Normale Veränderungen des Rückenmarks im MRT: Ein umfassender Überblick

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein wertvolles Werkzeug zur Beurteilung des Rückenmarks und der umgebenden Strukturen. Sie ermöglicht die detaillierte Darstellung von Knochen, Weichteilen und des Rückenmarks selbst, wodurch eine hohe Kontrastauflösung zwischen verschiedenen Geweben erreicht wird. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über normale Veränderungen des Rückenmarks, die im MRT sichtbar sein können, sowie über die Anwendung und Interpretation von MRT-Befunden.

Einführung in die MRT der Lendenwirbelsäule (LWS)

Ein MRT der Lendenwirbelsäule ist ein modernes, nicht-invasives Bildgebungsverfahren, das detaillierte Querschnittbilder der unteren Wirbelsäule erstellt. Im Gegensatz zu Röntgenaufnahmen oder CT-Scans werden bei der MRT keine Röntgenstrahlen verwendet. Stattdessen nutzt das Verfahren starke Magnetfelder und Radiowellen, um hochauflösende Bilder der LWS und der umliegenden Strukturen wie Bandscheiben, Nervenwurzeln und dem Rückenmark zu erzeugen. Dadurch können selbst kleinste Veränderungen im Gewebe sichtbar gemacht werden.

Gründe für ein MRT der LWS

Gründe für die Durchführung eines MRT der Lendenwirbelsäule liegen immer dann vor, wenn die Weichgewebsstrukturen der Lendenwirbelsäule genauestens beurteilt werden sollen. Mittels MRT können sowohl die knöchernen Veränderungen der Wirbelkörper als auch deren mögliche Einengung des Rückenmarkkanals und Irritation der dort verlaufenden Nerven bildlich dargestellt werden. Die genaue Identifikation der Ursache ist zur optimalen Therapieplanung zwingend erforderlich.

Was wird im MRT der LWS dargestellt?

Ein MRT der Lendenwirbelsäule (LWS) kann folgende Strukturen detailliert darstellen:

  • Lendenwirbelkörper: Die Knochenstrukturen der Lendenwirbel (L1 bis L5) werden detailliert dargestellt.
  • Bandscheiben: Die Bandscheiben zwischen den Lendenwirbeln werden gut sichtbar, was eine Diagnose von Bandscheibenvorfällen oder Degenerationen ermöglicht.
  • Hüftgelenke: In vielen MRT-Untersuchungen der LWS sind die Hüftgelenke zu sehen. Veränderungen im Hüftgelenk können somit erkannt werden. Falls spezifische Hüftbeschwerden bestehen, sollte jedoch ein MRT der Hüfte durchgeführt werden, da dies eine genauere Beurteilung der Knorpel, Gelenkkapsel und Weichteile ermöglicht.
  • Beckenstrukturen: Teile der Beckenknochen können ebenfalls dargestellt werden.
  • Nieren: Die unteren Pole der Nieren können bei einem MRT der LWS teilweise sichtbar sein.
  • Darm: Teile des Darms, insbesondere des Dickdarms (Colon), können sichtbar sein.
  • Blase: Die Harnblase, insbesondere bei einer größeren Schnittebene in den Beckenbereich, kann mit dargestellt werden.
  • Prostata (bei Männern): Bei Männern kann die Prostata in bestimmten Schnitten des Beckens sichtbar sein.
  • Große Blutgefäße: Die Aorta und ihre Hauptäste sowie die Vena cava inferior verlaufen in der Nähe der Wirbelsäule und sind im MRT erkennbar.
  • Ischiasnerv: Der Ischiasnerv (N. ischiadicus) kann in seinem Verlauf dargestellt werden.

Vorbereitung auf ein MRT der LWS

  • Nahrung und Trinken: Es sind normale Nahrungsaufnahme und normales Trinkverhalten erlaubt, da sich weder die Nahrungsaufnahme noch die darauf folgenden Verdauungsprozesse auf die Bildqualität im Bereich der Lendenwirbelsäule auswirken würden.
  • Kleidung: Evtl. ist es notwendig, die Hose wegen Knöpfen und Reißverschlüssen auszuziehen.
  • Metallische Gegenstände: Da das MRT mittels eines sehr starken Magnetfeldes funktioniert, müssen jegliche metallische Gegenstände unbedingt vor Betreten des Untersuchungsraumes abgelegt werden.

Wann ist Kontrastmittel notwendig?

In der Regel ist mit der MRT Untersuchung auch ohne Kontrastmittelgabe ein guter Weichteilkontrast erreichbar, der es ermöglicht die Strukturen der Lendenwirbelsäule gut beurteilen zu können. Ein Kontrastmittel bei einem MRT der Lendenwirbelsäule (LWS) ist nicht immer notwendig, aber es wird in bestimmten Fällen verwendet, um spezifische pathologische Veränderungen besser sichtbar zu machen:

Lesen Sie auch: Vergesslichkeit im Alter: Ist es Demenz?

  • Verdacht auf Spondylitis oder Spondylodiszitis: Bei Entzündungen der Wirbelkörper (Spondylitis) oder der Bandscheiben (Spondylodiszitis) kann das Kontrastmittel helfen, entzündliche Prozesse und deren Ausdehnung genauer darzustellen.
  • Abszesse: Ein Kontrastmittel macht entzündliche Prozesse wie Abszesse im Bereich der Wirbelsäule sichtbar, die durch bakterielle Infektionen verursacht werden können.
  • Knochenmetastasen: Bei Krebspatienten werden Knochenmetastasen mit Kontrastmittel deutlicher sichtbar.
  • Radikulitis (Nervenwurzelentzündung): Wenn eine Entzündung der Nervenwurzeln, die aus der Wirbelsäule austreten, vermutet wird, hilft das Kontrastmittel, die betroffenen Nervenwurzeln besser darzustellen.
  • Entzündliche Nervenschäden: Bei entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems kann Kontrastmittel hilfreich sein.
  • Unterscheidung zwischen Narbengewebe und Rezidiv eines Bandscheibenvorfalls: Nach einer Bandscheibenoperation kann es schwierig sein, zwischen Narbengewebe (Fibrose) und einem erneuten Bandscheibenvorfall zu unterscheiden.
  • Gefäßmalformationen oder Tumoren: Bei Verdacht auf Gefäßanomalien kann Kontrastmittel eingesetzt werden.

Ablauf der MRT-Untersuchung

Während der Untersuchung dürfen Sie es sich auf einer fahrbaren Liege bequem machen. Man wird Ihnen einen Gehörschutz aufsetzen, da das MRT-Gerät laute Klopfgeräusche verursacht. Wenn Sie Ihre Position eingenommen haben, kann es losgehen und Sie werden auf mit der Liege in die Öffnung des MRT-Gerätes geschoben. Wichtig ist, dass Sie sich während der Untersuchung ruhig verhalten und Bewegungen vermeiden. Die Dauer der Untersuchung hängt von der Fragestellung und dem daraus resultierenden Umfang ab. Untersuchungen mit Kontrastmittel dauern zumeist etwas länger. Auch Untersuchungen, bei denen mehrere „Etagen“ der Wirbelsäule, also z.B. Brust- und Lendenwirbelsäule, abgebildet werden, dauern länger.

Alternativen zur MRT

Jede Untersuchungsmethode hat ihre Vor- und Nachteile. Zur Beurteilung knöcherner Strukturen sind CT und Röntgen eine gute Alternative zur MRT, sollte diese nicht möglich sein. Die Spinalkanalstenose der LWS kann auch durch eine Myelo-CT diagnostiziert werden.

Auswertung der MRT-Bilder

In der Regel werden die Bilder der MRT Untersuchung direkt im Anschluss durch den zuständigen Röntgenarzt (Radiologen) gesichtet und befundet. Ein guter Orthopäde kann die MRT Bilder auch ohne Befundung durch den Radiologen auswerten.

Mögliche Nebenwirkungen

Die Technik des MRT basiert auf einem starken Magnetfeld. Bei korrekter Anwendung sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Normale altersbedingte Veränderungen im MRT des Rückenmarks

Mit zunehmendem Alter treten im Körper verschiedene degenerative Veränderungen auf, die auch das Rückenmark und die Wirbelsäule betreffen können. Diese Veränderungen sind oft normal und müssen nicht zwangsläufig mit Beschwerden verbunden sein.

Lesen Sie auch: Hirnblutung und natürliche Geburt: Eine Abwägung

Bandscheibendegeneration

Die Bandscheiben verlieren mit dem Alter an Flüssigkeit und Elastizität. Dies kann zu einer Höhenminderung der Bandscheiben und zu einer Veränderung des Signalverhaltens im MRT führen. In den T2-gewichteten Aufnahmen erscheint die Bandscheibe dunkler als normal.

Osteochondrose

Die Osteochondrose ist eine degenerative Erkrankung, die hauptsächlich die Bandscheiben und angrenzenden Wirbelkörper betrifft. Sie entsteht durch Abnutzungserscheinungen und führt oft zu chronischen Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen. Im MRT lassen sich die degenerativen Veränderungen gut darstellen, was eine genaue Beurteilung des Ausmaßes der Erkrankung ermöglicht.

Facettengelenksarthrose

Bei der Facettengelenksarthrose handelt es sich um eine Abnutzung der kleinen Wirbelgelenke, die die Wirbelkörper miteinander verbinden. Diese Form der Arthrose führt oft zu lokal begrenzten Rückenschmerzen, die sich bei Bewegung verstärken. Eine MRT der LWS kann die Veränderungen in den Facettengelenken sichtbar machen und hilft dabei, die Facettengelenksarthrose von anderen Ursachen der Rückenschmerzen abzugrenzen.

Spinalkanalstenose

Eine Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose) kann zu starken Rückenschmerzen, eingeschränkter Bewegungsfähigkeit und neurologischen Ausfällen führen. Mithilfe der MRT lassen sich das Ausmaß der Verengung und die betroffenen Nervenstrukturen genau beurteilen.

Spondylose und Spondylarthrose

Spondylose bezeichnet degenerative Veränderungen an den Wirbelkörpern, während Spondylarthrose die Veränderungen an den Wirbelgelenken beschreibt. Beide Erkrankungen können im MRT sichtbar sein und zu einer Einengung des Spinalkanals oder der Nervenaustrittslöcher führen.

Lesen Sie auch: Zusammenhang zwischen Epilepsie und Herzfrequenz

Pathologische Veränderungen des Rückenmarks im MRT

Neben den normalen altersbedingten Veränderungen gibt es auch eine Reihe von pathologischen Veränderungen, die im MRT des Rückenmarks sichtbar sein können und eine weitere Abklärung erfordern.

Entzündliche Erkrankungen

Entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule können verschiedene Ursachen haben und im MRT unterschiedliche Erscheinungsbilder zeigen.

  • Spondylodiszitis: Eine Entzündung der Bandscheibe und der angrenzenden Wirbelkörper wird meist durch Bakterien verursacht. Typische MRT-Befunde sind eine Signalabsenkung der Wirbelkörper in den T1-gewichteten Sequenzen, eine Signalanhebung in den T2-gewichteten Sequenzen und eine Anreicherung von Kontrastmittel in den betroffenen Bereichen.
  • Multiple Sklerose (MS): MS ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die auch das Rückenmark betreffen kann. Im MRT zeigen sich typischerweise kleine, herdförmige Läsionen, die in den T2-gewichteten Aufnahmen hyperintens sind. Nach Kontrastmittelgabe kann eine Anreicherung in den aktiven Läsionen beobachtet werden.
  • Akute Querschnittsmyelitis: Die akute Querschnittsmyelitis geht mit einer Ödembildung und Nekrose einher. Es werden infektiöse, parainfektiöse und nichtinfektiöse Formen unterschieden. Meist ist das Thorakalmark betroffen. MR-tomografisch bestehen in der T2-Gewichtung langstreckige, zentral gelegene und scharf begrenzte, über mehrere Segmente verlaufende Signalanhebungen. Nach Kontrastmittelgabe kommt es zu einer mäßigen Anreicherung.
  • Spondylarthropathie: Die Spondylarthropathie ist klinisch durch eine entzündlich-schmerzhafte Erkrankung des Rückens und eine asymmetrische periphere Entzündung vor allem der Gelenke der unteren Extremität charakterisiert. In der MRT zeigen sich häufig Signalveränderungen in anterokranialen und anterokaudalen Wirbelkörperabschnitten, daneben diffuse Signalveränderungen, wobei insbesondere in der STIR-Sequenz eine Signalanhebung besteht. Nach Kontrastmittelgabe kommt es zu einer unterschiedlich ausgeprägten Anreicherung. Typisch sind das Auftreten von Bandscheibenverkalkungen sowie deutliche Wirbelkörpersubluxationen, vor allem an der Halswirbelsäule.
  • Rheumatoide Arthritis: Die Hauptveränderungen sind in der oberen Halswirbelsäule zu finden. In der MRT zeigt der Pannus auf den T2w Bildern je nach Fibrosierung oder Vaskularisierung ein niedriges bis mittleres oder hohes Signal.

Tumoren

Tumoren des Rückenmarks können sowohl gutartig als auch bösartig sein und sich innerhalb oder außerhalb des Rückenmarks befinden. Im MRT zeigen sie sich als Raumforderungen mit unterschiedlichem Signalverhalten und Kontrastmittelanreicherung.

  • Meningeome: Meningeome sind meist gutartige Tumoren, die von den Hirnhäuten ausgehen. Im MRT zeigen sie sich typischerweise als gut abgegrenzte, homogene Läsionen mit einer starken Kontrastmittelanreicherung.
  • Metastasen: Metastasen sind Tochtergeschwülste von Krebserkrankungen, die sich im Rückenmark angesiedelt haben. Im MRT zeigen sie sich oft als multiple, unscharf begrenzte Läsionen mit unterschiedlichem Signalverhalten.

Vaskuläre Erkrankungen

Vaskuläre Erkrankungen des Rückenmarks sind selten, können aber zu schweren neurologischen Ausfällen führen.

  • Rückenmarkinfarkt: Ein Rückenmarkinfarkt entsteht durch eine Unterbrechung der Blutversorgung des Rückenmarks. Im MRT zeigt sich typischerweise eine Signalveränderung im betroffenen Bereich, die in den T2-gewichteten Aufnahmen hyperintens ist.
  • Gefäßmalformationen: Gefäßmalformationen sind angeborene oder erworbene Fehlbildungen der Blutgefäße des Rückenmarks. Im MRT können sie als Knäuel von Gefäßen mit unterschiedlichem Signalverhalten dargestellt werden.

Traumatische Veränderungen

Verletzungen des Rückenmarks können durch Unfälle oder andere traumatische Ereignisse verursacht werden. Im MRT können verschiedene Verletzungsmuster sichtbar sein, wie z.B. Prellungen, Blutungen oder eine Durchtrennung des Rückenmarks.

Interpretation von MRT-Befunden

Die Interpretation von MRT-Befunden des Rückenmarks erfordert eine umfassende Kenntnis der normalen Anatomie und der verschiedenen pathologischen Veränderungen, die auftreten können. Die Radiologen berücksichtigen bei der Befundung verschiedene Faktoren, wie z.B. das Alter des Patienten, die klinische Symptomatik und die Art der Veränderungen im MRT.

Aufbau eines MRT-Befundes

Ein MRT-Befund ist in der Regel aus verschiedenen Abschnitten aufgebaut:

  • Patientendaten: Am Anfang wird der Name, das Geburtsdatum und oft auch die Anschrift vom Patienten angegeben.
  • Indikation: Hier wird erklärt, warum die Untersuchung durchgeführt wurde. Häufig findet man in diesem Abschnitt auch die Krankengeschichte des Patienten.
  • Technik: Dieser Abschnitt liefert Informationen zu dem genauen Vorgehen bei der Untersuchung und zu den Aufnahmetechniken.
  • Befund: In diesem Abschnitt berichtet der Arzt darüber, was er auf den MRT-Bildern gesehen hat. Häufig findet man hier noch keine Beurteilung, sondern lediglich eine Beschreibung.
  • Beurteilung: In der Beurteilung bewertet der Arzt, was er auf den Bildern gesehen hat und legt sich eventuell auf eine Erkrankung fest.

Beispielbefund und dessen Übersetzung

Befund: Normal ausgebildete Kyphosierung der BWS. Die abgebildeten BWK stellen sich nach Form, Größe und Anzahl unauffällig dar mit regelrechtem Alignement. Normale Höhe der Zwischenwirbelräume. Die Bandscheiben zeigen ein regelrechtes Signalverhalten und überragen in keinem Segment die Wirbelkörperhinterkante, somit kein Nachweis eines Prolaps oder einer Protrusion. Die Deck- und Grundplatten der BWK sind glatt konturiert. Ventral in BWK 11 findet sich eine in T1 und T2 hyperintense, 6 mm messende Läsion, vereinbar mit einem kleinen Hämangiom. Das Knochenmark der übrigen BWK zeigt in allen Sequenzen eine unauffällige Signalgebung. Normale Weite des Spinalkanals sowie der Neuroforamina beidseits, somit kein Hinweis auf eine Kompression von Rückenmark oder Nervenwurzeln. Regelrechte Artikulation der Facettengelenke ohne erkennbare degenerative oder entzündliche Veränderungen. Unauffällige Darstellung des Myelons, auch hier keine pathologischen Signalalterationen nachweisbar. Die mitabgebildeten Weichteilstrukturen stellen sich regelrecht dar.

Übersetzung: Die Brustwirbelsäule ist normal in Richtung Rücken gewölbt. Die Brustwirbelkörper sehen unter den Gesichtspunkten Form, Größe und Anzahl normal aus. Sie waren auch normal angeordnet. Die Räume zwischen den einzelnen Wirbeln waren normal hoch. Das Bandscheibengewebe sah im Bild normal aus. In keinem Abschnitt der Wirbelsäule ragen die Bandscheiben über das hintere Ende der Wirbelkörper hinaus. Somit ist kein Vorfall und keine Vorwölbung einer Bandscheibe zu sehen. Die oberen und unteren Flächen der Brustwirbelkörper sind glatt umrandet. Im vorderen Bereich vom elften Brustwirbelkörper ist eine Veränderung zu sehen. Sie sieht in den T1- und T2-Wichtungen hell aus. Die Veränderung ist sechs Millimeter groß. Die Veränderung kann zum Beispiel ein kleines Blutschwämmchen sein. In den übrigen Brustwirbelkörpern sieht das Knochenmark in allen Untersuchungseinstellungen unauffällig aus. Der Rückenmarkskanal sieht normal weit aus. Die Nerven-Austrittslöcher zwischen den Wirbeln sehen auf beiden Seiten ebenfalls normal weit aus. Es gibt keinen Hinweis dafür, dass Druck auf das Rückenmark oder die Anfänge der Rückenmarksnerven ausgeübt wird. Die Gelenke zwischen den untereinander liegenden Wirbelbögen sind normal miteinander verbunden. Es ist keine Veränderung durch Verschleiß oder durch Entzündung zu sehen. Das Rückenmark sieht normal aus. Auch dort sind keine krankhaften Bildveränderungen zu sehen. Die Weichgewebe und Organe, die im Bild zu sehen sind, sehen normal aus.

Beurteilung: Kein Korrelat für die angegebene Schmerzsymptomatik erkennbar bei unauffälliger Darstellung der BWS, insbesondere kein Nachweis eines Bandscheibenprolaps. NB: Kleines Hämangiom in BWK 11.

Übersetzung: Im Bild ist keine Veränderung zu sehen , die für die angegeben Schmerzen verantwortlich sein könnte. Die Brustwirbelsäule sieht normal aus. Ein Bandscheibenvorfall ist nicht zu sehen. Im Rahmen der Untersuchung wurde ein kleines Blutschwämmchen im elften Brustwirbelkörper gefunden.

tags: #normale #verabderung #ruckenmark #met