Neurologie und Psychiatrie am Königsplatz: Ihre Gesundheit im Fokus

Die Gemeinschaftspraxis für Neurologie und Psychiatrie am Königsplatz, seit 2004 etabliert und seit 2022 durch Frau Dr. med. Dankwart ergänzt, bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen. Ein erfahrenes Team medizinischer Fachkräfte unterstützt die Ärzte, um eine umfassende und patientenorientierte Versorgung zu gewährleisten.

Unser Ansatz: Individuelle Betreuung und Expertise

In der Praxis stehen die Patienten mit ihren individuellen Erkrankungen, Symptomen, Erwartungen und Ängsten im Mittelpunkt. Das Team nimmt sich Zeit für eine sorgfältige Untersuchung und Beratung, wobei bei Bedarf weitere Termine vereinbart werden. Die langjährige berufliche Erfahrung aus Klinik und ambulanter Tätigkeit wird in den Dienst einer qualifizierten und bedürfnisorientierten ärztlichen Heilkunst gestellt. Kontinuierliche Aktualisierung des medizinischen Wissens und der Einsatz moderner Technik sind selbstverständlich.

Fachgebiete und Schwerpunkte

Die Praxis deckt ein breites Spektrum neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen ab. Hier ein Überblick über einige Schwerpunkte:

Demenz

Die Demenz ist eine fortschreitende Hirnerkrankung, die mit einem Abbau der geistigen Fähigkeiten einhergeht. Typische Anzeichen sind anfängliche Vergesslichkeit, gefolgt von Störungen des Gedächtnisses und der mentalen Funktionen sowie Schwierigkeiten bei alltäglichen Aufgaben. In Deutschland leben über eine Million Menschen mit einer mittelschweren bis schweren Demenz. Da eine ursächliche Behandlung der Alzheimer-Demenz derzeit noch nicht möglich ist, konzentriert sich die Therapie auf den Erhalt alltagsrelevanter Fähigkeiten.

Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen

Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen umfassen den Missbrauch und die Abhängigkeit von Substanzen wie Alkohol, Tabak, bestimmten Beruhigungs- und Schlafmitteln (Benzodiazepine) und illegalen Drogen. Die Gewöhnung (Toleranz) führt zu einer Abnahme der Drogenwirkung bei wiederholter Einnahme. In Deutschland gibt es geschätzt ca. 16 Millionen Raucher, ca. 1,7 Millionen Alkoholabhängige und ca. 1,1 bis 1,4 Millionen Medikamentenabhängige.

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Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis

Die Schizophrenie ist eine psychische Störung, die Denken, Wahrnehmung und Gefühle beeinträchtigt. Typische Symptome sind Halluzinationen (insbesondere das Hören von Stimmen), Wahnvorstellungen (Beobachtungs- oder Verfolgungswahn) und unlogisches Denken. Betroffene leiden oft erheblich unter ihrer Erkrankung und nehmen nicht immer von selbst Hilfe in Anspruch. Die Schizophrenie ist keine seltene Krankheit; etwa einer von 100 Erwachsenen erkrankt im Laufe seines Lebens daran. In Deutschland leiden derzeit rund 800.000 Menschen an Schizophrenie. Die Krankheit tritt typischerweise im frühen Erwachsenenalter auf. Eine frühe Diagnose und Behandlung können einer Chronifizierung vorbeugen.

Affektive Erkrankungen (Depression, Manie, Bipolare Störung, Burnout)

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die sich in vielfältigen Beschwerden äußern kann, darunter gedrückte Stimmung, Antriebs- und Denkstörungen, Freud- und Interessensverlust sowie körperliche Symptome wie Schlaflosigkeit, Appetitstörungen und Schmerzzustände. Schätzungsweise 5 % der Bevölkerung in Deutschland sind betroffen. Manie äußert sich in Phasen mit gesteigertem Antrieb und übermäßig gehobener Stimmung. Depressionen sind in der Regel gut behandelbar, z.B. durch Psychotherapie, physikalische Maßnahmen oder Medikamente (Antidepressiva). Häufig wird eine Kombination aus medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung angewandt.

Angst- und Zwangserkrankungen

Angsterkrankungen gehören neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Sie äußern sich in massiven Angst- und Panikzuständen, auch ohne akute Gefahren oder Bedrohungen. Es gibt verschiedene Formen von Angststörungen, darunter die Panikstörung, die generalisierte Angststörung und phobische Störungen. Zwangserkrankungen sind gekennzeichnet durch Zwangsgedanken und/oder -handlungen, die gegen den eigenen Willen auftreten und als unsinnig erlebt werden. Betroffene verspüren einen inneren Drang, diese Handlungen durchzuführen oder die Gedanken zu denken, um Ängste und Unbehagen zu vermeiden.

Persönlichkeitsstörungen (z.B. Borderline-Störung)

Die Borderline-Störung tritt bei etwa 1-2 % der Gesamtbevölkerung auf, wobei neuere Untersuchungen sogar von 5,9 % in bestimmten Regionen ausgehen. Andere Persönlichkeitsstörungen sind z.B. die dependente, die zwanghafte oder die selbstunsicher-vermeidende Persönlichkeitsstörung.

ADHS des Erwachsenenalters ("Zappelphilipp-Syndrom")

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) betrifft die Aufmerksamkeit in Verbindung mit motorischer Überaktivität und verminderter Impulskontrolle. Dies kann zu Schwierigkeiten in wichtigen Lebensbereichen wie Familie, Schule und Beruf führen. In Deutschland wird die Anzahl der ADHS-Patienten im Alter zwischen 6 und 18 Jahren auf etwa 5 % geschätzt. Eine medikamentöse Behandlung ist in der Regel nur bei mittel- und schwerbetroffenen Fällen notwendig. Ziel der Behandlung ist es, die Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Selbststeuerungsfähigkeit zu verbessern und somit den Leidensdruck zu mindern.

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Psychotherapie

Die Psychotherapie spielt eine zentrale Rolle in der Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen. In der Tiefenpsychologie wird angenommen, dass psychische Störungen durch vergangene Konflikte bedingt sind. Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass jedes Verhalten erlernt ist und durch Wiederholung aufrechterhalten wird, aber auch durch bestimmte Maßnahmen wieder verlernt werden kann. Psychische Störungen werden als fehlerhaft erlerntes Verhalten in Anpassung an äußere und innere Reize gesehen. Die Verhaltenstherapie zielt darauf ab, falsch Gelerntes umzubewerten bzw. zu verlernen.

Neurologie

Die Neurologie befasst sich mit Erkrankungen des Nervensystems, wobei es Überschneidungen mit der Psychiatrie und der Neurochirurgie gibt. Der Fokus liegt auf Erkrankungen des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) sowie des peripheren Nervensystems und der Muskulatur. Das Nervensystem ist komplex und weist vielfältige Krankheitsbilder auf. Kopfschmerzen sind weit verbreitet; 20 % der Männer und 30 % der Frauen leiden einmal im Monat an Kopfschmerzen. Weitere wichtige Krankheitsbilder sind Epilepsie, Alzheimer, Parkinson, Schlaganfälle und Tinnitus. Auch Demenz wird von Neurologen diagnostiziert und behandelt. Die Anamnese, in der dem Patienten und gegebenenfalls Zeugen von Anfällen oder Schlaganfällen Fragen gestellt werden, ist eine wichtige Grundlage für die Diagnose.

Diagnostik und Therapie

Die Praxis bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie an. Die technische Diagnostik erfolgt apparativ und fachlich auf hohem Niveau.

Das Team

Das Team besteht aus erfahrenen Ärzten und medizinischen Fachkräften, darunter Dr. Brigitte Scheid und Dr. med. Jochen Keydel.

Patientenstimmen

Patienten loben die Kompetenz, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Teams. Besonders hervorgehoben werden die ausführliche Aufklärung, die Zeit, die sich die Ärzte nehmen, und das Gefühl, verstanden und gut aufgehoben zu sein.

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Kontakt und Anfahrt

Die Praxis ist gut erreichbar. Der Eingang Goethestraße führt über Treppe oder Aufzug (Aufgang A) in die 3. Etage.

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