Die Neurologie befasst sich mit dem Aufbau, der Funktion sowie den organischen Erkrankungen des Nervensystems und deren Behandlung. In Duisburg Rheinhausen und Umgebung steht Ihnen eine umfassende neurologische und neurochirurgische Versorgung zur Verfügung. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der neurologischen Versorgung in der Region, von Praxen und Diagnosemöglichkeiten bis hin zu speziellen Therapieangeboten.
Neurochirurgische Versorgung in Duisburg Rheinhausen und Umgebung
Mehrere Standorte in NRW bieten Sprechstunden für Neurochirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie an. Dazu gehören Praxen in Duisburg Rheinhausen, Mönchengladbach, Wesel und Düsseldorf.
Praxisstandorte und Schwerpunkte
- Duisburg Rheinhausen: Hier befindet sich der erste Standort, der 2016 eröffnet wurde. Die Praxis arbeitet eng mit dem Johanniter Krankenhaus-Rheinhausen zusammen und bietet Sprechstunden für Neurochirurgie, PRT-Spritzen und Nervenmessungen der Arme und Beine an.
- Mönchengladbach: Dieser Standort ist der jüngste Praxiszuwachs und wurde 2023 eröffnet. Hier werden ebenfalls Sprechstunden für Neurochirurgie angeboten.
- Wesel: Seit 2022 werden in der Weseler Innenstadt Sprechstunden für Neurochirurgie durchgeführt und Patienten mittels PRT-Spritzen behandelt.
- Düsseldorf: Die Praxis in der Landeshauptstadt wurde 2023 eröffnet. Hier werden Sprechstunden für Neurochirurgie angeboten. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit einem radiologischen Institut im Hinterhof des Gebäudes.
Jeder Standort ist telefonisch erreichbar, wobei jeder Standort jedes Telefonat entgegennimmt, um eine bessere Erreichbarkeit zu gewährleisten.
Moderne Neurologie und Psychiatrie in Duisburg Hamborn
Eine modern und barrierefrei eingerichtete Praxis befindet sich im Duisburger Norden am Hamborner Altmarkt im MZD. Sie ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem eigenen PKW gut erreichbar und bietet umfangreiche Diagnose- und Therapiemöglichkeiten in den Bereichen Neurologie und Psychiatrie.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
In dieser Praxis arbeiten Neurologen und Psychiater interdisziplinär zusammen, um eine umfassende Versorgung der Patienten zu gewährleisten.
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Schwerpunkte der Neurologie
Die Neurologie beschäftigt sich mit dem Aufbau, der Funktion sowie den organischen Erkrankungen des Nervensystems und deren Behandlung. Den neurologischen Erkrankungen können hierbei die unterschiedlichsten Ursachen zugrunde liegen.
Schwerpunkte der Psychiatrie
Die Psychiatrie befasst sich mit krankhaften Veränderungen und Gesundheitsstörungen, die die Psyche eines Menschen betreffen. Psychische Probleme können vielfältig sein und eine umfassende Behandlung erfordern.
Diagnostik und Therapie in der Neurologie
Die neurologische Diagnostik beginnt mit einer persönlichen Untersuchung des Patienten. Die genaue Diagnose ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung, die heute in der Neurologie in vielen Fällen möglich ist.
Persönliche Untersuchung
Die persönliche ärztliche Untersuchung steht auch in der Neurologie vor den technischen Untersuchungen. Anders als die bekannte allgemeinärztliche Untersuchung ist die neurologische Untersuchung eine gezielte Funktionsprüfung des Nerven- und Muskelsystems. Dabei werden zugleich auch Bewusstsein, Gedächtnis, Denken, Sprache und Handeln geprüft, um mögliche geistige Auswirkungen einer Hirnkrankheit feststellen zu können. Die neurologische Untersuchung ist eine Untersuchung des ganzen Körpers.
Apparative Hilfsuntersuchungen
Zusammen mit der Krankheitsgeschichte gibt die persönliche Untersuchung den Wegweiser zu eventuell weiter erforderlichen, apparativen Hilfsuntersuchungen. Zu den wichtigsten apparativen Untersuchungsmethoden in der Neurologie gehören:
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- EEG (Elektroenzephalogramm): Das EEG registriert die elektrische Aktivität der Nervenzellen des Gehirns ohne direkte Berührung. Mit Hilfe des EEG können Erkrankungen des Gehirns, aber auch des gesamten Körpers untersucht werden, soweit sie sich auf die elektrische Aktivität des Gehirns auswirken. Für die Epilepsiediagnostik ist das EEG nach wie vor unersetzlich.
- Ultraschall-Doppler-Sonographie: Erkrankungen wie die Arteriosklerose können beispielsweise zu Verengungen der Arterien innerhalb und außerhalb des Kopfes führen. Dadurch ist die Blutversorgung des Gehirns gefährdet. Mit Hilfe von Ultraschall-DOPPLER-Methoden ist es möglich, diese Geschwindigkeitsänderung festzustellen. Mit der transkraniellen DOPPEL-Sonographie können auch die Hirnarterien im Inneren des Kopfes untersucht werden.
- Evozierte Potentiale (EP): Die Untersuchung der EP erlaubt, die Sinnesorgane, vor allem für Sehen, Hören und Tasten, mit ihren dazugehörigen Leitungsbahnen zu untersuchen. Evozierte Potentiale sind „sinnesspezifische Hirn-Antwortpotentiale“. Die abgeleiteten Potentiale werden im Gegensatz zu den spontanen Potentialen des EEG durch einen bestimmten Sinnesreiz hervorgerufen (lat.: evoziert).
- Elektromyographie (EMG): Die Elektromyographie (EMG) ist zur Untersuchung bei Erkrankungen der Nerven und Muskeln von wesentlicher Bedeutung. Untersucht wird die elektrische Muskelaktivität bei völliger Entspannung, bei leichter und bei starker Anspannung.
- Elektroneurographie (NLG): Bei der Elektroneurographie wird die Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) gemessen. Untersucht werden die Leitgeschwindigkeit von Muskel- und Sinnesnerven und die Funktion der „Schnittstelle“ zwischen Nerv und Muskel.
- Elektronystagmographie: Die Elektronystagmographie ist die Untersuchung der elektrischen Signale des Gleichgewichtssystems, insbesondere durch Aufzeichnung des Augenzitterns. Dabei werden die einzelnen Teile des Gleichgewichtssystems im Innenohr, im Gehirn und deren Verbindungen untersucht.
- Lumbalpunktion: Die Lumbalpunktion wird in der Regel durchgeführt, um Nervenwasser für chemische und mikroskopische Untersuchungen zu gewinnen, z. B. bei Verdacht auf einen entzündlichen Prozess (Hirnhautentzündung, Entzündung des Gehirns oder Rückenmarks, Gefäßentzündung u. ä.).
- Schlaflabor: Im neurologischen Schlaflabor werden während des Nachtschlafes verschiedene Parameter wie EEG (Hirnstromaktivität), EKG (Herzaktivität), Muskelaktivität, Atmung und Sauerstoffsättigung erfasst und aufgezeichnet. Diese Untersuchung wird als Ganznacht-Schlafuntersuchung oder Polysomnographie bezeichnet.
Schlaganfallversorgung
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Diagnostik und Therapie sämtlicher Formen des Schlaganfalls (Hirninfarkt, Hirnblutung, Subarachnoidalblutung, Sinus- und Hirnvenenthrombose, Gefäßverengungen). Je nach Ursache gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, wie z.B. die Lysetherapie. Patientinnen und Patienten werden in einer Stroke-Unit behandelt.
Ambulante Spezialversorgung (ASV) für Multiple Sklerose (MS)
Es wird eine ambulante Spezialversorgung (ASV) für Multiple Sklerose (MS) und weitere chronisch-entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) angeboten. Im Fokus stehen umfassende Diagnostik und individuelle Therapie. Möglich sind z.B. mehrstündige Infusionstherapien.
Notfallaufnahme
Patientinnen und Patienten mit akuten Beschwerden können jederzeit in der zentralen Notaufnahme vorgestellt werden. Wenn möglich sollten relevante Vorbefunde und eine Aufstellung der aktuell eingenommenen Medikamente (oder die Medikamentenschachteln) mitgebracht werden.
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