Dieser Artikel beleuchtet die Karriere und Expertise von Prof. Kretschmer im Bereich der Neurochirurgie, unter Berücksichtigung der Entwicklungen und Nachfolge durch Prof. Dr. Johannes Woitzik.
Einführung in die Neurochirurgie und Prof. Kretschmers Wirken
Die Neurochirurgie ist ein anspruchsvolles Feld, das die operative Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems umfasst. Prof. Kretschmer hat sich in diesem Bereich einen Namen gemacht und eine exzellente Versorgung der Patienten gewährleistet. Seine Arbeit wird nun von Prof. Dr. Johannes Woitzik an der Universitätsklinik für Neurochirurgie am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg fortgesetzt.
Die Nachfolge: Prof. Dr. Johannes Woitzik übernimmt
Mit dem Ruf von Privatdozent Dr. Johannes Woitzik auf die Professur für Neurochirurgie der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg beginnt eine neue Ära. Gleichzeitig übernimmt er die Leitung der Universitätsklinik für Neurochirurgie am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg. Zuvor war Woitzik Stellvertretender Klinikdirektor und Leitender Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie der Charité - Universitätsmedizin Berlin.
Expertise und Schwerpunkte von Prof. Dr. Woitzik
Prof. Dr. Johannes Woitzik bringt umfassende Expertise in verschiedenen Bereichen der Neurochirurgie mit. Zu seinen klinischen Schwerpunkten zählen unter anderem die Behandlung von komplexen Hirntumoren, Aneurysmen, Schlaganfällen sowie von Erkrankungen der Wirbelsäule und des Liquorsystems, der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit. In seiner Forschung befasst er sich vor allem mit verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten von Schlaganfällen sowie mit bildgebenden Verfahren zur Darstellung des Hirnstoffwechsels während einer Operation.
Zitate zur Berufung von Prof. Dr. Woitzik
Prof. Dr. äußert sich positiv über die Berufung Woitziks: „Mit Johannes Woitzik gewinnen wir einen versierten und anerkannten Neurochirurgen, dessen Expertise einen großen Gewinn sowohl für die Forschung und als auch für die Lehre der Oldenburger Universitätsmedizin darstellt“. Dr. unterstreicht: „In der Nachfolge von Professor Kretschmer wird Professor Woitzik ab April 2019 die exzellente Versorgung der Patienten an unserer Universitätsklinik für Neurochirurgie fortsetzen und durch sein fundiertes Wissen bereichern. Wir setzen auch weiterhin auf die Kombination von umfassender Erfahrung und wissenschaftlicher Kompetenz und freuen uns daher sehr über seine Berufung auf die Professur an der Universität Oldenburg“.
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Werdegang von Prof. Dr. Woitzik
Woitzik studierte Humanmedizin an den Universitäten Lübeck und Heidelberg, wo er im Jahr 2001 auch seine Approbation erlangte. Nach einem Forschungsaufenthalt am Universitätsklinikum Mannheim war er zunächst als Assistenzarzt, später als Oberarzt an der dortigen Klinik für Neurochirurgie tätig. In dieser Zeit promovierte er an der Universität Heidelberg (2003) und erhielt seine Anerkennung als Facharzt für Neurochirurgie (2005). Im Jahr 2007 wechselte der Mediziner als Oberarzt an die Klinik für Neurochirurgie der Charité - Universitätsmedizin Berlin. 2008 folgte die Habilitation mit einer Arbeit zu gefäßbedingten Funktionsstörungen bei der häufigsten Form von Schlaganfällen.
Mitgliedschaften und Gutachtertätigkeiten
Woitzik ist Mitglied verschiedener Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), der Deutschen Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG). Er ist zudem als Gutachter für verschiedene Fachzeitschriften tätig.
Spezialisierungen und Behandlungsschwerpunkte in der Neurochirurgie
Die Neurochirurgie umfasst verschiedene Spezialisierungen, die sich auf bestimmte Bereiche des Nervensystems oder spezifische Krankheitsbilder konzentrieren.
Behandlung der Wirbelsäule
Ein wichtiger Schwerpunkt innerhalb der Neurochirurgie ist die Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule. Hierbei werden sowohl konservative als auch operative Verfahren eingesetzt, um Schmerzen zu lindern, die Stabilität der Wirbelsäule wiederherzustellen und neurologische Ausfälle zu behandeln.
Lumbale Wirbelsäule
Im Bereich der lumbalen Wirbelsäule, also des unteren Rückens, treten häufig Bandscheibenbeschwerden auf, die sich im Bereich von L3 bis S1 zeigen können. Dr. setzt hier ausschließlich modernste Implantatsysteme und Bandscheibenprothesen ein. Ziel ist es, Operationen zu vermeiden.
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Zervikale Wirbelsäule
Auch die zervikale Wirbelsäule, also der Halsbereich, ist häufig von Erkrankungen betroffen. Hier kommen ähnliche Behandlungsmethoden wie im lumbalen Bereich zum Einsatz.
Philosophie und Arbeitsweise
Eine patientenorientierte Philosophie und eine sorgfältige Arbeitsweise sind entscheidend für den Erfolg neurochirurgischer Eingriffe. Dr. führt in der Regel nicht mehr als 3 Operationen pro Tag durch, um eine optimale Versorgung jedes einzelnen Patienten zu gewährleisten.
Beispielhafte Karrierewege und Weiterbildungen in der Neurochirurgie
Einblicke in den Werdegang von Dr. geben Aufschluss über typische Karrierewege in der Neurochirurgie.
Ausbildung und Werdegang von Dr.
Dr. absolvierte sein Studium an der Universität in Münster und erhielt die Approbationserlaubnis im Mai 1999. Die Promotion zum Dr. erfolgte im Oktober 1999. Seine Weiterbildung setzte er bei Herrn Prof. H. Bielefeld und Herrn Prof. F.Oppel fort. Von Dezember 2005 bis März 2008 arbeitete Dr. mit PD Dr. M.J.A. Puchner zusammen. In den Jahren 2005 bis 2008 baute Dr. seine Expertise in den Bereichen Bandscheibenprothetik und Wirbelsäulentraumatologie auf.
Weitere Aspekte der Gesundheitsversorgung durch Helios
Die Helios Kliniken bieten eine umfassende stationäre Versorgung in ganz Deutschland an. Sie bieten das gesamte medizinische Leistungsspektrum an. Darüber hinaus gibt es Angebote im Bereich der Prävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung. Helios legt großen Wert auf Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit.
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Forschung und wissenschaftliche Mitarbeiter
Zahlreiche wissenschaftliche Mitarbeiter sind in verschiedenen Arbeitsgruppen tätig, um die Forschung in der Medizin voranzutreiben. Genannt seien hier beispielhaft die Arbeitsgruppen von Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. , Prof. Dr. med. habil. , Prof. Dr. rer. nat. , Prof. Dr. Lennart May, Prof. Dr. Dr. , Prof. Dr. habil. , Prof. Dr. Maike Glitsch und Prof. Dr. Maria-Theres Thieme-Ehlert, Prof. Dr. med. , Prof. Dr. habil. und Prof. Dr. rer. nat..
Interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Onkologie
Die fachübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Kliniken ist für die tägliche Arbeit in der Onkologie von großer Bedeutung. Patienten mit einer Krebserkrankung werden interdisziplinär von Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen betreut. Es besteht die Möglichkeit, innerhalb von Studientherapien eine Behandlung mit neuesten, noch nicht frei erhältlichen Medikamenten zu bekommen. Das Team besteht neben dem Chefarzt, Prof. Dr. med. Florian Weißinger, aus sieben Fachärzten für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie oder Palliativmedizin, fünf Assistenzärzten in Weiterbildung, einem kompetenten Pflegeteam mit Weiterbildung Palliativpflege, Psychoonkologen, Musiktherapeutin und zwei Kunsttherapeutinnen. Die Klinik wurde von der europäischen Gesellschaft für medizinische Onkologie (ESMO) als Zentrum für integrierte Onkologie und Palliativmedizin akkreditiert. Wöchentliche interdisziplinäre Tumorkonferenzen gewährleisten ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit für jeden Patienten.
Publikationen und wissenschaftliche Beiträge
Eine Vielzahl von Publikationen zeugt von der regen Forschungstätigkeit im Bereich der Neurochirurgie und verwandter Disziplinen. Genannt seien hier beispielhaft die Publikationen von Jarski P, Gasimov T, Dragaescu C, Sixel-Döring F, von Eckardstein K, Mollenhauer B, Trenkwalder C, Mielke D, Rohde V, Malinova V. sowie Antes S, Moringlane R, von Eckardstein K. und Simgen A, Antes S, Dietrich P, Blumentritt M, Jochum S, von Eckardstein K..
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