Das Spital Männedorf bietet im Bereich der Neurologie spannende berufliche Perspektiven. Werden Sie Teil eines engagierten Teams und gestalten Sie die Weiterentwicklung des Standortes aktiv mit.
Arbeiten in der Neurologie Männedorf
Die Neurologie Männedorf erweitert ihre Versorgung mit dem Ausbau im Spital sowie der Neueröffnung eines spitalnahen ambulanten Zentrums. Als Mitglied eines rund 25-köpfigen Teams arbeiten Sie ambulant im modern ausgestatteten neurologischen Zentrum und konsiliarisch im interdisziplinären Spitalumfeld. Kurze Wege, direkter fachlicher Austausch und ein kollegiales Miteinander schaffen viel Raum für Ihre persönliche und berufliche Weiterentwicklung.
Was Sie erwartet:
- Hochspezialisierte neurologische Tätigkeit: Umfassendes Spektrum modernster diagnostischer und therapeutischer Geräte.
- Flexible Arbeitszeiten: Arbeiten Sie, wie es zu Ihrem Leben passt - ohne Wochenend- oder Bereitschaftsdienste.
- Direkte Kommunikation und klare Strukturen: Teammeetings am Zürichsee gehören einfach dazu.
- Starkes fachliches Netzwerk: Regelmässige neuroradiologische Fallbesprechungen und enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit.
- Individuelle Entwicklung: Unterstützung mit Zeit und Kostenbeteiligung.
- Wertschätzendes Arbeitsklima: Ein engagiertes Team mit Herz und Verstand, das Vertrauen, Offenheit und Wertschätzung lebt.
- Kulinarische Verpflegung: Leckeres Mitarbeiterrestaurant.
- Attraktiver Arbeitsort: Fachlich, menschlich und mit Aussicht auf den Zürichsee.
Ihr Profil:
- Facharzt Neurologie: Idealerweise ergänzt durch einen Fähigkeitsausweis in Elektrophysiologie, EEG oder Duplexdiagnostik.
- Berufsausübungsbewilligung: Eine gültige Berufsausübungsbewilligung für den Kanton Zürich.
- Teamfähigkeit: Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit sowie eine eigenständige, strukturierte und verantwortungsbewusste Arbeitsweise.
- Motivation: Für ein vielseitiges neurologisches Tätigkeitsfeld - ambulant wie stationär.
- Engagement: Teamgeist und die Freude daran, gemeinsam weiterzukommen.
Das Spital Männedorf bietet Ihnen als Oberärztin/Oberarzt in der Neurologie eine herausragende Arbeitsumgebung, die durch ein engagiertes Team und moderne Ausstattung geprägt ist. Hier profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten ohne Wochenend- oder Bereitschaftsdienste, einer starken interdisziplinären Zusammenarbeit sowie umfangreichen Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Genießen Sie zudem einen Arbeitsplatz mit Blick auf den Zürichsee und ein kollegiales Miteinander, das Vertrauen und Wertschätzung fördert.
Tipps für Ihre Bewerbung
Um Ihre Chancen auf eine Anstellung in der Neurologie Männedorf zu erhöhen, beachten Sie folgende Tipps:
- Netzwerken: Nutzen Sie jede Gelegenheit, um mit Leuten aus der Neurologie in Kontakt zu treten. Besuchen Sie Fachveranstaltungen oder Workshops und sprechen Sie direkt mit den Verantwortlichen.
- Initiativbewerbung: Warten Sie nicht darauf, dass die Stellenanzeigen auf Sie zukommen. Gehen Sie aktiv auf die Neurologie Männedorf zu und fragen Sie nach möglichen Möglichkeiten.
- Information: Informieren Sie sich über die Neurologie Männedorf und ihre aktuellen Projekte. So stellen Sie sicher, dass Ihre Unterlagen schnell und unkompliziert bei uns landen.
- Persönlichkeit zeigen: Zeigen Sie, wer Sie wirklich sind! Ihre Persönlichkeit ist genauso wichtig wie Ihre Qualifikationen. Vermeiden Sie Standardfloskeln und passen Sie Ihr Anschreiben an die Stelle an, auf die Sie sich bewerben.
- Erfahrung hervorheben: Erzählen Sie uns von Ihren bisherigen Erfahrungen in der Neurologie und wie diese Sie auf die Herausforderungen bei uns vorbereiten.
- Vorbereitung auf das Interview: Bevor Sie zum Interview gehen, sollten Sie sich einen Überblick über die Neurologie Männedorf verschaffen. Schauen Sie sich die Webseite an, informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen und das Team.
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Da die Stelle viel Wert auf interdisziplinäre Zusammenarbeit legt, sollten Sie konkrete Beispiele aus Ihrer bisherigen Erfahrung parat haben.
- Leidenschaft für die Neurologie: Seien Sie bereit, Ihre Leidenschaft für die Neurologie zu teilen. Erklären Sie, warum Sie in diesem Bereich arbeiten möchten und was Sie an der Position reizt.
- Weiterentwicklungsmöglichkeiten: Da die persönliche und berufliche Weiterentwicklung bei der Neurologie Männedorf wichtig ist, sollten Sie im Interview nach den angebotenen Möglichkeiten fragen.
Einblick in die Schweizer Spitalausbildung: ENTOG-Austauschprogramm
Das Spital Männedorf beteiligte sich am ENTOG-Austauschprogramm, das internationalen Ärzt:innen einen Einblick in das Schweizer Gesundheitssystem und die Facharztausbildung im Bereich der Gynäkologie und Geburtshilfe ermöglichte.
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ENTOG: Europäisches Netzwerk für Auszubildende in Gynäkologie und Geburtshilfe
Das European Network of Trainees in Obstetrics and Gynecology (ENTOG) ist eine gemeinnützige Organisation, die die Vereinigung von Weiterbildungsassistent:innen in Gynäkologie und Geburtshilfe in Europa repräsentiert. Ihr Ziel besteht darin, die medizinische Ausbildung und Weiterbildung in diesem Fachgebiet zu verbessern. Dies ist unter anderem durch den Einblick in die unterschiedlichen Ausbildungscurricula der Länder möglich. Der Aufbau eines europäischen Netzwerkes zwischen den Mitgliedsstaaten ist ein weiteres Anliegen.
Der ENTOG-Austausch in der Schweiz
Vom 9.9.bis 11.9. wurden die europäischen Kolleg:innen in den Schweizer Spitälern herzlich willkommen geheissen. Die 40 Teilnehmer:innen des ENTOG-Austauschprogramms wurden je nach Möglichkeiten, Grösse und Kapazitäten der Kliniken sowie entsprechend den Sprachkenntnissen der jeweiligen Regionen aufgeteilt. Insgesamt boten elf Spitäler Einblicke in das schweizerische Gesundheits- und Ausbildungssystem: das Universitätsspital Zürich, das Stadtspital Triemli, das Spital Zollikerberg, das Inselspital Bern, die Hôpitaux universitaires de Genève, das Bethesda Spital Basel, das Kantonsspital Schaffhausen, das Kantonsspital Luzern - Sursee, das Spital Thurgau (Standorte Münsterlingen und Frauenfeld), das Kantonsspital Baden sowie das Spital Männedorf.
Für drei Hospitationstage wurden die Gastärzt:innen in den Spitalalltag der Schweizer Ärzt:innen integriert.
Abschlussveranstaltung in Zürich
Am 12. September trafen sich alle Teilnehmer:innen des Austauschs sowie weitere Interessierte und Delegierte aus ganz Europa in Zürich. Sie nahmen an der darauffolgenden ENTOG-Mitgliederversammlung sowie am Scientific Meeting, das am nächsten Tag im Universitätsspital Zürich stattfand, teil. Bei der ENTOG-Vollversammlung wurden die Wahlen für den ENTOG-Vorstand durchgeführt, und Georgien wurde als neues ENTOG-Mitglied aufgenommen. Des Weiteren wurden Erfahrungsberichte ausgetauscht und die jeweiligen nationalen Weiterbildungs- und Gesundheitssysteme der Teilnehmer:innen mit dem Schweizer System verglichen.
Der Nachmittag wurde durch einen Workshop zum Thema «Sexuelle und reproduktive Gesundheit» unter der Leitung von Prof. Dr. med. Bitzer und von Prof. Dr. med.
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Rahmenprogramm
Neben dem fachlichen Wissenszuwachs kam auch die Freizeitgestaltung nicht zu kurz, sodass die internationalen Gäste die Schweiz nicht nur im medizinischen Bereich besser kennenlernen konnten. Dadurch wurden die Kontakte zu den Vertreter:innen der europäischen Länder gestärkt und neue Netzwerke geknüpft. Im Lindt-Museum erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Geschichte und Herstellung der Schweizer Schokolade, die sie mit einer Schokoladenverkostung am Schokoladenbrunnen krönten. Nach dieser süssen Verführung folgte ein traditionelles Käsefondue in einer gemütlichen Beiz in der Zürcher Innenstadt, wo die Gäste den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen liessen.
Scientific Meeting und Blockkurs
Am 13. September fand am Universitätsspital Zürich das Highlight der Woche statt: das Scientific Meeting und der Blockkurs zum Thema «Innovation in Gynäkologie und Geburtshilfe». Auf der Agenda standen zukunftsweisende Vorträge wie zum Beispiel «Supermicrosurgery of lymphatic vessel after axillary dissection» von Prof. Dr. med. Lindenblatt oder «The artificial placenta - a future technology to overcome extreme premature?», vorgestellt von Dr. med. Julia Zepf. Die Themen wurden gezielt zukunftsorientiert gewählt, sodass Vorträge zur DaVinci-Chirurgie in der Gynäkologie und Urogynäkologie selbstverständlich nicht fehlten. Hier konnten die Teilnehmer:innen an verschiedenen Übungsstationen ihre praktischen Fähigkeiten verbessern und ihr Geschick unter Beweis stellen.
Fazit
Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg, der den Teilnehmenden eine wertvolle Gelegenheit zur persönlichen Weiterentwicklung bot. Sie erweiterte den Horizont und ermöglichte den Gewinn zahlreicher neuer Erfahrungen.
Der ENTOG-Exchange wird in Deutschland stattfinden, und das Scientific Meeting wird im Rahmen des EBCOG-Kongresses abgehalten.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Arbeit von ENTOG finden Sie unter www.entog.eu oder im direkten Austausch mit dem Jungen Forum der SGGG. Das Junge Forum vertritt die Assistenzärzt:innen im Fachbereich Gynäkologie und Geburtshilfe auf nationaler Ebene in der Schweiz.
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Famulatur in der Neurologie
Einblick in den Alltag eines Neurologie-Famulanten:
- Einarbeitung: Es dauerte zwei Tage, bis alle wussten, dass ich da bin und bereit bin, mitzumachen.
- Aufgaben: Zuerst bin ich bei Visiten mitgelaufen, dann durfte ich aber relativ schnell eigene Patienten in der Ambulanz untersuchen und dem OA oder zuständigen Assistenten vorstellen.
- Lerneffekt: Um eine gute neurologische Untersuchung zu lernen und die wichtigsten Krankheitsbilder kennenzulernen, war die Famulatur aber top!
- Organisation: Ein Pluspunkt ist noch die Organisation! Das Wohnheim gegenüber der Klinik ist kostenlos und war auch mehr als in Ordnung. Die Bäder auf dem Flur werden täglich gereinigt und auch das eigene Zimmer kann bei Bedarf jeden Tag gereinigt werden.
- Sozialleben: Leider waren nicht viele andere Studis im Praktikum oder PJ, als ich dort war.
Multimodale Therapie bei chronischen Schmerzen
Das Rückenzentrum Am Michel bietet eine interdisziplinäre multimodale Therapie an, die als Goldstandard in der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit schweren chronischen Schmerzen gilt.
Therapieansatz
Die therapeutische Vorgehensweise beinhaltet die Kombination verschiedener Behandlungsansätze aus der Orthopädie, Physiotherapie, Psychotherapie und der Sporttherapie. Die fachübergreifende Kompetenz und Erfahrung sowie die intensive Betreuung liefern unseren Patientinnen und Patienten umfangreiche Anregungen, wie sie künftig aktiv mit ihren Rückenschmerzen umgehen können.
Teilnahmevoraussetzungen
Wenn Sie gesetzlich versichert sind und Ihre Krankenkasse einen Behandlungsvertrag mit der Tagesklinik abgeschlossen hat, so können Sie an unserem multimodalen Therapieprogramm teilnehmen. Aktuell führt die Tagesklinik über 50 Behandlungsverträge mit gesetzlichen Krankenkassen. Sollte Ihre Krankenkasse keine Kooperation mit unserer Tagesklinik haben, so können Sie das Programm auch als Selbstzahler in Anspruch nehmen.
Therapieablauf
Grundlage der Behandlung sind die ausführliche orthopädische, psychologische und physiotherapeutische Untersuchung und Befundung, um die Therapie gezielt zu strukturieren. An Ihrem Dia- Tag erhalten Sie hintereinander Termine bei allen drei Fachdisziplinen. Im Anschluss erfolgt die interprofessionelle Besprechung unserer Expertinnen und Experten. In den darauffolgenden Tagen teilen wir Ihnen das Untersuchungsergebnis telefonisch mit.
Die multimodale Therapie setzt sich zusammen aus physiotherapeutischen, trainingstherapeutischen und bewegungstherapeutischen Modulen. Ärztliche und psychotherapeutische Behandlungseinheiten fließen kontinuierlich und eng abgestimmt mit ein. Die Therapie erfolgt als Gruppentherapie. Sie ermutigt den Kontakt und den Austausch der Betroffenen.
Therapieziele
Ein wesentlicher Faktor für den Therapieerfolg ist die aktive Mitarbeit der Patientin bzw. des Patienten. Unser Ziel ist es, dass unsere Patientinnen und Patienten aus dem Teufelskreis von Schmerz, Bewegungsangst und Rückzug heraustreten können. Wir stärken Ihre Selbstwirksamkeit und zeigen Ihnen Bewältigungsstrategien zur Schmerzbewältigung, wodurch Sie das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle erlangen. Bei Bedarf wird in der tagesklinischen Behandlung auch verhaltenstherapeutische Einzeltherapie angeboten, die nach der Beendigung des Programms in der Psychologischen Praxis Psychologie Am Michel fortgeführt werden kann.
PJ im Ausland
Das Spital Männedorf bietet auch die Möglichkeit, ein PJ-Tertial im Ausland zu absolvieren.
Wichtige Informationen für Medizinstudierende der CAU Kiel
- PJ-Infotag: Der PJ Infotag für die Studierenden, die im Mai beginnen, findet statt. Alle Informationen und den PJ-Infovortrag des Dekanats finden Sie im OpenOLAT Kurs.
- Inlands-Splitting: Ein Inlands-Splitting ist nicht möglich.
- PJ-Ordnung: Im Jahr wurde eine PJ-Ordnung erlassen.
- Tertiale: Das ist nur möglich, wenn Ihr PJ in Tertialen stattfindet. Studierende, deren PJ in Quartalen organisiert ist, können leider nicht aufgenommen werden.
- Medizinische Untersuchung: Studierende anderer Fakultäten müssen vor Tertialbeginn nachweisen, dass Sie medizinisch untersucht wurden. Die Unterlagen müssen vollständig bis spätestens 4 Wochen vor Tertialbeginn eingegangen sein. Ohne Nachweis der Untersuchungen bzw. Medizinstudierende der CAU Kiel, die ihr PJ beginnen, sind verpflichtet, vor Beginn des 1. Tertials des PJs an einer betriebsärztlichen Vorsorgeuntersuchung teilzunehmen. Die Terminanmeldung erfolgt über OpenOLAT. Der für die Fakultät zuständige Betriebsarzt ist der Betriebsärztliche Dienst Norddeutschland (BDN).
- Auslandsstipendien: Die Fakultät vergibt Auslandsstipendien für das Praktische Jahr.
- Empfehlungsschreiben: Sollten Sie für Ihre PJ-Bewerbung ins Ausland ein Empfehlungsschreiben oder eine Übersicht Ihrer Leistungsnachweise benötigen, erhalten Sie diese im Studiendekanat.
- Anerkennung des PJ: Das Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein Landesprüfungsamt erkennt nur Tertiale, die in kooperierenden/ausgewählten ausländischen Kliniken abgeleistet wurden, an. Diese Liste finden Sie unten. Damit wird sichergestellt, dass die Ausbildung im Ausland mit der in Deutschland vergleichbar ist. Für die Anerkennung des PJ holen Sie sich zuvor unter Vorlage des Einladungsschreibens aus dem Ausland eine Befürwortung im Studiendekanat ein. Ein Tertial im Ausland muss vor Beginn des Auslandsaufenthalts beim Landesprüfungsamt beantragt und genehmigt worden sein.
- Tertialbescheinigung: In einigen ausländischen Kliniken werden Vordrucke für Ihre Tertialbescheinigung benötigt.
- Evaluation: Wenn Sie die drei PJ-Tertiale beendet haben, lassen Sie das PJ im Studiendekanat bei Frau Benneter Evaluation evaluieren und erhalten eine Gesamtbescheinigung für das PJ. Bitte teilen Sie Frau Benneter mit, in welchen Kliniken Sie PJ-Logbücher erhalten haben. Laut §2(1) der Evaluationssatzung der CAU hat die Evaluation von Studium und Lehre keine dienstrechtlichen Konsequenzen. Daher werden alle Beiträge mit Namensnennung gelöscht. Bedenken Sie dies bitte beim Ausfüllen Ihrer Freitexte. Wenn Sie den Evasysfragebogen absenden, ist Ihr Fragebogen geschlossen und wird mit den Angaben aller zu einer Umfrage zusammen geführt, in der die Freitexte in Blöcken angehängt sind. Dadurch bleibt die Anonymität gewahrt. Bitte achten Sie auf die Kopfzeile der Umfrage, in der der Bereich Ihres Tertials zur Evaluation nochmals genannt ist. Eine hohe Teilnahmequote gewährleistet aussagekräftige Evaluationsergebnisse.
Mutterschutzgesetz für Studentinnen
Das Mutterschutzgesetz gilt auch für schwangere und stillende Studentinnen.
- Geltungsbereich: Das Mutterschutzgesetz (MuschG) ist seit Januar auch für schwangere und stillende Studentinnen gültig und beinhaltet nun ebenfalls die frühere Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz. Durch die Ausweitung des Gesetzes haben Sie als Studentin nun die gleichen Rechte und Pflichten wie eine schwangere oder stillende Arbeitnehmerin.
- Informationspflicht: Damit die Bestimmungen umgesetzt und eingehalten werden können, ist es wichtig und notwendig, dass Sie im Fall einer Schwangerschaft bzw. in der Stillzeit den Kurs- bzw. Praktikumsleiter PraktikumsleiterInnen bzw. Ihre Ansprechpartner im Labor informieren.
- Ansprechpartner: Bei Fragen, die den weiteren Studienverlauf und die Kurswahl betreffen, helfen Ihnen die Ansprechpartnerinnen gern weiter.
- PJ: Die Ausweitung des Mutterschutzgesetztes auf Schülerinnen und Studentinnen gilt für Sie auch während des Praktischen Jahres. Bei Fragen für die weitere Planung Ihres PJs, die Reihung der Tertiale und verschiedene Arbeitszeitmodelle beraten Sie Frau Schneeberg und Frau Benneter gern.
Familiäre Atmosphäre und breites OP-Spektrum: Erfahrungsbericht eines Unterassistenten
Ein ehemaliger Unterassistent berichtet von seinen Erfahrungen im Spital Männedorf:
- Familiäre Atmosphäre: Sehr empfehlenswertes Tertial in einem kleinen familiären Haus.
- Breites OP-Spektrum: Das OP Spektrum ist für die Hausgrösse recht breit.
- Gemeinsames Team: In der chirurgischen Abteilung arbeiten Unfallchirurgen/Orthopäden und Viszeralchirurgen in einem gemeinsamen Team, dementsprechend ist man das ganze Tertial in beiden Fachrichtungen gleichzeitig.
- Einteilung: Die Unterassistenten sind entweder auf Station oder dem Notfall eingeteilt, wir waren alle ungefähr 5-6 Wochen auf dem Notfall und die restliche Zeit auf Station eingeteilt.
- OP-Assistenz: Auf Station ist man im OP eingeteilt meist als zweite Assistenz, bei den Belegärzten häufiger auch als erste Assistenz. Das Spektrum ist hier für die Unterassistenten eher ortho/unfallchirurgisch, in vsizeralchirurgischen OPs ist man eher seltener, man ist aber auch immer willkommen wenn man bei einem Eingriff zuschauen möchte für den man nicht eingeteilt ist.
- Stimmung im OP: Die Stimmung im OP ist insgesamt sehr angenehm man bekommt man viel erklärt und auf Nachfrage darf man am Ende zunähen.
- Stationsarbeit: Ansonsten erledigt man auf Station hauptsächlich die Eintritte, schreibt Austrittsberichte und erstellt eine OP-Liste, die man im Morgenrapport vorstellt , eher langweilige Aufgaben.
- Visiten: Dienstags und Donnerstags findet die Kaderarztvisite statt hier wird meistens viel geteached und wer möchte kann auch Patienten vorbereiten und auf Visite den leitenden Ärzten vorstellen. Einmal in der Woche findet die Lehrvisite statt, Unterricht speziell für Unterassistenten und Assistenzärzte, es werden Fälle oder Themen besprochen die man sich meist vorher wünschen kann und einmal gab es einen Hands On Osteosynthesekurs, ein absolutes Highlight.
- Notfall: Auf dem Notfall wird man zunächst gut eingearbeitet und darf danach immer selbstständiger Patienten betreuen, je nachdem wie viel man sich selbst zutraut. Hier kann man sehr selbstständig arbeiten, kann aber gleichzeitig immer nachfragen und wird gut supervidiert. In der Wundversorgung kann man selbständig Wunden versorgen und nähen nach einer Einführung. Man arbeitet im Schichtsystem und ist auch in einem Dienstplan eingeteilt.
- Arbeitszeiten: Auf Station arbeitet man von 7:30-18:00 Uhr, wobei man wenn alle Aufgaben erledigt sind und keine OPs mehr anstehen häufig früher rauskommt. Auf dem Notfall gibt es Früh- (7:30-15:30), Zwischen- (11-19 ) und Spätdienst (14:30-22:00 ). Auch die Feiertage und Wochenenden müssen durch Unterassistenten abgedeckt werden, dann hat man Zwischendienst und das gesamte Wochenende Pickettdienst. Als Kompensation bekommt man für ein gearbeitetes Wochenende 2 Tage frei und 60 Franken.
- Wohnheim: Das Wohnheim kostet 100 Franken im Monat, ist modern, mit allem ausgestattet was man so braucht und wer Glück hat hat sogar ein Zimmer mit Seeblick! Unter der Woche kommt jeden Tag eine Reinigungskraft für Bäder und Küche daher ist es auch sehr sauber.
- Freizeit: In Männedorf ist nicht viel los, man erreicht allerdings Zürich in 20 min mit der Bahn und auch viele Ausglugsziele sind gut mit der Bahn erreichbar. Die Lage des Spitals und Wohnheims am See sind unschlagbar und man kann sich das spitaleigene Motorboot oder Ruderboot leihen.
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