Zwerchfellkrampfanfall: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Das Zwerchfell ist ein essentieller Muskel für die Atmung. Ein Zwerchfellkrampf kann sehr unangenehm sein und verschiedene Ursachen haben. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten von Zwerchfellkrämpfen.

Dieser Artikel wurde durch Dr. Franziska Zwecker und Dr. Jannik Ashauer und Dr. Dres überarbeitet. Dr. Franziska Zwecker ist Fachärztin für Orthopädie und hat den Behandlungsschwerpunkt der ärztlichen Osteopathie. Daneben sind Ihre Behandlungsschwerpunkte als Sportmedizinerin die Sportorthopädie und die Bewegungsanalyse. Die Spezialisten von Lumedis analysieren die verursachenden Faktoren der Beschwerden, um diesen auf den Grund zu gehen und eine individuelle Therapie zu entwickeln.

Was ist ein Zwerchfellkrampf?

Ein Zwerchfellkrampf ist ein plötzliches, unwillkürliches und meist schmerzhaftes Zusammenziehen des Zwerchfells. Das Zwerchfell ist eine große, dünne Muskel-Sehnen-Platte, die den Brustraum vom Bauchraum trennt und der wichtigste Muskel für die Atmung ist. Es ist teilweise vegetativ innerviert, d.h. es führen Nerven zum Zwerchfell, auf die wir keinen Einfluss haben. Dies gewährleistet, dass es sich selbst im Schlaf zusammenzieht und so eine einwandfreie Atmung möglich ist. Auf der anderen Seite führen auch Nervenbahnen zum Zwerchfell, die wir sehr wohl steuern und kontrollieren können. Aus diesem Grund können wir auch aktiv Luft holen, indem wir das Zwerchfell bewusst zum Zusammenziehen bringen.

Wenn sich das Zwerchfell zusammenzieht, vergrößert sich das Volumen im Brustkorb. Die Lunge dehnt sich aus und die Einatmung wird ermöglicht. Bei einem Krampf im Zwerchfell handelt es sich um ein plötzliches, starkes Zusammenziehen des Zwerchfells.

Ursachen eines Zwerchfellkrampfes

Die Ursachen für Zwerchfellkrämpfe sind vielfältig und oft schwer zu identifizieren. Hier sind einige der häufigsten Auslöser:

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Stress

Stress ist eine der häufigsten Ursachen für einen Zwerchfellkrampf. Unter psychischer Belastung spannt sich nicht nur die Muskulatur im Rücken oder Nacken an, sondern auch das Zwerchfell kann als Muskel betroffen sein. Viele Betroffene berichten, dass Krämpfe besonders in Phasen von Nervosität oder hoher Anspannung auftreten. Dies entsteht durch die dauerhafte Aktivierung des vegetativen Nervensystems („Fight or Flight“). Die Atmung gerät dadurch aus dem Gleichgewicht, wird z. B. flacher und hektischer, und dies begünstigt das Entstehen von Krämpfen. Dagegen können Entspannungsübungen, bewusstes tiefes Atmen oder kleine Pausen im Alltag helfen.

Schlucken von Luft (Aerophagie)

Das Schlucken von Luft, medizinisch „Aerophagie“ genannt, ist ein weiterer häufiger Auslöser. Dies geschieht oft unbewusst beim hastigen Essen, Kaugummikauen oder auch beim Sprechen während des Essens. Die überschüssige Luft gelangt in den Magen, dehnt sich dort aus und kann von unten Druck auf das Zwerchfell ausüben. Dieser Reiz führt nicht selten zu schmerzhaften Krämpfen. Betroffene bemerken diese Beschwerden besonders nach großen Mahlzeiten oder kohlensäurehaltigen Getränken. Gerade wenn man zu hastig isst kann es passieren, dass die mit aufgenommene Luftmenge, die plötzlich in den Magen tritt, diesen aufdehnt.

Magen-Darm-Erkrankungen

Magen-Darm-Erkrankungen sind ebenfalls eine häufige Ursache für Zwerchfellkrämpfe. Insbesondere ein Reflux, bei dem Magensäure hoch in die Speiseröhre steigt, kann das Zwerchfell reizen (siehe auch GERD). Auch Blähungen oder ein Reizdarm üben von unten Druck auf den Muskel aus und können dadurch Krämpfe auslösen. Viele Betroffene berichten, dass die Beschwerden vor allem nach großen oder schwer verdaulichen Mahlzeiten auftreten.

Zwerchfellhernie (Hiatushernie)

Man vermutet, dass auch eine Hiatus- oder Zwerchfellhernie einen Zwerchfellkrampf verursachen kann. Dabei handelt es sich um eine Bruchstelle im Zwerchfell, durch die sich ein Teil des Magens hindurchschiebt. Der Magen kann entweder sofort wieder zurückrutschen oder längere Zeit in dieser Bruchpforte verbleiben. Dies führt wiederum zu einer Reizung, was zu Krämpfen führen kann. Durch eine Zwerchfellhernie können verschiedene Symptome ausgelöst werden. Oft kommt es lediglich zu Schluckauf, es können aber auch plötzliche, kolikartige Schmerzen im Oberbauch entstehen.

Falsche Körperhaltung

Eine falsche Sitzhaltung, vor allem krummes Sitzen, kann das Zwerchfell weiterhin belasten, und zwar auf mechanischer Ebene. Denn durch die ständige Druckeinwirkung im Bauchraum verliert der Muskel an Bewegungsfreiheit und neigt in der Folge eher zum Zusammenziehen. Besonders Menschen, die viele Stunden am Schreibtisch verbringen, berichten über wiederkehrende Krämpfe, die sich durch Aufrichten oder Bewegung meist bessern. Auch ein zu enger Gürtel oder Hosenbund, der auf den Bauchraum drückt, kann dieses Problem verstärken.

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Reizung des Nervus phrenicus

Eine Reizung des Nervus phrenicus, also des Nervens, der das Zwerchfell steuert, kann ebenfalls zu Krämpfen führen. Dieser Nerv verläuft vom Gehirn bis hinunter zum Zwerchfell und ist besonders anfällig für Druck, Entzündungen oder Reizungen durch benachbarte Strukturen. Ursachen hierfür können Probleme mit der HWS sein, sowie Operationsnarben, Tumore oder auch Entzündungen im Brustraum sein. Wenn der Nerv überreizt wird, reagiert das Zwerchfell mit unwillkürlichen Kontraktionen, die Betroffene als unangenehm empfinden. Da sich der Zwerchfellnerv in der Nähe des Magens befindet kann es zu einer Reizung kommen, was dann zu einer Vorstufe des Zwerchfellkrampfes führen kann: dem sogenannten Singultus oder auch Schluckauf.

Andere Ursachen

Weitere mögliche Ursachen für Zwerchfellkrämpfe sind:

  • Atemwegserkrankungen: Erkrankungen der Lunge oder des Brustfells (Pleura), die sich in unmittelbarer Nähe des Zwerchfells befinden, können Schmerzen verursachen, die in diese Region projizieren.
  • Schwangerschaft: Ein erhöhter Druck im Bauchbereich kann auf das Zwerchfell drücken und dieses reizen. Im Laufe einer Schwangerschaft kommt es durch das Wachstum des Kindes zu einer Größenzunahme der Gebärmutter. Der dadurch entstehende erhöhte Druck im Bauchraum führt zu einem Völlegefühl und zu einer Verdrängung des Zwerchfells und des Brustraumes nach oben.
  • Husten: Eine starke Belastung des Zwerchfells entsteht durch häufiges und heftiges Husten, was wiederum zu Schmerzen führen kann.
  • Zwerchfellentzündung: Eine Zwerchfellentzündung kann am Zwerchfell selbst entstehen oder durch eine Entzündung anderer Organe auf das Zwerchfell übergreifen. Eine Zwerchfellentzündung kann durch eine Parasiteninfektion mit Fadenwürmern (Trichinien) entstehen. Eine Entzündung des Zwerchfells muss aber nicht immer durch eine Infektion ausgelöst werden, sondern kann auch durch eine Reizung bei anderen Krankheiten verursacht werden.
  • Zwerchfellhochstand: Hierbei handelt es sich um eine Vorwölbung des Zwerchfells in den Brustraum. Dies kann bei einer Vergrößerung von der Leber oder der Milz, bei großen Tumoren im Bauchraum, einer Zwerchfelllähmung, einer Wirbelsäulenfehlstellung oder einer Schwangerschaft vorkommen. Aber auch Stress kann einen Zwerchfellhochstand auslösen.
  • Muskuläre Verspannungen: Verspannungen in der umliegenden Muskulatur, insbesondere der Bauch- und Brustmuskulatur sowie der Rückenmuskulatur, können sich auf den Bereich des Zwerchfells auswirken und als Schmerz wahrgenommen werden. Fehlhaltungen, Überlastung oder ungewohnte Bewegungen können hier eine Rolle spielen.
  • Reizung der Nerven: Nerven, die durch den Brust- und Bauchraum verlaufen (z.B. der Nervus phrenicus, der das Zwerchfell innerviert, obwohl er selbst keine direkten Schmerzen leitet), können gereizt oder eingeklemmt werden.
  • Verdauungsprobleme: Erkrankungen oder Störungen der oberen Bauchorgane, die direkt unter dem Zwerchfell liegen (z.B. Magen, Speiseröhre), können Schmerzen verursachen, die als Zwerchfellschmerzen fehlinterpretiert werden können.

Symptome eines Zwerchfellkrampfes

Ein Zwerchfellkrampf kann sich durch verschiedene Symptome äußern:

  • Schmerzen: Plötzliche, stechende Schmerzen im Oberbauch oder Brustkorb, die einige Sekunden bis Minuten anhalten. Die Schmerzen werden als dumpf bis ziehend und äußerst unangenehm beschrieben. Die Schmerzen können auch kolikartig sein, d.h. wellenförmig verlaufen.
  • Atembeschwerden: Engegefühl, Atemnot oder das Gefühl, nicht tief genug einatmen zu können. Durch sein Zusammenziehen weitet es den Brustkorb, in dem die Lunge aufgehängt ist. In diese wird so passiv durch den Unterdruck im umliegenden Brustraum die benötigte Luft eingesogen. Kommt es zu einem Krampf oder einer Reizung des Zwerchfells wird die Atembewegung nur noch unvollständig ausgeführt, was zur Folge hat, dass es zu einem verminderten Unterdruck und so zu einem geringeren Lufteinstrom kommt. Dem Körper fehlt hierdurch der notwendige Sauerstoff und es kommt zur Luftnot, welche von sogenannten vegetativen Symptomen, wie schneller Puls und Herzrasen, Angst und Engegefühl in der Brust sowie Schweißausbrüchen begleitet sein kann.
  • Schluckauf: Kurze, unwillkürliche Kontraktionen des Zwerchfells, begleitet von einem typischen „Hicksen“. Dieser entsteht, weil sich das Zwerchfell ruckartig zusammenzieht, wobei die Luft in den Lungen stoßartig nach außen befördert wird.
  • Rückenschmerzen: Ausstrahlende Schmerzen im mittleren Rücken (Brustwirbelsäule).
  • Weitere Symptome: Hustenreiz, Schluckbeschwerden, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Herzrhythmusstörungen (in seltenen Fällen).

Die Beschwerden bei einem Zwerchfellkrampfes sind vielseitig. Weiterhin kann das rhythmische Zusammenziehen des Zwerchfells andere Organe beeinträchtigen. Es kann durch die unregelmäßige Arbeit zu Atemnot kommen. Auch die Funktion des Magens kann eingeschränkt werden. Ein Zwerchfellkrampf kombiniert mit einer dadurch begünstigten unregelmäßigen Verteilung der Luft im Bauchraum kann außerdem zu einem erhöhten Druck auf das Herz führen, was wiederum Herzrhythmusstörungen auslösen kann.

Diagnose eines Zwerchfellkrampfes

Die Diagnose eines Zwerchfellkrampfes basiert in erster Linie auf der Anamnese und der Beschreibung der Symptome. Der Arzt wird Fragen zu Art, Dauer und Auslöser der Schmerzen sowie zu Begleitsymptomen stellen. Eine körperliche Untersuchung dient dazu, die Funktion des Atemmuskels zu beurteilen und andere Ursachen auszuschließen.

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Bildgebende Verfahren

Bildgebende Verfahren kommen nur dann zum Einsatz, wenn die Symptome unklar bleiben oder chronisch auftreten.

  • Ultraschall: Zur Überprüfung der Beweglichkeit des Zwerchfells. Mit dieser Methode lässt sich erkennen, ob das Zwerchfell sich gleichmäßig bei einem Atemzug bewegt oder ob es zu unregelmäßigen Kontraktionen kommt. Auch eine einseitige Lähmung, wie sie z. B. bei einer Nervenschädigung auftreten kann, wird so sichtbar.
  • Röntgenbild: Bei Verdacht auf strukturelle Ursachen wie Zwerchfellhochstände, Raumforderungen im Brustkorb oder Veränderungen an der Lunge. Auf den Bildern lässt sich erkennen, ob das Zwerchfell asymmetrisch steht oder durch äußeren Druck in seiner Ausbreitung eingeschränkt ist.
  • MRT: Bei unklaren oder chronischen Beschwerden. Im Gegensatz zum Röntgen kann es nicht nur die Lage, sondern auch die Beschaffenheit der Muskulatur und umliegender Gewebe sehr genau darstellen. So lassen sich Entzündungen, Narben oder Einengungen von außen zuverlässig darstellen. Auch eine Beteiligung des N. phrenicus kann indirekt sichtbar gemacht werden.
  • CT des Bauchraumes oder eine Magenspiegelung: Bei Verdacht auf eine Hiatushernie.
  • Speiseröhren Breischluckuntersuchung: Kann ebenfalls eine verursachende Zwerchfellhernie deutlich machen. Hierfür isst der Patient einen Brei, wobei gleichzeitig verschiedene Röntgenbilder in der Schluckphase aufgenommen werden.

Weitere diagnostische Maßnahmen bei Lumedis

Bei Lumedis werden zusätzliche diagnostische Maßnahmen eingesetzt, um die Ursache des Zwerchfellkrampfes genauer zu bestimmen:

  • Muskulärer Dysbalancen-Check: Dient dazu, Ungleichgewichte zwischen verschiedenen Muskelgruppen aufzudecken, die das Zwerchfell indirekt belasten könnten.
  • EMG (Elektromyographie): Eine Untersuchung, bei der die elektrische Aktivität der Muskulatur gemessen wird.
  • VNS-Analyse: Die Analyse des vegetativen, also unwillkürlichen Nervensystems.
  • Wirbelsäulenvermessung: Gibt Aufschluss über die Statik, d. h. Ausrichtung des gesamten Rumpfes.

Behandlung von Zwerchfellkrämpfen

Die Behandlung von Zwerchfellkrämpfen richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache.

Konservative Maßnahmen

  • Entspannungsübungen: Bei stressbedingten Krämpfen können Entspannungsübungen, bewusstes tiefes Atmen oder kleine Pausen im Alltag helfen.
  • Ernährungsumstellung: Bei Aerophagie oder Magen-Darm-Beschwerden sollte man langsam essen, Kaugummikauen vermeiden und kohlensäurehaltige Getränke reduzieren.
  • Körperhaltung: Auf eine korrekte Sitzhaltung achten und enge Kleidung vermeiden.
  • Atemübungen: Durch bewusstes Ein- und Ausatmen wird das Zwerchfell gezielt bewegt und entspannt. Übungen wie die Bauchatmung im Liegen oder die aktive, verlängerte Ausatmung fördern die Entspannung des Muskels und verhindern so die unkontrollierten Krämpfe.
  • Hausmittel: Wärme kann helfen, verspannte Muskeln zu lockern. Sanfte Dehnübungen für den Oberkörper und die seitliche Rumpfmuskulatur können helfen, Verspannungen zu lösen. Sanfte Massagen des Brust- und oberen Bauchbereichs können die Durchblutung fördern und Muskelverspannungen lösen.

Medikamentöse Behandlung

  • Schmerzmittel: Nicht-Steroidale-Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen können zur Linderung von Schmerzen eingesetzt werden.
  • Krampflösende Medikamente: Können verabreicht werden, wenn die Verspannungen im Vordergrund stehen.
  • Hustenlindernde Medikamente: Bei hustenbedingten Schmerzen.
  • Antibiotika: Bei einer Zwerchfellentzündung.

Invasive Maßnahmen

  • Operation: Bei einer Zwerchfellhernie kann eine operative Rückverlegung der Organe notwendig sein. Hierbei wird heute meist endoskopisch (Schlüsselloch OP Technik) die offene Stelle am Zwerchfell wieder vernäht.
  • Nervenligatur: In extremen Fällen kann es notwendig werden, einen der beiden das Zwerchfell versorgenden Nerven zu ligieren, um die immer wieder auf das Zwerchfell auftreffenden Reize zu reduzieren.

Spezifische Behandlungen bei Lumedis

Bei Lumedis wird ein individueller Therapieplan erstellt, der auf den Ergebnissen der verschiedenen diagnostischen Maßnahmen basiert. Dieser kann folgende Elemente enthalten:

  • Gezielte Trainings- und Atemübungen: Um den Muskel sowohl zu entlasten als auch langfristig in seiner Funktionalität zu stärken.
  • Manuelle Therapie: Zur Lösung von Muskelverspannungen und zur Verbesserung der Beweglichkeit.
  • Akupunktur: Zur Linderung von Schmerzen und zur Lösung von Verspannungen.
  • Kinesiotaping: Zur Stabilisierung des Brustkorbs und zur Unterstützung der Muskulatur.

Maßnahmen zur Selbsthilfe bei einem akuten Krampf

Um einen Zwerchfellkrampf schnell zu lösen gibt es einige Maßnahmen, die jeder Betroffene selbst durchführen kann. Die Wirksamkeit ist jedoch umstritten. Zu den Übungen gehört das Einatmen von Luft mit anschließender Betätigung der Bauchpresse für einige Sekunden. Weiterhin kann das Trinken von eiskaltem Wasser helfen. Auch das Luftanhalten für 20-30 Sekunden wird als krampflösend beschrieben. Am wirkungsvollsten wird die Behandlung mit Eiswasser und dem Einhalten von Luft beschrieben.

Vorbeugung

Weiterhin gibt es noch einige Maßnahmen, die jeder Patient selbst durchführen kann, um wiederkehrende Zwerchfellkrämpfe zu vermeiden. Man sollte beispielsweise beim Essen möglichst kleine Bissen zu sich nehmen und sich Zeit lassen. Hektisches Essen kann immer zu einer übermäßigen Reizung des Zwerchfells führen.

Heilungsdauer

Die Heilungsdauer eines Zwerchfellkrampfes hängt stark von der Ursache ab. Handelt es sich um eine einmalige Überlastung, klingen die Beschwerden oft innerhalb weniger Stunden oder Tage spontan ab. Bei chronischen Ursachen wie Fehlhaltungen, Nervenreizungen, Vernarbungen oder Stress kann die Behandlung deutlich länger dauern. Mit einem gezielten Therapieplan, der Training, Atemübungen und Ursachenbehandlung kombiniert, bessern sich die Beschwerden in vielen Fällen aber innerhalb weniger Wochen.

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