Stalevo® bei Parkinson: Wirkung, Anwendung und wichtige Hinweise

Stalevo® ist ein Medikament, das zur Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt wird. Es handelt sich um ein Kombinationspräparat, das drei Wirkstoffe enthält: Levodopa, Carbidopa und Entacapon. Diese Wirkstoffe wirken zusammen, um die Symptome der Parkinson-Krankheit zu lindern.

Was ist Parkinson und wie wirkt Stalevo®?

Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft. Sie ist durch einen Mangel an Dopamin im Gehirn gekennzeichnet. Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff, der für die Steuerung von Bewegungen verantwortlich ist. Ein Mangel an Dopamin führt zu den typischen Symptomen der Parkinson-Krankheit, wie Zittern, Muskelsteifheit, verlangsamte Bewegungen und Gleichgewichtsprobleme.

Stalevo® wirkt, indem es den Dopaminmangel im Gehirn ausgleicht.

  • Levodopa ist eine Vorstufe von Dopamin. Es kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und im Gehirn in Dopamin umgewandelt werden. Dadurch erhöht es die Dopaminkonzentration im Gehirn und lindert die Symptome der Parkinson-Krankheit. Die Substanz Levodopa ist eine Vorstufe von Dopamin. Anders als Dopamin selbst kann es jedoch die Blut-Hirn-Schranke durchdringen.
  • Carbidopa hemmt ein Enzym, das Levodopa außerhalb des Gehirns in Dopamin umwandelt. Dies verhindert, dass Levodopa bereits im Körper abgebaut wird, bevor es das Gehirn erreicht. Carbidopa hemmt das Enzym L-Dopa-Decarboxylase, das Levodopa zu Dopamin umwandelt - aber nur außerhalb des Gehirns! Denn Carbidopa kann die Blut-Hirn-Schranke ebenfalls nicht überwinden kann.
  • Entacapon blockiert ein anderes Enzym, das Dopamin abbaut. Dadurch bleibt mehr Dopamin im Gehirn verfügbar. Der Wirkstoff Entacapon blockiert dieses Enzym, so dass wieder mehr Dopamin übrig bleibt und dem Gehirn zur Verfügung steht. Dopamin wird von verschiedenen Enzymen (Eiweißen) abgebaut. Eines davon trägt den komplizierten Namen Catecholamin-O-Methyltransferase (COMT).

Durch die Kombination dieser drei Wirkstoffe kann Stalevo® die Dopaminkonzentration im Gehirn effektiv erhöhen und die Symptome der Parkinson-Krankheit lindern. Stalevo® als Dreifachkombination wird dann eingesetzt, wenn L-Dopa (zusammen mit Carbidopa) nicht mehr ausreichend wirkt bzw. die Wirkung schon bald nach der Einnahme nachlässt. Es kann die Symptome lindern und das weitere Fortschreiten der Erkrankung verzögern.

Anwendungsgebiete von Stalevo®

Stalevo® wird zur Behandlung der Parkinson-Krankheit bei erwachsenen Patienten eingesetzt. Voraussetzung ist, dass Einzel-Medikamente wie Levodopa nach einiger Zeit ihre Wirkung verloren haben und auch die Kombination mit einer Substanz, die den Abbau von Levodopa im Gehirn hemmt (Dopadecarboxylase (DDC)-Hemmer), keine weitere Wirkung zeigte.

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Das Medikament ist besonders geeignet für Patienten, bei denen die Wirkung von Levodopa im Laufe der Zeit nachlässt oder bei denen Wirkschwankungen auftreten.

Dosierung und Einnahme von Stalevo®

Befolgen Sie bei der Einnahme von Stalevo® immer genau die Anweisungen Ihres behandelnden Arztes. Die Tablette sollten Sie unzerkaut schlucken und pro Einnahme nur eine Tablette nehmen. Ob Sie sie zu einer Mahlzeit oder "pur" einnehmen, können Sie sich aussuchen. Die optimale tägliche Dosierung muss durch den Arzt bei jedem Patienten mittels vorsichtiger Dosissteigerung von Levodopa ermittelt werden. Die Tagesdosis sollte vorzugsweise unter Verwendung einer der verfügbaren sechs Tablettenstärken (50mg/12,5mg/200mg, 75mg/18,75mg/200mg, 100mg/25mg/200mg, 125mg/31,25mg/200mg, 150mg/37,5mg/200mg oder 200mg/50mg/200mg Levo-dopa/Carbidopa/Entacapon) erreicht werden. Jede Tablette enthält eine vollständige Behandlungsdosis und es darf je Anwendung nur eine Tablettes als Ganzes eingenommen werden. Bei Patienten, die weniger als 70 bis 100 Milligramm Carbidopa täglich erhalten, treten mit höherer Wahrscheinlichkeit Übelkeit und Erbrechen auf. Die empfohlene Tageshöchstdosis von Entacapon beträgt 2.000 Milligramm, was für alle Tablettenstärken einer maximalen Stalevo-Dosis vonzehn Tabletten täglich entspricht. Aufgrund der enthaltenen Carbidopa-Dosis dürfen von der 200mg/50mg/200mg-Tablette als maximale Tagesdosis allerdings nur sieben eingenommen werden.

Es ist nämlich wichtig, die Therapie vorsichtig mit einer geringen Dosis zu beginnen und langsam aufzustocken, bis die individuell richtige Menge gefunden ist.

Die Dosierung von Stalevo® ist individuell verschieden und wird vom Arzt festgelegt. Für gewöhnlich wird das Medikament Patienten verschrieben, die bisher mit Standardpräparaten von Levodopa/Carbidopa oder Benserazid und Entacapon in entsprechenden Dosen behandelt wurden.

Die Einnahme von Stalevo® kann mit oder ohne eine Mahlzeit erfolgen. Es ist jedoch wichtig, das Medikament regelmäßig einzunehmen, um eine gleichmäßige Wirkung zu erzielen.

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Wichtige Hinweise zur Einnahme

  • Nehmen Sie Stalevo® immer genau nach den Anweisungen Ihres Arztes ein.
  • Ändern Sie die Dosierung nicht selbstständig.
  • Nehmen Sie nicht mehr als 10 Tabletten pro Tag ein.
  • Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie so bald wie möglich ein. Wenn es jedoch fast Zeit für die nächste Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit.
  • Brechen Sie die Behandlung mit Stalevo® nicht abrupt ab, da dies zu Entzugserscheinungen führen kann. Sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung beenden.
  • Das Medikament darf nicht zusammen mit Eisenpräparaten eingenommen werden.

Mögliche Nebenwirkungen von Stalevo®

Wie alle Arzneimittel kann auch Stalevo® Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Viele Nebenwirkungen lassen sich durch eine Anpassung der Dosis vermindern. Unter der Einnahme von Stalevo® kann es wie bei allen Präparaten, die den Dopaminspiegel im Gehirn künstlich erhöhen, neben den erwünschten auch zu unerwünschten Wirkungen kommen.

Zu den sehr häufigen Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen) gehören:

  • Unwillkürliche Bewegungen (Dyskinesien)
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Muskelschmerzen
  • Bindegewebsschmerzen
  • Urinverfärbung

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) sind:

  • Blutarmut
  • Gewichtsabnahme
  • Verminderter Appetit
  • Depressionen
  • Wahnvorstellungen
  • Verwirrtheit
  • Ungewöhnliche Träume
  • Angst
  • Schlaflosigkeit
  • Verstärkung der Parkinson-Symptome (beispielsweise verzögerte Bewegungen)
  • Zittern
  • Zeitweilige Bewegungshemmung (On-off-Phänomen)
  • Verstimmung
  • Denkstörungen
  • Demenz
  • Schläfrigkeit
  • Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • Verschwommensehen
  • Angina pectoris
  • Herzrhythmusstörungen
  • Blutdruckabfall bei Körperlageveränderung
  • Bluthochdruck
  • Atembeschwerden
  • Verstopfung
  • Erbrechen
  • Verdauungsstörungen
  • Bauchschmerzen und -beschwerden
  • Mundtrockenheit
  • Hautausschlag
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Muskelkrämpfe
  • Gelenkschmerz
  • Harnwegsinfektionen
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Wassereinlagerung in Armen und Beinen
  • Stürze
  • Gangstörungen
  • Schwäche
  • Abgeschlagenheit

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) sind:

  • Blutplättchenmangel
  • Psychotische Beschwerden
  • Aufgeregtheit
  • Herzinfarkt
  • Gefäßerkrankungen
  • Magen-Darm-Blutungen
  • Dickdarmentzndung
  • Schluckstörung
  • Unnormale Leberfunktionstests
  • Hautverfärbungen
  • Nägelverfärbungen
  • Haarverfärbungen
  • Schweißverfärbungen
  • Harnverhalt
  • Unwohlsein

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen) sind:

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  • Gesichtsschwellungen

Nebenwirkungen unbekannter Häufigkeit:

  • Selbstmordneigung
  • Malignes neuroleptisches Syndrom
  • Leberentzündung mit vorwiegendem Gallenstau
  • Nesselsucht
  • Muskelfaserzerstörung (Rhabdomyolyse)

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine oder mehrere der folgenden Nebenwirkungen bemerken:

  • Schwere Muskelsteifigkeit, starke Muskelzuckungen, Zittern, Erregung, Verwirrtheit, Fieber, beschleunigten Herzschlag oder erhebliche Schwankungen Ihres Blutdrucks. Dies können Anzeichen eines malignen neuroleptischen Syndroms bzw. einer Rhabdomyolyse sein.
  • Allergische Reaktion mit Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz, Hautausschlag, Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder im Hals. Hierdurch können Atem- oder Schluckbeschwerden verursacht werden.
  • Starkes Verlangen nach hohen Dosen, die jene Dosen überschreiten, die zu einer angemessenen Kontrolle von Bewegungssymptomen erforderlich sind, bekannt als Dopamin-Dysregulationssyndrom.
  • Unfähigkeit, dem Verlangen zur Ausführung möglicherweise schädlicher Handlungen zu widerstehen, wie Spielsucht, verändertes oder gesteigertes sexuelles Verlangen bzw. Verhalten, unkontrolliertes, übermäßiges Geldausgeben bzw. Kaufsucht, Ess-Störungen bzw. Ess-Sucht.

Besonderheiten bei der Einnahme von Stalevo®

  • Stalevo® kann Schläfrigkeit und plötzliche Schlafanfälle verursachen. Daher ist beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
  • Die Dosierung anderer Antiparkinson-Mittel muss möglicherweise angepasst werden, wenn bei einem bisher nicht mit Entacapon behandelten Patienten die Behandlung mit Stalevo® begonnen wird.
  • In seltenen Fällen wurde bei Parkinson-Patienten Muskelfaserauflösung (Rhabdomyolyse) nach schweren Bewegungsstörungen (Dyskinesien) oder malignem neuroleptischen Syndrom beobachtet. Daher sollte jede plötzliche Dosisverminderung oder Beendigung der Behandlung sorgfältig vom Arzt überwacht werden.
  • Während einer längeren Behandlung mit Stalevo® wird eine regelmäßige ärztliche Kontrolle der Funktion von Leber, Nieren und des Herz-Kreislaufsystems sowie des Blutbildes empfohlen.
  • Bei Patienten, die Durchfall bekommen, ist eine Gewichtskontrolle nötig, um einen möglichen übermäßigen Gewichtsverlust zu vermeiden.
  • Durch die Behandlung kann es zu Spielsucht (krankhaftem Spielen), Steigerung der Libido und Übersexualität kommen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Stalevo® darf nicht zusammen mit bestimmten Medikamenten zur Behandlung von Depressionen (MAO-Hemmern) eingenommen werden, da es sonst zu gefährlich hohen Dopaminspiegeln im Körper kommen kann. Die Kombination verstärkt möglicherweise einen durch andere Medikamente verursachten Blutdruckabfall bei Körperlageveränderung. In seltenen Fällen kann es bei gleichzeitiger Anwendung von trizyklischen Antidepressiva und Levodopa/Carbidopa zu Nebenwirkungen einschließlich Bluthochdruck und unwillentlichen Bewegungen (Dyskinesie) kommen. Auch bei der Kombination mit anderen Antidepressiva wie MAO-Hemmern, Desipramin, Maprotilin und Venlafaxin sowie Paroxetin muss der Arzt vorsichtig sein.

Die gleichzeitige Anwendung von Substanzen, die die Bindungsstellen für Dopamin blockieren (Neuroleptika, das Antiepileptikum Phenytoin und Papaverin gegen Erektionsstörungen) sollte vom Arzt abgewogen werden, weil sich die Parkinson-Beschwerden daraufhin verschlechtern können. Bei Patienten, die zur Blutverdünnung Warfarin erhalten, ist zu Beginn der Behandlung mit der Kombination eine ärztliche Kontrolle der Blutgerinnung wichtig.

Das Arzneimittel kann die Aufnahme von Eisen aus dem Magen-Darm-Trakt beeinträchtigen. Daher sollte bei Anwendung zusammen mit Eisenpräparaten ein zeitlicher Abstand von mindestens 2 bis 3 Stunden eingehalten werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Gegenanzeigen

Stalevo® darf unter verschiedenen Voraussetzungen nicht eingenommen werden. Dazu gehören Unverträglichkeiten und manche Vorerkrankungen. Stalevo® enthält als Kombinationspräparat drei verschiedene Wirkstoffe (Levodopa, Carbidopa und Entacapon), die den Dopaminspiegel im Gehirn erhöhen und sich gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken.

Stalevo® darf nicht angewendet werden bei:

  • Überempfindlichkeit gegen Levodopa, Carbidopa oder Entacapon
  • Schwerer Leberfunktionsstörung
  • Einer bestimmten Form des grünen Stars (Engwinkelglaukom)
  • Einem Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom)
  • Einem malignen neuroleptischen Syndrom (MNS) und/oder einer nicht durch Verletzung verursachten Muskelfaserzerstörung (Rhabdomyolyse) in der Vorgeschichte.
  • Gleichzeitige Einnahme selektiver MAO-A- und MAO-B-Hemmer bzw. Anwendung nichtselektiver MAO-Hemmer

Nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Erwägung durch den Arzt und unter seiner Kontrolle darf Stalevo® eingesetzt werden bei:

  • Patienten mit einer Erkrankung der Herzkranzgefäße, einer schweren Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems, mit Herzrhythmusstörungen oder einem Herzinfarkt in der Vorgeschichte
  • Lungenkrankheiten oder Asthma
  • Einer Nierenerkrankung
  • Hormonstörungen
  • Patienten mit säurebedingten Geschwüren von Magen oder Darm
  • Krampfanfällen in der Vorgeschichte
  • Patienten mit Psychosen, auch in der Vorgeschichte
  • Chronischem Weitwinkelglaukom (einer anderen Form des grünen Stars).

Schwangerschaft und Stillzeit

Für die einzelnen Bestandteile des Medikaments liegen tierexperimentelle Studien vor, die bei trächtigen Tieren eine Schädigung des Embryos gezeigt haben. Da Levodopa in die Muttermilch übergeht und damit auch das Kind erreichen könnte, dürfen Frauen das Medikament während der Stillzeit ebenfalls nicht einnehmen, da die Folgen ungewiss sind. Außerdem hemmt Dopamin ein bestimmtes Hormon, das für die Milchproduktion verantwortlich ist.

Aus Tierexperimenten kennt man die fruchtschädigende Wirkung der drei Komponenten der Kombination, für ihre Verwendung bei Schwangeren gibt es keine Studien. Daher darf die Kombination während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, es sei denn, der Arzt hält den Nutzen für die Mutter größer als die möglichen Risiken für das Ungeborene.

Levodopa geht in die menschliche Muttermilch über. Es wurde nachgewiesen, dass die Milchbildung während einer Behandlung mit Levodopa unterdrückt wird. Carbidopa und Entacapon gingen bei Tieren in die Milch über, jedoch ist nicht bekannt, ob dies auch beim Menschen der Fall ist. Über die Sicherheit von Levodopa, Carbidopa oder Entacapon bei Säuglingen ist nichts bekannt. Frauen dürfen daher während der Behandlung mit der Kombination nicht stillen.

Wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Alle mit Stalevo® behandelten Patienten sollten im Hinblick auf die Entwicklung von Veränderungen des Denkvermögens, von Depressionen mit Selbstmordneigung und anderen schweren Verhaltensauffälligkeiten sorgfältig vom Arzt und ihren Angehörigen kontrolliert werden.
  • Stalevo® ist nicht zur Behandlung von Bewegungsstörungen als Nebenwirkung von Neuroleptika geeignet.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie/Betreuungsperson bemerken, dass Sie suchtähnliche Symptome entwickeln, die zu einem starken Verlangen nach hohen Dosen und anderen Arzneimitteln, die zur Behandlung von Parkinson-Krankheit eingesetzt werden, führen.
  • Wenn Sie selbst, Familienangehörige oder Pflegekräfte bemerken, dass Sie den Drang oder das Verlangen entwickeln, sich in einer für Sie ungewöhnlichen Weise zu verhalten, oder Sie dem Drang, dem Trieb oder dem Verlangen zur Ausführung bestimmter Handlungen, die für Sie oder andere möglicherweise schädlich sind, nicht widerstehen können, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Solche Verhaltensweisen werden als Impulskontrollstörungen bezeichnet und können Spielsucht, Ess- oder Kaufsucht, ungewöhnlich gesteigertes sexuelles Verlangen oder übermäßige Inanspruchnahme durch sexuelle Gedanken oder Gefühle umfassen. Ihr Arzt muss Ihre Behandlung möglicherweise überprüfen.
  • Während einer Langzeitbehandlung wird Ihr Arzt bei Ihnen möglicherweise einige Laboruntersuchungen regelmäßig vornehmen.
  • Wenn bei Ihnen eine Operation bevorsteht, teilen Sie Ihrem Arzt bitte mit, dass Sie Stalevo® einnehmen.
  • Stalevo® wird nicht zur Behandlung extrapyramidaler Symptome, wie z. B. unwillkürliche Bewegungen, Zittern, Muskelsteifigkeit und Muskelzuckungen, empfohlen, die durch andere Arzneimittel verursacht wurden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Stalevo® kann infolge einer Senkung des Blutdrucks Benommenheit oder Schwindel verursachen. Daher sollten Sie besonders vorsichtig sein, wenn Sie ein Fahrzeug führen oder Werkzeuge bzw. Maschinen bedienen.

Wenn Sie starke Schläfrigkeit verspüren und/oder es bei Ihnen zu plötzlich einsetzenden Schlafepisoden kommt, so warten Sie bitte, bis Sie sich wieder vollständig wach fühlen, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder irgendetwas anderes tun, das Ihre volle Aufmerksamkeit erfordert. Andernfalls setzen Sie möglicherweise sich selbst und andere dem Risiko einer schweren Verletzung oder des Todes aus.

Fazit

Stalevo® ist ein wirksames Medikament zur Behandlung der Parkinson-Krankheit. Es kann die Symptome der Krankheit lindern und die Lebensqualität der Patienten verbessern. Es ist jedoch wichtig, das Medikament genau nach den Anweisungen des Arztes einzunehmen und auf mögliche Nebenwirkungen zu achten.

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