Schlafstörungen und Migräne bei Kindern: Erfahrungen mit Globuli

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden im Kindes- und Jugendalter. In der Medizin werden sie in Spannungskopfschmerz, Migräne und Kopfschmerz aufgrund körperlicher Ursachen unterteilt. Unter den Schulkindern leiden etwa 50 % gelegentlich bis häufig an Kopfschmerzen vom Spannungstyp, während mindestens 10 % der Kinder von Migräne betroffen sind.

Ursachen von Schlafstörungen bei Kindern

Etwa jedes dritte Kind hat irgendwann einmal Schlafprobleme. Schlafstörungen zählen zu den häufigsten Verhaltensauffälligkeiten im Kindesalter, wobei Klein- und Vorschulkinder besonders häufig betroffen sind. Glücklicherweise gehen diese Phasen oft von selbst wieder vorbei. Schlafstörungen bei Kindern können als „reaktive“ Unruhezustände (nach einem aufregenden Tag oder einem außergewöhnlichen Ereignis), als ein Hinweis auf emotionalen Stress (Streit in der Familie oder schulische Probleme) oder psychische Probleme auftreten. Die häufigsten Ursachen liegen bei Säuglingen und Kleinkindern im Zahnen, verbunden mit schmerzbedingter Schlaflosigkeit. Bei älteren Kindern liegen die Ursachen häufig in einer Überstimulation durch die Umgebung (Fernsehen, Lichtreize oder laute Musik) sowie in emotionalem Stress (Schulangst oder Streit in der Familie).

Vielleicht macht Ihr Kind gerade einen Entwicklungsschritt oder es hat eine größere Veränderung (wie z.B. Schul- oder Kindergarteneintritt, Geburt eines Geschwisterkindes) im Leben Ihres Kindes? Wenn Sie eines dieser Probleme bei Ihrem Kind beobachten, suchen Sie zunächst bitte immer den Kinderarzt auf. Dieser kann Ihnen hilfreiche Tipps zum Thema Schlafen geben und eine evtl. Wenn Kinder Schlafprobleme haben, kann dies viele Ursachen haben. ungünstigen Einschlafgewohnheiten (z.B. Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Ein liebevolles Gute-Nacht-Ritual (Geschichte vorlesen, gemeinsames Singen) gibt Ihrem Kind Sicherheit und hilft ihm beim Übergang in den Schlaf.

Homöopathie als sanfte Therapieoption

Die Homöopathie kann Ihrem Kind bei Schlafproblemen helfen. Allerdings muss das passende Mittel sorgfältig ausgewählt werden. Hierzu sollten Sie möglichst einen erfahrenen Homöopathen um Rat fragen. Die Homöopathie gehört zu den beliebtesten alternativen Heilverfahren - Umfragen zufolge haben rund 38 Prozent der Deutschen schon einmal ein homöopathisches Mittel angewandt. Auch viele migränekranke Menschen wünschen sich, dass die homöopathische Behandlung als Teil eines umfassenden Migräne-Therapieplan anerkannt wird. Eine homöopathische Behandlung richtet sich immer nach dem Leitsatz: Ähnliches soll mit ähnlichem behandelt werden. Dies bedeutet, dass der Patient ein homöopathisches Mittel bekommt, welches in seiner Reinform, etwa als Pflanzenextrakt, bei gesunden Menschen genau diese Beschwerden auslösen würde.

Grundsätzlich gilt die Homöopathie als sanftes Mittel, um Migräne und Kopfschmerzen begleitend zu therapieren. Auch Kinder und Jugendliche können in der Regel von ihr profitieren. Bei manchen Personen tritt nach der Einnahme eines homöopathischen Mittels die sogenannte Erstverschlimmerung ein - die Symptome werden zunächst stärker. Dies bedeutet nach der homöopathischen Lehre jedoch nicht, dass die Arznei falsch gewählt wurde. Stattdessen ist sie sehr passend, aber in einer unzureichenden Potenz verabreicht, also zu niedrig verdünnt. Setze das Mittel in dem Fall ab und greife - sobald die unerwünschten Reaktionen nachgelassen haben - zu der nächsthöheren Potenz des empfohlenen Mittels. Noch ein Tipp: Wenn du die Homöopathie gegen deine Migräne ausprobierst, kann es sinnvoll sein, parallel dazu auf verschiedene Genuss- und Lebensmittel zu verzichten, die die Behandlung stören könnten. Eine entspannte Nackenmuskulatur und Halswirbelsäule beugen einer Migräne-Attacke vor. Familie, Beruf und Alltag zu organisieren, ist keine leichte Aufgabe.

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Die Auswahl des richtigen homöopathischen Mittels

Die Einschätzung, ob es sich um eine schwerere Form der Schlafstörung handelt, ist nicht immer durch den Laien erkennbar und sollte dem geschulten Therapeuten oder Kinderarzt überlassen werden. In seltenen Fällen, wenn die Schlaflosigkeit durch starke Schmerzen auftritt, können sogar lebensbedrohliche Erkrankungen ursächlich sein. Bei andauernder Schlaflosigkeit sollte daher der Hausarzt oder Kinderarzt oder der die Familie betreuende Arzt einer anderen Fachrichtung unbedingt aufgesucht werden. Schlaflosigkeit bei Kindern kann sich in sehr unterschiedlichen Ausprägungen zeigen. Einige homöopathisch relevante Beschwerden, die die Eltern bei der Wahl des optimalen Mittels zur Eigenmedikation beobachten können sind: Die Art und die vermutete Ursache der Schlaflosigkeit (müde und schlaflos oder schlaflos und bereit zum Spielen), das zeitliche Auftreten der Schlafstörung (handelt es sich um Einschlafbeschwerden oder nächtliches Erwachen), ein zeitlicher Zusammenhang der Schlafstörung mit der letzten Mahlzeit, Wesensveränderungen des Kindes und Besserung bzw.

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben. Begleiterscheinungen sind ein rotes Gesicht mit heftigem Herzklopfen, roten Flecken auf der Haut und häufig heißem Schweiß im Gesicht, bei kalten Händen und Füssen. Im Gesunden sind die Kinder häufig gesellig, freundlich und herzlich, werden jedoch ungeduldig und heftig, wenn es ihnen schlecht geht. Sie sind schlaflos durch Albträume und häufig sehr geräuschempfindlich. 1 Globuli, 3 mal täglich (1. 2 Globuli, 3 mal täglich (2. - 6. 5 Globuli, 3 mal täglich (7. -14. Begleiterscheinungen sind große Reizbarkeit und Ungeduld verbunden mit schlechter Laune. Bei Säuglingen: Zahnungsbeschwerden, Windeldermatitis und Koliken. Im Gesunden sind die Kinder häufig sehr empfindsam; typisch ist besonders das Verlangen nach dem Herumgetragen werden, setzt man das Kind ab, so schreit es erneut. 1 Globuli, 3 mal täglich (1. 2 Globuli, 3 mal täglich (2. - 6. 5 Globuli, 3 mal täglich (7. -14. Begleiterscheinungen sind Verdauungsstörungen: Durchfall, Verstopfung, Koliken, Appetitmangel und Gewichtsverlust. Außerdem leidet das Kind an Gesichtsblässe. Die Arznei ist besonders bei Schlafstörungen mit unklarer Ursache bei Säuglingen einzusetzten. 1 Globuli, 3 mal täglich (1. 2 Globuli, 3 mal täglich (2. - 6. 5 Globuli, 3 mal täglich (7. -14. Begleiterscheinungen sind hartnäckige Verstopfungen, häufiges Verschlucken, Nabelkoliken, Zahnungsbeschwerden und Asthma bronchiale. Die Kinder sind auch tagsüber unruhig, Hände und Füße sind immer in Bewegung. Sie leiden an Schlaflosigkeit aus Angst. 1 Globuli, 3 mal täglich (1. 2 Globuli, 3 mal täglich (2. - 6. 5 Globuli, 3 mal täglich (7. -14. Begleiterscheinungen sind Fieberkrämpfe, Epilepsie, Sprachstörungen (häufig Stottern) und Koordinationsstörungen. Die Kinder sind im Wachen sehr agil bis hyperaktiv und haben häufig schon früh gewaltsame Ausbrüche. 1 Globuli, 3 mal täglich (1. 2 Globuli, 3 mal täglich (2. - 6. 5 Globuli, 3 mal täglich (7. -14. Begleiterscheinungen sind trockene, unreine Haut, juckende Hautausschläge, Ekzeme und Muskel- und Gelenkrheumatismus. Das Kind steht gerne im Mittelpunkt und beansprucht viel Aufmerksamkeit. Es reagiert mit Jähzorn, bei nicht erhalten der Aufmerksamkeit. 1 Globuli, 3 mal täglich (1. 2 Globuli, 3 mal täglich (2. - 6. 5 Globuli, 3 mal täglich (7. -14. Begleiterscheinungen sind Kopfschmerzen durch geistige Überanstrengung, Migräne, Trigeminusneuralgien und Überempfindlichkeit gegenüber Schmerzen. Das Kind ist aufgeregt, gesellig und gesprächig, mit anschließend einsetzender Erschöpfung. 1 Globuli, 3 mal täglich (1. 2 Globuli, 3 mal täglich (2. - 6. 5 Globuli, 3 mal täglich (7. -14. Begleiterscheinungen sind periodische Schwächeanfälle, starkes Aufstoßen, Blähungen und Durchfall bei Erwartungsangst. 1 Globuli, 3 mal täglich (1. 2 Globuli, 3 mal täglich (2. - 6. 5 Globuli, 3 mal täglich (7. -14.

Einzelmittel und ihre Anwendungsbereiche

  • Chamomilla: Dies ist eine bewährte Arznei für „Schrei-Babys“. Die Kleinen sind sehr unzufrieden, launenhaft und ruhelos. Typisch ist, dass alle möglichen Gegenstände, Spielsachen, Schnuller oder Essgeschirr durch die Gegend geworfen werden. Die Reizbarkeit kann sich bis zu heftigen zornigen Attacken steigern, die Kinder treten, schlagen oder ziehen die Eltern an den Haaren. Sie biegen oft den Rücken nach hinten durch , winden sich aus den Armen der Eltern und lassen sich auf den Boden fallen. An Schlaf ist nicht zu denken. Nur Tragen und Schunkeln auf dem Arm kann das Gemüt etwas beruhigen.
  • Stramonium: Stramonium ist häufig angezeigt beim „Nachtschreck“ kleiner Kinder (Pavor nocturnus). Sie schrecken plötzlich aus dem Schlaf hoch, scheinen voller Panik, weinen, schreien laut und sind meist kaum durch Beruhigung erreichbar. Besteht zusätzlich große Angst vor der Dunkelheit, brauchen die Kinder zum Einschlafen ein helles Licht, denken wir zunächst an diese Arznei.
  • Pulsatilla: Große Trennungsängste sind ein Thema von Pulsatilla. Zu Grunde liegt ein sanftes und schüchternes Wesen. Tief im Inneren, nicht auf der bewussten Ebene, besteht das Gefühl, klein und schwach in dieser übermächtigen Welt zu stehen. Zuwendung, Unterstützung sowie seelische und körperliche Nähe geben diesen Kindern Halt. Sie weinen schnell und Trost ist immer hilfreich. Im intensiven Kontakt mit anderen Kindern oder (bekannten) Erwachsenen können diese Kinder aufblühen. Typisch ist übermäßiges Heimweh oder sie entwickeln akute Erkrankungen (z. B. Fieber) vor aufregenden, freudigen Ereignissen (Geburtstag, Weihnachten).
  • Silicea: Auch Silicea ist gekennzeichnet durch eine gewisse Schüchternheit. Es geht bei dieser Arznei mehr um eine mangelnde Vitalität. Schon als Babys entwickeln sie viele Entzündungen, die nicht recht überwunden werden können, zum Beispiel des Bauchnabels, häufig wiederkehrende Furunkel, Gerstenkörner oder Entzündungen des Nagelbettes. Später kompensieren sie ihre „Schwäche“ durch Streben nach Perfektion und großem Pflichtbewusstsein, sie sind sehr ordentlich, sortieren gewissenhaft Spiel- und Schulsachen. Dann kann große Angst zu versagen zum Problem werden, die sich als übermäßige Prüfungsangst und Lampenfieber manifestieren kann.
  • Natrium chloratum: Bei der homöopathischen Arznei Natrium chloratum ist die Schüchternheit mehr ein emotionaler Rückzug. Wegen der großen seelischen Empfindlichkeit und Verletzlichkeit, insbesondere Zurückweisung wird als Katastrophe erlebt, vermeiden diese Kinder Kontakt und Nähe. Sie sprechen wenig über sich selbst, die Eltern sagen, „man muss ihnen jedes Wort aus der Nase ziehen“. Sie ziehen sich gerne in ihre eigene Welt zurück (ihr eigenes Zimmer) und grübeln dann über die Ereignisse (Verletzungen?) vergangener Tage. Aus diesem Grunde kann auch das Einschlafen gestört sein und sich sehr lange hinziehen. Nicht verletzt werden, aber auch nicht verletzen, das scheint die Devise zu sein. So ist es nicht verwunderlich, dass diese Kinder und Jugendlichen oft sehr verantwortungsbewusst handeln, sie erscheinen ernst und erwachsen. Typische Beschwerden sind Kopfschmerzen (nach Verletzung, Zurückweisung, oft im Anschluss an die Schule) oder rezidivierende Herpesausbrüche nach seelischen Konflikten, auch ausgelöst durch Ekel, zum Beispiel nach Gebrauch von bereits benutztem Essgeschirr oder auf öffentlichen Toiletten (zu viel persönliche Nähe …).
  • Cocculus: Das homöopathische Mittel Cocculus soll gegen Beschwerden helfen, die mit dem zentralen Nervensystem in Verbindung stehen - besonders bei Schwindel. Angewendet wird es zur Behandlung einer harmlosen Reisekrankheit ebenso wie zur Unterstützung bei voranschreitenden neurologischen Krankheiten wie Multipler Sklerose. Viele nervöse Symptome hängen unmittelbar mit Schlafmangel zusammen. Besonders wenn Beschwerden durch Schichtarbeit oder Nachtwachen am Krankenbett eines geliebten Menschen ausgelöst werden, soll Cocculus helfen. Eventuell lässt sich auch ein Jetlag nach einer Flugreise mit Cocculus behandeln. Cocculus ist ein Mittel, das besonders bei sensiblen, mitfühlenden und zerbrechlich wirkenden Kindern eingesetzt werden soll. Oft handelt es sich dabei um Mädchen. Durch ihre Empfindsamkeit sind diese Kinder anfällig für Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme oder Kopfschmerzen. Viele Kinder reagieren sehr empfindlich aufs Autofahren oder andere Arten der Fortbewegung. Wenn es Ihrem Kind unterwegs leicht schlecht wird, können Sie versuchen, mit Cocculus gegenzusteuern.
  • Gelsemium sempervirens: Gelsemium sempervirens gilt als wichtiges homöopathisches Mittel bei fieberhaften Infekten, die sich langsam entwickeln. Es soll die typischen Begleiterscheinungen wie Gliederschmerzen, Kopfweh und Zerschlagenheitsgefühl lindern und das Allgemeinbefinden bessern. Auch bei seelischem Stress wie Lampenfieber soll sich dieses homöopathische Mittel bewährt haben. Homöopathen wenden das Mittel Gelsemium an, wenn die Hauptbeschwerde des Patienten Schwäche ist oder mit Schwäche einhergeht. Sie kann auch die Psyche betreffen und auf der geistigen, emotionalen und/oder körperlichen Ebene vorliegen. Gelsemium gilt auch bei Kindern als ein wichtiges homöopathisches Mittel bei fieberhaften Infekten. Ein Kind, dem dieses Mittel helfen soll, wirkt körperlich und geistig matt. Es ist lustlos, träge, apathisch und will in Ruhe gelassen werden. Häufig haben die Kinder im Fieberwahn Angst, zu fallen. Die Kinder schrecken aus ihrem Fieber hoch und greifen nach der Mutter oder nach etwas, woran sie sich festhalten können. Gelsemium kann Kindern helfen, die aufgrund angespannter Erwartung Durchfall oder Kopfschmerzen bekommen. Dies ist zum Beispiel manchmal vor Prüfungen, Wettkämpfen oder öffentlichen Auftritten der Fall. Auch Kinder, die vor der Bewältigung einer schweren Aufgabe Angst haben und mutlos sind, sollen von Gelsemium profitieren. Eine weitere Einsatzmöglichkeit für Gelsemium sind Kinder, die krank wurden, nachdem sie eine schlechte Nachricht gehört haben oder sich sehr erschrocken haben.

Homöopathische Komplexmittel

In der Regel werden Komplexmittel nicht empfohlen. Die homöopathische Behandlung ist sehr individuell und das jeweils passende Mittel muss sorgsam ausgewählt werden. Die dafür erforderliche Anamnese ist jedoch sehr zeitintensiv, weshalb in manchen Situationen (z. B. im akuten Fall) auf Komplexmittel zurückgegriffen werden kann. Sie enthalten aufeinander abgestimmte Präparate aus Einzelmitteln, die für ein Anwendungsgebiet empfohlen werden.

Weitere homöopathische Mittel bei Migräne

  • Cimicifuga racemosa: Das Mittel aus der Traubensilberkerze kommt vor allem bei Migräne in den Wechseljahren zum Einsatz, die von Schwindel und stechenden Augenschmerzen begleitet wird.
  • Cyclamen europaeum: Die unterirdisch wachsenden Teile des Alpenveilchens können Migräneattacken mit Sehstörungen wie Doppeltsehen nach dem homöopathischen Arzneimittelbild lindern.
  • Iris versicolor: Iris versicolor ist die schillernde Schwertlilie und wird gern bei der sogenannten „Wochenendmigräne“ eingesetzt - also dann, wenn die Migräne während Entspannungsphasen und durch Ruhe schlimmer wird.
  • Sanguinaria canadensis: Das homöopathische Präparat aus dem kanadischen Blutwurz ist überaus vielseitig und wird zur Linderung von Migräne-Schmerzen verwendet, die vor allem rechtsseitig auftreten.
  • Belladonna: Die Globuli mit dem Wirkstoff aus der Tollkirsche kommen bei pochenden und bohrenden Kopfschmerzen zum Einsatz, die plötzlich auftreten und über den Augen lokalisiert sind.

Schüssler Salze

Schüssler Salze sind nach ihrem Erfinder Dr. Wilhelm Schüßler benannt. Er postulierte, dass schon geringe Mineralverluste in den Körperzellen negative Auswirkungen haben. Dafür hat er zwölf verschiedene Basissalze entwickelt, die auf unterschiedliche Körperbereiche einen besonderen Einfluss haben. Beispielsweise ist Nummer 7, Magnesium phosphoricum, das Salz der Muskeln und Nerven. Schüssler Salz Nummer 7, Magnesium phosphoricum: kann bei Migräne und Kopfschmerzen entspannend und schmerzlindernd wirkend. Zudem ist es üblich, verschiedene Schüssler Salze zu kombinieren - bei Migräne zum Beispiel die Salze Nummer 7, 8 und 11.

Wichtige Hinweise

Die Eigenmedikation mit Globuli kann nicht den Arztbesuch ersetzten. Bessern sich die Beschwerden des Kindes nicht, sollte ein Arzt mit homöopathischer Zusatzausbildung oder der betreuende Kinderarzt aufgesucht werden. Wie bereits eingangs erläutert, kann es sich bei Schlafbeschwerden um das erste Symptom einer komplexen und tiefgründigen Problematik handeln. Diese sollte von erfahrenen Ärzten oder Therapeuten behandelt werden.

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Plötzlicher Beginn mit Fieber, Nackenstarre, Nackenschmerzen, starker Empfindlichkeit gegen Licht und Geräusche deuten auf eine Hirn- oder Hirnhautentzündung (Enzephalitis oder Meningitis) hin. Kopfschmerzen mit Sehstörungen, Verlust des Kurzzeitgedächtnisses, gestörter Konzentrationsfähigkeit oder gestörtem Gleichgewichtssinn können auf eine neurologische Störung hinweisen, bei der z. B. Druck auf das Gehirn ausgeübt wird. Bei Kindern sollte auch die Verwendung homöopathischer Mittel stets mit dem Kinderarzt abgesprochen werden.

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