Druckerpatronen sind ein wesentlicher Bestandteil jedes Druckers, egal ob es sich um einen Tintenstrahl- oder Laserdrucker handelt. Die Wahl der richtigen Druckerpatrone kann jedoch eine Herausforderung sein, da es eine Vielzahl von Herstellern, Modellen und Arten von Patronen gibt. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Druckerpatronen, einschließlich häufiger Probleme, verschiedener Arten von Patronen, Qualitätsvergleiche und Tipps zum Sparen von Kosten.
Häufige Probleme mit Druckerpatronen
Es ist frustrierend, wenn der Drucker die Patrone nicht erkennt. Hier sind einige mögliche Ursachen und Lösungen:
- Inkompatible Patrone: Die Modellreihen der Drucker verschiedener Hersteller benötigen unterschiedliche Patronen, da sich beispielsweise die Zusammensetzung der Tinte unterscheidet. Der Drucker identifiziert die korrekte Patrone in der Regel über den Chip. Eine inkompatible Patrone wird nicht erkannt.
- Lösung: Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Patrone für Ihr Druckermodell verwenden.
- Nachgebaute Chips: Auf Refill-Druckerpatronen werden teilweise nachgebaute Chips aufgeklebt, insbesondere wenn sich der Original-Chip nicht resetten lässt.
- Lösung: Seien Sie sich bewusst, dass Warn- und Fehlermeldungen bei nachgebauten Chips keine Seltenheit sind.
- Nicht zurückgesetzter Chip: Wenn Sie die Druckerpatrone selbst nachgefüllt, aber den Chip nicht ordnungsgemäß zurückgesetzt haben, wird der Drucker die Patrone als "leer" erkennen.
- Lösung: Setzen Sie den Chip auf der Patrone zurück.
- Falscher Steckplatz oder nicht eingerastet: Vergewissern Sie sich, dass die Druckerpatrone im korrekten Steckplatz steckt und richtig eingerastet ist.
- Klebestreifen: Überprüfen Sie, ob der kleine Klebestreifen noch auf dem Chip der Patrone klebt.
- Fehlende Drucker-Updates: In manchen Fällen können fehlende Drucker-Updates dazu führen, dass die Druckerpatronen nicht erkannt werden.
- Lösung: Installieren Sie das aktuelle Firmware-Update.
- Hardware-Defekt: Wenn der Drucker schon sehr alt ist, könnte ein Hardware-Defekt die Ursache sein.
- Lösung: Starten Sie den Drucker neu. Wenn das Problem weiterhin besteht, könnte ein neuer Drucker erforderlich sein.
- Produktionsfehler: Es ist zwar selten, aber nicht ausgeschlossen, dass die Druckerpatrone selbst einen Produktionsfehler aufweist.
- Lösung: Konfrontieren Sie den Händler mit dem Problem, wenn alle anderen Ursachen ausgeschlossen wurden.
- Eingetrocknete Tinte: Wurde der Drucker seit längerer Zeit nicht genutzt, könnte eingetrocknete Druckertinte dazu führen, dass der Druck "Schlieren" aufweist oder der Drucker seine Arbeit gänzlich verweigert.
- Lösung: Führen Sie die automatische Druckkopfreinigung durch oder reinigen Sie den Druckkopf mit einer speziellen Reinigungsflüssigkeit. Tauschen Sie den Druckkopf im Falle eines Defekts aus.
Original, kompatibel, Rebuilt & Refill im Vergleich
Viele Fragen drehen sich darum, wie sich Originalpatronen von kompatiblen und Rebuilt-/Refill-Lösungen unterscheiden. Eine grobe Einordnung:
- Original (OEM)
- Vorteile: Vom Druckerhersteller entwickelt und freigegeben, sehr gut kalkulierbare Qualität & Farbwiedergabe, oft die geringste Fehlerquote
- Nachteile: Höchster Preis pro Seite, weniger Spielraum beim Sparen
- Kompatibel (Neuware von Drittanbietern)
- Vorteile: Deutlich günstiger als Original, bei seriösen Herstellern sehr nah an OEM-Qualität, gute Option für Vieldrucker und Büros
- Nachteile: Qualität hängt stark vom Anbieter ab, Firmware-Updates können Chips beeinflussen - guter Support ist wichtig
- Rebuilt & Refill
- Vorteile: Ressourcenschonender, da Gehäuse wiederverwendet werden, oft attraktiver Preis
- Nachteile: Qualität schwankt je nach Aufbereitungsprozess, bei schlecht aufbereiteter Ware erhöhtes Reklamationsrisiko
Wichtig ist weniger die Kategorie an sich, sondern die Seriosität des Anbieters: klare Kennzeichnung, erreichbarer Support und nachvollziehbare Reklamationsabwicklung sind ein guter Indikator.
Patronenklone: Eine Gefahr für Qualität und Umwelt
Mein Großvater erzählte mir manchmal, wie wir Druckerpatronen entstanden sind. Er streicht sich dann über seinen Kartuschenbart, räuspert sich und fängt an: „Ganz zu Beginn gab es nur die Originalpatronen der Druckerhersteller, sonst nichts. Dann aber splitteten sich zwei Gruppen ab. An der Stelle seufzt mein Opa generell und fährt fort, dass unsere Verwandtschaft immer unübersichtlicher wird. Der Grund sind illegale „Patronenklone“, die sich nicht nur in unsere Familie eingeschleust haben, sondern sie regelrecht überschwemmen. Nachhaltige Qualität ist von ihnen ebenso weit entfernt wie ihre asiatischen Herkunftsländer von uns. Rücknahme von illegalen NBCs? Schauen wir uns erst einmal genauer an, mit wem wir es da zu tun haben:
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Toner- und Tinten-Klone imitieren andere Druckerpatronen. Da sie vor allem aus dem Reich der Mitte stammen, werden sie oft kurz „China-Klone“ genannt. Anfangs haben ihre Erzeuger die Originalpatronen der Druckerhersteller (OEMs) imitiert, doch inzwischen gibt es auch Klone von nachgebauten Patronen (Kompatible) und sogar von wiederaufbereiteten. Das Problem dabei ist, dass die Klonanbieter nicht einfach nur Druckerpatronen imitieren und sie als kompatibel zu verschiedenen Geräten anpreisen (oder sogar fälschlicherweise als Originale), sondern dadurch deren Patentrechte verletzen. Besonders Originalhersteller lassen praktisch all ihre Produkte patentieren, um deren Nachbau und Wiederaufbereitung zu erschweren. Es gibt verschiedene Patentarten, etwa auf das Aussehen eines Produkts oder auf seine Technologie. Dementsprechend gibt es, grob gesagt, zwei Arten von Patronenklone. Die einen sehen aus wie Originale und wirken teils bis zur Deklaration und Verpackung täuschend echt: Sie sind als recycelte oder sogar als neue (!) Originalware etikettiert - bis hin zu Siegeln und Sicherheitsmerkmalen, alles ist gefälscht. Reinste Produktpiraterie!
Auch dadurch, dass sie Patentrechte missachten, können illegale Nachbauten günstiger produziert und günstiger verkauft werden: Klone kosten nicht nur weniger als (die teuren) Originalpatronen (kaum verwunderlich, bei den stolzen Preisen), sondern sogar weniger als eh schon günstigere legale Nachbauten und wiederaufbereitete Druckerpatronen. Während du zum Beispiel für SUPERPATRONEN im Schnitt etwa 50 Prozent weniger als für Originale zahlst, legst du für chinesische Klone teils nur ein Zwanzigstel hin! (Ob sich ihr Kauf dadurch lohnt? Kein Wunder, dass private ebenso wie professionelle Druckerbesitzer auf die Imitate fliegen, die sie über das Internet und Portale wie Amazon wegen der Ersparnis kaufen - oft ohne zu wissen, dass sie Fälschungen erwerben. Bereits 2013 stammten mindestens 20 Prozent aller in Europa verkauften Toner-Newbuilts (auch NBCs genannt: nachgebaute Kartuschen) von Drittanbietern. Geringer Preis für Tintenpatronen und Tonergut und schön, aber er hat einen extrem hohen Gegenpreis, der sich in Euro nicht ausdrücken lässt: die Umweltverschmutzung. Sie zieht sich durch den gesamten Lebenszyklus der gerne als Alternative zum teuren Original bevorzugten NBCs: von Produktion über Vertrieb und Nutzung bis Entsorgung. Grundsätzlich gilt das für legale Patronen-Nachbauten ebenso wie für billige Patronen-Klone, fällt aber bei Letzteren etwas bis deutlich stärker ins Gewicht.
Für uns SUPERPATRONEN werden leergedruckte Originalpatronen mit Tinte oder Toner neu befüllt, was schön umweltschonend ist. Für Nachbauten hingegen (ebenso wie für originale Druckerpatronen) werden neue Kartuschen hergestellt, was ganz schön umweltbelastend ist. Die Produktion der „New-built Cartridges“ oder „New-built Compatibles“ (NBCs) benötigt erstens Energie, zweitens Materialien wie Kunststoff und drittens Rohstoffe wie Öl - Ressourcenschonung geht anders. Doch die Umweltbelastung durch die NBC-Produktion geht noch weiter, da viele der Fabriken einen (sehr) negativen ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Das kommt besonders seit Juni 2017 ans Licht: Seitdem hat China - ein bekannter Umweltsünder und Heimat vieler Patronenhersteller - ein neues Umweltministerium, das stärker für Nachhaltigkeit eintritt. Es überprüft Fabriken und soll bereits Zehntausende Dreckschleudern geschlossen haben. Als wäre die Produktion der NBCs noch nicht umweltbelastend genug, beeinflusst sie auch den Vertriebsweg: Da die gefürchteten Klone zum Großteil in Asien, oft in China produziert werden, müssen sie erst zu den Käufern transportiert werden - etwa zu uns nach Deutschland, bis sie im Gerät landen können. Wenn Tausende Druckerpatronen über den Ozean schwimmen, ist das nicht sonderlich grün, sondern eine enorme Umwelt- und Klimabelastung. Beispiel: Täglich verbraucht ein Schiff 300 Liter hochschädliches Schweröl.
Der Patronenklon (egal ob Schwarz oder Farbe) wurde produziert, zu uns verfrachtet und steckt nun im Laser- oder Tintenstrahldrucker eines Nutzers (hoffentlich nicht in deinem!). Er nimmt seine Arbeit auf - doch was ist das? Er produziert ein ungleichmäßiges Druckbild, Farbstreifen, miese Grafiken. Fangen wir außen an: Um die geklonten Kartuschen möglichst günstig zu produzieren, wird ihre Hülle aus Kunststoffen hergestellt, die nicht so gut und haltbar sind wie OEM-Kunststoffe. Durch die schlechte Kunststoff-Qualität wiederum ist es den Herstellern schier unmöglich, kritische Lücken in der Patronenkartusche richtig herzustellen. Neben ihrem Äußeren liegt die miese Druckqualität der Klone ebenso an ihrem Inneren: Druckerpatronen sind auf bestimmte Technologien angewiesen, um richtig (gut) zu funktionieren, etwa Patronen-Chips. Außerdem ist oft die eingefüllte Druckertinte oder der Toner von minderer Qualität. Dadurch lassen sie sich schlechter von Druckern verarbeiten. Beispielsweise beim Tintenstrahler kann es dadurch - wenn es dumm läuft - zu Schäden am Druckkopf kommen. Druckertinte ist nicht nur für das Druckergebnis relevant, sondern je nach Drucker auch zum Kühle des Druckkopfs.
Kurzum: Die Qualität von Billigpatronen schneidet deutlich schlechter ab als die von Originalpatronen - und damit auch als die von wiederaufbereiteten Originalen wie SUPERPATRONEN. Das minderwertige Material, das überweigend in der Branche der Billigpatronen-Hersteller verwendet wird, beschert dir schlechte Druckergebnisse und zieht im schlimmsten Fall auch deinen Drucker in Mitleidenschaft. Dabei gilt: Umso schlechter die Ausdrucke, desto mehr musst du als Verbraucher nachdrucken. Schätzungen zufolge brauchst du 1,3 NBC-Kartuschen, um die gleiche Druckqualität wie mit einer Originalkartusche zu erreichen! Die Nachdrucke ziehen einen Rattenschwanz an Folgen nach sich: Du brauchst mehr Tinte bzw. Toner, mehr Kartuschen, mehr Papier, mehr Energie - und belastest so die Umwelt mehr. Das bisschen Papier, magst du nun denken. Aber unterschätze es nicht: Eine Studie fand heraus, dass der Papierverbrauch beim Drucken der größte Faktor für die Umweltverschmutzung ist! Denn du bist derjenige, der mehr Tintenpatronen oder Toner sowie mehr Papier nachkaufen musst. Die höheren Druckerzubehör-Kosten gleichen den überaus niedrigen Kaufpreis der NBC-Kartuschen langfristig wieder aus oder übersteigen ihn sogar. Einen Patronenklon bemerkst du also an seinem niedrigen Kaufpreis und seiner schlechten Druckqualität - doch was du nicht bemerkst, und das ist gefährlich, sind gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe. Ein Beleg aus jüngster Zeit: 2018 hat der TÜV Rheinland in mehreren Newbuilt-Kartuschen das Flammschutzmittel Decabromdiphenylether (DecaBDE) entdeckt. Das ist gesundheitsschädlich und deshalb in der EU praktisch verboten. Elektronikartikel, wie es Druckerpatronen mit einem Chip nach EU-Richtlinie WEEE 2.0 sind, dürfen maximal 1.000 mg/kg bzw. 0,1 Prozent des Mittels enthalten. Das hat die Hersteller der Prüflinge nicht gestört: Alle enthielten mehr Flammschutzmittel als gesetzlich erlaubt, ein Modell sogar 14 Mal mehr, nämlich 14.000 mg/kg!
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Verschiedene Refiller - besonders diese, die umweltschonende Aufbereitungsmethoden von Tintenpatronen und Tonern im Einsatz haben - haben sich mit dem TÜV Rheinland/LGA in Verbindung gesetzt. Sie ließen weitere Test von giftigen China-Tonern, im Handel von diversen Drittanbietern stichprobenartig erworben, vom TÜV durchführen. Rücknahme von illegalen NBCs? Wir sind den Klonen nun von ihrer Produktion bis zu ihrer Nutzung gefolgt und wissen, dass Billigpatronen ihre gesamte Lebensdauer über die Umwelt belasten. Und die Belastung geht noch weiter, denn: NBC-Hersteller bieten nur selten ein Rücknahmeprogramm für leergedruckte Patronen an, geschweige denn, dass sie sich um deren Entsorgung kümmern. Anders als Originalhersteller, die ihre Druckerpatronen zunehmend zurücknehmen und recyceln. Und erst recht anders als Remanufacturer wie SUPERPATRONEN, die von vornherein auf eine umweltschonende Wiederaufbereitung von Originalpatronen setzen. Wie kann es sein, dass illegale NBC-Anbieter kein Ökokonzept haben müssen? Newbuilts fallen in Europa eigentlich unter die WEEE-Richtlinie der EU zum Umgang mit Elektronikschrott. In Deutschland wird diese durch das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) umgesetzt - davon hast du vielleicht schon mal gehört. Aber: Kaum ein illegaler Importeur ist registriert, denn das zieht Öffentlichkeit sowie Kosten nach sich. Wenn leergedruckte Billigpatronen nicht direkt auf dem Müll landen, landen sie vielleicht bei einem Leerguthändler, der mit ihnen aber nichts anfangen kann. Normalerweise geben die Händler leere Druckerpatronen an Remanufacturer weiter, doch die fragen billige NBC-Kartuschen gar nicht erst nach, da sie diese praktisch nicht aufbereiten können, zumindest nicht guten Gewissens und nicht qualitativ. Eine Neubefüllung ist nicht möglich, unter anderem, da sich das ‚Innenleben‘ der Patronen durch den hohen Preisdruck am Markt ständig ändert. So bleiben die Leerguthändler auf den Klonen sitzen, wobei der Sitz immer höher wird: Inzwischen sind rund 50 Prozent des angelieferten Leerguts Ausschuss. Die Recycler müssen sich dann unfreiwillig um die Entsorgung der illegalen China-Ware kümmern. Eine stoffliche Verwertung kommt generell nicht infrage, da der schwarzgefärbte Kunststoff teils nicht sortenrein ist, sondern kontaminiert (etwa mit dem bereits erwähnten giftigen Flammschutzmittel DecaBDE), und da die Tinte teils giftige Schwermetalle enthält. Also wird ein Großteil verbrannt, geht also in die thermische Verwertung. Wenn eine leergedruckte Patrone recycelt wird, verringert das den Gesamteffekt auf die globale Erwärmung um 18 Prozent; wird sie stattdessen weggeworfen, erhöht das den Effekt um 14 Prozent!
Fälschungen von Tintenpatronen und Tonerkartuschen sind den Originalherstellern ein Dorn im Auge. Sie schaden nicht nur den Anwendern, die schlechte Druckqualität erhalten - darüber haben wir oben gesprochen. Deshalb strengen die Druckerhersteller immer wieder Gerichtsverfahren an: Epson, HP, Lexmark, Canon - sie alle klagten und klagen gegen die Konkurrenzprodukte, die ihr „geistiges Eigentum“ einschränken würden. Aus dem Grund gehen die Originalhersteller mit anderen Mitteln gegen illegale Billigpatronen und generell gegen "Fremdpatronen" vor, etwa, indem sie Fremdproduzenten und Recyclern das Leben schwermachen. Beispielsweise bringen sie auf ihren Patronen Chips an, die Imitierer nachbauen und Wiederverwerter resetten müssen. OEMs machen auch Verbrauchern die Alternativprodukte madig - teils gerechtfertigt, teils nicht. NBCs, Reman-Produkte (wiederaufbereitete Originale als Alternative zu neuen Originalen) und Klone würden allesamt schlechter drucken, während Originaltinte und -toner viel besser und ergiebiger drucken würden sowie genauer auf die Hardware abgestimmt seien. Brother geht nun einen ganz neuen Weg: Um betrügerische Verbrauchsmaterialien einzudämmen, kooperiert der Hersteller seit Ende 2018 mit einer Markenschutzagentur. Die durchsucht das Internet nach Bildern und Texten, um so Unternehmen zu finden, welche die Marke Brother nutzen, um gefälschte Druckerpatronen zu verkaufen. Durch das täuschend originale Aussehen kannst du die illegale Ware meist nur am unverschämt niedrigen Preis erkennen. Selbst manch ein Reseller oder Vertriebspartner der großen Druckerhersteller vertreibt unbeabsichtigt gefälschte Verbrauchsmaterialien unter den großen Markennamen wie Brother, HP oder Canon, also sind diese Bezugsquellen auch nicht immer keine Garantie für Originalpatronen. Eine Tonerkartusche für 20 Euro statt 120? Keine gute Idee. Vier Tintenpatronen für 5 Euro statt 25? Falls vorhanden, kannst du dich auch an Produktrezensionen orientieren. Auf Amazon etwa liest du immer wieder Bewertungen zu Farbpatronen, Patronen und Tonerkartuschen von jeder Farbe von Käufern, die sich darüber beschweren, dass angebliche Originalpatronen nicht richtig funktionieren. Immerhin: Du kannst die Inhaltsstoffe deiner Druckerpatrone herausfinden. Denn laut EU-Verordnung müssen Händler auf Anfrage ein entsprechendes Sicherheitsdatenblatt aushändigen. Falls du keine Antwort erhältst, hast du neben Spottpreis, Bewertungsklagen und Qualitätsmängeln ein weiteres Indiz, dass du vor einer illegalen Patronenkopie stehst. So hat eine Zeitschrift testweise mehrere Internethändler mit verdächtigen Angeboten um das besagte Datenblatt gebeten - das Ende vom Lied waren viele unbeantwortete Anfragen. Schwer zu sagen … Die Preise der ‚patentfreien‘ NBCs fallen immer weiter, weshalb sie immer mehr verkauft werden: Die Zahl der asiatischen Billigpatronen ist in den letzten Jahren immens gestiegen! Ärgerlich dabei ist, dass Billigpatronen in der öffentlichen Wahrnehmung oft mit umweltfreundlicher Recycling-Ware von Refillern in einen Topf geworfen werden und so die ganze Wiederaufbereitungsbranche in Verruf bringen. Und das, obwohl unsere SUPERPATRONEN nichts mit illegaler Ware gemein haben! Nur zur Erinnerung: Patronen aus unserem Shop sind Originalkartuschen, die umweltschonend - und damit auch klimaschonend - wiederaufbereitet werden, um mit zertifizierter Druckertinte bzw. mit unbedenklichen Toner aufgefüllt zu werden.
Kosten sparen: Seitenpreis, Füllmenge & Druckprofil
Um die Druckkosten zu senken, sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen:
- Seitenpreis statt Packungspreis vergleichen: Eine Patrone für 25 € kann teurer sein als eine für 40 €, wenn die Reichweite deutlich geringer ist. Die Formel zur Berechnung des Seitenpreises lautet: Preis der Patrone ÷ angegebene Reichweite = Kosten pro Seite.
- Füllmenge & Deckungsgrad: Reichweitenangaben basieren in der Regel auf ca. 5 % Deckung (ISO/IEC). Wer häufig Bilder, Präsentationen oder farbige Flächen druckt, liegt effektiv eher darüber - die reale Reichweite fällt dann geringer aus.
- Druckprofil: Schätzen Sie Ihr eigenes Nutzungsverhalten ein:
- Gelegenheitsdrucker: wenige Seiten im Monat, oft längere Pausen
- Home-Office / Familie: gemischte Dokumente, immer mal wieder Farbdrucke
- Vieldrucker / Büro: regelmäßige Druckjobs, eher Fokus auf Text
- Versteckte Kosten: Reinigungszyklen verbrauchen Tinte, ohne dass Seiten entstehen. Fehldrucke durch falsche Einstellungen oder verschmierte Ausdrucke schlagen auf die Bilanz. Billige Tinte kann Düsen verstopfen - dann steigen die Kosten für Reinigung oder Ersatzköpfe.
HP Instant Ink: Ein Abonnementmodell für Druckerpatronen
HP bietet mit Instant Ink ein Abonnementmodell an, bei dem man nicht für die Patronen, sondern für die Anzahl der gedruckten Seiten bezahlt. Das Prinzip ähnelt Streaming-Diensten wie Netflix. HP liefert die Patronen, wenn der Drucker meldet, dass sie bald leer sind.
Vorteile:
- Komfort: Man muss sich nicht selbst um den Nachschub kümmern.
- Potenzielle Kostenersparnis: Bei optimaler Nutzung kann man bis zu 70 % sparen.
- Umweltfreundlich: Leere Patronen können kostenlos an HP zurückgeschickt werden.
Nachteile:
- Bindung an HP: Nach der Kündigung des Abos funktionieren die speziellen Instant Ink-Patronen nicht mehr.
- Internetverbindung erforderlich: Der Drucker benötigt eine ständige Internetverbindung, um den Tintenstand zu melden und Druckaufträge zu authentifizieren.
- Datenschutzbedenken: HP erhält Einblicke in das Druckverhalten der Nutzer.
- Hohe Kosten bei Überschreitung des Kontingents: Wer mehr druckt als im Tarif enthalten, zahlt drauf.
Fazit: HP Instant Ink kann für Nutzer mit einem stabilen Druckvolumen und dem Wunsch nach Komfort eine interessante Option sein. Wer jedoch unregelmäßig druckt oder Bedenken hinsichtlich Datenschutz hat, sollte alternative Optionen in Betracht ziehen.
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Nikotinersatzpatronen: Ein Vergleich
Neben Druckerpatronen gibt es auch Nikotinersatzpatronen, die beim Aufhören des Rauchens helfen können. ÖKO-TEST hat zehn rezeptfreie Arzneimittel getestet, die die Entwöhnung unterstützen. Alle Produkte erhielten die Bestnote „sehr gut“.
Folgende Produkte wurden getestet:
- Nikotinpflaster (Nicorette, Nicotinell, nikofrenon, Niquitin)
- Nikotinkaugummis (Nicorette, Nicotinell)
- Nikotinlutschtabletten (Nicorette, Nicotinell)
- Inhalator (Nicorette)
- Nikotinspray (Nicorette)
Fazit: Nikotinersatzprodukte können in der Anfangsphase der Entwöhnung hilfreich sein, erfordern aber einen starken Willen und die richtige Einstellung.