In der Modewelt gibt es ständig neue Trends, die kommen und gehen. Ein Trend, der in letzter Zeit immer beliebter geworden ist, ist das "Dopamin-Dressing". Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Und wie kann man diesen Trend nachhaltig umsetzen?
Was ist Dopamin-Dressing?
Der Begriff "Dopamin-Dressing" leitet sich von dem gleichnamigen Glückshormon Dopamin ab. Der Körper schüttet Dopamin aus, wenn man Aktivitäten nachgeht, die Freude bereiten. Auch leuchtend bunte Farben - wie Gelb, Orange, Grün und Pink - sollen die Stimmung heben können. Wer dem Trend des "Dopamin-Dressing" folgt, zeigt sich vermutlich in limettengrünen, blutorangen oder zitronengelben Outfits - und hat gute Laune. Besonders positive Auswirkungen können laut der Pharmazeutischen Zeitung Kombinationen unterschiedlicher intensiver Farbnuancen haben, beispielsweise Pink und Orange. Dopamin-Dressing soll also die Stimmung heben.
Dawnn Karen, Professorin für Modepsychologie am Fashion Institute of Technology in New York, steckt laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) hinter der Idee des Dopamin-Dressing.
Dopamin-Dressing: Mehr als nur ein Trend
Kleidung erfüllt nicht nur den Zweck, den Körper warm zu halten und ihn zu bedecken. Kleidung war schon immer mehr als nur ein Gebrauchsgegenstand. Mode ist Ausdruck der Persönlichkeit und jeder entwickelt seinen eigenen Stil. Dopamin-Dressing ist ein Trend, der nach tristen Zeiten wieder Farbe in den Kleiderschrank bringt. Es geht darum, durch die Wahl der Kleidung positive Emotionen hervorzurufen und die Stimmung zu heben.
Wie man Dopamin-Dressing nachhaltig umsetzen kann
Wie bei jedem Trend gilt auch beim Dopamin-Dressing, dass man sich in seinem Outfit zu hundert Prozent wohlfühlen sollte. Dafür muss nicht zwangsläufig die gesamte Kleidung aus hellen und auffälligen Farben bestehen. Es gibt viele Möglichkeiten, den Trend nachhaltig umzusetzen, ohne die Umwelt zu belasten oder unnötig Geld auszugeben.
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Secondhand statt Neukauf
Du musst nicht alles neu kaufen - bunte Farben für den Dopamine-Dressing-Trend findest du auch auf Flohmärkten. Stattdessen lohnt es sich, auf Flohmärkten oder Online-Plattformen wie Sellpy und Vinted nach gebrauchten Produkten zu suchen. Auf diese Weise schenkst du Kleidungsstücken ein zweites Leben, sparst Geld und schonst Ressourcen. Lange Zeit galt Secondhand-Mode als Notlösung oder Stilmittel alternativer Subkulturen. Der Aufstieg der Secondhand-Mode ist ein Zeichen für ein wachsendes Bewusstsein für Nachhaltigkeit.
Fair-Trade-Kleidung
Möchtest du dir doch einmal bewusst etwas Neues und qualitativ Hochwertiges kaufen, solltest du unbedingt darauf achten, dass die Kleidungsstücke zu fairen Bedingungen produziert wurden und aus nachhaltigen Materialien bestehen. Ethisch korrekte Mode und Fairtrade gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Kleidungsstücke mehrfach verwenden
Vielleicht möchtest du neben dem Dopamine Dressing auch andere Modetrends ausprobieren. Bedenke dabei, dass du jedes Kleidungsstück mehrfach verwenden kannst. In Kombination mit anderen Accessoires, Shirts, Jeans oder Jacken passt es sicherlich auch zu einem anderen Stil.
Upcycling
Auch mit Upcycling kannst du kreativ werden und Neues aus alten Materialien herstellen, die du nicht mehr oft trägst. Upcycling von Dekorationsmaterialien ist nicht nur in der Mode, sondern auch bei Konzerten oder Fußball-Events ein Thema.
Sorgsamer Umgang mit Kleidung
Generell solltest du mit deiner Kleidung sorgsam umgehen. Wäschst du sie seltener, bleiben auch die strahlenden Farben länger erhalten und bleichen nicht aus. Oft reicht es schon, die Kleidung nur zu lüften.
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Die Rolle von Farben im Dopamin-Dressing
Farben spielen im Dopamin-Dressing eine entscheidende Rolle. Leuchtende, intensive Farben wie Gelb, Orange, Grün und Pink sollen die Stimmung heben und positive Emotionen hervorrufen. Aber auch andere Farben können je nach persönlicher Vorliebe und individueller Wirkung eingesetzt werden.
Gelb
Gelb ist eine Farbe, die mit Freude, Optimismus und Energie assoziiert wird. Sie kann die Stimmung aufhellen und die Kreativität anregen.
Orange
Orange ist eine warme, lebendige Farbe, die für Begeisterung, Enthusiasmus und Abenteuerlust steht. Sie kann die Geselligkeit fördern und die Lebensfreude steigern.
Grün
Grün ist die Farbe der Natur und steht für Harmonie, Ausgeglichenheit und Wachstum. Sie kann beruhigend wirken und das Wohlbefinden steigern.
Pink
Pink ist eine fröhliche, verspielte Farbe, die mit Liebe, Zärtlichkeit und Weiblichkeit assoziiert wird. Sie kann die Stimmung aufhellen und die Selbstliebe fördern.
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Dopamin-Dressing und die Modewelt
Die Modewelt scheint seit einigen Jahren stillzustehen. Neue Trends sind unspektakulär, alte Designs wiederholen sich. Dopamin-Dressing ist ein Trend, der dieser Stagnation entgegenwirkt und neue Impulse setzt. Er ermutigt dazu, mutiger zu sein, mit Farben zu experimentieren und die eigene Persönlichkeit auszudrücken.
Fazit
Dopamin-Dressing ist mehr als nur ein vorübergehender Trend. Es ist eine Möglichkeit, die eigene Stimmung positiv zu beeinflussen und die Freude am Leben zu feiern. Indem man den Trend nachhaltig umsetzt, kann man nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun.
Weitere Aspekte der Mode
Neben dem Dopamin-Dressing gibt es noch viele weitere interessante Aspekte in der Modewelt. Hier einige Beispiele:
Heimtextilien
Aus dem Wohnbereich sind Textilien nicht mehr wegzudenken. Gehalten in unterschiedlichen Designs schaffen sie in Räumen Wohnlichkeit und setzen Akzente. Das Angebot an Wohntextilien ist groß und reicht von Vorhängern über Decken bis hin zu zahlreichen Kissenbezügen, die beim Sofa oder Sitzbänken Anwendung finden können. Während die Grundeigenschaften immer identisch bleiben, zeigt sich beim Design Vielfalt. Angelehnt an aktuelle Wohntrends arbeiten die Hersteller mit unterschiedlichen Farben, Mustern und Akzenten.
Gardinen
Ein wichtiges Thema bei den Textilien im Wohnbereich sind Gardinen. In Deutschland haben sie lange Tradition. Sie dienen zum einen als Fensterschmuck, stellen zum anderen aber auch immer einen gewissen Sichtschutz dar. Die meisten Haushalte greifen auf Stores und Vorhänge zurück. Stores sind in der Regel in klassischem Weiß gehalten. Deutlich mehr Gestaltungsspielraum bieten die Vorhänge. Bei ihnen liegen detailreiche und aufwendige Fotoprints in diesen Tagen hoch im Kurs. Wer es moderner bzw. puristischer mag, verzichtet zusehends auf diese Kombination und greift auf Rollos oder Faltstores zurück. Für die Rollos werden robuste, jedoch dünne Textilien verwendet, die der Belastung des Öffnens und Schließens standhalten. Ein Trend der letzten Jahre sind Schiebegardinen. Sie werden an einem speziellen Schienensystem befestigt. Für besonderen Pepp sorgen mehrteilige Schiebegardinen, aus denen sich die verschiedensten Bilder zusammenstellen lassen. Durch die Rollos sind auch an Fenstern in Dachschrägen eine optimale Gestaltung und ein solider Sonnenschutz möglich.
Teppiche
Im Bereich der Heimtextilien finden sich auch die Teppiche wieder. Sie werden zwar selten als solche wahrgenommen, sind für ein behagliches Ambiente in einem Raum jedoch ein Garant. Neben einzelnen Teppichen sind Teppichböden, die flächendeckend verlegt werden, sehr beliebt. Gerade in Schlafräumen werden sie Laminat und Vinyl vorgezogen. Empfehlenswert sind in diesem Bereich Teppiche mit kurzen Fasern. Sie lassen sich einfacher mit dem Staubsauger reinigen. In Hochflorteppichen sammeln sich dagegen gern Schmutz und Dreck.
Royal Ascot
Royal Ascot zählt zu den ältesten und prestigeträchtigsten Pferderennveranstaltungen der Welt. Seit 1768 treffen sich in der Grafschaft Berkshire nicht nur Pferdesportliebhaber, sondern auch die britische High Society, Royals, Modeikonen und Prominente zum vielleicht stilvollsten Event des Jahres. Doch während die Rennen das formale Zentrum des fünftägigen Spektakels bilden, hat sich im Laufe der Jahrzehnte ein zweites, nicht weniger wichtiges Ereignis etabliert: das modische Schaulaufen der Gäste. Hüte, Kleider und Accessoires stehen im Fokus der Kameras - und manchmal sogar mehr als die sportliche Action auf der Rennbahn.
Fair Fashion
In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit in allen Bereichen groß geschrieben wird, ist die Textilindustrie für acht Prozent der Treibhausgasemissionen weltweit verantwortlich und tatsächlich hat sich der Konsum von Kleidung alleine in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Nachhaltige Mode - Fair Fashion oder auch als Slow Fashion bekannt, ist eine Mode, die sauber, umweltfreundlich und ressourcenschonend hergestellt wird, sowie faire Arbeitslöhne in allen Zyklen des Produktionsweges bietet.
Fast Fashion
Fast Fashion hingegen bedient sich schnelllebiger Modetrends, produziert qualitativ schlechte Plastikkleidung am laufenden Band und wechselt die Sortimente in rasantem Tempo. Gestern noch im Trend, heute schon out. Dieser übertriebene Konsum schadet der Umwelt in einem massivem Umfang. Ressourcen werden in dieser Branche gedankenlos verschwendet, die Meere und Flüsse mit Mikroplastik und Chemikalien verunreinigt und massive Überproduktionen von Plastikklamotten sorgen in Ländern wie Chile für riesige Müllberge. Mitarbeiter:innen und Zulieferer werden systematisch ausgebeutet.
Nachhaltigkeit im Kleiderschrank
Zuerst sollte man ernsthaft überlegen, ob dieser ausschweifende Konsum wirklich notwendig ist und man wirklich soviel verschiedene Teile braucht. Der Begriff Capsule Wardrobe beschreibt, seinen Kleiderschrank auf wenige qualitative, nachhaltige und zeitlose Kleidungsstücke zu reduzieren und nur mit einigen saisonalen Trendteilen zu kombinieren.
Labeldschungel
Da es viele verschiedene Fair Fashion Ökosiegel gibt und sich ein wahrer Labeldschungel entwickelt hat, bieten die Webseiten www.labelchecker.de und www.siegelklarheit.de die Möglichkeit zu prüfen, für was das Siegel explizit steht und wie glaubwürdig die Organisation eingeschätzt wird.