Das St. Elisabeth Krankenhaus in Wittlich bietet eine umfassende neurologische Versorgung für Patienten mit Erkrankungen des Nervensystems und der Muskulatur. Die Fachabteilung Neurologie unter der Leitung von Chefarzt Priv.-Dozent Dr. med. J. Wo behandelt ein breites Spektrum an neurologischen Erkrankungen.
Leistungsspektrum der Neurologischen Abteilung
Die neurologische Abteilung des St. Elisabeth Krankenhauses Wittlich behandelt organische Erkrankungen des Nerven- und Muskelsystems. Dazu zählen:
- Erkrankungen des zentralen Nervensystems: Hierzu gehören Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks.
- Erkrankungen des peripheren Nervensystems: Dies umfasst Erkrankungen der Nervenwurzeln, die aus dem Rückenmark austreten, bis hin zu den einzelnen Nerven, die in die Extremitäten ziehen.
- Erkrankungen der Muskulatur: Auch Muskelerkrankungen fallen in den Fachbereich der Neurologie.
Das Leistungsprofil umfasst Diagnostik und Therapie von:
- Schlaganfall: Prophylaxe und Behandlung auf der Stroke Unit.
- Multiple Sklerose: Abklärung und Therapie.
- Morbus Parkinson und andere Bewegungsstörungen.
- Lumboischialgie/Bandscheibenvorfall: Konservative Behandlung.
Schlaganfallversorgung im Fokus
Die Schlaganfallversorgung ist ein zentraler Schwerpunkt der neurologischen Abteilung in Wittlich. Chefarzt Dr. Jörn Zeller betont, dass die Schlaganfallbehandlung immer spezialisierter wird und nur noch wenige zertifizierte Kliniken diese Versorgung anbieten können. Das St. Elisabeth Krankenhaus Wittlich verfügt über eine Stroke Unit, die speziell für die Behandlung von Schlaganfallpatienten ausgestattet ist.
Steigende Fallzahlen und Kapazitätserweiterung
Die Zahl der Schlaganfallfälle in Wittlich steigt stetig. Um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, wurde die Stroke Unit von acht auf elf Betten erweitert. Diese Erweiterung ermöglicht die Versorgung von etwa 300 bis 400 zusätzlichen Patienten pro Jahr.
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Telemedizinische Unterstützung
Das Land Rheinland-Pfalz hat ein telemedizinisches Schlaganfallnetzwerk eingeführt, um die Schlaganfallversorgung flächendeckend zu verbessern. Dr. Zeller betont, dass Telemedizin eine Stroke Unit nicht ersetzen kann, aber in der kritischen ersten halben Stunde wertvolles Know-how ans Patientenbett bringt.
Ärztliches Personal und Weiterbildung
Die neurologische Abteilung des St. Elisabeth Krankenhauses Wittlich verfügt über ein Team erfahrener Ärzte, darunter:
- Herr Dr. med.
- Herr Dr. med.
- Herr Dr. med.
- Herr Prof. Dr.
- Frau Dr. St.
- Herr Dr.
- Herr Prof. Dr.
- Herr Priv.-Doz. Dr. med.
- Herr Dr. med.
- Herr Prof. Dr. med.
- Herr A.
- Frau Dr. med.
- Herr Dr. med.
- Herr Dr. med.
- Herr Prof. Dr. med.
- Herr Dr. med.
- Herr Dr. med. (Univ. Herr Dr.
Die Abteilung bietet eine volle Weiterbildungsbefugnis für Assistenzärzte. Die Weiterbildung orientiert sich an einem Curriculum, das den praxisrelevanten Stoff der klinischen Neurologie in zwei Jahren vermitteln soll. Dazu finden zweimal wöchentlich Seminare statt, in denen Kurzreferate zu festgelegten Themen gehalten werden. Die Ausbildung in neurologischer Diagnostik erfolgt im Rahmen einer Funktions-Rotation.
Strukturierte Weiterbildung für Assistenzärzte
Die Weiterbildung der Assistenzärzte in der Neurologie des St. Elisabeth Krankenhauses Wittlich ist durch einen strukturierten Lernzielkatalog gekennzeichnet. Dieser Katalog ist in vier Stufen unterteilt, die den Kenntnisstand und die Fähigkeiten widerspiegeln, die im Laufe der Weiterbildung erworben werden sollen.
Lernzielkatalog: Stufen der Weiterbildung
- Stufe 1: "Crash-Kurs" - Vermittlung grundlegender Kenntnisse in neurologischer Untersuchung und Notfallsituationen innerhalb der ersten Woche. (10 Items)
- Stufe 2: Grundwissen - Erwerb von Kenntnissen in Syndromlehre und häufigen Krankheitsbildern in den ersten drei Monaten. (50 Items)
- Stufe 3: Aufbauwissen - Vertiefung des Wissens in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren. (272 Items)
- Stufe 4: Facharztwissen - Umfassendes Wissen für Fachärzte (noch keine detaillierte Planung). (356 Items)
Spezielle Curricula für Psychiater und Allgemeinmediziner
Zusätzlich zu den allgemeinen Stufen gibt es spezielle Curricula für Ärzte in der Psychiatrie ("P") und Allgemeinmedizin ("A"), die auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Fachrichtungen zugeschnitten sind. Diese Curricula überschneiden sich teilweise mit den Inhalten der Stufen 1-3, enthalten aber auch spezifische Themen, die für die jeweilige Fachrichtung relevant sind.
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Organisation der Fortbildung
Die Auswahl der Lernziele für die morgendliche abteilungsinterne Fortbildung erfolgt über ein Intranet-System, in dem die Assistenzärzte ihre Wünsche angeben können. Anhand des Dienstplans wird dann ausgewählt, welche Themen in welcher Besetzung als Kurzreferate präsentiert werden. Bei den Fortbildungen ist immer ein Facharzt, in der Regel der Chefarzt, anwesend.
Kooperationen und Partner
Das St. Elisabeth Krankenhaus Wittlich pflegt Kooperationen mit verschiedenen Partnern, darunter:
- Abteilung für Radiologie - Praxis Dres. med.
- Diabetes Schwerpunktpraxen und Fußambulanzen (BKS Dres. Tönges/Müller, Manderscheid Dr. Schilling, Wittlich Dr.
Kritikpunkte und Verbesserungspotenzial
Trotz der umfassenden Versorgung und Expertise gibt es auch Kritikpunkte am St. Elisabeth Krankenhaus Wittlich, die in Patientenbewertungen geäußert wurden. Einige Patienten bemängeln mangelnde Kommunikation, unzureichende Diagnostik und fehlende Berücksichtigung individueller Umstände. Diese Kritikpunkte sollten ernst genommen und zur Verbesserung der Patientenversorgung genutzt werden.
Barrierefreiheit und Erreichbarkeit
Das St. Elisabeth Krankenhaus Wittlich ist bestrebt, seinen Patienten einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen. Bei Bedarf können besondere Vorkehrungen für den Arztbesuch getroffen werden.
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