Dinge, die Mädchen nerven: Eine umfassende Liste

Es gibt zahlreiche Dinge, die Mädchen und Frauen im Alltag als störend empfinden. Diese reichen von Verhaltensweisen, die als respektlos oder unhöflich wahrgenommen werden, bis hin zu gesellschaftlichen Erwartungen und Klischees, die einschränkend wirken. Im Folgenden werden einige dieser Aspekte näher beleuchtet.

Respektloses und unsoziales Verhalten

Einige Verhaltensweisen, die allgemein als unhöflich gelten, werden von Mädchen besonders negativ wahrgenommen. Dazu gehören:

  • Mangelnder Respekt vor netten Dingen: Das mutwillige Zerstören oder Beschädigen von Dingen, die anderen wichtig sind, wie zum Beispiel das Zertrampeln von Blumenbeeten oder das Kaputtmachen von Heuschrecken.
  • Lautsein, Grölen und Pöbeln: Allgemein lautes und ungebührliches Verhalten in der Öffentlichkeit.

Männliches Imponiergehabe und Klischees

Bestimmte Verhaltensweisen und Erwartungen, die oft mit Männlichkeit assoziiert werden, können ebenfalls als nervig empfunden werden:

  • Das Abgleichen mit James Bond: Der Versuch, sich ständig mit einem idealisierten Bild von Männlichkeit zu messen und dies zur Schau zu stellen ("Mein Haus. Mein Boot. Mein Auto. Meine Fickgeschichten.").
  • Alte Alphatiere, die herablassend sind: Das Auftreten von älteren Männern, die sich überlegen fühlen und andere von oben herab behandeln.
  • Die Vorstellung, dass man entweder hetero oder interessant sein kann: Die Annahme, dass ein Mann entweder heterosexuell oder interessant, gut angezogen und eloquent sein kann, aber nicht beides.
  • Schwarze Halbschuhe mit dicker Wulstnaht: Ein spezifisches Kleidungsstück, das als unmodisch oder spießig wahrgenommen wird.
  • Furzen und danach Ächzen, Pinkeln und danach Ächzen: Unappetitliche und unnötige Geräusche.
  • Unerschütterliches Angraben von Mädchen im Club: Das aufdringliche und oft unerwünschte Ansprechen von Mädchen in Clubs, besonders wenn der Alkoholpegel steigt.
  • Schmieriger Ton bei Freunden in Gegenwart der Freundin: Die Veränderung der Stimme und des Verhaltens, wenn die Freundin anwesend ist, oft verbunden mit dem inflationären Gebrauch von "Baby".
  • Nicht zum Haarausfall stehen: Männer, die eine Glatze bekommen und diese nicht akzeptieren, sondern versuchen, den Haarausfall zu kaschieren, anstatt sich eine Glatze zu rasieren.
  • Tanzextreme: Übertriebene und ungeschickte Tanzbewegungen.

Verhaltensweisen von Mädchen und Frauen

Auch innerhalb des weiblichen Geschlechts gibt es Verhaltensweisen, die als störend empfunden werden können:

  • Gackern in Horden: Laute und unkontrollierte Gelächter in Gruppen.
  • Lachen aus Verlegenheit: Das Lachen, um Unsicherheit oder Unbehagen zu überspielen.
  • Verniedlichung von Dingen: Das übermäßige Verwenden von "süß" für Dinge, die es nicht sind.
  • Lange Fingernägel: Ein bestimmtes Schönheitsideal, das nicht von allen geteilt wird.
  • Irrationalität: Das Handeln ohne logische Grundlage.
  • Ablehnung des Feminismus: Die Aussage, dass man vom Feminismus nichts hält und lieber die "Waffen einer Frau" einsetzt, um erfolgreich zu sein.
  • Nerviges Verhältnis zu Nahrung: Sich für Essgewohnheiten rechtfertigen oder übermäßig wenig essen und dann behaupten, satt zu sein.
  • Sich zu dick finden und das sagen, um Widerspruch zu provozieren: Unsicherheit und der Wunsch nach Bestätigung.
  • Verrückte Frauen, die predigen, was sie nie gelebt haben: Scheinheiligkeit und das Fallenlassen anderer Frauen, um in den Medien präsent zu sein.
  • Ständige Rücksichtnahme: Das Gefühl, auf bestimmte Mädchen ständig aufpassen und Rücksicht nehmen zu müssen.
  • Sich Mustern: Das gegenseitige Bewerten und Vergleichen, besonders in Bezug auf Beziehungen und Konkurrenz.
  • Albernes Aussehen beim Schminken: Die Grimassen, die beim Schminken gezogen werden.
  • Immer geschminkt sein: Das Gefühl, dass Mädchen sich immer perfekt präsentieren müssen.
  • Erlernte Hilflosigkeit: Die Unfähigkeit, alltägliche Probleme wie das Reparieren eines Fahrrads selbst zu lösen.
  • Haare färben in künstlichen Farben: Auffällige und unnatürliche Haarfarben, besonders mit sichtbarem Ansatz.
  • Blöder Mutterinstinkt: Sich übermäßig schnell Sorgen machen.
  • Winzige Handtaschen: Unpraktische Accessoires.
  • Intrigenspinnerei: Das Verbreiten von Gerüchten und das Anzetteln von Konflikten.
  • Unerträglichkeit während der Menstruation: Stimmungsschwankungen und Unbehagen während der Periode.

Stereotypen und Klischees

Viele der genannten Punkte basieren auf Stereotypen und Klischees über Mädchen und Frauen. Es ist wichtig zu betonen, dass diese Verallgemeinerungen nicht die Realität widerspiegeln und individuell unterschiedlich sein können.

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  • Laute Mädchen nerven: Diese Aussage wird oft als Glaubenssatz verinnerlicht, der Frauen davon abhält, selbstbewusst für ihre Meinung einzustehen.
  • Geschlechterrollen im Job: Frauen haben in der modernen Arbeitswelt immer noch mit weniger Lohn, weniger Repräsentation und Alltags-Sexismus zu kämpfen.
  • Das Impostor-Syndrom: Frauen schreiben Erfolge oft äußeren Umständen zu und Misserfolge sich selbst.
  • Schwierigkeiten bei Gehaltsverhandlungen: Frauen fällt es oft schwerer, ihren Wert zu verorten und für sich einzustehen.
  • Klischees in der Erziehung: Die Vorstellung, dass Jungen Fußball spielen und Mädchen mit Barbies, setzt sich in den Köpfen vieler fest.
  • Gendermarketing: Die enge Zweiteilung in Rosa für Mädchen und Hellblau für Jungen verengt das Erwartungsspektrum.
  • Die Annahme, dass Mädchen immer nett und lieb sein müssen: Diese Vorstellung schränkt die freie Entfaltung ein.

Die Rolle der Medien

Die Medien spielen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung und Aufrechterhaltung von Stereotypen.

  • YouTube-Videos, die Geschlechterrollen reproduzieren: Videos, die zeigen, was an Mädchen nervt oder was Jungs besser können, werden oft millionenfach geklickt.
  • Clickbaiting: Die Strategie, mit reißerischen Titeln und Vorschaubildern Aufmerksamkeit zu erregen, oft auf Kosten von Sexismus.
  • Die Darstellung von Frauen als zickig und anstrengend: Diese Darstellung führt dazu, dass Frauen sich selbst hinterfragen und weniger wertschätzen.

Was wirklich zählt

Letztendlich ist es wichtig, Menschen nicht aufgrund ihres Geschlechts zu verurteilen oder in Schubladen zu stecken. Jeder Mensch ist individuell und sollte für seinen Charakter und seine Persönlichkeit geschätzt werden.

  • Der Charakter zählt: LionT sagt: „Was im Endeffekt zählt, ist euer Charakter.“
  • Mädchen sind nicht anstrengender als Jungs: Und Männer sind genauso gute Kollegen wie Frauen.
  • Vorurteile abbauen: Es ist wichtig, mit den alten Ansichten aufzuhören und die Vielfalt der Interessen und Fähigkeiten von Mädchen und Jungen anzuerkennen.

Persönliche Erfahrungen und Meinungen

Viele Mädchen und Frauen haben ihre eigenen Erfahrungen mit Dingen, die sie nerven. Einige Beispiele:

  • Das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden: Wenn Jungen in der Klasse die Meinung sagen dürfen, Mädchen aber nicht.
  • Die Erwartung, immer perfekt aussehen zu müssen: Der Druck, sich ständig schminken und stylen zu müssen.
  • Die Einschränkung durch Geschlechterrollen: Das Gefühl, nicht das tun zu können, was man wirklich will, weil es nicht "typisch" für das eigene Geschlecht ist.

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