Nacken- und Rückenverspannungen: Ursachen und Behandlungen

Nackenschmerzen sind ein weit verbreitetes Leiden, das viele Menschen betrifft. Schätzungen zufolge erlebt etwa jeder zweite Mensch mindestens einmal im Leben Schmerzen im Nackenbereich. Oftmals sind harmlose Muskelverspannungen die Ursache, die durch ungünstiges Schlafen, langes Sitzen am Computer oder Stress entstehen können. In den meisten Fällen lassen sich diese Nackenschmerzen durch Wärme, leichte Schmerzmittel, Entspannungs- und physiotherapeutische Übungen sowie mehr Bewegung lindern.

Allerdings können Nackenschmerzen auch ernstere Ursachen haben, wie beispielsweise Bandscheibenvorfälle an der Halswirbelsäule, rheumatische Erkrankungen oder Arthrose der Wirbelgelenke. In solchen Fällen ist eine gezielte orthopädische Behandlung unerlässlich. Die gute Nachricht ist, dass sich die Ursachen der Nackenschmerzen in vielen Fällen klären lassen und mit einer individuell abgestimmten Therapie eine rasche Linderung erzielt werden kann.

Vielfältige Erscheinungsformen von Nackenschmerzen

Nackenschmerzen können sich auf unterschiedliche Weise äußern, von einem leichten Ziehen bis hin zu starken, ausstrahlenden Schmerzen. Bei stark verspannter Muskulatur im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich klagen viele Betroffene über deutliche Spannungskopfschmerzen. Die Betroffenen beschreiben Nackenschmerzen unterschiedlich - mal stechend, mal pochend, mal mit Knacken oder Ausstrahlung in Kopf oder Arme. Die Art des Schmerzes liefert wertvolle Hinweise auf die mögliche Ursache. Strahlen Nackenschmerzen in Schulter, Arm oder Hand aus, deutet dies häufig auf Probleme im mittleren oder unteren Bereich der Halswirbelsäule hin.

Ursachen von Nackenverspannungen

Nackenschmerzen haben vielfältige Ursachen. Die Halswirbelsäule ist sehr beweglich und daher auch empfindlich. Muskeln und Bindegewebe im Nackenbereich benötigen eine gute Durchblutung und Wärme, um optimal zu arbeiten.

Häufige Auslöser

  • Muskuläre Verspannungen: Diese entstehen oft durch einseitige Belastung, wie langes Sitzen am Computer, ungünstige Sportarten oder Techniken.
  • Stress: Er erhöht die Muskelspannung und kann Nackenverspannungen verstärken oder allein auslösen.
  • Fehlstellungen der Wirbelsäule: Diese können ebenfalls zu Nackenverspannungen führen.
  • Verletzungen der Halswirbelsäule: Traumata können Nackenschmerzen verursachen.
  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen: Auch diese können Nackenschmerzen auslösen.
  • Knochenanbauten: Diese können Nerven reizen oder einengen, was zu Schmerzen führt.

Unspezifische und spezifische Nackenschmerzen

Unspezifische Nackenschmerzen sind die häufigste Form. Die genaue Struktur, die den Schmerz auslöst, lässt sich nicht immer eindeutig benennen. Spezifische Nackenschmerzen haben eine klar identifizierbare Ursache.

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Diagnostik bei Nackenschmerzen

Bei starken, wiederkehrenden oder länger anhaltenden Nackenschmerzen ist eine orthopädische Abklärung sinnvoll. In einem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung wird zunächst die Ursache der Beschwerden ermittelt. Bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Magnetresonanztomographie (MRT) sind ohne ein direktes Unfallgeschehen nicht vorgesehen.

Behandlung von Nackenverspannungen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Nackenverspannungen zu behandeln.

Konservative Behandlungsmethoden

  • Wärme: Wärmflasche, Kirschkernkissen oder warme Duschen lockern die Muskulatur.
  • Bewegung statt Schonhaltung: Längere Ruhigstellung des Nackens sollte vermieden werden.
  • Schmerzmittel: Kurzfristig können entzündungshemmende Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen) eingenommen werden.
  • Physiotherapie: Manuelle Therapien lösen die Verspannung und fördern die Beweglichkeit, Bewegungstherapien stärken die Muskulatur und dehnen die betroffenen Areale.
  • Entspannungstechniken: Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Autogenes Training können bei stressbedingten Nackenproblemen helfen.
  • Ergonomische Anpassung: Matratze und Kissen sollten individuell angepasst sein, um nachts zu regenerieren und erholt aufzuwachen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Bei strukturellen Ursachen wie Spinalkanalstenose oder Bandscheibenvorfall ist eine interdisziplinäre Abklärung und gegebenenfalls eine Operation notwendig. „Wenn verschiedene Fachrichtungen zusammenarbeiten, erhöht das die Chance auf eine optimale Behandlung“, betont Dr. Schneiderhan. „Eine Operation sollte immer gut abgewogen und nur durchgeführt werden, wenn sie wirklich notwendig ist."

Vorbeugung von Nackenverspannungen

Am wirksamsten ist es, Nackenschmerzen gar nicht erst entstehen zu lassen.

Maßnahmen zur Vorbeugung

  • Mikropausen: Wer viel sitzt - am Schreibtisch oder im Auto - sollte bewusst Mikropausen einbauen: aufstehen, ein paar Schritte gehen und einfache Dehn- und Lockerungsübungen für den Nacken durchführen.
  • Ergonomie am Arbeitsplatz: Stuhleinstellung: Füße stehen flach auf dem Boden oder einer Fußstütze. Knie leicht tiefer als die Hüfte.
  • Stressreduktion: Stress reduzieren, z. B. durch Entspannungsverfahren.
  • Regelmäßige Bewegung: Am wichtigsten ist es, im Alltag für ausreichend Bewegung zu sorgen. Diese fördert eine allgemeine Muskelkräftigung und beugt muskulären Ungleichgewichten vor - die letztlich zu Verspannungen führen.
  • Lockerungsübungen: Durch bewusstes Kreisen mit dem Kopf und den Armen können verspannte Muskeln gelockert werden.
  • Dehnung der Muskulatur: Das gelingt am besten, indem die Hand über den Kopf auf das gegenseitige Ohr gelegt wird. Anschließend den Kopf langsam „heranziehen“, halten und dann langsam lösen. Das gleiche auf der anderen Seite wiederholen.
  • Hals warmhalten: Rotlicht, durchblutungsfördernde Salben, Kirschkernkissen oder Wärme-Pflaster können bei schmerzhaften Muskelverspannungen hilfreich sein und Schmerzen lindern. Auch ein warmes Bad entspannt die Muskeln.
  • Zugluft vermeiden: Schon ein kalter Luftzug kann Nackenschmerzen auslösen. Wer weiß, dass er empfindlich reagiert, sollte auch im Sommer den Halsbereich mit einem leichten Tuch schützen.

Übungen zur Linderung von Nackenverspannungen

Es gibt verschiedene Übungen, die helfen können, Nackenverspannungen zu lösen.

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Dehnübungen

  • Seitliche Neigung: Setzen oder stellen Sie sich aufrecht hin. Neigen Sie den Kopf langsam zur rechten Seite, das rechte Ohr bewegt sich Richtung rechte Schulter. Halten Sie die Position ca. 20 Sekunden. Wiederholen Sie die Übung auf der linken Seite.
  • Vorbeugung: Setzen oder stellen Sie sich aufrecht hin. Senken Sie den Kopf langsam nach vorne, bis das Kinn in Richtung Brust zeigt. Halten Sie die Position ca. 20 Sekunden.
  • Drehung: Setzen oder stellen Sie sich aufrecht hin. Drehen Sie den Kopf langsam nach rechts, bis das Kinn über die rechte Schulter zeigt. Halten Sie die Position ca. 20 Sekunden. Wiederholen Sie die Übung auf der linken Seite.
  • Rückneigung: Setzen oder stellen Sie sich aufrecht hin. Neigen Sie den Kopf langsam nach hinten, das Kinn zeigt Richtung Decke. Halten Sie die Position ca. 20 Sekunden.

Kräftigungsübungen

  • Isometrischer Druck: Setzen Sie sich aufrecht hin und legen Sie die Handflächen auf die Stirn. Drücken Sie den Kopf sanft gegen die Hände, ohne dass sich der Kopf bewegt. Halten Sie die Position ca. 10 Sekunden. Wiederholen Sie die Übung mehrmals.
  • Schulterheben: Stehen Sie aufrecht mit den Armen seitlich am Körper. Heben Sie beide Schultern langsam Richtung Ohren und lassen Sie sie anschließend wieder sinken. Wiederholen Sie die Übung mehrmals.

Weitere Übungen

  • Schultern kreisen: Ziehen Sie die Schultern an die Ohren und lassen Sie sie dann bewusst sinken. Kreisen Sie die Schultern zehnmal nach vorne, danach zehnmal nach hinten.
  • Arme schwingen: Schwingen Sie beide Arme vor und hinter dem Körper von rechts nach links und zurück. Achten Sie dabei auf eine stabile Körperhaltung: Der Kopf, das Becken und der Rumpf bewegen sich nicht mit.
  • Kopf kreisen: Lassen Sie den Kopf langsam und vorsichtig von rechts nach links kreisen. Das Kinn bewegt sich dabei nach unten in Richtung Brust. Drehen Sie den Kopf horizontal nach rechts und links, bis eine angenehme Dehnung erreicht ist.

Achtung: Sollten sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder zu einem Schwindelgefühl führen, brechen Sie bitte die Übungen sofort ab. Vermeiden Sie ruckartige Bewegungen und führen Sie die Übungen sorgfältig und bewusst aus.

Nackenverspannungen und das vegetative Nervensystem

Bei einer hohen Spannung in der Nackenmuskulatur kann das vegetative Nervensystem (VNS) betroffen sein, das unter anderem für die Vitalfunktionen (Herzschlag, Blutdruck, Atmung, Stoffwechsel, Verdauung) und die Hormonausschüttung mitverantwortlich ist. Ebenso kann es im Rahmen einer Nackenverspannung zu unklarem Schwindel kommen. Bei dem auch zervikalen oder HWS-Schwindel genannten Symptom drücken verspannte Muskeln in der Halswirbelsäule auf die Nerven und irritieren diese, sodass die für das innere Gleichgewichtssystem zuständigen Informationen zur genauen Position des Kopfes vom Gehirn nicht richtig gelesen werden können. Das stört den Gleichgewichtssinn und wir reagieren mit Schwindel. Schließlich können bei einer Nackenverspannung Nerven in Mitleidenschaft gezogen werden, die die Weiterleitung von Schmerzimpulsen und anderen sinnlichen Reizen regulieren.

Weitere Ursachen und Faktoren

Psychische Belastungen

Psychische Belastungen wie Stress oder Angst können eine permanente An- und Verspannung der Hals- und Nackenmuskulatur verursachen.

Schlafposition

Ein ergonomisch unpassendes (meist zu hohes oder großes) Kopfkissen, eine durchgelegene Matratze oder eine ungünstige Schlafposition, in der sich Muskelregionen, die tagsüber verspannen, nicht mehr erholen können, können ebenfalls zu Nackenverspannungen führen.

Kieferprobleme

Unangenehme Ohrgeräusche können im Rahmen einer Verspannung der Kiefer- und Nackenmuskulatur entstehen.

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Halswirbelsäulen-Syndrom (HWS-Syndrom)

Muskelverspannungen im Nacken gelten häufig als Ursache oder auch Symptom des sogenannten Halswirbelsäulen- oder HWS-Syndroms. Die Halswirbelsäule ist nicht nur der flexibelste Teil der Wirbelsäule, die obersten Wirbel tragen auch die Last des Kopfes (ca. 6 kg bei einem Erwachsenen).

Behandlung von Nackenverspannungen mit Medikamenten

Wenn der Kopf aufgrund einer Nackenverspannung dröhnt und jede Bewegung des Halses schmerzt, möchte man vielleicht am liebsten zu einem rezeptfreien Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol greifen. Das kann Nackenschmerzen kurzfristig lindern, ist aber keine Lösung bei wiederkehrenden und chronischen Nackenverspannungen.

Salben und Cremes

Schmerzlindernde, entzündungshemmende und durchblutungsfördernde Salben und Cremes können ebenfalls zur Behandlung von Nackenverspannungen eingesetzt werden.

Übrigens: Salben, Cremes und Gele wirken zwar nur topisch, also direkt über die Haut und nicht über den Blutkreislauf wie z. B. Medikamente, die oral eingenommen werden. Dennoch können sie allergische Reaktionen auslösen.

Wärmetherapie

Ein beliebtes Hausmittel gegen einen verspannten Nacken ist die Wärmetherapie.

Wärmeauflagen

ThermaCare Wärmeauflagen für Nacken & Schultern geben therapeutische Tiefenwärme von ca. 40 °C ins Gewebe ab. Da sie sich dank ihrer ergonomischen Form flexibel an Bewegungen anpassen, können sie bequem unterwegs, bei der Arbeit, bei Rückenübungen und zu Hause getragen werden.

Achtung: Wenn sich die Nackenschmerzen durch Wärme verschlimmern, unterbrechen Sie bitte die Anwendung. Unter Umständen (z. B. bei einer akuten Verletzung) können Kälteanwendungen wie Kühlpads oder kühlende Schmerzgele besser helfen.

Massage

Wenn der Nacken akut verspannt ist, kann eine Massage des oberen Rückens und des Halsbereichs schnell für Linderung sorgen.

Selbstmassage

Selber Hand anlegen können Sie mit elektrischen und mechanischen Massagegeräten. Viele der elektrischen Nackenmassagegeräte verfügen über Vibrations- und Wärmefunktionen. Zu den mechanischen Massagegeräten gehören Noppenbälle, Faszienrollen, Massagehaken und Triggerpunkt-Drücker. Eine spezielle Form der Selbstmassage bietet dabei die Akupressurmatte mit Nackenkissen: Auf ihr befinden sich bis zu Tausende von kleinen Kunststoffspitzen, die die Rücken- und Nackenmuskulatur im Liegen stimulieren können.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Wenn die verspannte Nackenmuskulatur weitere Probleme nach sich zieht oder chronisch wird und die üblichen Hausmittel keine Wirkung zeigen, sollten Orthopäd:innen hinzugezogen werden. Auch andere Ärzt:innen und Physiotherapeut:innen, die in manueller Medizin ausgebildet sind, können Nackenverspannungen lösen. Wird die Nackenverspannung von einer Blockade in der oberen Halswirbelsäule ausgelöst, können qualifizierte Chiropraktor:innen und Chiropraktiker:innen mit einer sanften Gelenkmanipulation oder Justierung Fehlstellungen von Gelenken und Wirbeln behandeln.

Bewegung als Therapie

Eine der besten schmerzlindernden und präventiven Maßnahmen gegen Nackenverspannungen ist Bewegung. Beachten Sie bitte, dass Sie bei Nackenproblemen stets ganz genau auf die Position des Kopfes achten sollten. Bei Nackendehnungen sollte die Halswirbelsäule nur langsam und sanft bewegt werden. Bei allen sportlichen Aktivitäten sollte der Kopf, wenn möglich, ganz gerade auf der Halswirbelsäule stehen bzw. in Verlängerung dieser ausgerichtet sein.

Übrigens: Wenn Sie häufiger an Nackenverspannungen leiden, sollten Sie das Brustschwimmen vermeiden und lieber andere nackenfreundlichere Schwimmtechniken (z.B. Kraulen oder Rückenschwimmen) betreiben. Achten Sie auch bei einem Krafttraining des oberen Rückens, der Schultern und der Arme darauf, dass die Schultern nicht hochgezogen werden und der Kopf gerade auf dem Atlas (dem obersten Halswirbel) steht.

Übung zur Dehnung der Kiefer- und Nackenmuskulatur

Unangenehme Ohrgeräusche können im Rahmen einer Verspannung der Kiefer- und Nackenmuskulatur entstehen. Die folgende Übung zeigt, wie Sie die betroffenen Muskelgruppen dehnen und lockern können.

Schritt 1: Kiefermuskulatur dehnen

Ziehen Sie den Unterkiefer so weit nach unten wie möglich, indem Sie den Daumen der einen Hand hinter die Vorderzähne des Oberkiefers und den Zeigefinger der anderen Hand hinter die Vorderzähne des Unterkiefers legen und die Zahnreihen vorsichtig auseinanderziehen. Bleiben Sie für ca. 30 Sekunden in dieser Position.

Schritt 2: Nackenmuskulatur dehnen

Winkeln Sie Ihren linken Arm an und bilden Sie mit der linken Hand eine Faust, die linke Schulter zieht nach unten. Blicken Sie in Richtung der Faust und greifen Sie mit der rechten Hand über den Kopf an die obere hintere Schädeldecke über dem linken Ohr. Ziehen Sie den Kopf vorsichtig im 45-Grad-Winkel nach rechts, die linke Schulter zieht weiterhin aktiv nach unten, und halten Sie die Dehnung für ca. zwei Minuten.

Ursachen für einen steifen Nacken

Ein steifer Nacken entsteht durch ruckartige Bewegungen, Überlastung oder Unfälle. Oft stecken muskuläre Verhärtungen dahinter. Betroffene sind in ihren Bewegungen eingeschränkt und leiden unter Nackenschmerzen. Mit etwas Wärme und sanften Dehnübungen verschwindet die Verspannung meist nach ein paar Tagen.

Bewegungsmuster im Alltag

Verantwortlich für schmerzhafte Verspannungen sind unsere Bewegungsmuster im Alltag: Sitzt du viel? Wie ist deine Körperhaltung? Bewegst du dich ausgewogen und vielseitig? Viele Betroffene mit steifem Nacken (Zervikalsyndrom) erwarten von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt eine differenzierte Diagnose und Erklärung für ihr Leiden.

Idiopathische Schmerzen

Diese sprechen bei einem umgangssprachlichen Steifhals häufig von sogenannten idiopathischen Schmerzen. In diesem Fall ist die genaue Ursache der Schmerzen unklar und auch in bildgebenden Verfahren ist nicht erkennbar, woher die Schmerzen stammen.

Bandscheibenvorfall

Auch ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) kann deine unangenehmen Muskelverhärtungen und Schmerzen im Nacken bis hin zu Kribbeln und Taubheitsgefühlen in den Händen verursachen.

Hohe Spannungen in den Nackenmuskeln und verfilzte Faszien

Der steife Nacken wird häufig durch zu hohe Spannungen in den Nackenmuskeln sowie verfilzte Faszien im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich ausgelöst. Fehlhaltungen oder Überlastungen können Ursachen für die Muskelverspannungen sein. Verbringst du viel Zeit sitzend am Schreibtisch? Bewegst du dich nur einseitig oder viel zu wenig? Als Folge davon verhärtet sich die Muskulatur im Nacken bis hoch zum Kopf und reagiert an bestimmten Stellen schmerzhaft auf Druck.

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