Erbrechen und Übelkeit sind unangenehme Erfahrungen, die viele Ursachen haben können, von harmlosen Magen-Darm-Infekten bis hin zu ernsteren Erkrankungen. Auch die Reisekrankheit, auch Kinetose genannt, kann Übelkeit und Erbrechen auslösen. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Ursachen von Erbrechen und Reisekrankheit, ihre Symptome und verfügbaren Behandlungsoptionen.
Ursachen von Erbrechen
Erbrechen ist eine Schutzreaktion des Körpers, um schädliche Stoffe oder Krankheitserreger schnellstmöglich loszuwerden. Es kann jedoch auch ein Symptom für eine ernste Erkrankung sein. Hier sind einige häufige Ursachen von Erbrechen:
- Magen-Darm-Infekt (Magen-Darm-Grippe): Bakterien und Viren (Norovirus, Rotavirus) können eine Magen-Darm-Grippe mit oder ohne Erbrechen auslösen. Wenn Durchfall ein Begleitsymptom ist, liegt oft eine Magen-Darm-Grippe vor.
- Lebensmittelvergiftung: Wenn Erbrechen von Galle begleitet wird, steckt meist eine Lebensmittelvergiftung dahinter. Erreger sammeln sich im Magen und im Darm, vermehren sich dort und führen zu Beschwerden. Auch nach Fischverzehr (verdorbener Fisch) tritt häufig Erbrechen auf. Wird das Erbrechen zusätzlich von Kälteschmerz begleitet, kann es sein, dass Betroffene eine "tropische" Fischvergiftung haben, die durch Giftstoffe von Algen (Ciguatoxine) ausgelöst wird. Vor allem bei Lebensmittelvergiftungen kann es passieren, dass man ständig weiter erbricht, obwohl der Magen schon leer ist.
- Vergiftung durch Schadstoffe: Bei Verdacht einer Vergiftung durch Schadstoffe wie Chemikalien, Pilze, Pflanzenarten oder andere Wirkstoffe sollte man den Giftnotruf wählen.
- Medikamente als Ursache: Übelkeit und Erbrechen kann auch von Medikamenten herrühren, beispielsweise von Antibiotika, Eisentabletten oder Schmerztabletten.
- Überlasteter Magen: Wenn Betroffene zu viel oder zu schnell gegessen haben, kann dies dazu führen, dass sie ein Völlegefühl oder Übelkeit verspüren. Durch zu viel Essen steigt der Druck im Magen an.
- Erkrankungen des Verdauungstrakts: Ein Zwölffingerdarmgeschwür, ein Darmverschluss, eine Blinddarmentzündung und - eher selten - Magenkrebs können auch mit ständigem Erbrechen einhergehen. Es kann sogar zu Bluterbrechen kommen.
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Übelkeit und Erbrechen nach dem Konsum bestimmter Lebensmittel kann auf eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmter Inhaltsstoffe hindeuten. Lebensmittelunverträglichkeiten können Menschen beispielsweise auf Milchzucker (Laktoseintoleranz) oder Gluten (Zöliakie) haben.
- Erkrankungen des Gehirns: Wenn neben dem Symptom Erbrechen auch Schwindel oder eine Bewusstseinsstörung vorliegt, ist es möglich, dass das Gehirn der Auslöser ist.
- Herzerkrankungen: Erbrechen kann auch vom Herzen kommen. Gerade bei Frauen geht ein Herzinfarkt häufig mit Erbrechen einher. Zu den frühen Symptomen einer Herzschwäche gehört unter anderem, sich Übergeben zu müssen. Auch wenn ein Blutgefäß geplatzt ist (Aneurysma), müssen Betroffene häufig erbrechen.
- Schwangerschaft: Etwa die Hälfte aller Schwangeren leiden am Beginn der Schwangerschaft unter Übelkeit und Erbrechen, meist in den Morgenstunden.
- Bluterbrechen: Erbrechen mit Beimengungen von Blut ist ein ernsthaftes Symptom.
- Reisekrankheit (Kinetose): Im medizinischen Sinne handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine Reaktion des Körpers auf ungewohnte Beschleunigungs- und Bewegungsreize. Deshalb sprechen Ärzte auch von Bewegungsschwindel oder Kinetose. Reise-, Flug-, Seekrankheit etc.
Symptome von Erbrechen
Ehe Betroffene erbrechen, kämpfen sie oft mit Übelkeit. Danach kommt der Brechreiz, man muss sich übergeben - oder "kotzen", wie viele es nennen. Als Reaktion ziehen sich ruckartig Zwerchfell und Bauchmuskeln zusammen. Dadurch steigt der Druck im Bauchraum an. Mehrere Muskeln im Bereich von Magen und Speiseröhre öffnen sich. Der Inhalt des Magens steigt hoch und wird schwallartig über die Speiseröhre und den Mund nach draußen befördert. Nach der Magenentleerung ist der Körper meist erschöpft.
Komplikationen von Erbrechen
Durch häufiges Erbrechen verliert der Körper viel Flüssigkeit und Elektrolyte wie Natrium, Kalium oder Magnesium. Das kann schnell zu Mangelzuständen führen. In schweren Fällen wird sogar eine Infusion nötig. Wiederholtes Erbrechen reizt auch die Schleimhaut der Speiseröhre, Geschwüre können sich bilden.
Was tun bei Erbrechen?
Nach dem Erbrechen sollte der Magen ein bis zwei Stunden ruhen dürfen. Danach können Betroffene etwas Zwieback zu sich nehmen, ebenso sind Haferbrei, Reis, Banane oder geriebener Apfel leicht bekömmlich.
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- Flüssigkeitszufuhr: Trinken ist bei häufigem Erbrechen wichtig. Die verlorene Flüssigkeit muss dem Körper wieder zugeführt werden. Bei starkem Erbrechen muss auch der Salzverlust (Elektrolytverlust) wieder aufgefüllt werden. In der Apotheke gibt es dafür auch spezielle Brausetabletten.
- Beruhigende Hausmittel: Hausmittel wie eine Wärmflasche oder ein warmes Körnerkissen entspannen den Bauch. Betroffene können Wasser in kleinen Schlücken trinken und versuchen, sich zu entspannen. Tees mit Kamille, Fenchel, Melisse, Kümmel, Anis oder Pfefferminze wirken beruhigend auf den Magen.
Wann zum Arzt?
Bei folgenden Symptomen sollten Betroffene ebenfalls einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen:
- Bluterbrechen
- Wenn das Erbrechen über längere Zeit anhält
- Bei Verdacht auf eine Vergiftung
Reisekrankheit (Kinetose)
Die Reisekrankheit ist eine weit verbreitete und ungefährliche Reaktion des Körpers auf ungewohnte Bewegungsreize, die allerdings für Betroffene stark belastend sein kann. Der Fachbegriff "Kinetose" leitet sich ab vom griechischen Wort für bewegen (kinein). Denn es ist der Bewegungsreiz in einem fahrenden Auto oder Schiff oder einem Flugzeug in der Luft, der Menschen mit Reisekrankheit zu schaffen macht.
Ursachen der Reisekrankheit
Nach bisherigem Kenntnisstand entsteht eine Kinetose durch widersprüchliche Sinneseindrücke der Augen, der Gleichgewichtsorgane und der Tiefensensibilität (propriozeptive Körperwahrnehmung).
Beispiel: Sie sitzen im Bus und lesen. Ihre Augen und Beine melden dem Gehirn, dass Sie sich nicht bewegen. Verändert der Bus seine Geschwindigkeit oder fährt er eine Kurve, so registrieren Ihre Gleichgewichtsorgane jedoch, dass Ihr Körper beschleunigt.
Ein komplexes System reguliert die Lagebestimmung des Körpers, die Lageveränderung und die Beschleunigungen in den Bewegungen. Wesentlich ist daran das Innenohr beteiligt mit seinem Vestibularapparat. Dieser besteht aus den Bogengängen, die für die Drehbeschleunigungen des Kopfes zuständig sind, und aus den Maculaorganen, die horizontale und vertikale Beschleunigungen registrieren. Weiterhin liefern die Augen Nachrichten über die Bewegung des Körpers im Raum. Auch Propriorezeptoren in Muskeln und Gelenken nehmen Beschleunigungen und Bewegungen wahr. Sie alle geben ihre Infos an das Gehirn weiter.
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Zur Kinetose kommt es dann, wenn das Gehirn unterschiedliche Infos erhält, die es nicht mehr richtig ordnen kann. Der Beifahrer, der im Auto die Straßenkarte liest: Während die Augen beim Lesen Bewegungslosigkeit signalisieren, registrieren der Vestibualapparat und die Propriorezeptoren die Richtungsänderungen, Schüttelbewegungen, Beschleunigungen. Aus dem „Datenkonflikt“ resultieren dann die Symptome. Manche Menschen sind sensibler dafür, andere reagieren erst auf stärkere Reize.
Formen der Reisekrankheit
Je nach Art des Fortbewegungsmittels unterscheidet man verschiedene Varianten der Reisekrankheit:
- Seekrankheit: Weitverbreitet ist die Seekrankheit - sie kann auf einem fahrenden Schiff oder anderen Wasserfahrzeug einstellen.
- Landkrankheit: Von der Landkrankheit spricht man bei Menschen, die nach einer Seereise Symptome einer Kinetose entwickeln, sobald sie wieder auf festem Erdboden stehen. Bereits der Anlegesteg scheint zu schwanken, weil der Körper noch auf die Wellenbewegungen auf dem Schiff eingestellt ist. Diese Erfahrung machen vor allem Seeleute, die lange Zeit auf einem Schiff verbracht haben.
- Flugkrankheit: Eher selten ist die Flugkrankheit, bei der den Betroffenen auf Flugreisen übel wird. Manchmal tritt sie in Kombination mit Flugangst (Aviophobie) auf, wobei beide Empfindungen einander verstärken können.
- Raumkrankheit: Die Raumkrankheit kann bei Astronauten auftreten. Die Kinetose wird hier durch die fehlende Schwerkraft im Weltall ausgelöst - vielen Astronauten wird dann erst einmal übel und schwindelig.
- Pseudo-Kinetose: Von einer Pseudo-Kinetose spricht man, wenn ein Flugsimulator, ein Computerspiel oder ein 3-D-Kino die Reisekrankheit verursacht. In dem Fall liegt gar keine "echte" maßgebliche Bewegung vor, sondern nur der Eindruck durch die Augen. Übelkeit im 3D-Kino: Das Gegenstück zur Reisekrankheit heißt Pseudokinetose.
Symptome der Reisekrankheit
Die Reisekrankheit kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Im Anfangsstadium machen sich meist nur milde Symptome der Kinetose bemerkbar: Betroffene fühlen sich oft müde und müssen häufig gähnen, produzieren mehr Speichel und bekommen eventuell leichte Kopfschmerzen.
Als klassische Reisekrankheit bezeichnet man meist die folgenden Symptome:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Schwindel
- Mattigkeit
- Kopfschmerzen
- Blässe
- Schweißausbrüche
In diesem Zustand fällt der Blutdruck ab, und der Herzschlag beschleunigt sich (Tachykardie). Meist erholen sich die Betroffenen aber relativ schnell wieder von der Reisekrankheit, sobald das Gehirn die verschiedenen Sinneseindrücke wieder in Einklang bringen kann.
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In seltenen Fällen kann eine Reisekrankheit bedrohliche Ausmaße annehmen, etwa wenn über Tage hinweg schwere Übelkeit mit Erbrechen besteht und der Betroffene dadurch große Mengen an Wasser und Salzen (Elektrolyten) verliert. Manche fühlen sich zudem sehr schlapp und sind regelrecht apathisch. Selten führt die Reisekrankheit bis zum Kreislaufkollaps.
Risikofaktoren für Reisekrankheit
Verschiedene Faktoren machen anfälliger für die Reisekrankheit:
- Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren
- Frauen (insbesondere während der Menstruation oder Schwangerschaft)
- Krankheiten wie Migräne
- Alkoholkonsum
- Angst (z.B. Flugangst oder Angst vor der Reisekrankheit selbst)
Vorbeugung und Behandlung der Reisekrankheit
Wer zur Reisekrankheit neigt, beugt am besten schon vor Abfahrt bzw. Abflug der drohenden Übelkeit vor. Mit folgenden einfachen Maßnahmen kann man die Reisekrankheit komplett vermeiden oder zumindest abschwächen:
- Wahl des Transportmittels und Sitzplatz: Setz dich bei einer Fahrt im Auto, im Bus oder bei einer Schiffsreise am besten in Fahrtrichtung und halte den Blick nach vorne gerichtet. Es kann helfen, einen Punkt am Horizont zu fixieren und sich auf diesen zu konzentrieren. Im Flugzeug kann es helfen, auf Höhe der Tragflächen zu sitzen.
- Leichte Mahlzeit: Essen Sie vor Antritt der Reise eine leichte, nicht zu fetthaltige Mahlzeit. Gut geeignet ist zum Beispiel ein Obstsalat oder ein belegtes Brot.
- Vermeidung von Reizen: Während der Fahrt sollten Sie nicht lesen oder häufig nach unten sehen, sondern in Fahrtrichtung einen festen Punkt am Horizont oder die Straße fixieren. Dies bietet Ihren Augen eine feste Orientierung. Es sind inzwischen sogar Brillen mit einem beweglichen Balken erhältlich, der für die Augen als künstlicher Horizont funktioniert. Während der Fahrt zu lesen oder sich zum Beispiel mit dem Handy zu beschäftigen, kann die Symptome der Reisekrankheit verstärken. Versuchen Sie daher, auf solche Aktivitäten zu verzichten.
- Entspannung: Auch die Angst vor dem Auftreten der Übelkeit kann die Symptome begünstigen. Entspannungsübungen sind ein gutes Mittel, um unbeschwert auf Reisen zu gehen. Entspannt reist es sich besser: Stress und Anspannung machen uns anfälliger und sorgen die Konzentration auf das Unwohlsein. Die Angst vor der Übelkeit macht uns ebenfalls empfindlicher. Wer gelassen mit solchen Symptomen umgeht, kann sie mit der richtigen Vorsorge wirksam mildern. Warum nicht vor der nächsten Reise ein Entspannungsverfahren lernen, zum Beispiel Progressive Muskelentspannung oder meditative Atemübungen? So nehmen Sie Ihrem Stress jederzeit die Spitze.
- Frische Luft: Sorgen Sie auf Autofahrten für ausreichend frische Luft und regelmäßige Pausen. Suchen Sie dafür einen Ort, der frei ist von penetranten Gerüchen wie beispielsweise Essens-, Benzin- oder Toilettengerüchen.
- Ingwer: Gegen die Übelkeit kann Ingwer helfen, beispielsweise in Form von frisch aufgebrühtem Ingwertee. Sie können aber auch ein Stück frischer Ingwerwurzel kauen. Als ein besonders wirksames, natürliches Mittel gegen jede Form der Reisekrankheit gilt Ingwer. Er kann frisch oder getrocknet, als Wurzel zum Kauen oder als Ingwer Tee, eingesetzt werden. Auch gibt es Fertigpräparate als Ingwer-Kapseln, Pastille bzw. Tropfen in der Apotheke, so z. B. Zintona Kapseln oder Ingwer Kaugummi. Der Vorteil von Ingwer, insbesondere in der natürlichen Form, ist: Er macht nicht müde oder benommen und ist auch sonst sehr gesund.
- Medikamente: Bei Bedarf können auch Medikamente gegen Reisekrankheit eingesetzt werden mit Wirkstoffen wie Scopolamin, Dimenhydrinat oder Cinnarizin (in Kombination mit Dimehydrinat). Die Präparate sind in Form von Pflastern, Tabletten oder Kaugummis erhältlich. Besonders bewährt hat sich der Wirkstoff Dimenhydrinat. Dabei handelt es sich um ein H1-Antihistaminikum, das genau dort ansetzt, wo die Reiseübelkeit ihren Ursprung hat: am Brechzentrum des Gehirns. Dort werden die Rezeptoren des Botenstoffs Histamin gehemmt, Übelkeit und Erbrechen können gelindert bzw. verhindert werden. Viele Medikamente gegen Reisekrankheit machen sehr müde und verlangsamen die Reaktionen. Deshalb sollten Sie nach der Einnahme kein Fahrzeug führen. Auch sind nicht alle genannten Arzneimittel für Kinder geeignet. Lassen Sie sich am besten vor Reiseantritt von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Besonders praktisch sind die Superpep® Reise Kaugummi-Dragées 20 mg, die als Behandlungsmöglichkeit für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene geeignet sind. Die Dosierung erlaubt eine vorbeugende Anwendung oder eine Einnahme im Bedarfsfall. Die einzelnen Kaugummi-Dragées werden im Abstand von je einer halben Stunde gründlich gekaut und anschließend aus dem Mund genommen. Klingen die Symptome bereits früher ab, kann das Reisekaugummi selbstverständlich bereits vorzeitig entfernt werden.
Medikamente gegen Reiseübelkeit
- Rezeptfreie Wirkstoffe:
- H1-Antihistaminika (z. B. Dimenhydrinat in Reisekaugummis)
- Pflanzlich: Ingwer
- Verschreibungspflichtige Wirkstoffe:
- Scopolamin
- Cinnarizin (nur in Kombination in Deutschland erhältlich)
Darreichungsformen
- Reisekaugummis
- Zäpfchen (bei bereits eingesetztem Erbrechen oder für Kleinkinder)
- Pflaster gegen Reisekrankheit
- Reisetabletten
Migräne und Erbrechen
Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die oft von heftigen, meist einseitigen Kopfschmerzen begleitet wird. Übelkeit und Erbrechen sind häufige Begleitsymptome einer Migräneattacke.
Ursachen von Migräne
Die genauen Ursachen von Migräne sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen Faktoren und Umweltfaktoren eine Rolle spielt. Bestimmte Triggerfaktoren können eine Migräneattacke auslösen, z. B.:
- Stress
- Schlafmangel
- Hormonelle Veränderungen
- Bestimmte Nahrungsmittel (z. B. Käse, Schokolade, Rotwein)
- Wetterwechsel
Symptome von Migräne
Die typischen Symptome einer Migräneattacke sind:
- Heftige, pulsierende Kopfschmerzen (meist einseitig)
- Übelkeit und Erbrechen
- Licht- und Lärmempfindlichkeit
- Sehstörungen (Aura)
Behandlung von Migräne mit Übelkeit und Erbrechen
Die Behandlung von Migräne mit Übelkeit und Erbrechen zielt darauf ab, die Kopfschmerzen zu lindern und die Übelkeit zu reduzieren. Folgende Medikamente können eingesetzt werden:
- Schmerzmittel: NSAR (z. B. Ibuprofen, Naproxen) oder Triptane (z. B. Sumatriptan, Rizatriptan)
- Antiemetika: Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen (z. B. Dimenhydrinat, Metoclopramid, Domperidon)
Es ist wichtig, die Medikamente so früh wie möglich einzunehmen, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.
Vorbeugung von Migräne
Es gibt verschiedene Maßnahmen, um Migräneattacken vorzubeugen:
- Regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus: Achten Sie auf ausreichend Schlaf und stehen Sie jeden Tag zur gleichen Zeit auf.
- Stressmanagement: Lernen Sie Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung oder Yoga.
- Ausreichend trinken: Trinken Sie täglich ausreichend Wasser.
- Regelmäßige Mahlzeiten: Essen Sie regelmäßig und vermeiden Sie lange Pausen zwischen den Mahlzeiten.
- Migräne-Tagebuch: Führen Sie ein Tagebuch, um Ihre individuellen Triggerfaktoren zu identifizieren und zu vermeiden.
- Ausdauersport: Regelmäßiger Ausdauersport kann helfen, Migräneattacken zu reduzieren.