Dopamin-Burnout: Symptome, Ursachen und Behandlungsansätze

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Stress zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts erklärt. In Deutschland empfinden acht von zehn Menschen ihr Leben als stressig, und jeder Dritte steht unter Dauerdruck. Das Burnout-Syndrom, obwohl ohne einheitliche Definition, wird von Experten als Zustand tiefer Erschöpfung beschrieben, die sowohl körperliche als auch psychische Ebenen betrifft und sich auch durch Ruhephasen nicht mehr beheben lässt. Dieser Zustand ist oft das Ergebnis eines längeren, kräftezehrenden Prozesses, der von den Betroffenen als anhaltende Stressbelastung wahrgenommen wird.

Ursachen des Burnout-Syndroms

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen für die Entstehung eines Burnout-Syndroms. Oft liegen die Gründe in äußeren Lebensbedingungen und Situationen, wie hoher Arbeitsbelastung, ungünstigen Arbeitsbedingungen oder einem belastenden Arbeitsklima. Faktoren wie permanenter Zeitdruck, mangelnde Anerkennung, anhaltende Kränkungen, Konflikte mit Kollegen, Mobbing oder drohender Arbeitsplatzverlust erhöhen das Risiko.

Neben diesen äußeren Ursachen können auch "innere" Ursachen den Nährboden für ein Burnout-Syndrom bereiten. Diese sind oft eng mit der individuellen Persönlichkeitsstruktur verknüpft. Gedanken, die zu Stressverschärfern werden, basieren oft auf Vorstellungen und Überzeugungen, die aus früheren Erfahrungen stammen. Einstellungen wie "Jeder muss mit mir zufrieden sein" oder "Wenn ich ‚nein’ sage, werde ich abgelehnt" reichen oft bis in die Kindheit zurück und haben sich als Glaubenssätze tief in die Seele eingegraben.

Es ist wichtig zu beachten, dass körperliche Erkrankungen wie Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel, Infektionskrankheiten oder Krebserkrankungen burnout-ähnliche Symptome hervorrufen können.

Symptome des Burnout-Syndroms

Nicht alle Burnout-Betroffenen entwickeln die gleichen Symptome oder die gleiche Kombination von Beschwerden. Viele haben das Gefühl, den täglichen Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, fühlen sich ausgebrannt und chronisch überfordert. Die Leistungsfähigkeit lässt nach, Fehler häufen sich, Entscheidungen fallen schwerer und Eigeninitiative schwindet. Alles wird als anstrengend erlebt und nichts macht mehr Freude. Betroffene können sich selbst und ihrer Umwelt gegenüber immer gleichgültiger werden.

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Weitere Symptome können sein:

  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Tinnitus
  • Rückenschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • Anfälligkeit für Infektions- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Diagnose des Burnout-Syndroms

Für Betroffene ist es oft schwierig zu erkennen, dass sie von einem Burnout-Syndrom betroffen sind. Vor jeder wirkungsvollen Behandlung steht eine zielorientierte Diagnose. Bislang gibt es keine allgemeingültigen Richtlinien, mit denen ein Burnout eindeutig diagnostiziert werden kann. Die Grundlage der Burnout-Diagnostik bildet ein ausführliches Therapeut-Patient-Gespräch. Weil ein Burnout oft mit einer Nebennierenschwäche einhergeht, ist es ratsam, die entsprechenden Hormonwerte (Cortisol, DHEA) im Blut bestimmen zu lassen.

Behandlung des Burnout-Syndroms

Medikamente wie Antidepressiva und Beruhigungsmittel, Stressbewältigungsprogramme und andere Empfehlungen, die eine Wiedereingliederung und ein Funktionieren im Alltag zum Zweck haben, können eine erste Stabilisierung der körperlichen und geistigen Verfassung bewirken. Es ist wichtig, die rastlosen Aktivitäten auf ein gesünderes Maß zu reduzieren, um dem gesamten Organismus Ruhe zu gönnen. Der Teufelskreis, sich beinahe zu Tode zu arbeiten, um sich seine Lebensberechtigung zu verdienen, muss unterbrochen werden. Daher muss das Bewusstsein der Betroffenen geschärft werden für die Tatsache, dass sich nur etwas verändern kann, wenn sie wirklich bereit sind für Veränderung. Jede Veränderung im bestehenden System bringt erstmal Instabilität und Unsicherheit mit sich. Am Anfang steht jedoch die Behandlung der sogenannten somatoformen Beschwerden im Vordergrund. Ein integrativer Therapieansatz aus Homöopathie und Psychotherapie und Gruppentherapie hat sich dabei als sehr hilfreich erwiesen. Veränderungen im Verhalten, so etwa eine Steigerung des Nikotins- und/oder des Alkoholkonsums, Änderungen der Essgewohnheiten. Erster Ansprechpartner ist in der Regel der Hausarzt, der Sie an einen Psychotherapeuten oder Neurologen überweist. Wichtig ist, dass Sie eine zielgerichtete Therapie erhalten, die individuell auf Sie und Ihre aktuelle Lebenssituation abgestimmt ist.

Psychotherapeutische Ansätze

Kommt ein Burnout-Syndrom rechtzeitig in professionelle Hände, verspricht eine Psychotherapie gute Heilungschancen. Sie hilft dabei, die Grenzen der eigenen Belastbarkeit besser zu erkennen und realistische, erreichbare Ziele zu definieren. Für Burnout-Patienten gibt es keine Standardtherapie. Jeder Mensch ist anders und auch die Ursachen für ein Burnout-Syndrom sind jeweils anders gelagert. In der Psychotherapie stehen verschiedene Therapieansätze zur Verfügung, die den individuellen Erfordernissen jedes Betroffenen gerecht werden. Meist kommt Verhaltenstherapie oder Gesprächstherapie, die als Einzel- oder Gruppentherapie angeboten wird, zum Tragen. Allen Therapieformen liegt die Suche nach individuellen Stressauslösern zugrunde, die dann mit unterschiedlichen Ansätzen therapiert werden. Die Therapeuten nutzen sowohl verbale als auch nonverbale Kommunikation und arbeiten mit bewussten und unbewussten Bereichen, um die Ursachen der Stress auslösenden Faktoren zu bestimmen. In der Gesprächstherapie geht es darum, verlorenes Selbstbewusstsein wieder aufzubauen, Ansprüche des Patienten an sich zu überprüfen und zu relativieren sowie eigene Gefühle und Bedürfnisse besser wahrzunehmen. Ziel ist es, einen neuen Umgang mit Konflikten und Stresssituationen zu erlernen. Vielen Betroffenen hilft es, sich in einer Gruppentherapie über ihr Erleben, das für die Außenwelt meist nicht nachvollziehbar ist, auszutauschen. Für andere wiederum kann eine Einzeltherapie effektiver sein. Diese Therapieform ist in der Behandlung des Burnout-Syndroms meist vielversprechend. Die Verhaltenstherapie löst Strukturen eingefahrener Verhaltensmuster, die die Krankheit zementieren und befeuern, auf. Oft sind Patienten mit Burnout nicht mehr in der Lage, sich selbst zu spüren und treiben Raubbau an den eigenen Ressourcen. Dann kann es sinnvoll sein, eine Psychotherapie mit Körpertherapien und Entspannungstechniken (autogenes Training, Yoga, Meditation) zu ergänzen. Dadurch werden Anspannungen im Körper bewusst wahrgenommen und gelöst und auch die Psyche kann sich entspannen. Mitunter kann eine zusätzliche medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva oder Serotoninverstärkern hilfreich sein. Ein Burnout kann meist ambulant behandelt werden. Wie viele psychotherapeutische Sitzungen letztendlich erforderlich sind, hängt ganz vom Stadium der Erkrankung und individuellen Ursachen ab. Ist die Erkrankung bereits sehr weit fortgeschritten, kann eine stationäre Behandlung erforderlich sein. Besteht die Gefahr eines Rückfalls? Mitunter können eine Veränderung der Arbeitssituation und eine Neustrukturierung des Privatlebens erforderlich sein, um nicht wieder in alte Verhaltensmuster zu verfallen.

Stressmedizin

Die Stressmedizin ist ein neues Gebiet innerhalb der Psychosomatik, das im Spannungsfeld gesellschaftlicher Veränderungen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf Stress. Die Stressmedizin verfolgt daher einen ganzheitlichen Ansatz und bezieht Aspekte wie Persönlichkeit, individuelles Umfeld und genetische Vorbelastungen des Betroffenen in Diagnostik und Therapie ein. Der erste Schritt zur Diagnose ist die Suche nach maßgeblich Stress auslösenden Faktoren und wie diese sich in körperlichen Symptomen manifestieren. Der Arzt erstellt in Zusammenarbeit mit dem Patienten eine sogenannte “Stressachse”, in der Stress auslösende Momente genau erfasst und protokolliert werden. Grundlage dafür ist u. a. ein Verfahren, das über drei Tage und Nächte kontinuierlich den Herzschlag misst und Phasen der Anspannung und Entspannung im Tagesablauf des Patienten festhält. Anders als der rein psychologische Ansatz, der sich ausschließlich auf die Befragung des Patienten stützt, geht die Stressmedizin einen Schritt weiter. Sie bezieht medizinische Analyseverfahren ein, die die körperliche Belastung durch Dauerstress in Zahlen ausdrücken. Stress setzt hormonelle Veränderungen in Gang - also wird der Hormonspiegel der Stresshormone Cortisol, Dopamin, Serotonin, Adrenalin und Noradrenalin gemessen. Das Ergebnis der Untersuchung gibt Aufschluss über den aktuellen Stresspegel des Betroffenen und macht gezielte personalisierte Hilfe möglich. Das Hormonsystem ist eng mit dem Nervensystem verknüpft und steuert viele Vorgänge im Körper. Gerät dieses empfindliche System durch Dauerstress aus dem Gleichgewicht, werden entweder zu viel oder zu wenig Stresshormone produziert. So kann z. B. der Cortisolwert dauerhaft abgesenkt sein. Ein niedriger Wert bewirkt schon am Morgen eine lähmende Schlappheit, die der Betroffene meist auch im Tagesverlauf nicht abzustreifen vermag. Oft ist gleichzeitig die Produktion des Glückshormons Serotonin deutlich herabgesetzt. Es sorgt u. a. dafür, dass wir uns entspannen können. Beim Burnout-Syndrom fließen Aspekte der Psychologie, Immunologie, Neurologie und des Hormonsystems ein. Daher intergiert die Stressmedizin diese ebenfalls in die Therapie. Zunächst gilt es, den Stresshormonhaushalt wieder in Gleichklang zu bringen und entzündlich-allergische Prozesse zu stoppen, die häufig einen Burnout begleiten. Für eine kurz- und mittelfristige Behandlung hat sich die Gabe von Hydrokortison und DHEA (ein Nebennierenhormon) als wirkungsvoll erwiesen. Bei Patienten, deren Erkrankung noch nicht weit fortgeschritten ist, verspricht Akupunktur - besonders die NADA Ohrakupunktur Besserung. Sie greift regulierend in das vegetative Nervensystem ein und aktiviert körpereigene Ressourcen. Hilfreich ist ebenfalls das Herzkohärenztraining. Diese einfache Technik, die sich aus Atemtechnik und Imagination zusammensetzt, kann der Patient in seinem Alltag eigenständig anwenden. Außerdem bedient sich die Stressmedizin einer speziellen Methode, der EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing). Diese Interventionstechnik versucht, die für den Betroffenen fest mit dem Burn-out verknüpften Muster gezielt aufzubrechen und unwirksam zu machen. Wie schnell sich Betroffene von einem Burnout erholen, hängt ganz wesentlich davon ab, in welcher Phase der Erkrankung sich die Patienten befinden.

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Dopamin und Burnout

Dinge und Tätigkeiten, die mit Lust und Freude verbunden sind, führen zu einer Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin - auch als Glückshormon bezeichnet. Je nach Menge des Hormons wird die Psyche beeinflusst. Dopamin fungiert als Neurotransmitter, das heißt als Botenstoff zwischen Nervenzellen. In seiner Wirkung vermag Dopamin die Vorfreude auf etwas auszulösen, motiviert und lässt zur Tat zu schreiten. So nimmt es Einfluss auf unsere Entscheidungen. Dopamin hat außerdem große Auswirkungen auf die Stimmung und das Wohlbefinden des Menschen. Auch Konzentration und körperliche Aktivität können durch Dopamin beeinflusst werden. Funktionell ermöglicht Dopamin eine Übertragung von Gefühlen und eine stabile Wahrnehmung - Somit ist es essenziell für den Körper und Geist.

Wichtig ist, dass eine balancierte Konzentration an Dopamin im Organismus vorhanden ist. In der digitalisierten Welt findet eine ständige Ausschüttung an Dopamin durch reizvolle Umgebungen statt, ohne dass vielen dies bewusst ist. So kann die Dopaminproduktion im Gehirn beispielsweise durch den Konsum von Essen, Alkohol, Tabak und Drogen angeregt werden. Doch auch Tätigkeiten, wie Umarmen von Angehörigen, Sport, Gaming, Surfen in sozialen Medien und Glücksspiele, können den Dopamin-Spiegel erhöhen. Dinge, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen, können auch die Konzentration von Dopamin bzw. dessen Produktion steigern, wie beispielsweise Benachrichtigungen auf dem Smartphone zu erhalten oder neuen und unerwarteten Reizen ausgesetzt zu sein.

Ist die Balance des Körpers und Dopamins außer Kontrolle, können viele Nachteile für den Organismus entstehen. Um das eigene Dopamin erhöhen zu können, können folgende Handlungen helfen:

  • Abbau von chronischem Stress (ständiger Stress hemmt die Produktion von Dopamin)
  • Ausreichend Schlaf (7-9h) von guter Qualität
  • Praktizieren von Entspannung (Meditation und Yoga)
  • Regelmäßige Bewegung (bereits nach 10min. kommt es zur Ausschüttung von Dopamin und nach 20 min. ist die Konzentration an Dopamin am höchsten)
  • Ausreichendes Verzehren von Proteinen (Hülsenfrüchte, Eier, Milchprodukte etc. führen zum Wachstum von Dopamin)
  • Genießen von Musik (die Hirnaktivität im Belohnungszentrum ist reich an Dopaminrezeptoren und wird dabei angesprochen)
  • Sonne tanken (Sonnenstrahlen fördern die Herstellung von Dopamin)

Die Tipps sind in Maßen anzuwenden und garantieren keine Steigerung an Dopamin. Dopamin kann auch als Arzneimittel in Apotheken gekauft werden, allerdings ist es rezeptpflichtig. Symptome eines Dopamin-Überschuss sind eine sehr intensive Wahrnehmung der Umwelt, zunehmende Unfähigkeit zwischen wichtigen und unwichtigen Empfindungen zu unterscheiden, Schlafprobleme, Wahnvorstellungen und manisches Verhalten. Hohe Dopaminwerte werden mit seelischen Erkrankungen, wie Psychosen, Schizophrenie, Drogenabhängigkeit und Angstzuständen, in Verbindung gebracht.

Häufig wird auch von einer Dopamintoleranz gesprochen. Damit ist gemeint, dass durch viele stimulierenden und kurzfristig Freude bereitende Reize Menschen das Gefühl entwickeln können, keine Freude mehr zu empfinden und nach immer größeren und neuen Vergnügen suchen. Häufig ist dies bei Personen der Fall, die viel digitale Medien konsumieren, Herausforderungen an Spielkonsolen suchen usw. Derartiges ist teils programmiert, um bei NutzerInnen hohe Dopamin-Ausschüttung hervorzurufen. Dabei können sich Verhaltenssüchte entwickeln, was dazu führen kann, dass Betroffene das Interesse an wichtigen Dingen oder diese vernachlässigen. Regelmäßig, langfristig im Alltag. Weniger interessantes vor dopaminlastiger Aktivität.

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Es gibt viele dopaminhaltige Lebensmittel, die konsumiert werden können. Allerdings kann der Körper Nahrung nicht als Quelle benutzen, um Dopamin aufzunehmen, da es bei der Verdauung (zu) rasch abgebaut wird. Eine Dopaminsteigerung durch Lebensmittel ist also nicht möglich. Der Körper muss den Botenstoff selbst herstellen.

Prävention von Burnout

A und O der Burnout-Prävention ist dafür zu sorgen, dass jeder Form der Anspannung eine Phase der Ent-Spannung folgt. Zeiten der Ruhe gehören zum Leben und sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Nutzen Sie gezielt Ihre Freizeit, um zur Ruhe zu kommen! Bewahren Sie die Kontrolle über Ihre eigene Zeit. Nehmen Sie Ihre privaten Termine, zum Beispiel Ihre Hobbys, genauso wichtig wie Ihre geschäftlichen Verpflichtungen. Sie müssen nicht rund um die Uhr erreichbar sein! Gönnen Sie sich immer mal wieder, Handy und PC auszuschalten und das Telefon auf leise zu stellen. Wer tagsüber belastbar sein möchte, braucht genügend Schlaf. Anders gesagt: Legen Sie sich schlafen, wenn Sie müde sind! Gelingt es Ihnen, möglichst regelmäßig zu “Ihrer” Zeit ins Bett zu gehen bzw. morgens aufstehen, unterstützen Sie zudem Ihren natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus. Treiben Sie regelmäßig Sport! Wenn möglich, sollten Sie sich mindestens zwei- bis dreimal pro Woche für 30 bis 45 Minuten körperlich betätigen.

Abgrenzung zu anderen Zuständen

Burnout, häufig als Folge chronischen beruflichen Stresses verstanden, unterscheidet sich von der Depression vor allem durch seinen ursächlichen Fokus auf das Arbeitsleben. Betroffene erleben emotionale und körperliche Erschöpfung, Zynismus gegenüber der Arbeit und Leistungseinbußen. Während die Depression sämtliche Lebensbereiche betrifft und auch ohne klaren Auslöser entstehen kann, ist Burnout meist eine schleichende Entwicklung aus Überforderung im Beruf. Burnout hat typischerweise Phasen von starkem Einsatz, Vernachlässigung eigener Bedürfnisse bis hin zur inneren Leere und depressiven Verstimmungen.

Es ist auch wichtig, Burnout von Boreout (Unterforderung) und Brownout (Spannungsabfall) zu unterscheiden. Boreout tritt aufgrund von zu wenig Arbeit auf, während Brownout einen schleichenden Prozess des Verlusts des Spaßes an der Arbeit beschreibt.

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