Neuropathie, oft begleitet von Kribbeln, Brennen und Taubheitsgefühlen in Füßen und Beinen, kann den Alltag erheblich beeinträchtigen. Kompressionssocken können hier eine wertvolle Unterstützung bieten, indem sie Schmerzen lindern und die Durchblutung fördern. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte von Kompressionssocken bei Neuropathie, von ihrer Funktionsweise über die Auswahl des richtigen Produkts bis hin zu wichtigen Hinweisen für Diabetiker.
Sofortige Linderung und Unterstützung der Heilung
Kompressionssocken, wie die 3Paar Neuropathie Socken - Socke - Soothe Relief Socken, wurden entwickelt, um sofortige Linderung von Fersen- und Fußgewölbeschmerzen zu bieten. Sie können bei verschiedenen Beschwerden helfen, darunter:
- Plantarfasziitis
- Achillessehnenentzündung
- Plattfüße
- Nervenbrennen
- Fußschmerzen
- Arthritis
- Fersenspannung und Fersensporn
- Schwere Beine
- Schwellungen
Die Socken bieten eine wohltuende Kompression von 20-30 mmHg, die den Heilungsprozess bei Neuropathie, Sehnenentzündung, Plantarfasziitis oder diabetischen Fußschmerzen unterstützen kann. Durch die Erhöhung der Blutzirkulation wird gleichzeitig schmerzhaften Schwellungen entgegengewirkt.
Gezielte Unterstützung und Stabilität
Einige Kompressionssocken, wie die diabetischen Kompressionssocken, sind so konzipiert, dass sie an der Unterseite enger sind als an der Oberseite. Dadurch wird das Blut sanft von der Unterseite des Fußes nach oben gedrückt. Dies kann besonders hilfreich sein, wenn Beine oder Füße geschwollen sind. Das Tragen von Neuropathie-Socken kann den ganzen Tag über hervorragenden Komfort und Fußstabilität bieten. Sie verbessern die Durchblutung, lindern Schwellungen und geben müden, schmerzenden Füßen und Knöcheln Energie.
Das richtige Material für Komfort und Hygiene
Kompressionssocken für Neuropathie sollten aus einem bequemen Material bestehen, das weich, hautfreundlich, langlebig, schweißableitend, atmungsaktiv und geruchsarm ist. Ein Materialmix aus Nylon und Baumwolle hat sich bewährt, um diese Eigenschaften zu vereinen.
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Kompressionssocken im Sport
Die ACWOO Neuropathie Socken sind ideale Begleiter für aktive Personen, die an Fußbeschwerden wie Plantarfasziitis, Fersensporn oder Arthritis leiden. Dank ihrer abgestuften Kompressionstechnologie bieten sie gezielte Unterstützung vom Knöchel bis zu den Mittelfußknochen, um Schmerzen zu lindern und die Durchblutung zu fördern. Sie eignen sich hervorragend für Sportarten wie Basketball, Laufen, Tennis oder Radfahren. Sie bieten Unterstützung und Komfort beim Training, indem sie Fußermüdung reduzieren und die Gesundheit der Füße schützen. Die Kompressionssocken sind schnell trocknend, atmungsaktiv und absorbieren Schweiß, sodass sie auch bei intensiven Workouts angenehm zu tragen sind. Sie helfen, unangenehme Gerüche zu vermeiden und sorgen dafür, dass die Knöchel trocken und frisch bleiben.
Venentherapie bei pAVK und Diabetes mellitus
mediven® angio ist ein medizinischer Kompressionsstrumpf, der speziell für die Venentherapie von Patient:innen mit leichter bis mittelschwerer peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) und/oder Diabetes mellitus entwickelt wurde. Die Sicherheit der Behandlung mit diesen Strümpfen ist durch eine klinische Studie belegt.
Produktvorteile von mediven® angio:
- Stabile Durchblutung bis in die kleinsten Blutgefäße
- Keine Schädigung der Haut
- Keine Schnürfurchen
- Keine Druckstellen
- Hoher Tragekomfort
Besondere Eigenschaften von mediven® angio:
- Merino-Plüsch im gesamten Fußbereich zur Vermeidung von Druckspitzen und zum Schutz knöcherner Strukturen
- Extralange und flache Naht für optimale Druckentlastung an den Zehenspitzen
- Feste Rippenstruktur mit hoher Längsverdehnung für leichtes An- und Ablegen
- Mikro-Plüsch im gesamten Unterschenkel für angenehmen Tragekomfort
- Extrabreites Abschlussbündchen mit großflächiger Druckverteilung zur Vermeidung von Einschnürungen
- 90°-Ferse für eine gleichmäßige Verteilung des Gestricks im Fersen- und Spannbereich
Wichtige Hinweise für Diabetiker
Diabetiker müssen beim Tragen von Kompressionsstrümpfen besonders aufmerksam sein. Dr. med. Dr. Giovanna Eilers, Fachärztin für Innere Medizin, betont, dass Neuropathie keine absolute, sondern lediglich eine relative Kontraindikation für eine Kompression darstellt. Sie verschreibt auch Patienten mit Neuropathie häufiger Kompressionsstrümpfe, solange diese nicht stark ausgeprägt ist.
Wichtige Punkte für Diabetiker:
- Aufklärung: Der Patient muss über die Risiken und Vorsichtsmaßnahmen aufgeklärt werden.
- Anlegen: Der Patient muss das Anlegen der Strümpfe beherrschen und seine Beine auf Einschnürungen und Druckstellen kontrollieren können.
- Hautverträglichkeit: Auf eine gute Hautpflege achten, um trockene Haut und offene Stellen zu vermeiden.
- Motorik: Sicherstellen, dass der Patient den Strumpf selbst anziehen kann oder eine geeignete Anziehhilfe verwenden kann.
- Motivation: Die Motivation des Patienten aktivieren, die Kompressionsstrümpfe regelmäßig zu tragen.
Die richtige Kompressionsklasse
Die Wahl der richtigen Kompressionsklasse ist entscheidend für den Therapieerfolg. Die gängige Lehrmeinung besagt zwar, dass ein höherer Kompressionsdruck besser ist, jedoch sinkt mit der Höhe des Drucks auch die Therapietreue des Patienten. Daher ist es wichtig, den Patienten an einen Kompressionsstrumpf zu gewöhnen, der zu seinem Leben und Alltag passt.
Weitere Therapieansätze bei Neuropathie
Neben Kompressionssocken gibt es auch andere Therapieansätze, die bei Neuropathie Linderung verschaffen können. Der ORTHOBACK® Vibrastone Gua kombiniert Vibrationstherapie, Wärmeanwendung und Gua-Sha-Technik, um die Durchblutung zu fördern und die natürliche Nervenregeneration zu unterstützen.
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