Migräne ist mehr als nur ein starker Kopfschmerz. Es ist eine komplexe neurologische Erkrankung, die das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann. René Gräber, Autor von Fachbüchern im Bereich Gesundheit und Naturheilkunde, beleuchtet in diesem Artikel die verschiedenen Aspekte der Migräne, von den Ursachen und Auslösern bis hin zu alternativen Behandlungsmethoden und innovativen Ansätzen zur Vorbeugung.
Migräne verstehen: Ein vielschichtiges Problem
Migräne ist ein weit verbreitetes Leiden, das sich durch wiederkehrende, oft einseitige Kopfschmerzen auszeichnet, die von Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit begleitet sein können. Die Ursachen für Migräne sind vielfältig und noch nicht vollständig verstanden. Es wird angenommen, dass genetische Faktoren, Umweltfaktoren und individuelle Auslöser eine Rolle spielen.
Die Komplexität der Kopfschmerzen
Es gibt über 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen, was die Diagnose und Behandlung von Migräne erschweren kann. Gräber betont, dass Migräne ein Signal des Körpers ist und es wichtig ist, die individuellen Ursachen und Auslöser zu erkennen.
Ursachen und Auslöser von Migräne
Um Migräne effektiv behandeln zu können, ist es wichtig, die individuellen Auslöser zu identifizieren und zu vermeiden. Zu den häufigsten Auslösern gehören:
- Stress: Sowohl akuter als auch chronischer Stress können Migräneattacken auslösen.
- Schlafmangel: Unregelmäßiger Schlaf oder Schlafmangel können Migräne begünstigen.
- Ernährung: Bestimmte Lebensmittel und Getränke wie Alkohol, Käse, Schokolade oder Zitrusfrüchte können Migräne auslösen.
- Hormonelle Veränderungen: Bei Frauen können hormonelle Schwankungen im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus, der Schwangerschaft oder den Wechseljahren Migräneattacken auslösen.
- Umweltfaktoren: Wetterumschwünge, Lärm, grelles Licht oder starke Gerüche können Migräne begünstigen.
- Fehlhaltung des Kopfes/der Halswirbelsäule: Das Tragen des Kopfes vor der Schwerkraftlinie des Körpers! Denn hier wird fast regelhaft die untere Halswirbelsäule überbeugt und die oberen Halswirbel überstreckt. Das sorgt für unphysiologischen Druck auf die Bandscheiben, Bewegungseinschränkungen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen bis hin zur Migräne und Symptome wie Schwindel und Nackendruck.
Konventionelle Behandlungsmethoden
Viele Betroffene greifen bei Migräne zu Schmerzmitteln wie Aspirin, Ibuprofen oder Paracetamol. Diese Medikamente können die Symptome lindern, bekämpfen aber nicht die Ursachen der Migräne. Gräber weist darauf hin, dass alternative Ansätze und natürliche Substanzen eine wertvolle Ergänzung zur konventionellen Behandlung sein können.
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Alternative Behandlungsmethoden und Naturheilkunde
Gräber setzt in seiner Praxis auf alternative Heilansätze, die sich in der Erfahrung vieler Anwender als hilfreich erwiesen haben. Diese Methoden können helfen, die Häufigkeit und Intensität von Migräneattacken zu reduzieren. Zu den bewährten Substanzen und Vitalstoffen gehören:
- Magnesium: Magnesiummangel kann Migräne begünstigen. Eine Magnesiumsubstitution kann helfen, Migräneattacken vorzubeugen.
- Vitamin B2 (Riboflavin): Vitamin B2 spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel der Zellen. Eine hochdosierte Vitamin-B2-Gabe kann die Häufigkeit von Migräneattacken reduzieren.
- Coenzym Q10: Coenzym Q10 ist ein wichtiger Bestandteil der mitochondrialen Atmungskette und spielt eine Rolle bei der Energieversorgung der Zellen. Eine Coenzym-Q10-Supplementierung kann bei Migräne hilfreich sein.
- Pestwurz: Pestwurzextrakt hat entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften und kann bei Migräneattacken eingesetzt werden.
- Mutterkraut: Mutterkraut kann die Häufigkeit und Intensität von Migräneattacken reduzieren.
- Akupunktur: Akupunktur kann bei Migräne schmerzlindernd wirken und die Häufigkeit von Attacken reduzieren.
- Entspannungstechniken: Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Yoga können helfen, Stress abzubauen und Migräne vorzubeugen.
Die Rolle der Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung kann dazu beitragen, Migräneattacken vorzubeugen. Gräber empfiehlt, auf eine ausreichende Zufuhr von Magnesium, Vitamin B2 und Coenzym Q10 zu achten. Zudem sollten bestimmte Lebensmittel und Getränke, die als Migräneauslöser bekannt sind, vermieden werden.
Flexpillow: Ein innovativer Ansatz zur Entspannung der Halswirbelsäule
Um Degeneration vorzubeugen und Leiden zu lindern, muss der häufigsten Fehlhaltung des Kopfes/der Halswirbelsäule entgegengewirkt werden: Das Tragen des Kopfes vor der Schwerkraftlinie des Körpers! Denn hier wird fast regelhaft die untere Halswirbelsäule überbeugt und die oberen Halswirbel überstreckt. Das sorgt für unphysiologischen Druck auf die Bandscheiben, Bewegungseinschränkungen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen bis hin zur Migräne und Symptome wie Schwindel und Nackendruck.
Das Flexpillow lässt den Nacken quasi im Schlaf entspannen. Die einzigartige Konstruktion von Flexpillow sorgt dafür, dass die Halswirbelsäule wieder in ihre natürliche Position zurückkehren kann. Jahrelang haben wir in unseren Medical Fitness Seminaren davon gesprochen, wie gesund es ist, in Rückenlage und auf festem Untergrund ohne Kissen zu schlafen, um die physiologische Krümmung der Wirbelsäule, die über den Tagesverlauf immer S-förmiger wird, in der Nacht wieder zu begradigen. Die entspannte Wirbelsäule wird so von der Schwerkraft wieder verlängert. Dies kann man abends und morgens sogar messen!
Seitenschläfer müssen jedoch insbesondere auf eine gerade Halswirbelsäule achten, um morgens keinen steifen Nacken zu riskieren. Die natürliche Haltung mit unter dem Kopf gefalteten Armen, wird aber von vielen als unangenehm empfunden. Die ideale Kombination für Rücken- und Seitlage schafft jedoch nur dieses innovative Kissen! Ich selbst klagte über Kopf- und Rückenschmerzen, meist nach dem Aufstehen. Ich fühlte mich unausgeschlafen und chronisch müde. Physiotherapie half zeitweise, aber die Schmerzen kehrten immer wieder zurück. Schnell war klar das die Ursachen in einer schlechten Haltung meiner Halswirbelsäule lag.
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Es folgten mehrere Versuche mit verschiedenen Kopfkissen und Lagerungswechsel. Durch eine gute Freundin kam ich an flexpillow, und obwohl ich zu anfangs sehr skeptisch war, verschwanden die Schmerzen auf Dauer. Bis heute!
Fünf Migräne-Typen im Fokus
Migräne zeigt sich in verschiedenen Formen. Gräber beleuchtet fünf Haupttypen:
- Halswirbelsäulen-Migräne: Diese Form der Migräne wird durch Verspannungen und Fehlstellungen im Bereich der Halswirbelsäule ausgelöst.
- Hormonell bedingte Migräne: Hormonelle Schwankungen können bei Frauen Migräneattacken auslösen.
- Stressinduzierte Migräne: Stress ist ein häufiger Auslöser von Migräne.
- Darminduzierte Migräne: Bestimmte Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder eine gestörte Darmflora können Migräne begünstigen.
- Migräne im Zusammenhang mit Vitalstoffmangel: Ein Mangel an bestimmten Vitalstoffen wie Magnesium, Vitamin B2 oder Coenzym Q10 kann Migräneattacken auslösen.
Für jeden Typ gibt Gräber spezifische Empfehlungen zur Linderung der Beschwerden.
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