Alkohol und Ibuprofen 400: Wechselwirkungen und Nebenwirkungen

Die Kombination von Alkohol und Medikamenten, insbesondere Schmerzmitteln wie Ibuprofen, birgt Risiken. Alkohol kann die Wirkung von Medikamenten beeinträchtigen, unerwünschte Nebenwirkungen verstärken oder sogar gefährliche Wechselwirkungen auslösen. Es ist wichtig, sich der potenziellen Gefahren bewusst zu sein und im Zweifelsfall ärztlichen Rat einzuholen.

Allgemeine Wechselwirkungen zwischen Alkohol und Medikamenten

Alkohol kann die gewünschte Wirkung eines Medikaments beeinträchtigen oder sogar aufheben. Wer Medikamente und Alkohol kombiniert, riskiert unberechenbare und gefährliche Wechselwirkungen, die sogar lebensbedrohend sein können. Zum Beispiel erweitert Alkohol die Blutgefäße und senkt den Blutdruck. Die Kombination mit blutdrucksenkenden Medikamenten kann unter Umständen einen Kreislaufkollaps auslösen.

Gerinnungshemmende Medikamente und Alkohol

Gerinnungshemmende Medikamente - etwa für Herzkrankheiten - verdünnen das Blut, sodass es besser fließen kann. Alkohol verdünnt das Blut ebenfalls. Wenn Sie Blutverdünner einnehmen und zusätzlich Alkohol trinken, können Verletzungen schlechter heilen und auftretende Blutungen lassen sich nur schwer stoppen - bei Unfällen kann das lebensgefährlich sein.

Antidepressiva, Beruhigungsmittel und Alkohol

Der gleichzeitige Konsum von Antidepressiva und Alkohol kann dafür sorgen, dass sich Betroffene benommen, verwirrt oder nervös fühlen. Und sogar schlimmere Nebenwirkungen wie Bewusstlosigkeit und Atemstillstand sind möglich. Auch Schlaf- und Beruhigungsmittel sollten Sie nie zusammen mit Alkohol einnehmen. Die beruhigenden Wirkungen der Substanzen verstärken sich gegenseitig. Im Extremfall kann ein Atem- und Herzstillstand die Folge sein.

Medikamente gegen Allergien und Alkohol

Bei Menschen mit Allergien kann Alkohol die Nebenwirkungen einiger Medikamente verschlimmern: Viele Patientinnen und Patienten fühlen sich dann schläfrig und energielos - und das auch bei Mitteln, die nüchtern kaum müde machen.

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Antibiotika und Alkohol

Verschiedene Antibiotika behindern ein für den Abbau von Alkohol wichtiges Enzym, die Aldehyddehydrogenase, in seiner Funktion. Das giftige Abbauprodukt Acetaldehyd (ADH) wird dann nicht schnell genug in ungiftige Stoffe aufgespalten. Die Wirkung: Die Betroffenen erleben bereits bei geringen Mengen Alkohol die sogenannte Flush-Reaktion: Ihnen wird übel, sie bekommen ein knallrotes Gesicht, fangen an zu schwitzen und ihr Herz schlägt schneller. Die gleichzeitige Einnahme von Antibiotika und Alkohol sollten Sie daher unbedingt vermeiden.

Schmerzmittel und Alkohol

Die Kombination von Schmerzmitteln und Alkohol schädigt den Magen stark und kann zu Magen-Darm-Blutungen und Magengeschwüren führen.

Cortison und Alkohol

Das Hormon Cortison, das beispielsweise in Nasensprays, einigen Hautcremes oder Medikamenten gegen Multiple Sklerose (MS) enthalten ist, verträgt sich ebenfalls nicht mit Alkohol. Der gleichzeitige Konsum mit Alkohol kann Kopfschmerzen, Übelkeit und bei Diabetes eine Unterzuckerung begünstigen.

Die Pille und Alkohol

Wenn Sie die Pille regelmäßig und immer zur etwa gleichen Tageszeit einnehmen, haben geringe Mengen Alkohol meist keine Auswirkungen auf ihre Wirksamkeit. Der Körper braucht allerdings einige Zeit, um die Wirkstoffe der Pille aufzunehmen. Wenn Sie sich aufgrund von zu viel Alkohol innerhalb von drei Stunden nach der Pilleneinnahme übergeben müssen oder starken Durchfall haben, kann die Pille ihre Wirkung verlieren. Und Vorsicht: Wer zu viel Alkohol trinkt, kann die Pille auch zu spät einnehmen oder komplett vergessen. In diesem Fall sollten Sie sich dringend ärztlich beraten lassen.

Andere Medikamente und Alkohol

Husten, Schnupfen, Heiserkeit - zwar enthalten einige Hustensäfte geringe Mengen von Alkohol als Lösungsmittel, trotzdem sollten Sie sie nicht mit noch mehr Alkohol kombinieren. Dadurch belasten Sie Ihr ohnehin geschwächtes Immunsystem noch mehr und verlangsamen die Genesung: Der Abbau von Alkohol entzieht dem Körper Energie, die er bräuchte, um gesund zu werden. Durch Alkoholkonsum hindern Sie also Ihren Körper daran, alle Energie auf die Überwindung der Krankheit zu richten. Schlaf ist in diesem Fall die bessere Medizin.

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Grundsätzlich gilt: Lesen Sie die Packungsbeilage oder informieren Sie sich in Ihrer Arztpraxis oder Apotheke, ob und welche Medikamente und Alkohol für Sie in Frage kommen.

Alkohol ist keine Medizin, auch wenn das umgangssprachlich oft behauptet wird. Weder hilft Kräuterschnaps bei der Verdauung, noch stärkt Rotwein das Herz-Kreislauf-System oder warmes Bier das Immunsystem. Schnaps verlangsamt die Verdauung und kann Magen-Darm-Probleme dadurch sogar verschlimmern.

Ibuprofen 400: Wirkung und Anwendung

Ibuprofen ist ein Schmerzmittel (Analgetikum) aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Der Wirkstoff wird vor allem bei Schmerzen infolge von entzündlichen Prozessen sowie gegen leichte bis mäßige Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen oder Regelschmerzen angewendet. Weitere Anwendungsgebiete sind Gelenkschmerzen durch Arthrose und Sportverletzungen.

Anwendungsgebiete von Ibuprofen

Ibuprofen gehört zur Wirkstoffgruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR) und wird bei folgenden Indikationen eingesetzt:

  • leichte bis mäßig starke Schmerzen
  • Fieber
  • akute Arthritiden (einschließlich Gichtanfall)
  • chronische Arthritiden, insbesondere bei rheumatoider Arthritis (chronische Polyarthritis)
  • Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) und anderen entzündlichrheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen
  • Reizzustände bei degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (Arthrosen und Spondylarthrosen)
  • entzündliche weichteilrheumatische Erkrankungen
  • schmerzhafte Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen
  • Ductus arteriosus Botalli (angeborener Herzfehler)

Anwendungsformen von Ibuprofen

Ibuprofen ist in Form von Tabletten, Filmtabletten, Weichkapseln, Zäpfchen, Retardtabletten, Sirup, Suspensionen, Brausegranulaten, Gelen und Cremes auf dem deutschen Markt verfügbar.

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Wirkmechanismus von Ibuprofen

Ibuprofen greift in das Entzündungsgeschehen und die Schmerzwahrnehmung ein, indem es die Cyclooxygenasen (COX) COX-1 und COX-2 hemmt und damit die Bildung von Prostaglandinen stoppt. Diese Botenstoffe sind wesentlich an Entzündungsgeschehen sowie an der Weiterleitung und Wahrnehmung von Schmerzsignalen beteiligt. Allerdings bauen Prostaglandine auch die schützende Magenschleimhaut auf, weshalb es bei Einnahme von Ibuprofen zu einer Reduktion der schützenden Schleimschicht innerhalb des Magens kommen kann. Ein Nebeneffekt der COX-Hemmung ist eine vermehrte Bildung von Leukotrienen, die für Asthmatiker problematisch sein kann, da diese zu einer Bronchokonstriktion führen können.

Zusammengefasst wirkt Ibuprofen:

  • analgetisch (schmerzlindernd)
  • antiinflammatorisch (entzündungshemmend)
  • antipyretisch (fiebersenkend)

Pharmakokinetik von Ibuprofen

Bei oraler Applikation wird Ibuprofen zum Teil schon im Magen und anschließend vollständig im Dünndarm resorbiert. Nach hepatischer Metabolisierung (Hydroxylierung, Carboxylierung) werden die pharmakologisch unwirksamen Metabolite vollständig, hauptsächlich renal (90 Prozent), aber auch biliär eliminiert. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt beim Gesunden und Leber- und Nierenkranken 1,8 bis 3,5 Stunden. Die Plasmaproteinbindung liegt bei etwa 99 Prozent. Maximale Plasmaspiegel werden nach oraler Gabe einer normal freisetzenden Arzneiform nach 1 bis 2 Stunden erreicht.

Dosierung von Ibuprofen

Die Dosierungsempfehlung von Ibuprofen richtet sich danach, ob Patienten das Medikament innerhalb der Selbstmedikation erwerben oder es über einen Arzt verschrieben wurde. Innerhalb der Selbstmedikation betragen die empfohlenen Dosierungen:

  • 5 kg bis 6 kg (Säuglinge 6 bis 8 Monate): 50 mg Ibuprofen alle 8 Stunden
  • 7 kg bis 9 kg (9 bis 12 Monate): 50 mg Ibuprofen alle 6 Stunden
  • 10 kg bis 15 kg (Kinder: 1 bis 3 Jahre): 100 mg Ibuprofen alle 8 Stunden
  • 16 kg bis 20 kg (Kinder: 4 bis 6 Jahre): 150 mg Ibuprofen alle 8 Stunden
  • 20 bis 29 kg (Kinder: 6 bis 9 Jahre): 200 mg Ibuprofen alle 8 Stunden
  • 30 bis 39 kg (Kinder: 10 bis 11 Jahre): 200 mg Ibuprofen alle 6 Stunden
  • ≥ 40 kg (Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene): 400 mg Ibuprofen alle 8 Stunden

Wird Ibuprofen über einen Arzt verschrieben, kann dieser sich für höhere Dosierungen entscheiden. Der empfohlene Dosisbereich für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren liegt pro Tag zwischen 1200 und 2400 mg Ibuprofen.

Nebenwirkungen von Ibuprofen

Zu den sehr häufig auftretenden Nebenwirkungen (≥1/10) zählen:

  • Sodbrennen
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Blähungen
  • Diarrhö
  • Verstopfung
  • geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Anämie verursachen können

Klinische Studien weisen darauf hin, dass die Anwendung von Ibuprofen insbesondere in hohen Dosen (2.400 mg/Tag) möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko arterieller thrombotischer Ereignisse (z. B. Myokardinfarkt oder Schlaganfall) assoziiert ist.

Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen wurde über schwere Hautreaktionen, einschließlich exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), berichtet. Nehmen Sie Ibu-ratiopharm nicht weiter ein und begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung, wenn Sie eines der Symptome dieser schweren Hautreaktionen bemerken, die in Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“ beschrieben werden.

Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Einnahme von Ibu-ratiopharm vermieden werden.

Ibu-ratiopharm kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es möglich, dass sich durch Ibu-ratiopharm eine angemessene Behandlung der Infektion verzögert, was zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel während einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt.

Wechselwirkungen von Ibuprofen

Ibuprofen (wie andere NSAR) sollte nur mit Vorsicht zusammen mit den folgenden Arzneistoffen eingenommen werden:

  • Andere NSAR einschließlich Salicylate: Risiko gastrointestinaler Ulzera und Blutungen erhöht
  • Digoxin, Phenytoin, Lithium: Serumspiegel dieser Arzneimittel kann sich erhöhen
  • Diuretika, ACE-Hemmer, Betarezeptorenblocker und Angiotensin-II-Antagonisten: Wirkung von Diuretika und Antihypertensiva kann abgeschwächt werden. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kann es zu einer weiteren Verschlechterung der Nierenfunktion, einschließlich eines möglichen akuten Nierenversagens, kommen. Vor allem bei älteren Patienten sollte eine solche Kombination daher nur mit Vorsicht angewendet werden: Patienten müssen zu einer adäquaten Flüssigkeitseinnahme aufgefordert werden und eine regelmäßige Kontrolle der Nierenwerte sollte in Erwägung gezogen werden
  • Kaliumsparende Diuretika: Hyperkaliämie möglich
  • Glucocorticoide: erhöhtes Risiko gastrointestinal Ulzera oder Blutungen
  • Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI): erhöhtes Risiko gastrointestinal Blutungen
  • Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure: Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure auf die Blutplättchenaggregation kann gehemmet sein. Jedoch lassen sich wegen der begrenzten Datenlage keine sicheren Schlussfolgerungen treffen. Bei gelegentlicher Anwendung von Ibuprofen ist eine klinisch relevante Wechselwirkung unwahrscheinlich
  • Methotrexat: erhöhte Konzentration von Methotrexat und Zunahme seiner toxischen Wirkung
  • Ciclosporin: Risiko einer nierenschädigenden Wirkung durch Ciclosporin wird erhöht
  • Antikoagulanzien: Wirkung von Antikoagulanzien wie Warfarin kann verstärket werden
  • Sulfonylharnstoffe: Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen
  • Tacrolimus: Risiko der Nephrotoxizität ist erhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden
  • Zidovudin: Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Hämarthrosen und Hämatome bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten, die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen einnehmen
  • Probenecid und Sulfinpyrazon: Ausscheidung von Ibuprofen kann verzögert werden
  • Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone: Das Risiko für Krampfanfälle kann erhöht sein, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden.
  • CYP2C9-Hemmer, da die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und CYP2C9-Hemmern die Exposition gegenüber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erhöhen kann. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Hemmern) wurde eine um etwa 80 - 100 % erhöhte Exposition gegenüber S(+)-Ibuprofen gezeigt. Eine Reduktion der Ibuprofendosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn gleichzeitig potente CYP2C9-Hemmer angewendet werden, insbesondere wenn hohe Dosen von Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol verabreicht werden.
  • Ginkgo biloba (ein pflanzliches Arzneimittel) kann das Blutungsrisiko von NSAR erhöhen.

Kontraindikationen von Ibuprofen

Ibuprofen soll nicht angewendet werden bei:

  • einer bekannten Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
  • bekannten Reaktionen von Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis oder Urtikaria nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern in der Vergangenheit
  • ungeklärten Blutbildungsstörungen
  • bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen peptischen Ulzera oder Hämorraghien (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Ulzeration oder Blutung)
  • gastrointestinalen Blutungen oder Perforation in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR)
  • zerebrovaskulären oder anderen aktiven Blutungen
  • schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
  • schwerer Herzinsuffizienz
  • letztes Drittel der Schwangerschaft

Ibuprofen in der Schwangerschaft

Durch Hemmung der Prostaglandinsynthese durch Ibuprofen kann die embryo-fetale Entwicklung negativ beeinflusst werden. Epidemiologische Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen und Gastroschisis hin, wenn Prostaglandinsynthesehemmer in der Frühschwangerschaft angewendet wurden. Während des dritten Schwangerschaftstrimesters besitzen alle Prostaglandinsynthesehemmer folgende Risiken:

  • kardiopulmonale Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie)
  • Nierenfunktionsstörung, die zu Nierenversagen mit Oligohydramnion fortschreiten kann
  • mögliche Verlängerung der Blutungszeit der Mutter
  • Hemmung von Uteruskontraktionen, mit der Folge eines verspäteten oder verlängerten Geburtsvorganges

Sie sollten Ibuprofen während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird. Wenn Sie während dieses Zeitraums behandelt werden müssen oder während Sie versuchen schwanger zu werden, sollte die Dosierung so niedrig wie möglich und über einen so kurzen Zeitraum wie möglich erfolgen. Wenn Sie Ibuprofen ab der 20. Schwangerschaftswoche für mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, führen kann (Oligohydramnion) oder es kann zur Verengung eines Blutgefäßes (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie länger als ein paar Tage behandelt werden müssen, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen.

Ibuprofen in der Stillzeit

Ibuprofen geht in die Muttermilch über, weshalb der Wirkstoff während der Stillzeit nicht dauerhaft eingesetzt werden sollte.

Verkehrstüchtigkeit bei Einnahme von Ibuprofen

In höherer Dosierung kann Ibuprofen zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auslösen, die im Einzelfall die Reaktionsfähigkeit verändern und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen können. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Anwendungshinweise für Ibuprofen

Bei älteren Patienten kommt es unter NSAR-Therapie häufiger zu unerwünschten Wirkungen, vor allem zu gastrointestinalen Blutungen und Perforationen, auch mit letalem Ausgang. Gastrointestinale Blutungen, Ulzera oder Perforationen, auch mit letalem Ausgang, wurden unter allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw.

Ibuprofen 400 und Alkohol: Eine gefährliche Kombination

Die Kombination von Ibuprofen und Alkohol ist generell nicht empfehlenswert. Beide Substanzen können den Magen-Darm-Trakt reizen und das Risiko für Nebenwirkungen wie Magenbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Magen-Darm-Blutungen und Magengeschwüre erhöhen.

Erhöhtes Risiko für Leberschäden

Sowohl Ibuprofen als auch Alkohol werden in der Leber abgebaut. Die gleichzeitige Einnahme kann die Leber zusätzlich belasten und das Risiko für Leberschäden erhöhen, insbesondere bei Personen mit vorbestehenden Lebererkrankungen oder chronischem Alkoholkonsum.

Verstärkung zentralnervöser Effekte

Ibuprofen kann in höherer Dosierung zu Schläfrigkeit, Müdigkeit und Schwindel führen. Alkohol verstärkt diese Effekte zusätzlich, was die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen und die Unfallgefahr erhöhen kann.

Beeinträchtigung der Genesung

Alkohol entzieht dem Körper Energie, die er zur Bekämpfung von Krankheiten benötigt. Die Einnahme von Alkohol während einer Erkrankung kann die Genesung verzögern und das Immunsystem zusätzlich schwächen.

Ibuprofen bei Kater?

Viele Menschen greifen nach einem Alkoholexzess zu Ibuprofen, um die Symptome eines Katers wie Kopfschmerzen zu lindern. Dies ist jedoch keine gute Idee, da die Kombination von Alkohol und Ibuprofen die Leber zusätzlich belasten und das Risiko für Magenbeschwerden erhöhen kann. Besser ist es, dem Körper ausreichend Flüssigkeit und Ruhe zu gönnen.

Was tun, wenn man versehentlich Alkohol und Ibuprofen kombiniert hat?

Wenn Sie versehentlich Alkohol und Ibuprofen kombiniert haben, sollten Sie Ruhe bewahren und auf mögliche Symptome wie Magenbeschwerden, Übelkeit oder Schwindel achten. Bei starken Beschwerden sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Alternativen zur Schmerzlinderung ohne Alkohol

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Schmerzen ohne die Einnahme von Ibuprofen und Alkohol zu lindern:

  • Hausmittel: Bei leichten Schmerzen können Hausmittel wie Kühlung, Wärme oder Entspannungsübungen helfen.
  • Andere Schmerzmittel: Paracetamol ist eine Alternative zu Ibuprofen, die in der Regel magenverträglicher ist. Allerdings sollte Paracetamol ebenfalls nicht in Kombination mit Alkohol eingenommen werden, da dies zu Leberschäden führen kann.
  • Ärztliche Beratung: Bei starken oder anhaltenden Schmerzen sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären und eine geeignete Behandlung zu finden.

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