Neurologische Versorgung am Innklinikum Altötting: Ein umfassender Überblick

Die neurologische Klinik am Innklinikum bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen für Patienten mit Erkrankungen des Nervensystems und der Muskulatur. Dabei werden modernste wissenschaftliche Erkenntnisse und Technologien eingesetzt, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Multiple Sklerose (MS): Die Krankheit mit den 1000 Gesichtern

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-neurologische Erkrankung, die das Gehirn, das Rückenmark und die Sehnerven betrifft. Sie wird oft als die Krankheit mit den „1000 Gesichtern“ bezeichnet, da im Verlauf der Erkrankung sehr vielfältige neurologische Symptome auftreten können. In den letzten 20 Jahren hat die Häufigkeit der MS deutlich zugenommen, sodass mittlerweile ca. jeder 600. Bundesbürger betroffen ist.

Symptome und Diagnose

Typische Frühsymptome sind akute einseitige Sehstörungen (Verschwommensehen oder wie durch Nebel sehen) mit Bewegungsschmerz des betroffenen Auges, Gefühlsstörungen am Rumpf oder handschuh-/strumpfförmig an einem Arm/Bein, belastungsabhängige Lähmungserscheinungen, Doppelbilder, Gangunsicherheit und Koordinationsstörungen. Auch Schwierigkeiten mit der Konzentration am Arbeitsplatz oder starke Erschöpfbarkeit und Müdigkeit können auftreten.

Eine frühzeitige Diagnose und Therapie sind von enormer Bedeutung, da sich dies meist positiv auf den Verlauf auswirkt. Neben der differenzierten klinischen Untersuchung spielen die kernspintomographische Darstellung von Gehirn und Rückenmark, die MS-typische „Herde“ darstellen kann, die Untersuchung der Nervenleitung (sog. Evozierte Potenziale) und des Nervenwassers eine zentrale Rolle.

Therapie

Bei der MS handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der es zu einer überschießenden Reaktion des Immunsystems gegenüber bestimmten Bestandteilen der zentralen Nervenbahnen kommt. Die Symptome treten initial meist schubförmig innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen auf, können aber im Verlauf auch in chronische Verläufe übergehen.

Lesen Sie auch: Krankenhaus Altötting - Neurologie

Für die Akutbehandlung wird die hoch dosierte Kortison-Stoßtherapie meist in Form von Infusionen über 3 Tage durchgeführt. Bei nicht ausreichender Besserung steht aber auch die „Blutwäsche“ oder Immunadsorption zur Verfügung. Große Fortschritte wurden in den letzten 2 Jahrzehnten bei der verlaufsmodifizierenden Therapie der schubförmigen MS gemacht, die bei adäquater Anwendung für die betroffenen Patienten und Patientinnen eine weitestgehende normale Lebensführung mit beruflicher Qualifikation, Familienplanung, Reisen und Sport erlaubt. Die zur Verfügung stehenden Medikamente sind sowohl in Tablettenform, als Infusion oder Injektionen unter die Haut verfügbar. Einige dieser Präparate können auch in der Frühphase des progredienten Verlaufes erfolgreich eingesetzt werden.

Eine wichtige Komponente in der Behandlung der MS haben die Patienten selbst in der Hand, die immer ergänzend zur medikamentösen Therapie eingesetzt werden sollte. Unter dem Stichwort „Lebensstiländerung“ spielen z.B. vermehrte sportliche Aktivität unter krankengymnastischer oder sporttherapeutischer Anleitung ebenso eine Rolle, wie Verfahren zur Stressreduktion, Nikotinabstinenz und eine balancierte Ernährung in Anlehnung an die mediterrane Diät.

MS-Versorgung am Innklinikum

Alle diagnostisch relevanten Verfahren und Therapieoptionen bietet das Innklinikum für MS-Patienten in allen Verlaufsformen der Erkrankung nach den jeweils neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen an. Seit kurzem erhalten Patienten mit Multipler Sklerose (MS) in der Region Zugang zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV). Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum (kbo-ISK) und das RoMed Klinikum haben das strukturierte Versorgungsmodell gemeinsam eingeführt.

Parkinson-Syndrom: Diagnose und Therapie von Bewegungsstörungen

Das Parkinson-Syndrom ist keine seltene Erkrankung, zumal wenn man die demographische Entwicklung hierzulande berücksichtigt. Jeder 500ste Bundesbürger insgesamt und sogar 3% der 80-jährigen Menschen sind betroffen.

Symptome und Diagnose

Die Erkrankung ist durch langsam zunehmende Steifigkeit der Glieder, Zittern auch in Ruhe, allgemeine Bewegungsarmut und Gleichgewichtsstörungen gekennzeichnet. Allerdings müssen diese Symptome nicht von Anfang an vorliegen. Bei vielen Patientinnen und Patienten treten teils sehr früh im Verlauf und von der Bewegungsfunktion völlig unabhängige Auffälligkeiten auf. Als Beispiele seien hier Rückenschmerzen, Depression, Angst, Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit und Störungen des sog. vegetativen Nervensystems, etwa Blasenstörungen, Verstopfung und Riechstörungen, genannt.

Lesen Sie auch: Experten für Neurologie

Die Diagnose wird durch den Facharzt aus dem Gesamtbild von Vorgeschichte und Beschwerden gestellt. Zusatzuntersuchungen wie Computertomografie, Kernspintomografie oder nuklearmedizinische Verfahren, Ableitung der Hirnstromkurve, Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Gefäße und Laboruntersuchungen sind aber zur Abgrenzung anderer Ursachen der Symptome erforderlich.

Therapie

Die Erkrankung ist zwar bislang nicht heilbar, kann aber mit Medikamenten, Bewegungstherapie und der Neuromodulation so gut behandelt werden, dass in der Regel lange Zeit ein normales Leben möglich ist und die Gesamtlebenserwartung im Vergleich zur Normalbevölkerung nicht wesentlich verringert ist. Eine neu diagnostizierte Parkinsonkrankheit stellt bei entsprechender Ausprägung der Beschwerden auch eine Indikation für eine neurologische Rehabilitationsmaßnahme dar.

Diagnostik und Therapieverfahren am Innklinikum

  • Diagnostik und Therapie von Bewegungsstörungen, Abklärung anderer parkinsonähnlicher Erkrankungen
  • Ausführliche Beratung der Patienten und Angehörigen
  • Medikamentöse Neueinstellung oder Therapieoptimierung im Krankheitsverlauf
  • Bei zunehmender Therapieresistenz Einsatz kontinuierlicher Medikamentenpumpen zur Dopaminstimulation wie Apomorphin oder Duodopa
  • Multimodaler Therapieeinsatz unter Mithilfe der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Neuropsychologie sowie Sozialdienst (Hilfsmittel, häusliche Pflegeunterstützung)
  • Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie nichtmotorischer Begleiterkrankungen (Kreislaufdysregulation, Verdauungsbeschwerden, Körperhaltungsstörungen…)
  • Ausführliche Diagnostik von begleitenden Schluckstörungen mittels Videoendoskopie
  • Botox-Behandlung bei übermäßiger Speichelproduktion

Epilepsie: Abklärung und Behandlung epileptischer Anfälle

Fast jeder 10. Mensch hat im Laufe seines Lebens einmal einen epileptischen Anfall; natürlich hat nicht jeder 10. Mensch deswegen eine Epilepsie! Die Abgrenzung von anderen Krankheitsbildern mit plötzlich auftretenden Bewusstseinsveränderungen und die Abgrenzung von so genannten Gelegenheitsanfällen und kreislaufbedingte Bewusstlosigkeiten gegenüber einem epileptischen Anfallsleiden gehört in die Kompetenz des Neurologen.

Ursachen und Erscheinungsformen

Epileptische Anfälle können sehr unterschiedliche Ursachen haben und sehr unterschiedlich ablaufen. Landläufig bekannt sind vor allem die so genannten großen Anfälle, die mit Bewusstlosigkeit, Zungenbiss, Einnässen, Versteifung und rhythmischen Zuckungen der Gliedmaßen einhergehen. Epileptische Anfälle können aber auch ganz anders aussehen, weit weniger dramatisch sein und auch entsprechend spät erst erkannt werden. Z. B. äußern sich bei vielen älteren pflegebedürftigen Menschen, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben oder an einer Demenz leiden, epileptische Anfälle häufig nur in einer Wesensänderung und Bewusstseinsminderung ohne die bekannten Zuckungen.

Diagnostik und Therapie am Innklinikum

Gerade große Anfälle führen häufig zu Krankenhauseinweisungen. Wenn bislang keine Epilepsie bekannt ist, muss eine sorgfältige Abklärung erfolgen, da - zumal im mittleren und höheren Lebensalter - neu auftretende epileptische Anfälle häufig durch eine Gehirnschädigung, z. B. einen Hirntumor oder Schlaganfall verursacht sein können. Zur Abklärung eines ersten Anfalls gehört neben der Ableitung einer Hirnstromkurve immer eine bildgebende Darstellung des Gehirns, z. B. mit einer Computertomografie oder Kernspintomografie. Weitere Untersuchungen können nötig sein, um Entscheidungen über Notwendigkeit und Art einer Therapie zu treffen. Entsprechende Möglichkeiten für modernste Diagnostik und Therapie stehen am InnKlinikum zur Verfügung. Unser umfangreiche Diagnostik beinhaltet u.a. Zur Diagnostik werden spezielle Verfahren, wie z. B. eingesetzt.

Lesen Sie auch: Psychiater Nadjafi, Altötting

Demenz: Frühzeitige Diagnose und umfassende Versorgung

Die bekannteste und häufigste Form der Demenz ist die Alzheimerkrankheit. Sie ist durch einen langsam fortschreitenden Verlust höherer geistiger Fähigkeiten wie Merkfähigkeit, Auffassungsgabe, Konzentrationsfähigkeit, planerisches Handeln oder auch sprachliche Kommunikation gekennzeichnet.

Ursachen und Verlauf

Ein Heilmittel gegen die Erkrankung, die durch einen ursächlich noch nicht vollständig geklärten Hirnabbau entsteht, gibt es nicht. Etwa 2% der jüngeren Seniorinnen und Senioren um 65 Jahre, jedoch bis zu einem Drittel der hoch betagten Menschen, leiden an einer Alzheimer-Demenz mit allen Konsequenzen für ihre und die Lebensqualität ihrer Familien, aber auch für zunehmende Kosten durch Diagnostik, Therapie und Pflege.

Therapie und Unterstützung

Mit umfassenden Anpassungen des Lebensstils (so z.B. Verbesserung der sozialen Aktivität durch Anpassung eines Hörgerätes, Reduktion der Gefäßrisikofaktoren, tägliche Bewegung und Sport, Ernährung, Musik, Tanz) sowie in naher Zukunft wahrscheinlich auch durch moderne Antikörpertherapie gelingt es, den Verlauf zu verzögern und so den Zeitpunkt einer umfassenden Pflegebedürftigkeit hinauszuschieben.

Diagnostik am Innklinikum

Aufgabe der Neurologie und Psychiatrie ist es, möglichst frühzeitig die Diagnose der Demenz und die Aufdeckung möglicher behandelbarer Ursachen zu stellen. Denn die Alzheimerkrankheit ist zwar die häufigste Demenzform, die Zahl an möglichen selteneren Ursachen ist aber sehr groß. Auch die Abgrenzung gegenüber einer vermeintlichen Demenz im Rahmen einer seelischen Erkrankung, v. a. einer Depression, ist überaus wichtig und von großer Bedeutung für die Prognose und Therapie. In der Neurologischen Klinik stehen alle fachlichen und technischen Möglichkeiten zur Verfügung, um Demenzen sinnvoll abzuklären.

Wirbelsäulenerkrankungen: Diagnostik und konservative Therapie

Wirbelsäulenerkrankungen sind in der Bevölkerung weit verbreitet und eine sogenannte "Volkskrankheit". Dabei handelt es sich um die zweithäufigste Schmerzform nach Kopfschmerzen und belastet die Volkswirtschaft alleine durch schmerzbedingte Arbeitsausfälle mit über 30 Mrd. € im Jahr. Rückenschmerzen, die bevorzugt im Bereich des Halses und der Lendenwirbelsäule auftreten, sind der häufigste Grund für stationäre Rehabiliationen und Kuren. Jede fünfte vorzeitige Berentung in Deutschland geht auf das Konto des Rückenschmerzes.

Ursachen von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen können durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden:

  • Verschleiß der Knochen und Bandscheiben
  • Bandscheibenvorfälle
  • Muskuläre Verspannungen
  • Verengungen des Wirbelkanales und der Nervenaustrittsöffnungen
  • Entzündungen der Rückenmarksnerven
  • Äußere oder innere Verletzungen
  • Osteoporose
  • Verkrümmungen des einzelnen Wirbels oder der ganzen Wirbelsäule

Diagnostik und Therapie am Innklinikum

Die Neurologische Klinik verfügt über die apparative Ausstattung zur exakten Messung der jeweiligen Schädigung und zur Abgrenzung anderer Erkrankungen mit ähnlichem Beschwerdebild. In enger Kooperation mit der Abteilung für Rehabilitation und Physikalische Medizin wird bereits frühzeitig mit entspannenden und schmerzlindernden Therapieverfahren begonnen (Bewegungstherapie, Wassertherapie, Stromtherapie, Massage, Fango und medizinische Trainingstherapie). Unterstützt werden diese Maßnahmen durch gezielten Einsatz von Medikamenten unter Berücksichtigung modernster Gesichtspunkte der Schmerztherapie. Gerade diese soll zukünftig bei schweren oder chronischen Schmerzsyndromen in enger (interdisziplinärer) fachübergreifender Form unter stationären Bedingungen ausgebaut werden. Je nach Notwendigkeit wird dann eine weiterführende Rehabilitationsmaßnahme eingeleitet oder in Absprache mit der Abteilung für Neurochirurgie in Mühldorf (bei traumatischen, entzündlichen oder raumfordernden Ursachen der Abteilung für Unfallchirurgie im Hause) eine Operation diskutiert.

Kopfschmerzen: Diagnostik und Behandlung akuter Fälle

Kopfschmerzen sind ein sehr häufiges Schmerzsymptom und sorgen weltweit zu einer Einschränkung der Lebensqualität.

Primäre und sekundäre Kopfschmerzen

Kopfschmerzen kommen am häufigsten als primäre Kopfschmerzen vor. Hierbei stehen die Kopfschmerzen im Vordergrund ohne das eine andere Erkrankung die Kopfschmerzen erklärt. Typische für die primären Kopfschmerzen sind der Spannungskopfschmerz und die Migräne. Diese Kopfschmerzerkrankungen machen 92% der Kopfschmerzen aus, sind in der Regel nicht gefährlich und gut behandelbar. Bei ca. 8% der Kopfschmerzen sind diese ein Symptom einer anderen Erkrankung und werden als sekundärer Kopfschmerz bezeichnet. Sie treten z.B. bei generalisierten Infekten, Hirnblutung, Hirnhautentzündung, Tumoren, Trauma und Hirnentzündungen auf. Insgesamt werden derzeit über 160 verschiedene sekundäre Kopfschmerzformen unterschieden.

Diagnostik am Innklinikum

Die Diagnostik der Kopfschmerzen, insbesondere die der sekundären Kopfschmerzen ist nicht einfach und benötigt neurologische und andere fachärztliche Expertise. In der Klinik werden vor allem akute oder neu aufgetretenen Kopfschmerzen diagnostiziert und behandelt.

Neurosonografie: Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Arterien

Die Neurosonografie ist eine Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Arterien. Sie ermöglicht die Bestimmung der Flussgeschwindigkeit in Blutgefäßen.

Doppler-Effekt

Christian Doppler (1803 - 1853) entdeckte in den 1840er Jahren den nach ihm benannten Effekt, dem wir es verdanken, dass wir Flussgeschwindigkeiten in Blutgefäßen bestimmen können. Als Doppler-Effekt bezeichnet man grundsätzlich die Veränderung der Frequenz von Wellen jeder Art, wenn sich die Quelle und der Beobachter einander nähern oder voneinander entfernen (zum Beispiel Veränderung der Tonhöhe, also Frequenz, wenn ein Krankenwagen mit Martinshorn sich nähert und an einem vorbeifährt). Wenn man mit einem Ultraschallsender Schallwellen in ein Blutgefäß sendet und das Schallecho mit dem Schallkopf wieder registriert, kann man mit Hilfe der von Doppler gefundenen Beziehung zwischen Schall und Entfernung daraus berechnen, wie schnell das Blut in der Arterie fließt.

Anwendung

Die Flussgeschwindigkeit des Blutes wird beispielsweise durch Engstellen verändert. Im Bereich der Engstelle kommt es zu einer Beschleunigung, nach einer Engstelle kann es zu einer deutlichen Verlangsamung des Blutflusses kommen. Durch die Kombination aus Doppler- und moderner Ultraschalltechnik ist es möglich, gleichzeitig die Blutgefäße, z. B. am Hals, aber auch am Bein oder an den Armen, darzustellen und den Blutfluss in ihnen sichtbar zu machen und die Geschwindigkeit des Blutflusses in den Gefäßen zu bestimmen. So erhält man Informationen zur Gefäßbeschaffenheit und zum Verhalten ihres Blutflusses. Die Kombination aus Doppler- und Ultraschalltechnik (Doppler-/Duplexsonografie) gehört mittlerweile zu den Standardverfahren in der Untersuchung von Blutgefäßerkrankungen. Sie ist von geübten Untersuchern schnell durchführbar, auch in Notfallsituationen, ungefährlich und schmerzlos. Die Ergebnisse tragen inzwischen maßgeblich zu Therapieentscheidungen im Hinblick auf notfallmäßige Gerinnselauflösung (Lysetherapie) und Gefäßoperationen oder -aufdehnungen bei.

Indikation

Die Doppler-/Duplexsonografie sollte in jedem Fall bei der Abklärung von Schlaganfällen durchgeführt werden.

Die Klinik für Neurologie am Innklinikum: Umfassende Versorgung

Die Klinik für Neurologie am kbo-Inn-Salzach-Klinikum behandelt Menschen mit akuten und chronischen Erkrankungen aus dem gesamten neurologischen Spektrum. Dazu zählen alle Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie der Muskulatur. Die Klinik verfügt über alle fachspezifischen Untersuchungsmethoden aus den Bereichen Neuroradiologie (CT, 3-T-MRT), Neurosonographie, Neurophysiologie und Liquor-Diagnostik. Die Klinik für Neurologie besteht bereits seit 1971. Um Patienten nach dem neuesten technischen Standard untersuchen und behandeln zu können, wurde bereits 1976 neben den Münchner Universitätskliniken einer der ersten Computertomographen (CT) im bayerischen Raum installiert.

Notfallversorgung

Zur notfallmäßigen Versorgung inkl. der stationären Aufnahme ist ein ärztlicher Präsenzdienst über 24 Stunden eingerichtet. Eine 24-h-Verfügbarkeit des CT‘s inkl. spezieller Gefäßdiagnostik (CT-Angiographie) garantiert die rasche Akutversorgung inkl. Auflösung von Blutgerinnseln (Thrombolyse) auf unserer Stroke Unit. Ein spezielles Team aus Ärzten, Pflegekräften, Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten gewährleistet die optimale Versorgung.

Diagnostik und Therapie

Es stehen spezielle Verfahren zur Unterstützung und Sicherung der Diagnose zur Verfügung. Sämtliche Behandlungsverfahren inkl. Moderne Bildgebung (3-T MRT) mit Labor, Liquor und Elektrophysiologie gewährleisten eine gründliche Abklärung. Unsere ausführliche Differenzialdiagnostik (Elektrophysiologie, Liquor, etc.) strebt eine rasche und adäquate Therapie an.

Ansprechpartner und Kontakt

  • Chefarzt: Dr. med. Tobias Winkler, Facharzt für Neurologie, Intensivmedizin
  • Oberärztinnen/Oberärzte: Dr. med. Marianne Luther (Stellvertreterin des Chefarztes), Dr. med. Martin Bertok, Isabella Eder, Dr. med. Tobias Jung, Dr. med. Christian Schulte
  • Funktionsoberarzt: Dr. med.

KBO-Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg am Inn: Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie

Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg am Inn gehört zu den größten Fachkrankenhäusern für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Neurologie in Deutschland. Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg am Inn leistet die psychiatrisch-psychosomatische Versorgung für Patienten aus den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Mühldorf, Altötting und einem Teil von Ebersberg.

Fachbereiche

Die psychiatrische Klinik gliedert sich in die Fachbereiche Allgemeinpsychiatrie und Psychosomatische Medizin, Gerontopsychiatrie und Geriatrie, Suchtmedizin und Klinische Sozialpsychiatrie. Zudem befindet sich die Klinik für Forensische Psychiatrie auf dem Gelände. Der Klinik für Neurologie mit Schwerpunkt Schlaganfall-Behandlung (Stroke-Unit) ist ein Diagnostikzentrum mit modernsten Bildgebungsverfahren (3-Tesla-Kernspintomogramm) angegliedert. Eine eigene Abteilung für Neuropsychologie mit Forschungsbereich Fahrtauglichkeit rundet das diagnostische Spektrum ab. Das therapeutische Spektrum umfasst mehrere Psychotherapieansätze, Pharmakotherapie, Ergo- und Kreativtherapie sowie Körpertherapien einschließlich Physiotherapie und Verfahren der Neurostimulation.

Besuchszeiten im InnKlinikum

Die Besuchszeiten im InnKlinikum wurden verlängert. Besuche sind täglich zwischen 10 und 19 Uhr möglich.

Wichtige Hinweise für Besucher

  • Bei Krankheitssymptomen (Atemwegserkrankungen oder Fieber) wird darum gebeten, von einem Besuch abzusehen.
  • Die Dauer des Besuchs sollte an die Situation im Patientenzimmer angepasst werden, und Rücksicht auf andere Patientinnen und Patienten genommen werden.
  • Es gilt eine Grenze von gleichzeitig maximal fünf Besucherinnen und Besuchern pro Patientin oder Patient.
  • Bei ärztlichen oder pflegerischen Maßnahmen während des Besuchs sind die Anweisungen des Klinikpersonals zu befolgen.
  • Wertsachen (Schmuck oder größere Geldbeträge) sollten in Absprache mit der Patientin oder dem Patienten zur Verwahrung mit nach Hause genommen werden.
  • Patientinnen und Patienten, die isoliert untergebracht sind (z.B. aufgrund einer Corona-Infektion) dürfen besucht werden, die Klinik bittet jedoch darum, dies nur in dringenden Fällen zu machen. Vor dem Besuch einer Corona-Patientin oder eines Corona-Patienten muss eine Aufklärung hinsichtlich des Infektionsschutzes durch einen Klinikbeschäftigten erfolgen.
  • Erweiterte Besuchsmöglichkeiten bestehen für die Begleitung Sterbender und Gebärender oder für Kinder in der Pädiatrie durch die Eltern. Ausnahmeregelungen gibt es auch für die Intensiv- und IMC-Stationen sowie für Versorgungs- und Betreuungspersonen mit konkretem Patientenauftrag. In solchen Fällen sollte vor dem Besuch Kontakt mit der behandelnden Station aufgenommen werden.
  • Im InnKlinikum besteht für Besucherinnen und Besucher keine Maskenpflicht, es wird aber dennoch das Tragen von Masken empfohlen.

tags: #altotting #krankenhaus #neurologie #besuchszeiten