Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Gesellschaft. Die Betreuung eines demenzkranken Menschen ist jedoch oft mit erheblichen körperlichen und psychischen Belastungen verbunden. Umso wichtiger ist es, dass pflegende Angehörige auf ihre eigene Gesundheit achten und sich bei Bedarf eine Auszeit gönnen. Eine Möglichkeit hierfür ist die Inanspruchnahme einer Vorsorgekur oder Rehabilitation. Dieser Artikel beleuchtet die Voraussetzungen für einen solchen Antrag und die verschiedenen Angebote, die pflegenden Angehörigen zur Verfügung stehen.
Einleitung: Die Bedeutung der Vorsorge für pflegende Angehörige
Pflegende Angehörige sind oft die tragende Säule der Versorgung von demenzkranken Menschen. Die häusliche Pflege ist jedoch mit erheblichen körperlichen und mentalen Anstrengungen verbunden. Studien zeigen, dass ein Viertel der pflegenden Angehörigen die Pflegesituation nur noch unter Schwierigkeiten oder gar nicht mehr bewältigen kann. Umso wichtiger ist es, dass pflegende Angehörige auf ihre eigene Gesundheit achten und präventive Maßnahmen ergreifen. Eine Vorsorgekur oder Rehabilitation kann hier eine wertvolle Unterstützung bieten.
Reha für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz: Kraft tanken für die häusliche Pflege
Pflegende Angehörige sind oft am Rande der Erschöpfung. Mit der Reha für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz bieten Kliniken ein Rehabilitationsprogramm, das genau auf die Bedürfnisse pflegender Menschen zugeschnitten ist. Ziel ist es, Kraft zu tanken für die häusliche Pflege, das Wissen für optimale Pflege zu verbessern und in der Pflege auch die eigenen Bedürfnisse nicht zu vergessen. Kurzum: Die Reha für pflegende Angehörige ist eine Auszeit, von der die Pflegenden ebenso profitieren wie die Pflegebedürftigen in der familiären Pflege.
Die drei Säulen der Reha für pflegende Angehörige
Das Programm der Reha für pflegende Angehörige ist darauf zugeschnitten, pflegende Angehörige gezielt individuell zu stärken. Es basiert auf den folgenden drei Säulen:
- Erholung von der Pflegesituation: Pflegende Angehörige erhalten Gelegenheit, sich den schönen Seiten des Lebens zu widmen und die Seele baumeln zu lassen. Sie können beispielsweise bei Spaziergängen in der Natur entspannen oder die Sport- und Wellnessangebote der Rehaklinik nutzen.
- Stärkung der eigenen Ressourcen: Gemeinsam mit anderen Pflegenden können Sie die geistige und körperliche Isolation der häuslichen Pflege aufbrechen. Sie stärken Ihr Selbstwertgefühl und erfahren, wie Sie die für Pflegende typischen Schuldgefühle verringern können. Genau abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse lernen Sie beispielsweise auch, wie Sie gezielt Stress abbauen und Entspannung fördern.
- Förderung der Pflegekompetenz: Erfahrene Pflegekräfte, Psychologen und Fachärzte unterstützen Sie dabei, Ihre Kenntnis von pflegerischen Grundsätzen und dem Einsatz von Hilfsmitteln aufzufrischen und zu vertiefen. Experten informieren Sie außerdem über mögliche Hilfen in der Pflege.
Voraussetzungen für eine Vorsorgekur oder Reha
Pflegende Angehörige haben grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf stationäre Rehabilitation. Das regelt das Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG). Laut PNG ist die Reha für pflegende Angehörige eine medizinische Vorsorgeleistung gemäß Sozialgesetzbuch (§ 23 SGB V und § 40 SGB V). Die Kosten der Reha für pflegende Angehörige übernimmt der jeweilige Sozialversicherungsträger. Das gilt für die Kosten der Reha ebenso wie für die Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege der Pflegebedürftigen.
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Gesundheitliche Beeinträchtigung durch die Pflege
Durch die Pflegetätigkeit sind gesundheitliche Schäden oder erhebliche Belastungen entstanden oder drohen. Typische Probleme sind Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände oder psychische Probleme wie Depressionen oder Angstzustände. Ein Arzt/eine Ärztin muss diese gesundheitlichen Probleme feststellen und bescheinigen, dass eine Reha notwendig ist, um die Gesundheit wiederherzustellen oder eine Verschlechterung zu vermeiden.
Pflegebedürftige Person mit Pflegestufe
In der Regel muss der pflegende Angehörige nachweislich eine Person betreuen, die pflegebedürftig ist. Dies sollte vom Medizinischen Dienst durch die Festlegung eines Pflegegrades bescheinigt worden sein.
Pflege im häuslichen Umfeld
Der Anspruch auf eine Reha besteht in der Regel, wenn die pflegebedürftige Person im häuslichen Umfeld, also zu Hause, betreut wird. Das bedeutet, dass pflegende Angehörige, die ihre Familienmitglieder in den eigenen vier Wänden versorgen, vorrangig berücksichtigt werden. Auch bei einer zeitweiligen Unterstützung durch ambulante Pflegedienste kann ein Anspruch bestehen, sofern die Hauptlast der Pflege beim Angehörigen liegt.
Weitere Voraussetzungen für eine geriatrische Reha
Für eine geriatrische Reha, die speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten ist, gelten zusätzliche Voraussetzungen:
- Höheres Lebensalter: In der Regel müssen Sie 70 Jahre oder älter sein, um eine geriatrische Reha in Anspruch nehmen zu können.
- Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität): Es müssen mehrere (mindestens zwei) Erkrankungen gleichzeitig bestehen (Multimorbidität).
- Rehabilitationsfähigkeit: Sie sollten in der Lage sein, aktiv an einem Rehabilitationsprogramm teilzunehmen, was stabile Vitalfunktionen, ausreichende kognitive Fähigkeiten und physische Belastbarkeit voraussetzt. Zudem dürfen keine schwerwiegenden medizinischen Probleme wie fortgeschrittene Demenz oder ein schwerer Dekubitus (Druckgeschwür) vorliegen, die die Rehabilitation behindern könnten.
- Positive Rehabilitationsprognose: Die Erfolgsaussichten der Rehabilitation sollten positiv und die Ziele in einem realistischen Zeitrahmen erreichbar sein.
- Abschluss einer akuten Behandlungsphase: Vor Beginn der Rehabilitation sollte die akute Phase der Erkrankung oder des postoperativen Zustands abgeschlossen sein.
Antragstellung: So gehen Sie vor
Ansprechpartner für die Beantragung der Pflege-Reha ist der Hausarzt. Er begründet die medizinische Notwendigkeit. Über den Reha-Antrag entscheidet die Krankenkasse.
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Ärztliche Verordnung und Notwendige Unterlagen
Für die Beantragung einer Kur oder Reha benötigen Sie eine ärztliche Verordnung, aus der die medizinische Notwendigkeit der Maßnahme hervorgeht. Ihr Hausarzt/Ihre Hausärztin ist hier der erste Ansprechpartner. Er/Sie wird Sie untersuchen und beurteilen, ob eine Kur oder Reha für Sie in Frage kommt.
Neben der ärztlichen Verordnung benötigen Sie einige weitere Dokumente, um den Antrag erfolgreich einzureichen. Dazu gehören:
- Ihre eigene Krankenversicherungs- oder Rentenversicherungsnummer
- Ein Nachweis darüber, dass Sie pflegender Angehöriger sind (z. B. ein Bescheid über den Pflegegrad der zu betreuenden Person)
- Eventuell zusätzliche Atteste oder Berichte von Fachärzt*innen, die Ihre gesundheitliche Beeinträchtigung genauer erläutern
Zuständiger Kostenträger
Je nachdem, ob Sie berufstätig sind oder nicht, müssen Sie den Antrag entweder bei Ihrer Krankenkasse oder bei der Deutschen Rentenversicherung stellen. Für Berufstätige ist in der Regel die Rentenversicherung zuständig, da die Reha auch darauf abzielt, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten. Für nicht erwerbstätige pflegende Angehörige übernimmt meist die Krankenkasse die Kosten. Auch bei einer Vorsorge (Kur) ist die Krankenkasse der zuständige Kostenträger.
- Krankenkasse: Hier reichen Sie den Antrag zusammen mit der ärztlichen Verordnung ein.
- Deutsche Rentenversicherung: Wenn Sie erwerbstätig sind, stellen Sie den Antrag bei der Rentenversicherung. Auch hier gibt es spezielle Formulare, die ausgefüllt und mit den medizinischen Unterlagen eingereicht werden müssen.
Hilfe bei der Antragsstellung
Reha-Beratungsstellen unterstützen oft kostenlos bei der Antragsstellung und der Organisation der notwendigen Unterlagen. Auch der Pflegestützpunkt Ihrer Region kann ein hilfreicher Ansprechpartner sein.
Wunsch- und Wahlrecht: Reha-Klinik selbst aussuchen
Sie können selbst entscheiden, in welche Reha-Klinik Sie gehen möchten. Es gibt spezialisierte Reha-Kliniken, die gezielt auf die Bedürfnisse von pflegenden Angehörigen eingehen. Einige Krankenkassen oder die Rentenversicherung bieten eine Liste mit geeigneten Kliniken an, oder Sie können sich bei Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin oder dem Sozialdienst beraten lassen. Grundsätzlich können Sie aber in jeder Reha-Klinik eine ensprechende Reha durchführen.
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Bewilligung und Widerspruch
Nachdem der Antrag eingereicht wurde, dauert es in der Regel einige Wochen, bis die Krankenkasse oder Rentenversicherung über die Bewilligung entscheidet. Sobald der Antrag genehmigt ist, erhalten Sie einen Bescheid über den Beginn der Reha-Maßnahme sowie Informationen zur Klinik und zur Dauer des Aufenthalts.
Sollte Ihr Reha-Antrag abgelehnt werden, können Sie Widerspruch einlegen. Es lohnt sich fast immer ein Widerspruch. Viele Kuren werden im zweiten Anlauf genehmigt.
Angebote für pflegende Angehörige während der Kur/Reha
Während Ihrer Kur oder Reha müssen Sie sich keine Sorgen um die Pflege Ihres Angehörigen machen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Pflege während Ihrer Abwesenheit zu organisieren.
Kurzzeitpflege
Bei der Kurzzeitpflege zieht die pflegebedürftige Person vorübergehend in ein Pflegeheim. Die Pflegeversicherung beteiligt sich ab Pflegegrad 2 an den Kosten für die Pflege und Betreuung.
Verhinderungspflege
Bei der Verhinderungspflege übernimmt eine Ersatzkraft die Aufgaben des pflegenden Angehörigen in der eigenen Unterkunft der pflegebedürftigen Person. Die Pflegeversicherung übernimmt in diesem Fall die nachgewiesenen Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens sechs Wochen je Kalenderjahr. Folgende Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein:
- Die pflegebedürftige Person verfügt mindestens über Pflegegrad 2.
- Die pflegebedürftige Person wurde mindestens sechs Monate in ihrer häuslichen Umgebung von Ihnen gepflegt.
Mitnahme des Pflegebedürftigen in die Reha-Einrichtung
Seit dem 1. Juli 2024 können pflegende Angehörige während ihrer Reha die von ihnen gepflegte Person in der jeweiligen Klinik unterbringen und versorgen lassen. Die Kosten dafür übernimmt die Pflegekasse. Voraussetzung ist, dass die Reha-Klinik die Pflege während der gesamten Dauer der Rehabilitation sicherstellen kann. Sollte dies nicht möglich sein, kann die Pflegekasse oder die private Pflegeversicherung die Unterbringung in einer nahegelegenen vollstationären Pflegeeinrichtung organisieren.
Ablauf einer Reha für pflegende Angehörige
Eine Vorsorge (Kur) oder eine Reha für pflegende Angehörige dauert in der Regel drei Wochen. Falls medizinisch notwendig, kann die Maßnahme verlängert werden.
Zu Beginn der Reha werden Sie von einer Ärztin/einem Arzt eingehend untersucht. Gemeinsam mit Ihnen werden Ihre gesundheitlichen Beschwerden besprochen, analysiert und persönliche Therapieziele festgelegt. Der Therapieplan wird individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
Therapiebausteine
Die Reha besteht aus verschiedenen Modulen, die individuell zusammengesetzt werden:
- Bewegungs- und Sporttherapie
- Wassergymnastik
- Entspannungstherapie (Massagen, Yoga, Muskelentspannung)
- Ernährungsberatung
- Pflegekurse, die rückenschonende Hebetechniken vermitteln
- Austausch mit anderen pflegenden Angehörigen: Themen wie Wut, Trauer, Schuldgefühle oder Ekel können hier offen besprochen werden
- Psychologische und ärztliche Gespräche
- Informationsveranstaltungen zu Krankheitsbildern wie Demenz
- Beratung zu Hilfsmitteln und Pflegeversicherungsansprüchen
Abschlussgespräch
Am Ende der Reha findet ein Abschlussgespräch mit Ihrem behandelnden Arzt/Ihrer behandelnden Ärztin statt. Dabei besprechen Sie, ob Sie die gemeinsam gesetzten Reha-Ziele erreicht haben und wie es nach der Reha für Sie weitergeht.
Geriatrische Reha: Spezielle Angebote für ältere Menschen
Die geriatrische Reha ist ein spezialisierter Bereich der Rehabilitation, der sich auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen konzentriert. Sie richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die aufgrund von Erkrankungen oder Verletzungen Unterstützung benötigen, um ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu verbessern. Ziel ist es, die Selbstständigkeit im Alltag wiederherzustellen und die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.
Zielgruppen der geriatrischen Reha
Eine geriatrische Reha kann in verschiedenen Situationen sinnvoll sein:
- Nach einem Krankenhausaufenthalt: Viele ältere Patient*innen benötigen nach einem Krankenhausaufenthalt, beispielsweise nach einer Operation oder einer akuten Erkrankung, eine umfassende Rehabilitation.
- Bei chronischen Erkrankungen: Ältere Menschen, die an chronischen Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, Diabetes, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) oder rheumatischen Erkrankungen leiden, können von einer geriatrischen Reha profitieren.
- Bei Mobilitäts- und Funktionsverlust: Seniorinnen und Senioren, die Schwierigkeiten haben, sich zu bewegen oder alltägliche Aktivitäten zu bewältigen, hilft die geriatrische Reha, wieder mobiler und selbständiger zu werden.
- Nach einem Schlaganfall oder Sturz: Nach einem Schlaganfall oder einem schweren Sturz ist die geriatrische Reha entscheidend, um die Bewegungsfähigkeit und das Gleichgewicht zu verbessern sowie das Risiko weiterer Stürze zu minimieren.
- Bei kognitiven Beeinträchtigungen: Ältere Menschen, die an Demenz oder anderen kognitiven Störungen leiden, können durch spezielle kognitive Trainingsprogramme in der geriatrischen Reha Unterstützung erhalten.
- Bei Multimorbidität: Viele ältere Menschen leiden an mehreren Krankheiten gleichzeitig. Die geriatrische Reha bietet eine ganzheitliche Betreuung und Therapie, die auf die komplexen Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten mit Multimorbidität abgestimmt ist.
Behandlungen in der geriatrischen Reha
In der geriatrischen Rehabilitation erhalten Sie verschiedene Behandlungen, die auf Ihre speziellen Bedürfnisse und gesundheitlichen Herausforderungen abgestimmt sind. Ein interdisziplinäres Team aus Ärztinnen, Therapeutinnen, Pflegekräften und Sozialarbeiter*innen arbeitet zusammen, um einen maßgeschneiderten Rehabilitationsplan für Sie zu erstellen.
Zu den typischen Behandlungen gehören:
- Medizinische Betreuung: Regelmäßige ärztliche Untersuchungen und Anpassung der Medikation, um chronische Erkrankungen zu behandeln und Schmerzen zu lindern.
- Physiotherapie: Übungen zur Verbesserung der Mobilität, Balance, Kraft und Ausdauer. Dies kann auch Gangtraining und Sturzprävention umfassen.
- Ergotherapie: Unterstützung bei der Wiederherstellung oder Verbesserung der Fähigkeiten zur Bewältigung alltäglicher Aktivitäten (ADLs - Activities of Daily Living). Dies kann Aktivitäten wie Anziehen, Essen, Baden und Hausarbeit einschließen.
- Logopädie: Therapie zur Verbesserung von Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen.
- Kognitives Training: Übungen und Aktivitäten, um Ihre geistigen Fähigkeiten wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Problemlösung zu verbessern.
- Pflegeberatung und -schulung: Unterstützung und Schulung von Pflegekräften und Angehörigen, um eine optimale häusliche Pflege zu gewährleisten.
- Sozialdienst: Beratung und Unterstützung bei sozialen und finanziellen Fragen, einschließlich der Organisation von häuslicher Pflege und anderen sozialen Diensten.
- Psychologische Betreuung: Unterstützung bei der Bewältigung von emotionalen und psychischen Herausforderungen, die mit dem Alter und chronischen Erkrankungen einhergehen.
- Ernährungsberatung: Beratung zur gesunden Ernährung und Unterstützung bei speziellen Ernährungsbedürfnissen.
- Freizeit- und Aktivitätstherapie: Teilnahme an Aktivitäten und Hobbys, die zur Förderung der sozialen Interaktion und der psychischen Gesundheit beitragen.
Ziele der geriatrischen Reha
Das Ziel der geriatrischen Reha ist es, Ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität zu verbessern und zu erhalten. Zu Beginn Ihrer Reha werden in einem Aufnahmegespräch gemeinsam mit Ihnen oder Ihren Angehörigen die Rehabilitationsziele festgelegt.
Konkrete Ziele in der geriatrischen Reha können sein:
- Verbesserung der Mobilität
- Linderung von Schmerzen
- Wiederherstellung von Selbstständigkeit und Alltagskompetenzen
- Förderung kognitiver Fähigkeiten
- Soziale Integration
- Anpassung des Wohnumfelds
- Psychische Stabilität
- Beeinflussung von Risikofaktoren und Motivation zu gesundheitsförderndem Verhalten
Nach der Reha: Achtsamkeit und Selbstfürsorge
Nach einer Reha ist es für pflegende Angehörige besonders wichtig, achtsam mit sich selbst umzugehen, um langfristig von den positiven Effekten der Rehabilitation zu profitieren. Integrieren Sie Selbstfürsorge in Ihren Alltag und nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für sich selbst.
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