Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, die Menschen jeden Alters betreffen kann. Im Alter treten epileptische Anfälle jedoch häufiger auf und werden unter dem Begriff Altersepilepsie zusammengefasst. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlungsoptionen dieser Erkrankung, um ein umfassendes Verständnis für Betroffene und Angehörige zu schaffen. Die Altersepilepsie ist die dritthäufigste Erkrankung des Nervensystems im Alter nach Demenzen und Schlaganfall.
Was ist Altersepilepsie?
Altersepilepsie, auch als spät auftretende Epilepsie bekannt, bezieht sich auf das Auftreten von epileptischen Anfällen bei Menschen im fortgeschrittenen Alter, typischerweise ab dem 60. Lebensjahr. Diese spät auftretende Form der Epilepsie unterscheidet sich von der frühkindlichen Epilepsie, die in jüngeren Jahren auftritt. Die Altersgruppe, in der Altersepilepsie am häufigsten diagnostiziert wird, liegt zwischen 60 und 70 Jahren. Selten entwickelt sich Epilepsie erst im Alter. Nur jede 10. Erkrankung wird erst im hohen Alter festgestellt. 90 Prozent aller Epilepsie-Fälle werden im frühkindlichen Alter diagnostiziert.
Epidemiologie
Die Prävalenz der Epilepsie nimmt im Alter zu und steigt auf 1-2 % bei über 85-Jährigen. In Deutschland sind Männer stärker als Frauen von Altersepilepsie betroffen. Aufgrund der demografischen Entwicklungen ist mit einem weiteren Anstieg von Epilepsien zu rechnen.
Ursachen der Altersepilepsie
Die genauen Ursachen der Altersepilepsie sind oft schwer zu ermitteln. Während bei jüngeren Patienten genetische Epilepsiesyndrome, Entwicklungsstörungen des Gehirns, Hippocampussklerose oder Hirntumoren die häufigsten identifizierbaren Ursachen sind, stehen bei alten Patienten Anfälle in Verbindung mit zerebrovaskulären Erkrankungen (ischämischer oder hämorrhagischer Schlaganfall) an erster Stelle.
Zerebrovaskuläre Erkrankungen
Das Auftreten epileptischer Anfälle im Rahmen eines Schlaganfalls innerhalb von 7 Tagen (akut symptomatisch) oder mit zeitlicher Latenz nach stattgehabtem Schlaganfall (Remote oder residual symptomatisch) ist für beinahe die Hälfte aller Anfälle im Alter verantwortlich. Bis zu 25 % aller Patienten erleiden nach einem Schlaganfall einen epileptischen Anfall; das Risiko, eine Epilepsie zu entwickeln, beträgt 4 % nach einem Jahr und steigt nach 5 Jahren auf 8 % an. Hämorrhagische Schlaganfälle und intrazerebrale Blutungen gehen mit einem noch höheren Risiko für epileptische Anfälle von 5-17 % einher.
Lesen Sie auch: Entdecke die erstaunliche Komplexität des Gehirns
Prädiktoren für das Auftreten epileptischer Anfälle nach ischämischem Schlaganfall sind ein kortikales Infarktareal, Infarkte im Versorgungsgebiet der A. cerebri media, eine arterioarterielle Ursache, schwere neurologische Ausfallsymptomatik (National Institutes of Health Stroke Scale [NIHSS] ≥ 11) und frühe Anfälle (< 24-48 h). Die Beziehung zwischen Epilepsie und zerebrovaskulären Erkrankungen ist nicht unidirektional. Das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, ist bei Patienten mit spät beginnender Epilepsie erhöht, wobei dies z. T. durch gemeinsame Risikofaktoren erklärt werden kann.
Demenzerkrankungen
Eine zweite wichtige Ursache der Altersepilepsie stellen Demenzerkrankungen dar, die etwa 10-20 % der neu beginnenden Epilepsien zugrunde liegen. Die Prävalenz epileptischer Anfälle bei Patienten mit DAT beträgt etwa 5 %, und das Risiko, eine Epilepsie zu entwickeln, ist um das bis zu 10-Fache erhöht. Ältere Patienten mit neu diagnostizierter Epilepsie weisen bereits vor Therapiebeginn häufiger kognitive Defizite auf als gleichaltrige Kontrollpersonen und haben ein 1,5-faches Risiko, innerhalb von 8 Jahren eine Demenz zu entwickeln. Funktionelle Studien mithilfe der simultanen Elektroenzephalographie und des „functional magnetic resonance imaging“ (EEG-fMRI) fanden eine Abnahme der Konnektivität im „default mode network“ bei Patienten mit TLE, die auch bei Patienten mit MCI und DAT in ähnlicher Form beschrieben wurde und negativ mit Kognition und Gedächtnisleistung assoziiert ist. Ein wesentlicher Faktor, der Epilepsie und Demenz verbindet, sind auch hier gemeinsame vaskuläre Risikofaktoren.
Weitere Ursachen
Weitere Ursachen für Epilepsie im Alter können unter anderem Kopfverletzungen, Alkohol-Missbrauch oder Entzündungen sein.
Symptome der Altersepilepsie
Altersepilepsie kann unterschiedliche Erscheinungsformen haben. Dazu gehören fokale Anfälle, die in einem begrenzten Bereich des Gehirns beginnen, und generalisierte Anfälle, die das gesamte Gehirn betreffen. Epileptische Anfälle im Alter können vielfältige Symptome haben. Es ist wichtig, zu beachten, dass nicht alle Anfälle offensichtlich sind.
Vielfalt der Symptome
Symptome eines epileptischen Anfalls bei älteren Menschen können Bewusstseinseintrübungen (die sich beispielsweise durch ein Starren äußern können), eine Sprechblockade, Gedächtnisverlust oder auch Verwirrtheit sein. Die bei jüngeren Menschen häufig auftretenden epileptischen Anfälle mit Muskelkrämpfen, Muskelzuckungen und mitunter auch Bewusstseinsverlust treten bei Senioren eher seltener auf. Weitere Symptome bei älteren Betroffenen können zeitweise auftretende Lähmungserscheinungen oder Missempfindungen sein, aber auch ganz unspezifische Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Muskelschmerzen.
Lesen Sie auch: Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Gehirnkapazität
Fokale Anfälle
Im Alter treten Anfälle oft in Form fokal nicht bewusst erlebter Anfälle mit Arrest, ohne klassische Symptome wie Automatismen oder psychische Phänomene, auf. Auren werden seltener berichtet und manifestieren sich oft unspezifisch in Form von Schwindel. Symptome wie Innehalten oder eine häufig prolongiert bestehende postiktale Desorientiertheit können z. B. als Verwirrtheitszustand im Rahmen einer Demenz fehlinterpretiert werden.
Generalisierte Anfälle
Bilaterale tonisch klonische Anfälle sind im Vergleich zu jungen Erwachsenen seltener.
Spezifische Symptome im Alter
Eine Epilepsie im Alter kann sich durch kurze Bewusstseinseintrübungen, Sprechblockaden, zeitweiligen Gedächtnisverlust oder auch Verwirrtheit äußern.
Diagnose der Altersepilepsie
Die Diagnose von Altersepilepsie erfordert eine gründliche Untersuchung durch einen Neurologen. Dies beinhaltet eine Anamnese, neurologische Tests und bildgebende Verfahren wie MRT oder CT-Scans, um mögliche Ursachen oder Anomalien im Gehirn zu identifizieren.
Anamnese und neurologische Untersuchung
Voraussetzung für eine sichere Diagnose ist eine möglichst genaue Beschreibung des Anfalls auch durch Augenzeugen. Wichtige Fragen dabei sind zum Beispiel: Was ging dem Anfall voraus? Wie sah der Sturz aus, wenn es einen gab? Waren die Augen geöffnet oder geschlossen? Auf welcher Körperseite begannen die Verkrampfungen? In welche Richtung war der Kopf gedreht?
Lesen Sie auch: Krämpfe: Ursachen und was hilft?
Technische Untersuchungen
Epilepsietypische Auffälligkeiten können sich im Elektroenzephalogramm (EEG) oder Kernspintomogramm (MRT) bereits nach einem erstmalig auftretenden epileptischen Anfall zeigen. Allerdings gibt das erste EEG auch bei vorliegender epileptischer Genese nur in etwa einem Drittel der Fälle klare Hinweise in Form epileptiformer Potenziale. Unspezifische Veränderungen wie milde fokale Verlangsamungen oder diffuse Veränderungen sind bei älteren Patienten häufig und tragen nicht zur Klärung der Diagnose bei. Eine Bildgebung mithilfe der MRT nach Epilepsieprotokoll sollte auch bei älteren Patienten im Falle der Diagnose einer Epilepsie unklarer Ursache erfolgen. Der Ausschluss einer Autoimmunenzephalitis mithilfe der Liquordiagnostik sollte entsprechend klinischer Präsentation und Bildgebungsbefund erwogen werden.
Differenzialdiagnosen
Eine der wichtigsten Differenzialdiagnosen epileptischer Anfälle beim alten Menschen stellen Synkopen dar. Diese können meist durch gezielte Eigen- und Fremdanamnese mit speziellem Augenmerk auf Trigger-Faktoren (z. B. langes Stehen, körperliche Anstrengung, Hitze, Miktion etc.), Prodromalsymptomatik (ungerichteter Schwindel, Herzstolpern, Übelkeit etc.) und Dauer von epileptischen Anfällen differenziert werden. Weitere wichtige Differenzialdiagosen epileptischer Anfälle stellen bei alten Menschen, aufgrund der klinischen Präsentationsform (Sprachstörung, Desorientiertheit, Areagibilität ohne motorische Phänomene) sowohl transitorisch ischämische Attacken, eine beginnende Demenz als auch ein Delir unterschiedlicher Ursache dar.
Labordiagnostik
Basislaboruntersuchungen mit Bestimmung von Blutzucker, Elektrolyten, Nieren- und Leberfunktionsparametern, einschließlich Ammoniak, bilden die Grundlage der Diagnostik. Elektrolytstörungen wie z. B. Hyponatriämien können sich insbesondere im Rahmen einer Diuretikatherapie oder antidepressiven Medikation mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) präsentieren. Hypoglykämien unter antidiabetischer Therapie sind bei älteren Patienten häufig und äußern sich in Form von fluktuierender Desorientiertheit oder Vigilanzschwankungen. Auch Intoxikationen sollten in der Akutdiagnostik ausgeschlossen werden.
Behandlung der Altersepilepsie
Die Behandlung von Altersepilepsie hängt von der Art und Schwere der Anfälle sowie den individuellen Bedürfnissen des Patienten ab. In den meisten Fällen werden antiepileptische Medikamente verschrieben, um die Anfallshäufigkeit zu reduzieren oder zu verhindern. Eine sorgfältige Abwägung der Medikamente ist wichtig, um mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu vermeiden. Das Ziel der Epilepsie-Behandlung ist die Anfallsfreiheit. In der Regel müssen dafür dauerhaft Medikamente eingenommen werden. Ob ein Absetzen nach mehreren anfallsfreien Jahren sinnvoll sein kann, muss individuell abgewogen werden.
Medikamentöse Therapie
Zu den wichtigsten Therapiemöglichkeiten zählen bestimmte Medikamente: Täglich eingenommene Antiepileptika sorgen dafür, dass die Nervenzellen gehemmt und dadurch beruhigt werden. Bei knapp 70 Prozent der Patienten helfen solche Medikamente gut. Dabei reicht häufig bereits ein einzelnes Medikament aus, manchmal wirkt nur eine Kombination von zwei oder mehr Medikamenten. Mittlerweile gibt es rund 30 verschiedene Medikamente gegen Epilepsie. Moderne Wirkstoffe haben oft weniger Nebenwirkungen. Bei der Auswahl des Antiepileptikums spielen altersbedingte Veränderungen der Pharmakokinetik eine große Rolle. Wichtige altersbedingte Veränderungen sind eine Verminderung der Lebermasse und damit des Leberstoffwechsels sowie eine Abnahme der Nierenfunktion. Aufgrund der vielen Interaktionen sind die enzyminduzierenden Antiepileptika (Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Primidon) im Alter nicht zu empfehlen. Hierzu gehören laut Elger beispielsweise Lamotrigin und Levetiracetam. Eine Alternative zu Carbamazepin oder Oxcarbazepin bietet auch Valproinsäure. Neben den genannten Medikamenten werden auch Gabapentin, Topiramat, Ethosuximid, Felbamat und Rufinamid eingesetzt. Lacosamid kann das PR-Intervall dosisabhängig verlängern. Daher ist bei älteren Patienten Vorsicht geboten. Tiagabin kann vermehrt zu Depressionen führen.
Weitere Therapiemöglichkeiten
Für Patienten, bei denen die Antiepileptika nicht ausreichend wirken, kommen weitere Therapiemöglichkeiten in Betracht. Bei einer Vagusnervstimulation wird ein Schrittmacher - ähnlich einem Herzschrittmacher - unter die Haut im Brustbereich implantiert. Das Gerät erzeugt elektrische Impulse, die vom Vagusnerv am Hals ins Gehirn geleitet werden. Ebenfalls auf Basis einer Elektrostimulation arbeitet ein neueres Verfahren, bei dem eine dünne Silikonscheibe mit Platinkontakten unter die Kopfhaut geschoben wird. Auch bei diesem Verfahren gehen die elektrischen Impulse von einem Schrittmacher aus, der im Brustbereich unter die Haut gesetzt wird. Durch diese Therapie soll eine tiefgehende und fokussierte Stimulierung des Gehirns möglich sein, ohne das Gehirn selbst zu berühren.
Operative Verfahren
Operative Verfahren kommen nur in Frage, wenn sicher festgestellt wird, von welcher Stelle im Gehirn die Anfälle genau ausgehen, also bei fokalen Epilepsien. Dann müssen weitere Untersuchungen in einem Neurochirurgischen Zentrum zeigen, ob die Entfernung des Focus ohne größere Gefahr möglich ist, oder ob der Eingriff zu Lähmungen, Sprachstörungen oder anderen Ausfällen führen würde.
Besonderheiten der medikamentösen Behandlung im Alter
Die medikamentöse Behandlung der Epilepsie bei alten Patienten stellt den behandelnden Arzt vor eine Reihe von Herausforderungen, wobei folgende Aspekte vor der Einleitung einer Antiepileptikatherapie beim alten Menschen bedacht werden müssen:
- Alte Menschen reagieren meist sensibler auf Medikamente, insbesondere zentral wirksame Substanzen, wobei unspezifische Nebenwirkungen wie Schwindel, Müdigkeit, Gangunsicherheit und Konzentrationsstörungen häufig sind.
- Eingeschränkte Nierenfunktion, reduzierter hepataler Metabolismus und Mangelernährung mit verminderter Eiweißbindung führen zu Veränderungen von Pharmakokinetik und Pharmakodynamik beim alten Patienten.
- Aufgrund von Komorbiditäten nehmen alte Patienten häufig eine Reihe unterschiedlicher Medikamente ein, sodass das Risiko von Medikamenteninteraktionen hoch ist.
- Die Wirkung von Medikamenten auf Lipidstoffwechsel, Reizleitungssystem des Herzens, Knochenstoffwechsel und Kognition etc. ist bei älteren, multimorbiden Patienten von entscheidender Bedeutung.
Was tun bei einem Anfall?
Im Vordergrund steht, dass sich der Betroffene während eines Anfalls nicht verletzt. Wenn er oder sie bereits auf dem Boden liegt, zucken häufig Arme und Beine oder sie wirken versteift. Auch der Kopf kann zucken und dabei immer wieder auf den Boden aufschlagen. Manchmal kommt es zu einem Zungenbiss, dennoch sollte man niemals versuchen, während des Anfalls etwas in den Mund zu schieben. Daher gilt: Ruhe bewahren. Der Anfall selbst ist meist nach ungefähr einer Minute vorbei. Um die Zeit sicher zu messen, lohnt ein Blick auf die Uhr. Die Beobachtungen der Augenzeugen liefern später oft entscheidende Informationen bei der Diagnosefindung. Nach einem großen Anfall kann es sein, dass die Person nicht direkt wieder orientiert oder kommunikationsfähig ist. Dafür braucht es meist 15 bis 30 Minuten, bei älteren Patienten kann es auch länger dauern. Manche Menschen mit bekannter Epilepsie können sich aber auch schnell erholen und ihrer Tätigkeit weiter nachgehen. Nach einem ersten Anfall ist aber immer zügig eine ärztliche Untersuchung notwendig.
Leben mit Altersepilepsie
Der Krankheitsverlauf von Altersepilepsie kann variieren. Einige Patienten erleben eine vollständige Kontrolle über ihre Anfälle mit der richtigen Behandlung, während andere möglicherweise weiterhin gelegentliche Anfälle haben. Insgesamt ist es entscheidend, die Bedürfnisse und Herausforderungen von Senioren mit Altersepilepsie zu verstehen und ihnen die bestmögliche Unterstützung und Pflege zukommen zu lassen. Dies kann dazu beitragen, ihre Lebensqualität zu verbessern und die Anfallshäufigkeit zu reduzieren.
Unterstützung im Alltag
Wenn Sie Familienangehörige haben, die an Altersepilepsie leiden, ist es wichtig, sie zu unterstützen, damit sie möglichst lange selbständig in den eigenen vier Wänden leben können. Vermeiden Sie es, alleine zu lassen, wenn sie Anfälle haben und sorgen Sie für eine sichere Wohnumgebung. Eine 24h Betreuungskraft kann helfen, mit den Folgen der Epilepsie zurechtzukommen. Im Notfall ist die Betreuungskraft sofort vor Ort und kann Erste Hilfe leisten.
Psychosoziale Aspekte
Die Diagnose Epilepsie stellt alte Menschen vor eine Vielzahl psychosozialer Herausforderungen, da diese zu weiteren Einschränkungen von Selbstständigkeit und Mobilität z. B. durch Fahruntauglichkeit oder Angst vor Stürzen im Rahmen von Anfällen beitragen kann. Individuelle Aufklärung und Beratung von Betroffenen und ihren Angehörigen sind wichtig, um das Risiko für einen SUDEP zu verringern.
Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen
Menschen mit Epilepsie dürfen nicht selbst Auto fahren, wenn sie in den vergangenen zwölf Monaten einen Anfall hatten. In diesem Fall sollte man zum Beispiel nicht alleine schwimmen gehen. Denn wenn ein epileptischer Anfall im Wasser auftritt und nicht sofort ein Rettungsschwimmer zur Stelle ist, kann das tödlich enden: So ist auch die Haupttodesursache von Menschen mit Epilepsie ein Tod durch Ertrinken. Ebenfalls vorsichtig sein sollten Betroffene beim Baden in einer Badewanne sein - auch hier kann es zum Ertrinken kommen.