Die Parkinson-Krankheit, oft auch als Schüttellähmung oder Morbus Parkinson bezeichnet, ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft. Sie ist durch das Absterben von Nervenzellen im Gehirn gekennzeichnet, was zu einem Mangel an Dopamin führt. Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff, der für die Steuerung von Bewegungen zuständig ist.
Ursachen von Parkinson
Die genauen Ursachen für das Absterben der dopaminproduzierenden Nervenzellen sind bisher nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch verschiedene Theorien und Risikofaktoren, die eine Rolle spielen könnten:
- Idiopathisches Parkinson-Syndrom: Dies ist die häufigste Form der Parkinson-Krankheit, bei der die Ursache unbekannt ist.
- Genetische Faktoren: In manchen Familien treten gehäuft Fälle von Parkinson auf, was auf eine genetische Veranlagung hindeutet. Allerdings sind genetisch bedingte Formen eher selten. Tatsächlich sind die Ursachen einer Parkinson-Demenz nicht abschließend geklärt. Das Erbgut kann allerdings wichtige Informationen enthalten, die Aussagen zum voraussichtlichen Krankheitsverlauf ermöglichen. Im Rahmen des Forschungsverbundes „PDdementia“ wurden bei circa zehn Prozent aller Patienten mit Parkinson Erbveränderungen im sogenannten GBA-Gen festgestellt.
- Atypisches Parkinson-Syndrom: Die Parkinson-Symptome können auch im Rahmen anderer neurologischer Erkrankungen auftreten, wie z.B. der Lewy-Body-Demenz oder der Multisystematrophie.
- Sekundäres Parkinson-Syndrom: Diese Form wird durch äußere Faktoren verursacht, wie z.B. Vergiftungen, Schadstoffe, Medikamente, Gehirntumore, Entzündungen oder Verletzungen.
- Umweltfaktoren: Pestizide, Schwermetalle, Lösungsmittel und Feinstaub können möglicherweise das Risiko für Parkinson erhöhen. Seit dem Frühjahr ist Parkinson für Pestizid-Einsetzende Personen in Deutschland auch als Berufserkrankung anerkannt. Besonders gefährdet sind Landwirte, Winzer und andere Anwender. Wer unzureichend geschützt mindestens 100 Anwendungstage mit einem dieser Pestizide im Berufsleben hatte, kann die Parkinson-Erkrankung als Berufskrankheit anerkennen lassen.
- Veränderungen im Darm-Mikrobiom: Es wird angenommen, dass bei einem Teil der Betroffenen zuerst eine Veränderung im Darm-Mikrobiom auftritt, die die Entstehung von Parkinson begünstigt.
Symptome von Parkinson
Die Parkinson-Krankheit verläuft langsam fortschreitend und die Symptome entwickeln sich oft über Jahre hinweg. Zu den typischen Symptomen gehören:
- Motorische Symptome:
- Zittern (Tremor), vor allem in Ruhe
- Muskelsteifheit (Rigor)
- Verlangsamte Bewegungen (Bradykinese)
- Haltungsinstabilität
- Schwierigkeiten beim Gehen und Aufstehen
- "Eingefrorene" Bewegungen (Freezing)
- Kleine, schlurfende Schritte
- Maskenhafte Gesichtszüge
- Verwaschene, monotone Sprache
- Nicht-motorische Symptome:
- Depressionen
- Schlafstörungen (REM-Schlaf-Verhaltensstörung)
- Verstopfung
- Verlust des Geruchssinns
- Müdigkeit
- Sehstörungen
- Schmerzen
- Blutdruckschwankungen
- Schluckbeschwerden
- Verdauungsschwierigkeiten
- Geistige Beeinträchtigungen (Demenz)
Frühe Anzeichen der Parkinson-Krankheit können unspezifisch sein und Jahre vor den eigentlichen motorischen Symptomen auftreten. Dazu gehören beispielsweise Schlafstörungen, Verstopfung, Geruchsstörungen oder Depressionen.
Verlauf von Parkinson
Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende Erkrankung, bei der sich die Symptome im Laufe der Zeit verschlimmern. Der Verlauf kann jedoch von Person zu Person sehr unterschiedlich sein. Es gibt verschiedene Stadien der Parkinson-Krankheit, die den Schweregrad der Symptome widerspiegeln:
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- Prodromalstadium: In diesem frühen Stadium können unspezifische Symptome wie Schlafstörungen, Verstopfung oder Geruchsstörungen auftreten, ohne dass bereits motorische Symptome vorhanden sind.
- Klinische Phase: In dieser Phase treten die typischen motorischen Symptome auf, wie Zittern, Muskelsteifheit und verlangsamte Bewegungen.
- Spätstadium: Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung können die Symptome schwerwiegender werden und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Es kann zu Gleichgewichtsstörungen, Stürzen, Schluckbeschwerden und kognitiven Beeinträchtigungen kommen.
Mediziner unterscheiden bei Morbus Parkinson vier Arten beziehungsweise Verlaufsformen:
- Akinetisch-rigider Typ: Es treten vor allem Bewegungslosigkeit und Muskelsteife auf, Tremor ist kaum oder gar nicht vorhanden.
- Tremor-Dominanz-Typ: Das Hauptsymptom ist Zittern (Tremor).
- Äquivalenz-Typ: Bewegungslosigkeit, Muskelsteife und Zittern sind ungefähr gleich ausgeprägt.
- Monosymptomatischer Ruhe-Tremor: Das Zittern in Ruhe ist das einzige Symptom (sehr seltene Verlaufsform).
Die günstigste Prognose hat der Tremor-Dominanz-Typ: Zwar sprechen Betroffene relativ schlecht auf eine Therapie mit L-Dopa an, allerdings schreitet diese Form langsamer voran als die anderen.
Diagnose von Parkinson
Die Diagnose von Parkinson basiert in erster Linie auf der klinischen Untersuchung und der Anamnese des Patienten. Der Arzt wird die Symptome des Patienten beurteilen und seine Krankheitsgeschichte erfragen. Darüber hinaus können verschiedene Tests und Untersuchungen durchgeführt werden, um die Diagnose zu bestätigen und andere mögliche Ursachen auszuschließen:
- Neurologische Untersuchung: Der Arzt testet die Reflexe, die Muskelkraft, die Koordination und das Gleichgewicht des Patienten.
- L-Dopa-Test: Der Patient erhält eine Dosis L-Dopa, ein Medikament, das den Dopaminmangel im Gehirn ausgleicht. Wenn sich die Symptome nach der Einnahme von L-Dopa verbessern, ist dies ein Hinweis auf Parkinson.
- Bildgebende Verfahren: Eine Ultraschalluntersuchung des Gehirns (TCS) kann ein Primäres Parkinson-Syndrom (die weitaus häufigste Parkinson-Erkrankung) aufzeigen oder andere Parkinson-Formen gegebenenfalls ausschließen. Kernspintomografie (MRT) und Computertomografie (CT) können andere mögliche Ursachen für die neurologischen Probleme, zum Beispiel einen Hirntumor, darstellen. Mittels einer speziellen Computertomografie, der DAT-SPECT, kann man diejenigen Nervenenden abbilden und erkennen, die durch die Parkinson-Krankheit verändert sind.
Behandlung von Parkinson
Die Parkinson-Krankheit ist bisher nicht heilbar. Die Behandlung zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:
- Medikamente:
- L-Dopa: Dies ist das wirksamste Medikament zur Behandlung von Parkinson. Es wird im Gehirn in Dopamin umgewandelt und gleicht so den Dopaminmangel aus.
- Dopaminagonisten: Diese Medikamente wirken ähnlich wie Dopamin und stimulieren die Dopaminrezeptoren im Gehirn.
- MAO-B-Hemmer: Diese Medikamente verhindern den Abbau von Dopamin im Gehirn und erhöhen so die Dopaminkonzentration.
- COMT-Hemmer: Diese Medikamente verlängern die Wirkung von L-Dopa.
- Tiefe Hirnstimulation: Bei diesem Verfahren werden Elektroden in bestimmte Hirnbereiche implantiert, die elektrische Impulse abgeben und so die Symptome von Parkinson lindern können.
- Physiotherapie: Physiotherapie kann helfen, die Beweglichkeit, die Koordination und das Gleichgewicht zu verbessern.
- Ergotherapie: Ergotherapie kann helfen, die Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten und zu verbessern.
- Logopädie: Logopädie kann helfen, Sprach- und Schluckbeschwerden zu behandeln.
- Psychotherapie: Psychotherapie kann helfen, Depressionen und andere psychische Probleme zu bewältigen.
Pflege bei Parkinson
Im fortgeschrittenen Verlauf der Parkinson-Krankheit benötigen viele Patienten Unterstützung im Alltag und werden pflegebedürftig. Die Pflege kann zu Hause durch Angehörige oder durch professionelle Pflegekräfte erfolgen. Es gibt verschiedene Leistungen der Pflegeversicherung, die in Anspruch genommen werden können, wie z.B. Pflegegeld, Pflegesachleistungen oder Verhinderungspflege.
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Bei der Pflege von Parkinson-Patienten ist es wichtig, auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten einzugehen und die Pflege an den Krankheitsverlauf anzupassen. Zu den wichtigen Aspekten der Pflege gehören:
- Unterstützung bei der Körperpflege: Hilfe beim Waschen, Anziehen und der Toilettenbenutzung.
- Unterstützung bei der Ernährung: Hilfe bei der Zubereitung von Mahlzeiten und der Nahrungsaufnahme.
- Unterstützung bei der Mobilität: Hilfe beim Gehen, Aufstehen und Hinsetzen.
- Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme: Sicherstellung, dass die Medikamente regelmäßig und korrekt eingenommen werden.
- Unterstützung bei der Kommunikation: Geduld und Verständnis bei Sprachproblemen.
- Anpassung der Wohnumgebung: Beseitigung von Stolperfallen, Anbringen von Haltegriffen, Schaffung von genügend Platz zum Gehen.
- Aktivierende Pflege: Förderung der Selbstständigkeit des Patienten, indem er so viele Aufgaben wie möglich selbstständig erledigt.
- Entlastung der pflegenden Angehörigen: Inanspruchnahme von Unterstützung durch professionelle Pflegekräfte, Selbsthilfegruppen oder Kuren für pflegende Angehörige.
Parkinson-Demenz
Bis zu 40 Prozent aller Parkinson-Patienten entwickeln im Laufe der Erkrankung eine Demenz, die sogenannte Parkinson-Demenz. Bei einer Parkinson-Demenz treten die Hauptsymptome der Parkinson-Krankheit und der Demenz kombiniert auf, d.h. eingeschränkte Bewegungsfähigkeit und geistige Beeinträchtigungen. Das Risiko für eine Parkinson-Demenz steigt mit der Krankheitsdauer und dem Lebensalter der Parkinson-Patienten.
Ursachen der Parkinson-Demenz
Die genauen Ursachen der Parkinson-Demenz sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass ein Mangel an Dopamin und Acetylcholin im Gehirn eine wichtige Rolle spielt. Dopamin ist für die Steuerung von Bewegungen zuständig, während Acetylcholin für Gedächtnis, Aufmerksamkeit und kognitive Verarbeitung wichtig ist. Im Rahmen des Forschungsverbundes „PDdementia“ wurden bei circa zehn Prozent aller Patienten mit Parkinson Erbveränderungen im sogenannten GBA-Gen festgestellt.
Symptome der Parkinson-Demenz
Die Symptome der Parkinson-Demenz können vielfältig sein und ähneln denen anderer Demenzformen. Zu den häufigsten Symptomen gehören:
- Kognitive Beeinträchtigungen:
- Gedächtnisprobleme
- Aufmerksamkeitsstörungen
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Probleme beim Planen und Organisieren
- Sprachstörungen
- Verlangsamtes Denken
- Psychische Beschwerden:
- Halluzinationen
- Wahnvorstellungen
- Depressionen
- Angst
- Aggressionen
- Antriebslosigkeit
- Verhaltensänderungen:
- Reizbarkeit
- Unruhe
- Schlafstörungen
- Verlust des Interesses an Aktivitäten
- Sozialer Rückzug
Es gibt bestimmte Fähigkeiten, die Betroffenen mit einer Parkinson-Demenz zunehmend schwerfallen. Das betrifft vor allem das Konzentrieren, Orientieren, Planen, Erklären, Sprechen und Erinnern.
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Diagnose der Parkinson-Demenz
Die Diagnose der Parkinson-Demenz wird in der Regel von einem Neurologen oder Psychiater gestellt. Die Diagnose basiert auf einer umfassenden Untersuchung, die Folgendes umfasst:
- Klinische Untersuchung: Beurteilung der motorischen und kognitiven Fähigkeiten des Patienten.
- Neuropsychologische Tests: Durchführung von Tests zur Messung von Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Sprache und anderen kognitiven Funktionen.
- Bildgebende Verfahren: MRT oder CT des Gehirns, um andere mögliche Ursachen für die Demenz auszuschließen.
Screening-Test wie PANDA (Parkinson Neuropsychometric Dementia Assessment) misst Aufmerksamkeit, Erinnerungsvermögen, Wortfindung.
Behandlung der Parkinson-Demenz
Eine Parkinson-Demenz ist leider bislang nicht heilbar. Die Behandlung zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:
- Medikamente:
- Acetylcholinesterase-Hemmer: Diese Medikamente erhöhen die Konzentration von Acetylcholin im Gehirn und können die kognitiven Funktionen verbessern. Eine Parkinson-Demenz wird unter anderem mit ähnlichen Medikamenten behandelt wie eine Demenz vom Typ Alzheimer. Denn in beiden Fällen ist ein wesentliches Therapie-Ziel, den weiteren Abbau des Botenstoffes Acetylcholin zu verhindern.
- Antidepressiva: Diese Medikamente können Depressionen und Angstzustände lindern.
- Neuroleptika: Diese Medikamente können Halluzinationen und Wahnvorstellungen reduzieren. Insbesondere psychische Beschwerden sind bei einer Parkinson-Demenz häufig gut therapierbar.
- Nicht-medikamentöse Maßnahmen:
- Kognitives Training: Übungen zur Verbesserung von Gedächtnis, Aufmerksamkeit und anderen kognitiven Funktionen.
- Ergotherapie: Training von Alltagsfähigkeiten.
- Physiotherapie: Verbesserung der Beweglichkeit und des Gleichgewichts.
- Logopädie: Behandlung von Sprach- und Schluckbeschwerden.
- Soziale Aktivitäten: Teilnahme an Gruppenaktivitäten und sozialen Kontakten.
- Anpassung der Umgebung: Schaffung einer sicheren und vertrauten Umgebung.
- Ernährung: Achten Sie darauf, dass Sie genügend trinken. Unser Gehirn besteht zu einem Großteil aus Wasser. Achten Sie auf Ihre Ernährung. Sie sollte möglichst ausgewogen, fettarm und kalziumreich sein. Im Rahmen einer Ernährungsberatung können Sie wertvolle Tipps bekommen und gemeinsam einen Ernährungsplan aufstellen.
- Gehirnjogging: Machen Sie regelmäßig Gehirnjogging wie zum Beispiel Sudoku, Rätsel oder Denksportaufgaben.
- Kreative Therapien: Nutzen Sie kreative Therapien wie Malen, Musik und Sport.
- Soziale Kontakte: Treffen Sie sich mit Freunden und anderen Betroffenen. Soziale Kontakte sind wichtig für Ihre psychische Gesundheit.
- Wohnraumanpassung: Nehmen Sie Ihre Wohnsituation bestenfalls schon frühzeitig unter die Lupe. Können Sie die Treppe noch bewältigen oder das Bad mitsamt der Badewanne weiterhin sicher nutzen? Bedenken Sie, dass Sie mit einem anerkannten Pflegegrad eventuellen Anspruch auf finanzielle Unterstützung der Pflegekasse bei der Wohnraumanpassung haben.
- Achten Sie auf die Ernährung Ihres Angehörigen und darauf, dass Medikamente und manche Lebensmittel nicht miteinander kombiniert werden.
- Nutzen Sie sogenannte Betreuungs- und Entlastungsleistungen, die Ihren Pflegealltag erleichtern sollen.
- Nehmen Sie mobile Hilfsdienste oder das Angebot von Kuren für pflegende Angehörige in Anspruch - auch Sie haben ein Recht auf Urlaub!
- Wenden Sie sich an eine Selbsthilfegruppe und tauschen Sie sich mit anderen Angehörigen aus.
- Reagieren Sie sensibel auf Halluzinationen oder Aggressionen - diese sind nicht persönlich gemeint, sondern Folge einer Erkrankung.
Pflege bei Parkinson-Demenz
Die Pflege von Menschen mit Parkinson-Demenz ist oft sehr anspruchsvoll und erfordert viel Geduld und Verständnis. Die Pflege kann zu Hause durch Angehörige oder durch professionelle Pflegekräfte erfolgen. Es ist wichtig, die pflegenden Angehörigen zu entlasten und ihnen Unterstützung anzubieten.
Wenn die Symptome der Parkinson-Demenz fortschreiten, steigt der Bedarf an Pflege, Überwachung und emotionaler Begleitung.Entlastung Angehöriger: Pflichten wie Nachtwache, Körperpflege, Haushaltshilfe. Wenn Sie sich für eine häusliche 24-Stunden Betreuung entscheiden, sollten Sie auf mehrere Punkte achten. Wichtig ist, dass die Betreuungskräfte Erfahrung mit Parkinson-Demenz haben und über pflegerische Grundkenntnisse verfügen. Auch die Organisation spielt eine große Rolle: Die Betreuung muss rund um die Uhr gewährleistet sein, oft in Schichten und mit eingeplanter Nachtbetreuung. Häufig können Zuschüsse der Pflegekasse oder Entlastungsleistungen genutzt werden. Klare vertragliche Vereinbarungen schaffen Sicherheit - Verantwortlichkeiten, Aufgabenbereiche und feste Ansprechpartner sollten eindeutig geregelt sein. Ebenso entscheidend ist die enge Zusammenarbeit mit Ärzt:innen und Therapeut:innen.
Lebenserwartung bei Parkinson
Laut Statistik hat ein optimal behandelter Mensch mit Parkinson-Syndrom heute fast die gleiche Lebenserwartung wie eine gleichaltrige gesunde Person. Wer heute mit 63 Jahren die Diagnose Parkinson bekommt, kann schätzungsweise mit weiteren 20 Lebensjahren rechnen. Die Parkinson-Krankheit selbst ist also in der Regel nicht tödlich. Die durchschnittliche Lebenserwartung nach Diagnose liegt bei Parkinson-Demenz im Durchschnitt bei ca. 5 Jahren.
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