Clavicula Arthrose und Sklerose: Ursachen und Behandlungsansätze

Die Clavicula Arthrose, auch bekannt als Schultereckgelenksarthrose (ACG-Arthrose), ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die durch den Abbau des Gelenkknorpels im Akromioklavikulargelenk (ACG) gekennzeichnet ist. Dieses Gelenk verbindet das Schlüsselbein (Clavicula) mit dem Schulterdach (Akromion) und spielt eine wichtige Rolle bei der Beweglichkeit und Stabilität der Schulter. Im Folgenden werden die Ursachen, Symptome, Diagnose und verschiedene Behandlungsansätze dieser Erkrankung detailliert erläutert.

Anatomie und Funktion des Akromioklavikulargelenks (ACG)

Das Akromioklavikulargelenk (ACG) ist ein diarthrodiales Gelenk, das durch die laterale Clavicula und das mediale Akromion gebildet wird. Es wird sowohl von kapselartigen als auch von extrakapsulären Bändern gestützt. Die Gelenkflächen sind zunächst mit hyalinem Knorpel bedeckt, der später im frühen Erwachsenenalter zu Faserknorpel wird. Ein intraartikulärer faserknorpelartiger Diskus unterschiedlicher Größe und Form befindet sich bis ins mittlere Erwachsenenalter im Gelenk. Dieser Diskus wirkt als Stoßdämpfer und gleicht Inkongruenzen der konvexen claviculären und der konkaven acromialen Gelenkfläche aus. Mit zunehmendem Alter degeneriert der Diskus und ist meist nur noch rudimentär vorhanden.

Das Gelenk wird durch ein komplexes Zusammenspiel von Kapsel, Bändern und Muskeln stabilisiert. Die acromioclaviculären (AC) Bänder überspannen die Gelenkkapsel und verhindern primär die horizontale Translation, während die coracoclaviculären (CC) Bänder vor allem vertikale Verschiebungen der Gelenkpartner gegeneinander limitieren. Der Delta- und der Trapeziusmuskel fungieren als dynamische Stabilisatoren, wobei die deltotrapezoidale Faszie eine wichtige Funktion für die horizontale Stabilität besitzt.

Das AC-Gelenk und das Sternoclaviculargelenk stellen die einzige knöcherne Verbindung des Schulter-Arm-Komplexes mit dem Rumpf dar. Bewegungen im AC-Gelenk finden bei fast allen Armbewegungen statt und spielen eine Rolle bei der gesamten Schultergürtelbewegung und der Positionierung des Schulterblatts.

Ursachen der Clavicula Arthrose

Die Arthrose des AC-Gelenks ist eine der häufigsten des menschlichen Körpers und oft Ursache für anterosuperiore Schulterbeschwerden. Primär arthrotische Veränderungen gelten praktisch als physiologisch, da sie in einer Untersuchung bei fast 100 % der über 50-Jährigen gefunden wurden. Frühe histologische Veränderungen können bereits ab dem zweiten Lebensjahrzehnt auftreten, während radiologische Zeichen schon im dritten Lebensjahrzehnt zu beobachten sind.

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Mögliche Ursachen einer Arthrose im AC-Gelenk sind:

  • Mechanische Überbelastung: Wiederholte Belastungen des Akromioklavikulargelenks, wie sie etwa bei schwerer körperlicher Arbeit oder sportlichen Aktivitäten auftreten, führen zu einem vorzeitigen Abbau des Gelenkknorpels. Berufe mit lang andauernden schweren körperlichen Belastungen oder intensiver Kraftsport (z. B. Bodybuilding) können die Gelenke überlasten.
  • Minderwertiger Knorpel oder Knochen: Angeborene oder erworbene Schwächen in der Struktur des Knorpels oder der Knochen im Akromioklavikulargelenk begünstigen die Entstehung der Arthrose.
  • Traumata: Verletzungen des Gelenkes (Schulterausrenkung), Bandverletzungen, nach Brüchen des Schlüsselbeins können Verschleißerscheinungen im AC-Gelenk verursachen.
  • Osteolysen der lateralen Clavicula:
  • Entzündliche und septische Arthritiden:
  • Gelenkinstabilitäten:
  • Impingementphänomene:
  • Repetitive Wechsel an Kompressions- und Scherkräften:
  • Genetische Belastung: Veranlagung durch Eltern oder Großeltern.

Wiederholte Mikrotraumata können zu einer AC-Gelenkdegeneration durch den gleichen Mechanismus führen, der zur lateralen Claviculaosteolyse führt. Dieser Mechanismus wurde am häufigsten bei Gewichthebern beobachtet, kann aber auch in anderen Sportarten wie Basketball und Schwimmen auftreten. Entzündliche Arthropathien können ebenfalls eine AC-Gelenkdegeneration verursachen.

Pathophysiologie der Arthrose

Die Arthrose im AC-Gelenk manifestiert sich durch verschiedene pathologische Veränderungen:

  • Knorpelabbau: Durch den fortschreitenden Verlust der Knorpelsubstanz wird die Fähigkeit des Gelenks, Belastungen abzufedern, stark beeinträchtigt.
  • Subchondrale Sklerosierung: Die Verdichtung des Knochens unterhalb des Knorpels tritt als Reaktion auf die chronische mechanische Beanspruchung auf.
  • Osteophytenbildung: Als Reaktion auf die mechanische Instabilität des Gelenks entstehen knöcherne Auswüchse (Osteophyten) an den Gelenkrändern. Diese können an den Sehnen der Rotatorenmanschette reiben und zusätzlichen Schaden verursachen.
  • Synoviale Entzündung: Die chronische Reizung der Synovialmembran (Gelenkinnenhaut) führt zu einer Entzündungsreaktion, die durch eine erhöhte Produktion von Gelenkflüssigkeit begleitet wird. Bei etwa 50 % der Arthrosepatienten treten Zeichen einer synovialen Entzündung auf, die sich bereits bei minimalen Beschwerden und strukturellen Veränderungen zeigen. Die Infiltration mit Immunzellen wie Monozyten, Makrophagen und T-Lymphozyten (CD4-T-Zellen) spielt eine zentrale Rolle.

Symptome der Clavicula Arthrose

Die Symptome der ACG-Arthrose können variieren, aber typischerweise treten folgende Anzeichen auf:

  • Schulterschmerzen: Typischerweise treten die Schmerzen bei Bewegungen wie dem Heben des Arms über die Horizontale oder bei Druck auf das Akromioklavikulargelenk auf. Die Schmerzen können am höchsten Punkt der Schulter lokalisiert sein und sich bis in den Nacken oder den Arm ausbreiten. Patienten klagen meist über Schmerzen bei Bewegung des Armes nach vorne und zur Gegenseite, über Druckempfindlichkeit über dem Schultereckgelenk und über Schmerzen beim Liegen auf der betroffenen Seite.
  • Bewegungseinschränkungen: Mit fortschreitender Arthrose wird die Beweglichkeit des Gelenks zunehmend eingeschränkt. In der Regel ist die aktive und passive Beweglichkeit des Schultereckgelenks nicht eingeschränkt. Allerdings können Schmerzen auftreten, insbesondere bei der Abduktion des Arms (Anheben des Arms zur Seite) zwischen 60 und 120 Grad.
  • Druckschmerzhaftigkeit: Bei der Palpation (Abtasten) des betroffenen Bereichs kann eine isolierte Druckschmerzhaftigkeit festgestellt werden.
  • Schwellung: Es kann eine Schwellung im Weichteilbereich oder durch knöcherne Anbauten (Osteophyten) verursacht durch die Arthrose auftreten.
  • Crepitationen: Sofern nicht in der Untersuchung reproduzierbar, sollte nach Crepitationen im AC-Gelenk gefragt werden.

Diagnose der Clavicula Arthrose

Die Diagnose einer AC-Arthrose erfordert eine sorgfältige klinische Untersuchung und bildgebende Verfahren.

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Klinische Untersuchung

Bei der klinischen Untersuchung wird der Arzt den betroffenen Bereich abtasten und spezielle Tests durchführen, um die Beweglichkeit und Stabilität des Schultereckgelenks zu beurteilen. Der Patient wird auch nach seinen Symptomen befragt, wie Schmerzen am äußeren Ende des Schlüsselbeins, Schmerzen beim Liegen auf der Schulter oder Schmerzen bei bestimmten Bewegungen des Arms.

Die Untersuchung des Schultereckgelenks sollte sich nicht ausschließlich auf das Gelenk selbst konzentrieren. Vielmehr ist der gesamte Bewegungsablauf des Schultergürtels, unter anderem der scapulothorakale Rhythmus, zu analysieren. Die Kombination mit einer Halswirbelsäulenuntersuchung ist unerlässlich, da nicht selten auch neurogene, cervicale Beschwerden in die Schulterregion projizieren.

Zu den speziellen Provokationstests gehören der Crossbody-Test (Horizontal-Adduktions-Test), der AC-joint-resisted-extension-Test und der Active-compression-Test (O’Brien-Test).

  • Crossbody-Test: Die Schulter wird in 90°-Anteflexion und maximale Adduktion gebracht. Das Auslösen eines Kompressions- bzw. Torsionsschmerzes bei diesem Manöver gilt als positiv.
  • AC-joint-resisted-extension-Test: Aus der Ausgangsposition mit einem in 90°-Anteflexion geführten Arm wird der Patient aufgefordert, eine aktive Extension gegen Widerstand auszuführen. Auch hier gilt ein AC-Gelenkschmerz als positiv.
  • Active-compression-Test (O’Brien-Test): Der stehende Patient führt seinen Arm gestreckt in 90°-Anteflexion und 10°-Horizontaladduktion sowie maximale Innenrotation und dann wieder in maximale Außenrotation. Schmerzen in außenrotierter Position korrelieren am ehesten mit einer AC-Gelenkarthrose.

Bildgebende Verfahren

Bildgebende Verfahren spielen eine wichtige Rolle bei der Diagnosestellung.

  • Röntgenaufnahmen: Röntgenbilder ermöglichen es dem Arzt, den Zustand des Gelenks, den Grad der Arthrose und mögliche knöcherne Anbauten (Osteophyten) zu beurteilen. Neben den routinemäßig durchgeführten True-a.p.-Projektionen sowie Y-View- und axialen Aufnahmen hat sich die Zielaufnahme nach Zanca etabliert. Hindeutend auf ein degeneratives Geschehen sind insbesondere Gelenkspaltverengung, subchondrale Sklerose und Zystenformationen sowie Osteophyten.
  • Sonografie: Neben der Röntgenuntersuchung kann die Sonografie weitere Zusatzinformationen bringen. Hierzu zählen vor allem Gelenkergüsse, Kapselverdickungen und Kapselabhebungen.
  • Magnetresonanztomografie (MRT): Die Magnetresonanztomographie (MRT) der Schulter ist ein hochauflösendes bildgebendes Verfahren, das entscheidende Einblicke in den Zustand der Schulterstrukturen bietet. Als Goldstandard in der Schulterbildgebung bietet die Magnetresonanztomografie (MRT) bei Fragestellungen hinsichtlich der Beurteilung von Weichteilen einen Zusatznutzen in der Diagnostik von Schultereckgelenkpathologien. So können unter anderem entzündliche Prozesse durch periartikuläre Ödeme, aber auch intraossäre Entzündungsprozesse abgebildet werden. Ebenso bietet die MRT Vorteile in der Erkennung von Frühstadien degenerativer Prozesse.
  • Skelettszintigrafie: Als eher selten angewendetes bildgebendes Verfahren kann die Skelettszintigrafie zum Teil in sehr frühen Stadien mit hoher Sensitivität arthritische Prozesse detektieren.

Differentialdiagnosen

Es ist wichtig, andere mögliche Ursachen für Schulterschmerzen auszuschließen. Zu den Differentialdiagnosen der AC-Gelenkarthrose gehören:

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  • Instabilitäten
  • Laterale Claviculaosteolyse
  • Aseptische Arthritiden (z. B. HLA-B27-assoziiert, rheumatoide Arthritis)
  • Septische Arthritis
  • Impingementsyndrome
  • Pathologien der Rotatorenmanschette
  • Symptomatisches Os acromiale
  • Cervicalsyndrome
  • Muskuläre Dysbalancen des Schultergürtels
  • Tumoren (z. B. Knochentumoren)

Therapie der Clavicula Arthrose

Es gibt verschiedene Therapieformen, die bei der Behandlung der ACG-Arthrose eingesetzt werden können. Die richtige Behandlung richtet sich nach dem festgestellten Schweregrad der Verletzung und Ihrem individuellen körperlichen und sportlichen Anspruch.

Konservative Therapie

In den frühen Stadien der ACG-Arthrose kann eine konservative Behandlung ausreichend sein. Bei neu aufgetretenen Beschwerden im Bereich des AC-Gelenks sollten initial stets konservative Maßnahmen eingeleitet werden. Dazu gehören:

  • Schmerzmedikation: Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR, oral oder topisch angewendet) können zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung eingesetzt werden. Dies sollte in Absprache mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin und nicht länger als zwei Wochen erfolgen.
  • Kryotherapie: Kühlung des betroffenen Bereichs kann helfen, Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren.
  • Belastungsmodifikation: Vermeidung von repetitiven Überkopftätigkeiten oder gar temporäre Ruhigstellung kann sinnvoll sein.
  • Physiotherapie: Gezielte physiotherapeutische Übungen zur Stärkung der umliegenden Muskulatur und zur Verbesserung der Beweglichkeit des Gelenks. Ein muskuläres Training unter krankengymnastischer Anleitung kann die dynamische Stabilität des Schultergürtels verbessern und die Flexibilität angrenzender Gelenke erhöhen. Gezielte Übungen der Scapulafixatoren (Mm. rhomboidei, M. trapezius und M. serratus anterior) bewirken eine Reduktion der Kompression im Bereich des AC-Gelenks und können dadurch Schmerzzustände verbessern.
  • Injektionen: In einigen Fällen können Injektionen in das betroffene Gelenk zur Linderung der Schmerzen eingesetzt werden. Beispiele für solche Injektionen sind Kortikosteroid-Injektionen oder Hyaluronsäure-Injektionen. Der Arzt kann bei Notwendigkeit ein örtliches Betäubungsmittel gemischt mit einem Kortison-Präparat geben, um Reizungen zu beruhigen.

Operative Therapie

Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichend sind, kann eine operative Behandlung in Erwägung gezogen werden. Es gibt verschiedene operative Verfahren, die je nach Schweregrad der Arthrose und individuellen Faktoren des Patienten ausgewählt werden.

  • Arthroskopische Resektion des lateralen Schlüsselbeins: Dabei wird arthroskopisch das äußere Ende des Schlüsselbeins mit einer kleinen Fräse um ca. 5 mm gekürzt und der entzündete Schleimbeutel unterhalb des Schulterdaches entfernt. Dadurch wird der Abstand zwischen Schlüsselbein und Schulterdach erweitert. Knochenanbauten (Osteophyten), die auf die Rotatorenmanschette drücken, werden ebenfalls abgetragen.
  • Offene Resektion des lateralen Schlüsselbeins:
  • Stabilisierung des Gelenks durch Bandrekonstruktion:
  • Teilweise oder vollständige Entfernung des Gelenks (Resektionsarthroplastik):

Nachsorge

Die Nachsorge zielt darauf ab, die Symptome zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Funktion des Schultereckgelenks zu erhalten. Hier sind einige Empfehlungen für die Nachsorge:

  • Physiotherapie: Eine gezielte physiotherapeutische Behandlung kann helfen, die umliegende Muskulatur zu stärken, die Beweglichkeit des Schultereckgelenks zu verbessern und Schmerzen zu reduzieren. Der Physiotherapeut kann spezifische Übungen und Techniken empfehlen, die auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten sind.
  • Schmerzmanagement: Die Kontrolle von Schmerzen ist ein wichtiger Bestandteil der Nachsorge. Dies kann die Verwendung von Schmerzmedikation, entzündungshemmenden Medikamenten oder topischen Salben umfassen. Es ist wichtig, die Medikamente gemäß den Anweisungen des Arztes einzunehmen und mögliche Nebenwirkungen zu beachten.
  • Anpassung der Aktivitäten: Es kann hilfreich sein, bestimmte Aktivitäten oder Bewegungen zu vermeiden, die das Schultereckgelenk belasten oder Schmerzen verursachen. Ein Orthopäde oder Physiotherapeut kann Ratschläge geben, wie man die Belastung des Gelenks reduzieren kann, um die Genesung zu unterstützen.
  • Regelmäßige Nachuntersuchungen: Es ist wichtig, regelmäßige Nachuntersuchungen bei einem Orthopäden durchzuführen, um den Fortschritt der Behandlung zu überwachen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Der Arzt kann auch weitere Empfehlungen zur Nachsorge geben.

Sportliche Aktivitäten bei ACG-Arthrose

Sportliche Aktivitäten, die das ACG-Gelenk stark belasten oder verletzen können, sollten bei ACG-Arthrose vermieden werden. Dazu gehören z. B.:

  • Sportarten mit hoher Stoßbelastung wie Springen oder Boxen
  • Sportarten mit abrupten Richtungswechseln wie Basketball oder Tennis
  • Sportarten mit Überkopfbewegungen wie Schwimmen, Volleyball oder Handball
  • Sportarten mit schwerem Heben wie Gewichtheben, Rudern oder Klettern

Stattdessen sollte man sich für Sportarten entscheiden, die das Gelenk schonen und die Beweglichkeit fördern, wie z. B.:

  • Joggen, Radfahren, Spazierengehen oder Nordic Walking
  • Yoga, Pilates oder TaiChi
  • Aquafitness, Wassergymnastik oder Schwimmen im flachen Wasser

Grundsätzlich gilt, dass man sich bewusst machen sollte, dass man mit seinem Körper und nicht gegen ihn leben sollte. Das bedeutet für jegliche Sportart, dass Sie die Belastung nicht über die Schmerzgrenze hinaus treiben sollten. Und ganz besonders gilt dieses Prinzip, wenn Ihr Körper Ihnen klare Signale einer Überlastung, wie die eines Gelenkverschleißes (Arthrose), sendet.

Dauer der Arbeitsunfähigkeit und Sportpause nach operativer Behandlung

Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit und Sportpause nach operativer Behandlung wegen ACG-Arthrose hängt von der Art der Operation, dem Schweregrad der Arthrose und der individuellen Genesung ab. Im Allgemeinen können Sie nach einer ACG-Arthroskopie innerhalb von zwei bis vier Wochen wieder an Ihre Arbeit zurückkehren, wenn Sie eine körperlich leichte Tätigkeit ausüben. Wenn Ihre Arbeit körperlich anstrengend ist, müssen Sie möglicherweise länger warten. Nach einer ACG-Resektion oder einer ACG-Fusion kann es sechs bis zwölf Wochen dauern, bis Sie wieder arbeitsfähig sind.

Die Wiederaufnahme des Sports hängt auch von der Art der Operation und der Sportart ab. Nach einer ACG-Arthroskopie können Sie in der Regel nach vier bis sechs Wochen wieder mit leichten Sportarten beginnen, wie z. B.:

  • Yoga, Pilates oder TaiChi
  • Aquafitness, Wassergymnastik oder Schwimmen im flachen Wasser

Für mittelschwere bis schwere Sportarten müssen Sie möglicherweise acht bis zwölf Wochen warten. Nach einer ACG-Resektion oder einer ACG-Fusion kann die Sportpause bis zu sechs Monate dauern.

In jedem Fall sollten Sie immer die Anweisungen Ihres Arztes befolgen und langsam und vorsichtig mit dem Training beginnen. Vermeiden Sie Bewegungen, die Schmerzen oder Unbehagen im ACG-Gelenk verursachen, und hören Sie auf Ihren Körper.

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