Staubsaugen leicht gemacht: Tipps und Tricks für ein sauberes Zuhause

Staubsaugen gehört zu den regelmäßigen Aufgaben im Haushalt und ist für ein sauberes und gesundes Zuhause unerlässlich. Es entfernt nicht nur sichtbaren Schmutz, sondern auch Staub, Allergene und andere Partikel, die die Luftqualität beeinträchtigen können. Mit den richtigen Tipps und Tricks lässt sich diese Aufgabe effizienter gestalten und wertvolle Zeit sparen.

Vorbereitung ist alles: Den Raum optimal vorbereiten

Für eine komplette Haushaltsreinigung ist eine gute Organisation unerlässlich. Ein Aktionsplan hilft, Zeit und Mühe zu sparen. Bevor mit dem Aufwischen der Böden begonnen werden kann, müssen diese zunächst von Staub und Schmutz befreit werden.

Beginnen Sie damit, den Raum für eine adäquate Reinigung vorzubereiten: Stühle auf den Tisch stellen, Teppiche aufrollen und aus dem Zimmer bringen, sowie andere Dinge, die beim gründlichen Staubsaugen im Weg sein könnten. Bevor Sie den Staubsauger herausholen, sollten Sie alle störenden Gegenstände entfernen, um Leerlaufzeiten, unnötigen Stromverbrauch und lästige Unterbrechungen zu vermeiden. Entfernen Sie Bodenvasen, Laternen und Schuhe und stellen Sie alle Stühle auf den Tisch. So können Sie anschließend mit einem Schwung durch den gesamten Raum saugen, ohne absetzen zu müssen.

Die richtige Technik: Effizient staubsaugen

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie man eigentlich richtig staubsaugt? Staubsaugen scheint so einfach zu sein und doch bleibt oft noch Schmutz und Dreck übrig. Tatsächlich machen viele Menschen Fehler beim Staubsaugen, die viel Zeit und Mühe kosten. Mit ein paar Tipps und Tricks sparen Sie wertvolle Zeit und lassen Ihre Wohnung im Handumdrehen im neuen Glanz erstrahlen.

  • Langsam und methodisch vorgehen: Schnell mal durch den Raum gesaugt und das war es? Das ergibt meist kein zufriedenstellendes Ergebnis. Schnell werden Stellen übersehen und es muss zeitaufwendig nachgebessert werden. Nehmen Sie sich den Raum stattdessen methodisch vor. Fangen Sie hinten an und arbeiten Sie sich Richtung Tür.
  • Langsam saugen: Wer langsamer saugt, ist schneller fertig. Das mag im ersten Augenblick paradox klingen und vor allem unter Zeitdruck wenig Sinn ergeben. Doch je langsamer Sie mit der Bodendüse über Teppich und Co fahren, desto effektiver reinigen Sie. Wer zu schnell über den Boden fegt, kann gar nicht genügend Dreck aufnehmen und muss die Stellen häufiger bearbeiten. Das dauert letztendlich deutlich länger.
  • Ziehen statt schieben: Grundsätzlich gilt: Besser ziehen statt schieben. Schieben Sie den Schmutz nicht mit dem Staubsauger vor sich her, sondern fangen Sie hinten im Raum an und ziehen dann Schritt für Schritt den Staub zu sich. Dadurch wird er aufgesaugt und Sie reinigen den Raum sehr effizient. Auch wenn es naheliegend erscheint, den Staubsauger vor sich her zu schieben, ist das Saugen rückwärts oft effektiver. Beim Zurückziehen nimmt die Düse den Schmutz besser auf - beim Schieben wird er häufig nur vor sich hergeschoben. Ziehen spart nicht nur Kraft, sondern führt auch zu einem gründlicheren Ergebnis.
  • Überlappende Bahnen: Durch das Saugen in überlappenden Bahnen wird sichergestellt, dass keine Stellen ausgelassen werden. Dies ist besonders wichtig auf Teppichen, wo Schmutz tiefer eingebettet sein kann.
  • Zwei Richtungen: Eine der effektivsten Methoden zum Staubsaugen ist das Saugen in beiden Richtungen. Beginnen Sie mit dem Staubsaugen in eine Richtung und dann zurück entlang derselben Bahn.
  • Die richtige Reihenfolge: Denken Sie auch daran, die Wohnung in der richtigen Reihenfolge zu putzen: Zuerst Staubwischen und danach Staubsaugen. Beim Staubwischen löst sich Staub und fällt auf den Boden. Dadurch sparen Sie sich Zeit und Arbeit und müssen nicht noch ein zweites Mal Staubsaugen. Es ist effektiv, Regale, Tische und andere Oberflächen vor dem Staubsaugen abzuwischen. So fällt der Staub auf den Boden und kann beim Staubsaugen aufgenommen werden.

Die richtige Ausrüstung: Staubsauger und Aufsätze optimal nutzen

Schon bei der Anschaffung eines Staubsaugers stellt sich die erste Frage: Staubsauger mit oder ohne Beutel? Welcher Staubsauger der beste ist, hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Wenn Sie viel Fläche zum Staubsaugen haben und häufig putzen müssen, dann kann sich die Anschaffung eines Staubsaugers ohne Beutel lohnen. Wenn Sie selten Staubsaugen, lohnt sich die Anschaffung eines Staubsaugers mit Beutel vermutlich mehr.

Lesen Sie auch: Tipps gegen Wetterfühligkeit

Wenn Sie sich einen neuen Staubsauger kaufen, sollten Sie sich zuerst klarmachen, wozu Sie ihn brauchen. Denn je nachdem, ob Sie mit Kindern oder Haustieren zusammenleben, Parkett oder Teppichboden ausliegt oder Sie eine Hausstauballergie haben, benötigen Sie vermutlich unterschiedliche Geräte. Mit den richtigen Aufsätzen ist die Arbeit deutlich einfacher zu erledigen.

Die meisten Staubsauger werden mit einer Reihe von Aufsätzen geliefert, die für verschiedene Reinigungsaufgaben entwickelt wurden.

  • Kombidüse: Diese Düse eignet sich für fast jeden Untergrund, ob Laminat, Fliesen oder Teppichboden. Die angebrachten Borsten an der Düse können bei Bedarf ein- oder ausgefahren werden.
  • Elektrobürste: Wenn sich Schmutz und Staub hartnäckig im Teppich festhält, können Sie eine Elektrobrüste nutzen. Häufig müssen diese zum Staubsauger hinzugekauft werden, dafür entfernen Sie souverän auch hartnäckige Verschmutzungen.
  • Saugbürste: Empfindliche Einrichtungsstücke und Möbel sollten mit einer Saugbürste gereinigt werden. Diese Aufsätze können bei Oberflächen eingesetzt werden, die schnell Kratzer bekommen.
  • Polsterdüse: Eine Polsterdüse ist ideal für das Staubsaugen von Möbeln und Vorhängen.
  • Fugendüse: Eine Fugendüse ermöglicht es Ihnen, in enge Bereiche zu gelangen, wie z.B. zwischen und unter Möbeln.

Viele Staubsauger haben eine Höheneinstellung, die es ermöglicht, die Höhe der Bürste oder des Staubsaugerkopfes anzupassen. Es ist wichtig, die richtige Höheneinstellung für den Bodenbelag zu verwenden, auf dem Sie staubsaugen.

Hausmittel und clevere Tricks: Das Staubsaugen optimieren

  • Duftende Wohnung: Sie möchten Ihre vier Wände und sich selbst während des Staubsaugens mit einem frischen und leckeren Duft verwöhnen? Das klappt ganz einfach, wenn Sie bestimmte Hausmittel einfach aufsaugen - beim weiteren Saugvorgang verteilt sich der Geruch dann effektiv in der ganzen Wohnung. Nutzen Sie zum Beispiel gemahlenen Kaffee oder Gewürze wie Nelken, Zimt oder Vanille. Sie können alternativ auch etwas Waschpulver aufsaugen oder ein Tuch in den Staubsaugerbeutel legen, das mit Ihrem Lieblingsduft oder einem ätherischen Öl wie Lavendel oder Minze benetzt ist.
  • Feinstrumpfhose für Kleinteile: Sie nehmen eine Feinstrumpfhose und ziehen Sie über die Saugdüse und befestigen sie zusätzlich mit einen elastischen Gummiband.
  • Kabellänge beachten: Wenn Sie einen Raum mit dem Staubsauger vom Schmutz befreien wollen, suchen Sie sich eine Steckdose, von der aus Sie den gesamten Raum erreichen können. Nichts ist lästiger, als an die Grenze der Reichweite zu gelangen und den Stromanschluss mitten im Saugen wechseln zu müssen. Ziehen Sie daher das Kabel zu Beginn vollständig aus und beginnen Sie in der hintersten Ecke. So wissen Sie, wie weit Sie kommen und müssen zudem auch nicht immer stoppen, um das Kabel hinterherzuziehen.

Regelmäßige Wartung: Die Lebensdauer des Staubsaugers verlängern

Die regelmäßige Wartung Ihres Staubsaugers ist ein weiterer wichtiger Aspekt, um eine effiziente Reinigung zu gewährleisten.

  • Beutel und Filter prüfen: Bevor Sie mit dem Staubsaugen beginnen, sollten Sie unbedingt einen Blick in den Staubbeutel oder Auffangbehälter Ihres Geräts werfen. Ist dieser voll, reduziert sich die Saugleistung erheblich - Sie benötigen mehr Zeit und das Ergebnis lässt zu wünschen übrig. Auch unangenehme Gerüche oder feine Partikel, die wieder in die Raumluft gelangen, können durch überfüllte Behälter entstehen. Vergessen Sie auch den Filter nicht: Ist dieser verstopft, wird aufgesaugter Staub teilweise wieder abgegeben. Ein kurzer Check vor dem Start spart Ihnen Aufwand und sorgt für saubere Luft. Um sicherzustellen, dass Ihr Staubsauger effektiv arbeitet, sollten Sie regelmäßig den Staubsaugerbeutel oder den Auffangbehälter leeren.
  • Filter reinigen: Darüber hinaus ist es wichtig, die Filter regelmäßig zu überprüfen und zu reinigen oder auszutauschen.
  • Staubsaugerkopf und Bürsten inspizieren: Schließlich sollten Sie den Staubsaugerkopf und die Bürsten inspizieren. Wenn sie verschmutzt oder abgenutzt sind, wird ihre Reinigungsleistung beeinträchtigt.

Wie oft staubsaugen? Die richtige Frequenz finden

Wie oft Sie Staubsaugen müssen, hängt ganz von Ihren Lebensumständen ab. Wenn Sie allein wohnen, reicht es häufig aus, einmal die Woche zu staubsaugen. Mit mehreren Personen oder Kindern im Haushalt reicht das nicht mehr. Das gilt auch, wenn Sie Haustiere haben, die viele Haare verlieren. In so einem Fall müssen Sie ebenfalls öfter zum Staubsauger greifen. Mindestens einmal pro Woche sollte gestaubsaugt werden, abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Anzahl der Personen im Haushalt oder dem Vorhandensein von Haustieren. Wer häufiger staubsaugt, muss weniger Schmutz entfernen. Auch das macht den Einsatz des Staubsaugers zeiteffizienter.

Lesen Sie auch: Der Conus Medullaris: Eine detaillierte Analyse

Probleme lösen: Was tun, wenn der Staubsauger nicht richtig funktioniert?

Beim Staubsaugen können immer wieder kleine Probleme auftreten.

  • Staubsauger gleitet nicht: Wenn der Staubsauger nicht richtig über die Oberflächen gleitet, kann das an einem falschen Aufsatz bzw. einer falschen Bürste liegen. Überprüfen Sie, ob Sie die richtige Düse benutzen, die auch für den jeweiligen Untergrund geeignet ist.
  • Staubsauger hat kaum Kraft: Sie wollen schnell saugen, aber der Staubsauger hat kaum Kraft? Dann ist meist der Staubsaugerbeutel oder Auffangbehälter voll. Das kann ärgerlich sein, wenn Sie unter Zeitdruck stehen. Daher überprüfen Sie Filter und Beutel immer nach dem eigentlichen Einsatz.

Lesen Sie auch: Behandlung von Gesichtstaubheit

tags: #staubsaugen #geht #auf #die #nerven