Aktiv gegen Parkinson: Veranstaltungen und Initiativen in Coburg

Einführung

Parkinson ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die das zentrale Nervensystem betrifft. In Coburg und Umgebung gibt es verschiedene Initiativen und Veranstaltungen, die Betroffenen und ihren Familien Unterstützung und Informationen bieten. Dieser Artikel beleuchtet die Aktivitäten und Engagements in Coburg im Kampf gegen Parkinson.

Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha: Ein Vorbild im Kampf gegen Parkinson

Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha erhielt im Jahr 2011 die Diagnose Parkinson. Trotz dieser Herausforderung hat er sich entschlossen, sein Leben aktiv zu gestalten und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Er ist ein Vorbild für viele Betroffene und setzt sich unermüdlich für die Aufklärung über die Krankheit ein.

Aktiver Lebensstil trotz Parkinson

Prinz Andreas legt großen Wert auf einen aktiven Lebensstil. Er achtet auf gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung. Jeden Morgen trainiert er auf dem Heimtrainer und dem Sitzrad, geht spazieren und fährt mit seinem E-Bike.

Benefiz-Fahrradtour "Aktiv gegen Parkinson"

Anfang 2019 hatte Prinz Andreas die Idee zu einer Spendenaktion: Er organisierte eine Benefiz-Fahrradtour von Coburg nach Gotha, um ein Zeichen gegen Parkinson zu setzen und die Menschen auf die Krankheit aufmerksam zu machen. Der Erlös dieses Projektes kam der Initiative „Aktiv gegen Parkinson“ zugute.

Die 97 Kilometer lange Strecke von Coburg nach Gotha wählte Prinz Andreas bewusst, da sie auf den Spuren seines Ur-Ur-Großvaters Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha liegt. Prinz Albert reiste im 19. Jahrhundert häufig auf dieser Route, um seine Verwandtschaft in Gotha zu besuchen.

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Organisation und Unterstützung

Bei der Organisation der Fahrradtour wurde Prinz Andreas von seinem Assistenten Thomas Lessig, Thomas Engel und Max Beyersdorf vom Coburger Rotary-Club, Bergsteiger Christoph Hainz und Flo Sitzmann unterstützt. Gemeinsam wurde die Spenden-Idee konkretisiert: Unterstützer konnten eine Patenschaft von 100 Euro pro Kilometer der Strecke übernehmen.

Start der Tour und Etappen

Am 1. Mai 2019 startete die fünftägige Tour auf dem Coburger Marktplatz. Prinz Andreas wurde von fast 200 Menschen begleitet, die sich für die Spendenaktion begeistern konnten. Die erste Etappe führte nach Eisfeld. Aufgrund von Schneefall im Thüringer Wald musste die Route jedoch angepasst werden. Am zweiten Tag absolvierte Prinz Andreas eine 52 Kilometer lange Doppel-Etappe von Eisfeld bis Zella-Mehlis.

Erfolgreicher Abschluss und Dank

Die Spendenaktion war ein großer Erfolg. Prinz Andreas bedankte sich bei seinen Unterstützern und betonte, wie viel man gemeinsam erreichen kann. Besonders ermutigend war, dass Menschen mit und ohne körperliche Beeinträchtigung zusammen für einen guten Zweck aktiv waren.

Unterstützung durch den Rotary Club Coburg

Der Rotary Club Coburg engagiert sich aktiv im Kampf gegen Parkinson und unterstützte Prinz Andreas bei der Organisation der Benefiz-Fahrradtour. Der Club setzt sich für die Förderung von Gesundheit und Gemeinwohl ein und leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Parkinson-Patienten in der Region.

Zusammenarbeit mit dem Klinikum Coburg

Die Initiative „Aktiv gegen Parkinson“ kommt dem Geriatrie-Team um Professor Johannes Krafft am Regiomed-Klinikum Coburg zugute. Prinz Andreas wird von diesem Team intensiv betreut. Die Spenden werden für ein Parkinson-Projekt am Klinikum verwendet.

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Weitere Initiativen und Veranstaltungen in Coburg

Neben dem Engagement von Prinz Andreas und dem Rotary Club Coburg gibt es weitere Initiativen und Veranstaltungen in Coburg, die sich dem Thema Parkinson widmen. Dazu gehören Selbsthilfegruppen, Informationsveranstaltungen und sportliche Aktivitäten.

Inklusion im Sport: Ein wichtiger Aspekt

Viele Sportvereine in Deutschland setzen sich für Inklusion ein und bieten Sportangebote für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung an. Dies ermöglicht Parkinson-Patienten, aktiv zu bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Beispiele für inklusive Sportangebote

  • Rollstuhlbasketball: Der Jenaer Behindertensportverein e.V. bietet Rollstuhlbasketball an, bei dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam Sport treiben können.
  • Tischtennis: Das Konzept „PingPongParkinson - Tischtennis verbindet“ integriert Menschen mit Parkinson aktiv in das reguläre Tischtennisangebot des Ruppiner Sportvereine e.V.
  • Reiten: Im Kinder und Jugendreitverein Köln Bonn e. arbeiten und reiten Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Fähigkeiten Seite an Seite. Seit 1988 Reiten für MmB. Ehrenamtliche Leitung der Gruppen. Mitglied im Projekt INDUS des Landkreises Emsland.
  • Handball: Die „Glückspanther“ sind eine inklusive Handballmannschaft der HSG Dudenhofen-Schifferstadt, die Kindern mit erhöhtem Förderbedarf die Teilhabe am Vereinsleben ermöglicht.
  • Schwimmen: „Wellenbrecher“ ermöglicht Menschen mit und ohne Behinderung eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe am Schwimmsport.

Informationen zum Rotary Club Coburg

Der Rotary Club Coburg ist ein nicht eingetragener Verein, der sich für gemeinnützige Zwecke engagiert. Verantwortlicher bzw. Diensteanbieter ist das Restaurant Goldenes Kreuz, Herrngasse 1, 96450 Coburg, vertreten durch die amtierende Präsidentin/den amtierenden Präsidenten.

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