduzieren. Das macht den Körper anfälliger für Infektionskrankheiten.
Krankheitsverlauf und Prognose
Entscheidend für die Prognose bei einem Milzriss sind eine frühzeitige Diagnosestellung und die richtige Therapie. Heutzutage lässt sich die große Mehrzahl der Milzrisse ohne einen operativen Eingriff behandeln. Zudem steigt die Rate an milzerhaltenden Eingriffen oder Interventionen. Vor allem bei Kindern kommen heute mehr als 90 Prozent der Milzverletzungen ohne eine Operation aus.
Wird nur ein Teil der Milz entnommen, besteht sogar die Möglichkeit, dass die Restmilz "nachwächst" und das Organ wieder voll funktionstüchtig wird.
Bei bis zu vier Prozent der Patienten, deren Milz entfernt wurde, kommt es zu einer sogenannten Blutvergiftung (Sepsis) mit einer hohen Sterblichkeit.
Lebensgefährliche Folgen einer Verletzung zeigen sich meist innerhalb der ersten 24 bis 72 Stunden nach der Verletzung. Rund acht von zehn Menschen mit Milzriss gelten innerhalb von sieben bis elf Wochen als geheilt. Bis dahin empfiehlt es sich, körperliche Anstrengung zu reduzieren, um die Milz nicht zu belasten.
Sportkarenz und Verhalten nach Milzverletzung oder Splenektomie
- Nach einer Milzverletzung sollten Sie je nach Sportart und Schwere der Verletzung 3 bis 6 Wochen auf Sport verzichten.
- Vermeiden Sie in den ersten Wochen nach einer Milzentfernung lange Autofahrten und Flüge und tragen Sie gegebenenfalls Kompressionsstrümpfe.
- Lassen Sie sich von Ihrer Ärzt*in ein Notfallantibiotikum verschreiben. Bei Auftreten von Fieber, nach einer Verletzung oder einem Tierbiss sollten Sie sofort Ihre Hausarztpraxis aufsuchen.
Vorbeugung
Es gibt keine besonderen Maßnahmen, um einem Milzriss vorzubeugen. Weil Milzverletzungen jedoch häufig bei Sport- oder Arbeitsunfällen auftreten können, sollten Sie hierbei sofern möglich geeignete Schutzkleidung tragen.
Nervenschmerzen nach Milzoperation
Obwohl der Fokus dieses Artikels auf Milzoperationen liegt, ist es wichtig zu erwähnen, dass Nervenschmerzen nach jeder Operation auftreten können, einschließlich einer Splenektomie. Diese Schmerzen können durch Verletzungen von Nerven während der Operation, durch Narbenbildung oder durch Entzündungen verursacht werden. Die Behandlung von Nervenschmerzen kann komplex sein und umfasst in der Regel eine Kombination aus Schmerzmedikamenten, Physiotherapie und in einigen Fällen auch interventionellen Verfahren.
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