Kopfschmerzen sind ein weit verbreitetes Leiden, doch nicht jeder Kopfschmerz ist gleich. Migräne, eine spezielle Form von Kopfschmerz, kann das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Daher ist es wichtig zu wissen, wann ein Arztbesuch ratsam ist. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Migräne, ihre Symptome und die Situationen, in denen medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden sollte.
Kopfschmerzen vs. Migräne: Ein Überblick
Kopfschmerzen sind ein Sammelbegriff für verschiedene Arten von Schmerzen im Kopfbereich. Prof. Dr. Sigrid Schuh-Hofer, Leiterin einer Kopfschmerzambulanz, unterscheidet grob zwischen primären und sekundären Kopfschmerzerkrankungen.
- Sekundäre Kopfschmerzen: Diese werden in der Regel durch Entzündungen, erhöhten Hirndruck oder ein Schädel-Hirn-Trauma verursacht.
- Primäre Kopfschmerzen: Bei diesen findet sich keine strukturelle Ursache oder offensichtliche Schädigung von Nervengewebe. Migräne und Spannungskopfschmerz sind die häufigsten primären Kopfschmerzerkrankungen.
In den meisten Fällen spielen sowohl Umwelt- als auch genetische Faktoren eine Rolle bei der Entstehung von Kopfschmerzen. Für eine seltene Unterform der Migräne, die hemiplegische Migräne, konnten sogar krankheitsverursachende Gene identifiziert werden.
Merkmale und Symptome von Migräne
Die Erkrankung Migräne wird im Volksmund oft mit gewöhnlichen Kopfschmerzen gleichgesetzt, dabei unterscheiden sich Kopfschmerz und Migräne signifikant. Typisch für eine Migräne sind anfallsweise auftretende, mäßige bis starke Kopfschmerzen. Die sogenannten Migräneattacken treten oft pulsierend, pochend oder hämmernd auf einer Seite des Kopfes auf. Damit einhergehend sind Übelkeit, Appetitlosigkeit und Licht- bzw. Lärmempfindlichkeit. Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft hat ein Ordnungssystem festgelegt, das alle Arten von Kopfschmerzen in zwei große Gruppen einteilt. Die Verbindung aus Aura und Kopfschmerzen, eine wesentliche Symptomatik der Migräne, ist neurologischer Art und von daher dem Fachgebiet der Neurologie zugeschrieben.
Migräne mit und ohne Aura
In den häufigsten Fällen tritt eine Migräne ohne Aura auf. Die Kopfschmerzattacken dauern hierbei vier bis 72 Stunden an und verursachen einseitige pochende Schmerzen sowie Übelkeit, Erbrechen oder Appetitlosigkeit. Bei einer Migräne mit Aura gehen der Attacke zusätzlich visuelle oder andere sensorische Störungen voraus. Die Störungen entwickeln sich innerhalb von fünf Minuten und können bis zu einer Stunde anhalten. Die Betroffenen leiden in dieser Zeit unter dem Tunnelblick und erleben visuelle Störungen, wie blinkende Lichter oder Flecken. In besonders starken Fällen kann es zu Sprachproblemen oder einer einseitigen Lähmung kommen.
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Vestibuläre Migräne
Zusätzlich zu der Migräne mit Aura existiert eine vestibuläre Migräne. Diese verursacht Gleichgewichtsprobleme und kann zwischen wenigen Minuten und mehreren Tagen anhalten. Bei einem Anfall leiden die Betroffenen neben den Kopfschmerzen unter einem Schwindelgefühl, Drehschwindel oder unter mangelnder räumlicher Orientierung.
Migräne bei Kindern
Auch Migräne bei Kindern ist existent. Die Symptome, insbesondere die attackenartigen Kopfschmerzen, ähneln denen der Erwachsenen. Darüber hinaus kann es bei Kindern zu Teilnahmslosigkeit, Müdigkeit, Blässe, Übelkeit oder Erbrechen kommen.
Wann ist ein Arztbesuch bei Migräne erforderlich?
Es gibt verschiedene Situationen, in denen ein Arztbesuch bei Migräne ratsam oder sogar notwendig ist:
- Neu aufgetretene Migräne: Jeder Migränepatient sollte zumindest einmal im Leben deswegen einen Arzt aufsuchen. Das gilt insbesondere dann, wenn die Migräne neu aufgetreten ist, um einen möglicherweise gefährlichen Kopfschmerz auszuschließen. Ganz neu aufgetretene, heftige Kopfschmerzen sollten ärztlich untersucht werden, denn es kann auch etwas Ernstes dahinterstecken.
- Veränderung der Symptome: Auch wenn sich die Symptome verändern, Schmerzmittel nicht mehr wirken oder neue Beschwerden im Zusammenhang mit der Migräne auftreten, sollten Sie zum Arzt gehen.
- Häufige Migräneattacken: Außerdem ist ein Arztbesuch sinnvoll, wenn Sie häufig an Migräneattacken leiden und unzufrieden sind mit der Akutbehandlung. Eine vorbeugende Behandlung ist notwendig, wenn mindestens 3-4 Attacken pro Monat auftreten, häufig oder immer häufiger Schmerzmittel eingenommen werden müssen, an 10 Tagen pro Monat oder mehr, und Betroffene durch die Migräne Probleme im beruflichen oder sozialen Umfeld erleben.
- Starke Kopfschmerzen, die nicht auf Medikamente ansprechen: Wer unter starken Kopfschmerzen leidet, die mit frei verkäuflichen Medikamenten nicht besser werden, wer seinen Alltag aufgrund der Schmerzen unterbrechen muss, wer Übelkeit oder Erbrechen im Rahmen seiner Kopfschmerzen kennt, bei dem ist die Diagnose Migräne sehr wahrscheinlich. Wenn man seine Kopfschmerzerkrankung bereits seit Jahren kennt, alle bisherigen Strategien der Schmerzbekämpfung aber plötzlich versagen, sollte man unbedingt zu einem Arzt oder zu einer Ärztin.
- Veränderung des Kopfschmerzcharakters oder neue Begleitsymptome: Zudem sollten Betroffene immer einen Arzt aufsuchen, wenn sich der Charakter ihrer bisher bekannten Kopfschmerzen plötzlich ändert oder bisher nie gekannte Begleitsymptome wie Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle oder Fieber auftreten. Als Kopfschmerzpatient ist man nicht dagegen gefeit, eine zusätzliche neurologische Erkrankung wie eine Gehirnthrombose zu entwickeln, die ebenso mit Kopfschmerzen verbunden sein kann.
- Migräne mit Aura und neurologischen Ausfällen: Halten diese Ausfälle länger als 60 Minuten an, muss umgehend ärztliche Hilfe aufgesucht werden. Setzen die Kopfschmerzen plötzlich ein, halten länger an und zeigen sich zu den Schmerzen begleitende Symptome wie Bewusstseinsstörungen, Sehstörungen oder sogar Lähmungen, sollte man einen Arzt aufsuchen. Bei extrem starken Kopfschmerzen, die schlagartig innerhalb von Sekunden ihr Maximum erreichen, bei begleitender Nackensteife, hohem Fieber, epileptischen Anfällen oder akuten neurologischen Ausfallsymptomen (z. B. Lähmungen) ist Vorsicht angesagt.
- Chronische Migräne: Bei chronischer Migräne und auch dann, wenn sich das Schmerzgeschehen kontinuierlich steigert und immer mehr und stärkere Medikamente notwendig sind, kann ein ausgebildeter Schmerztherapeut eine Anlaufstation für dich sein. Eine chronische Migräne ist definiert als Kopfschmerz, der über drei Monate hinweg an ≥ 15 Tagen pro Monat auftritt und an ≥ 8 Tagen die Kriterien einer Migräne erfüllt bzw.
- Status migraenosus: Dauert die Kopfschmerzphase einer Migräneattacke trotz Behandlung länger als 72 Stunden, wird diese als Status migraenosus bezeichnet. Gewöhnlich tritt ein Status migraenosus erst bei einer längeren, mehrjährigen Migräneerkrankung in Verbindung mit andauerndem Medikamenten-Übergebrauch auf. Bevor der Arzt konsultiert wird, hat der Patient dann mindestens 3 Tage mit ausgeprägter Übelkeit, Erbrechen und sehr starker Kopfschmerzintensität durchlebt. Der Arzt kann in solchen Fällen eine stationäre Behandlung erwägen. Anschließend wird eine mit Medikamenten bewirkte Ruhigstellung (Sedierung) eingeleitet. Als weiterer Schritt kann die zusätzliche Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten die Besserung des Status migraenosus beschleunigen.
Welche Ärzte sind die richtigen Ansprechpartner?
- Hausarzt: Der Hausarzt ist ein kompetenter erster Ansprechpartner bei Kopfweh. Er ist in der Regel der Ansprechpartner Nummer Eins.
- Neurologe: Bei Problemen, die der Hausarzt nicht lösen kann, sollte ein Neurologe hinzugezogen werden. Der Neurologe ist Facharzt für Erkrankungen des Nervensystems und damit auch Experte für Kopfschmerzerkrankungen.
- Schmerztherapeut: Ärzte, die eine Fachausbildung zum Schmerztherapeuten absolviert haben, kennen sich mit der Diagnostik und Therapie chronisch schmerzkranker Menschen aus. Sie dürfen die Zusatzbezeichnung „spezielle Schmerztherapie“ führen. Allerdings sind nicht alle Schmerztherapeuten Spezialisten für Kopfschmerzen.
- Kinderarzt: Leiden Kinder unter Kopfschmerzen, sollten Sie mit ihnen zum Kinderarzt gehen. Den Einsatz von Medikamenten bei Kindern sollten Sie immer mit dem behandelnden Arzt besprechen.
- Orthopäde: Auch die Untersuchung durch einen Orthopäden kann bei Kopfschmerzen in manchen Fällen sinnvoll sein.
- Alternative Mediziner: Wenn du auf die Erfolge der Alternativmedizin vertraust, kannst du auch einen Migräne-Spezialisten auf diesem Gebiet aufsuchen, zum Beispiel einen Akupunkteur oder einen Chiropraktiker.
Vorbereitung auf den Arzttermin
Häufig vergehen mehrere Monate, bis Patienten, die unter Migräne leiden, einen Termin beim Spezialisten bekommen. Daher gilt es, die Zeit mit dem Arzt dann auch so gut wie möglich zu nutzen. Hilf dem Migräne-Arzt, indem du dein Beschwerdebild so genau wie möglich schilderst und alle notwendigen Unterlagen zum Termin mitbringst.
Um den Verlauf deiner Migräne zu dokumentieren, kann das Führen eines Migränetagebuchs sehr sinnvoll sein. Darin notierst du neben der Schmerzdauer und -stärke sowie des Schmerzcharakters auch individuelle Einflussfaktoren wie zum Beispiel wenig Schlaf, Stress oder ungeregelte Tagesabläufe. Bereite deine Krankengeschichte so ausführlich und vollständig wie möglich vor.
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Behandlungsmöglichkeiten bei Migräne
Die Therapie von Kopfschmerzen richtet sich nach den Ursachen. Nach der Diagnose verordnet der Arzt zur Behandlung der Migräne und Symptome Medikamente wie Aspirin, Ibuprofen, Paracetamol oder Triptane. Auch Mittel gegen die Übelkeit sind bei der Therapie anzuraten. Eine Therapie kann durch das Erlernen einer Entspannungsmethode oder eine Ernährungsumstellung unterstützt werden, z.B. im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie.
Medikamentöse Therapie
Bei Spannungskopfschmerzen helfen meist freiverkäufliche Medikamente wie Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen. Bei vielen Migränepatienten reichen diese Wirkstoffe allerdings nicht aus und sie benötigen spezifische Medikamente, sogenannte Triptane. Viele Betroffene kämpfen leider mit starken Begleitsymptomen wie Übelkeit oder Erbrechen. In diesen Fällen können Triptane als Nasenspray oder in Spritzenform helfen. Bei häufiger Migräne oder Spannungskopfschmerzen ist die alleinige Einnahme von Akutmedikamenten allerdings nicht mehr ausreichend. Eine medikamentöse Prophylaxe ist hier eine Alternative. Für die Wahl des geeigneten Medikamentes ist eine ausführliche ärztliche Beratung erforderlich.
Ziel der Akuttherapie ist eine rasche Reduktion der Kopfschmerzen und der Begleitsymptome, um die Lebensqualität und Funktionalität zu erhalten und eine Chronifizierung zu vermeiden. Bei mittelschweren bis schweren Migräneattacken oder unzureichendem Ansprechen auf die Basisanalgetika ist im nächsten Schritt eine spezifische Therapie mit 5-HT1B/1D-Rezeptoragonisten (sog. Triptane) indiziert.
Von den verfügbaren Triptanen (Almotriptan, Eletriptan, Frovatriptan, Naratriptan, Rizatriptan, Sumatriptan und Zolmitriptan) hat Sumatriptan 6 mg s. c. die höchste Wirksamkeit. Bei lange andauernden Migräneattacken kann der Kopfschmerz nach zunächst gutem Ansprechen auf die Akutmedikation innerhalb von zwei bis 24 Stunden nach der Einnahme wieder auftreten (Wiederkehrkopfschmerz). Dieses Problem kann bei Triptanen mit kurzer Halbwertszeit häufiger auftreten als bei solchen mit langer Halbwertszeit (wie Frovatriptan und Naratriptan). In diesem Fall kann eine zweite Dosis des zuvor angewendeten Wirkstoffs eingenommen werden - allerdings frühestens zwei Stunden nach Erstapplikation. Als Alternative kann sowohl bei Wiederkehrkopfschmerzen, aber auch bei unzureichendem Ansprechen auf eine Monotherapie als auch bei besonders lang anhaltenden Migräneattacken eine Kombination aus einem Triptan mit einem NSAR (z. B. Naproxen oder Diclofenac) versucht werden.
Nicht-medikamentöse Therapie
Bei niedrigfrequenter Migräne können bereits nichtmedikamentöse Ansätze zu einer wesentlichen Beschwerdereduktion führen. Falls eine medikamentöse Prophylaxe erforderlich ist, sollte diese in einen individualisierten Behandlungsplan integriert werden, der zusätzliche nichtmedikamentöse Therapieansätze wie z. B. Entspannungsverfahren und Verhaltensänderungen beinhaltet. Auch ein ausbalancierter Tagesablauf mit festen Essens- und Schlafzeiten, regelmäßigem aerobem Ausdauersport und die Vermeidung bzw. Reduktion von Stress können helfen.
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Medikamentöse Prophylaxe
Eine Prophylaxe ist sowohl bei episodischer als auch bei chronischer Migräne ratsam, um die Häufigkeit, Schwere und Dauer der Migräneattacken sowie der damit einhergehenden Einschränkungen des täglichen Lebens zu reduzieren. Zudem ist ein Übergebrauch von Akutmedikation oft Ausdruck einer nicht ausreichenden Prophylaxe. Zu den Medikamenten mit guter Evidenz für eine Migräneprophylaxe zählen laut Leitlinie die oral anzuwendenden Betablocker Propranolol und Metoprolol, das Antikonvulsivum Topiramat, das Antidepressivum Amitriptylin und der Kalziumkanalblocker Flunarizin sowie bei chronischer Migräne zusätzlich zu injizierendes OnabotulinumtoxinA. Nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) darf Valproinsäure zur Migränebehandlung im genehmigten Off-Label-Use verordnet werden, wenn andere zugelassene Präparate nicht wirksam waren.
CGRP-Antikörper
Seit einigen Jahren sind auch monoklonale Antikörper gegen den Schmerzbotenstoff CGRP verfügbar, die rasch wirksam und gut verträglich sind. Die langen Halbwertszeiten ermöglichen eine einmal monatliche (Erenumab 140 mg, Fremanezumab 225 mg, Galcanezumab 120 mg) oder vierteljährliche Gabe (Fremanezumab 675 mg) subkutan. Im Fall von Eptinezumab erfolgt die Gabe vierteljährlich intravenös.
Hausmittel und Selbsthilfe
- Wasser trinken: Häufig steckt hinter leichten Kopfschmerzen ein Flüssigkeitsmangel. Ein großes Glas Wasser kann Abhilfe schaffen.
- Bewegung: Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft kann Wunder wirken, denn dadurch wird die Durchblutung verbessert.
- Wärme: Wärme kann helfen, die Muskeln zu entspannen. Dafür eignet sich ein Kirschkernkissen im Nacken oder ein Wärmepflaster.
- Pfefferminzöl: Schläfen, Stirn und Nacken großzügig mit Minzöl einreiben.
- Kräutertee: Auch andere Pflanzen können Kopfschmerzen lindern. Dazu zählen Rosenblüten, Lavendel, Weidenrinde, Melisse oder Mädesüß. In der Regel werden die getrockneten Pflanzen als Tee aufgegossen.
- Kaffee: Das Koffein im Kaffee hemmt die sogenannten Prostaglandine.
- Entspannungstechniken und Sport: Oft sind Entspannungstechniken und Sport bereits die beste Schmerztherapie gegen den Spannungskopfschmerz. So lösen sich verkrampfte Muskeln in Schultern und Nacken und führen dazu, dass die Kopfschmerzen nachlassen.
Ursachen und Auslöser von Migräne
Obwohl viele Personen von Migräne betroffen sind, wurde noch keine einheitliche Ursache festgestellt. Grundlage ist eine polygenetische Prädisposition. Die Migräne ist eine phasenhaft auftretende komplexe neurologische Regulationsstörung, bei der u. a. die schmerzhafte Aktivierung trigeminaler Afferenzen eine Ausschüttung verschiedener Neuropeptide, wie z. B. PACAP (Pituitary adenylate cyclase-activating peptide), VIP (Vasoactive Intestinal Polypeptide), CGRP (Calcitonin Gene-Related Peptide) zur Folge hat.
Trotzdem können bestimmte Lebensmittel Auslöser von Migräne sein. Auch das Wetter, eine Reizüberflutung, Vitaminmangel oder eine Schwangerschaft erhöhen die Wahrscheinlichkeit für einen Migräneanfall. Aufgrund dessen ist eine richtige Ernährung wichtig, um Anfällen vorbeugen zu können. Ebenso kann die Halswirbelsäule ein Trigger für Migräneattacken sein.
Wichtig ist, die auslösenden Faktoren zu kennen und diese bestmöglich zu vermeiden: Schlafmangel, Stress, Flüssigkeitsmangel, die Menstruationsblutung, Alkohol oder Wetteränderungen können zum Beispiel Auslöser sein. Ein Teil dieser Faktoren ist beeinflussbar und eine Umstellung der Gewohnheiten kann Linderung verschaffen.
Selbsthilfegruppen und Informationen
Wege zur Selbsthilfe bei Migräne bietet die MigräneLiga Deutschland unter www.migraeneliga.de. Der gemeinnützige Verein unterstützt Migränepatienten mit Aktionen, Selbsthilfegruppen und Informationen. Mitglieder erhalten unter anderem einen Migränepass. Medizinische Informationen zu Migräne und Kopfschmerzen finden Betroffene auf der Internetseite der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) unter www.dmkg.de/patienten.