Erfahrungen mit der neurologischen Reha in Bad Rothenfelde: Ein umfassender Überblick

Die neurologische Rehabilitation in Bad Rothenfelde ist ein Thema, das viele Patienten und ihre Angehörigen betrifft. Um ein umfassendes Bild zu vermitteln, werden im Folgenden verschiedene Aspekte beleuchtet, die auf den Erfahrungen von Patienten basieren, die in den verschiedenen Rehakliniken in Bad Rothenfelde behandelt wurden. Dabei werden sowohl positive als auch negative Aspekte berücksichtigt, um ein möglichst objektives Gesamtbild zu zeichnen.

Vielfalt der Erfahrungen

Die Erfahrungen der Patienten in den Rehakliniken in Bad Rothenfelde sind vielfältig und reichen von großer Zufriedenheit bis hin zu deutlicher Unzufriedenheit. Einige Patienten loben die Kompetenz und Freundlichkeit des Personals, die Qualität der Therapien und die angenehme Atmosphäre, während andere Kritik an der Anzahl der Anwendungen, der Verpflegung und der Ausstattung der Zimmer üben. Es ist wichtig, diese unterschiedlichen Perspektiven zu berücksichtigen, um ein realistisches Bild der neurologischen Reha in Bad Rothenfelde zu erhalten.

Positive Aspekte

Freundlichkeit und Kompetenz des Personals

Ein häufig genannter positiver Aspekt ist die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals. Viele Patienten berichten, dass sie sich von den Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften gut betreut und unterstützt gefühlt haben. Das Personal sei kompetent, engagiert und stets bemüht, auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten einzugehen.

Ein Patient lobte beispielsweise das gesamte Personal, vom Empfang über das Pflegepersonal, die Ärzte und Therapeuten bis hin zum Speisesaalpersonal und den Reinigungskräften. Er betonte, dass er über keine Abteilung ein schlechtes Zeugnis abgeben könne und dass dort einfach alles stimme.

Auch die Physiotherapeuten werden oft als besonders kompetent und engagiert hervorgehoben. Sie würden sich schnell auf Veränderungen der Beschwerden einstellen und entsprechende Therapien vornehmen. Besonders hilfreich seien Einzeltherapien in Form von Krankengymnastik und Wassergymnastik.

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Qualität der Therapien

Ein weiterer positiver Aspekt ist die Qualität der Therapien. Viele Patienten berichten, dass die Anwendungen sinnvoll und gut organisiert waren und dass sie von den Therapeuten individuell betreut wurden. Die Therapien seien auf das jeweilige Krankheitsbild abgestimmt und würden dazu beitragen, die körperliche und psychische Gesundheit der Patienten zu verbessern.

Ein Patient mit Asthma/COPD-Overlap-Syndrom berichtete beispielsweise, dass er aufgrund der hohen Anzahl an durchgeführten, speziell auf ihn zugeschnittenen Anwendungen in deutlich verbessertem Allgemeinzustand nach Hause gefahren sei. Sowohl im Bereich der Ergo- als auch der Physiotherapie habe er nur hoch motivierte, hilfsbereite und freundliche Mitarbeiter erlebt.

Auch die Ergotherapie wird oft positiv erwähnt. Die Therapeuten seien toll und bemüht, und es wäre schön, wenn die veralteten Schulterschienen mal erneuert würden.

Atmosphäre und Umgebung

Viele Patienten schätzen auch die angenehme Atmosphäre und die schöne Umgebung der Rehakliniken in Bad Rothenfelde. Die Kliniken liegen oft inmitten des Teutoburger Waldes und bieten somit eine ideale Umgebung für Spaziergänge und Wanderungen. Auch der Kurpark und das Gradierwerk in Bad Rothenfelde tragen zur Erholung der Patienten bei.

Ein Patient beschrieb die Lage der Klinik als wunderbar am Wald gelegen, optimal für Wanderungen oder Radtouren. Der Ortskern von Bad Rothenfelde sei fußläufig gut und schnell zu erreichen, und eine direkte Busanbindung stehe auch zur Verfügung.

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Verpflegung

Die Qualität der Verpflegung wird unterschiedlich bewertet. Einige Patienten loben das abwechslungsreiche und schmackhafte Essen, während andere Kritik an der eintönigen Auswahl und der mangelnden Qualität üben. Es scheint, dass die Meinungen hier stark auseinandergehen.

Ein Patient mit einem Stent berichtete beispielsweise, dass er alle Mahlzeiten lecker und ausreichend fand und dass sich in den drei Wochen bis auf freitags Fisch kein einziges Essen wiederholt habe.

Andere Patienten bemängeln jedoch, dass das Essen sehr einfach und eintönig sei und dass sie sich häufig abgemeldet hätten. Vor allem das Mittagessen wird oft als geschmacklos und lieblos zubereitet kritisiert. Vegetarier würden quasi den "Rest" bekommen, und die Kartoffeln seien nie durchgekocht.

Negative Aspekte

Anzahl der Anwendungen

Ein häufig genannter Kritikpunkt ist die Anzahl der Anwendungen. Einige Patienten berichten, dass sie zu wenige Therapien erhalten haben und dass ihr Therapieplan mit Lückenfüllern wie Wärmesesseln und Fahrradfahren aufgefüllt wurde. Sie hätten sich mehr individuelle Betreuung und gezielte Therapien gewünscht.

Ein Patient, der nach zwei Operationen an der linken Schulter in einer Rehaklinik war, berichtete beispielsweise, dass er insgesamt viel zu wenig Therapien gehabt habe und dass er zuhause bei der Physiopraxis sicherlich bedeutend besser versorgt worden wäre. Jeden Tag Fahrradfahren und andere Therapien hätten ihm nicht wirklich mit seiner Schulterprothese weitergeholfen.

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Ausstattung der Zimmer

Auch die Ausstattung der Zimmer wird von einigen Patienten kritisiert. Die Zimmer seien teilweise veraltet und renovierungsbedürftig. Vor allem die Betten und Matratzen werden oft als unbequem und quietschend beschrieben.

Ein Patient kritisierte beispielsweise die alten unbequemen Betten und Matratzen, die bei jeder Drehung ein lautes Quietschen von sich gaben. Eine gute Nachtruhe sei so nicht möglich gewesen.

Organisation und Kommunikation

Einige Patienten bemängeln auch die Organisation und Kommunikation innerhalb der Kliniken. Es komme vor, dass Therapiepläne kurzfristig geändert werden oder dass Informationen nicht rechtzeitig weitergegeben werden. Auch die Kommunikation zwischen Ärzten und Therapeuten sei nicht immer optimal.

Ein Patient berichtete beispielsweise, dass sein Therapieplan geändert wurde, als seine Ärztin in Urlaub ging. Die letzten vier Tage habe es dann plötzlich Zusatzkost und zwei Massagen gegeben.

Corona-Maßnahmen

Die Durchsetzung der erforderlichen Corona-Maßnahmen wird von einigen Patienten kritisiert. Einige Patienten hätten sich geweigert, vor Betreten des Speisesaales die Händedesinfektion durchzuführen, und das Personal habe nichts dagegen unternommen.

Ein Patient infizierte sich sogar mit Corona und musste ins Krankenhaus, woraufhin die Reha abgebrochen werden musste. Da der Schnelltest in der Klinik negativ angezeigt habe (im KH dann aber positiv), habe sich der Arzt geweigert, Corona als Abbruchsgrund anzuführen.

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