Evidenzbasierte Therapie neurologischer Erkrankungen

Neurologische Erkrankungen stellen eine wachsende Belastung für die Gesellschaft dar. Die moderne Therapiewissenschaft hat die neurologische Rehabilitation nachhaltig verändert. Heute weiß man, warum traditionelle Therapieansätze bei Patienten mit Schlaganfall, Multipler Sklerose oder Parkinson häufig nicht die gewünschten Erfolge bringen: Es fehlt die hirngerechte Vernetzung motorischer und kognitiver Elemente im Training. Dieser Artikel beleuchtet die evidenzbasierte Therapie neurologischer Erkrankungen, Präventionsmaßnahmen und moderne Behandlungsansätze.

Wachsende Belastung durch neurologische Erkrankungen

Neurologische Erkrankungen stellen weltweit eine zunehmende Herausforderung dar. Laut der „Global Burden of Diseases“-Studie haben sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen als größtes Gesundheitsproblem abgelöst. In Deutschland sind insbesondere Schlaganfälle und Demenz stark vertreten. Mit einer prognostizierten Zunahme der Demenzfälle von 1,8 Millionen im Jahr 2024 auf bis zu 2,7 Millionen bis 2050 ist der Handlungsbedarf klar.

Prävention neurologischer Erkrankungen

Die Prävention bietet eine enorme Chance, diesen Trend zu bremsen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass gezielte Lebensstilmaßnahmen bis zu 45 % der Demenzfälle und 90 % der Schlaganfälle verhindern können. Der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) Prof. Dr. Peter Berlit erklärt: „Es gibt zahlreiche Handlungsempfehlungen, allein für die Demenz wurden 14 vermeidbare Risikofaktoren identifiziert. Aber im Prinzip kann man bereits eine sehr hohe Risikoreduktion erreichen, wenn man nur sechs Punkte konsequent beherzigt.“

Die sechs Schlüssel zur neurologischen Gesundheit

  1. Regelmäßige Bewegung: Bereits moderate körperliche Aktivität reduziert Entzündungen und oxidativen Stress und fördert die Regeneration von Nervenzellen. Studien belegen, dass intensive Bewegung die kognitive Leistungsfähigkeit steigert und Erkrankungen wie Parkinson entgegenwirkt.
  2. Mediterrane Ernährung: Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Gemüse, wenig Fett und Salz hat protektive Effekte auf das Nervensystem und verringert das Risiko neurodegenerativer Erkrankungen.
  3. Genügend Schlaf: Schlaf ist essenziell für die Gehirnregeneration. Erwachsene im Alter zwischen 50 und 60 Jahren mit weniger als sechs Stunden Schlaf pro Nacht weisen ein erhöhtes Demenzrisiko auf. Dies belegen unter anderem Studiendaten von fast 8.000 Teilnehmern der Whitehall II-Studie.
  4. Soziale Kontakte: Soziale Isolation ist ein Risikofaktor für Demenz und Schlaganfall. Studien zeigen, dass 5 % der Demenzfälle auf Einsamkeit zurückzuführen sind. Konkret bedeutet das: In Deutschland gehen insgesamt etwa 20.000 von 400.000 neuen Demenz-Fällen jährlich auf Vereinsamung zurück. Das Schlaganfallrisiko scheint sich durch soziale Isolation ebenfalls zu erhöhen.
  5. Vermeidung schädigender Substanzen: Alkohol, Tabak und Umweltgifte sind nachweislich neurotoxisch und begünstigen die Entstehung neurologischer Krankheiten. So zeigte eine in „JAMA Neurology“ publizierte Studie mit US-Veteranen ein erhöhtes Parkinsonrisiko durch den Kontakt mit dem Lösungsmittel Trichloretyhlen.
  6. Kontrolle von Risikofaktoren wie Hypertension und Diabetes: Bluthochdruck, Diabetes und eine Hyperlipidämie erhöhen das Risiko für Schlaganfälle und Demenzen signifikant. Eine Prävention dieser Erkrankungen und eine konsequente medikamentöse Behandlung im Erkrankungsfall bieten effektiven Schutz.

Praktische Tipps zur Umsetzung von Lebensstiländerungen

Die Umsetzung von Präventionsmaßnahmen erfordert Disziplin und Routine. Experten empfehlen, mit ein bis zwei Veränderungen zu beginnen und diese konsequent in den Alltag zu integrieren. Prof. Dr. Frank Erbguth, Präsident der Deutschen Hirnstiftung, rät: „Je mehr man sich vornimmt, desto weniger realisiert man am Ende. Daher ist es oft klüger, erst einmal nur eine oder zwei Sachen in Angriff zu nehmen.“ Hilfreich ist darüber hinaus technische Unterstützung, etwa ein Schrittzähler, und das Schaffen von Anreizen durch eine Belohnung, nachdem man ein gestecktes Ziel erreicht hat.

Perspektiven für Forschung und Praxis zur Prävention neurologischer Erkrankungen

Die vorgestellten Präventionsstrategien bieten einen praktikablen Ansatz, um die neurologische Gesundheit zu fördern. Dennoch bleibt weiterer Forschungsbedarf, insbesondere zur Optimierung der Umsetzbarkeit und zur Entwicklung spezifischer Interventionen für Risikogruppen.

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Interdisziplinäre Therapie und ihre Grenzen

Die Therapie für Menschen mit neurologischen Erkrankungen stellt hohe Anforderungen an Therapeutinnen und Therapeuten. Um die besonderen Bedürfnisse und Ziele von Menschen mit Parkinson, Multipler Sklerose oder nach Schlaganfall zu erfüllen, galt die interdisziplinäre Therapie, also die Kombination unterschiedlicher traditioneller Therapiemethoden, lange Zeit als Goldstandard. So arbeiten in vielen Rehakliniken und Therapiezentren Physio-, Ergo- und Logotherapeuten Hand in Hand. Sie tauschen sich aus und setzen alles daran, durch gemeinsame Anstrengungen ihre Patienten bei der Verbesserung ihres Gesundheitszustands bestmöglich zu unterstützen. Die Kombination der unterschiedlichsten traditionellen Therapieformen zielt darauf ab, die motorischen, sensorischen und kognitiven Fähigkeiten der Patientinnen und Patienten zu fördern.

Allerdings lassen die Ergebnisse in vielen Fällen zu wünschen übrig. Dies liegt unter anderem daran, dass häufig zu wenige Therapieeinheiten pro Woche verschrieben werden - sei dies KG-ZNS, Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) oder klassische Krankengymnastik. „Die Therapie kann noch so professionell sein - wenn sie nicht mit evidenzbasierten Methoden, hoher Frequenz, aktiv und vor allem mit hoher Intensität in einem motivierenden und umfassenden Trainingsprozess angeboten wird, vollzieht sich der Gesundungsprozess oft sehr langsam“, sagt Maik Hartwig, Gründer und Inhaber der Therapieinstitute THERAMotion in Schweinfurt und Bad Königshofen.

Evidenzbasierung in der neurologischen Rehabilitation

Immer mehr Bedeutung gewinnt im Reha-Management die Frage, ob und wie Therapeuten und Teams die jeweils neuesten Forschungsergebnisse in die Praxis umsetzen. „Wenn wir neurologischen Patienten wirklich helfen wollen, müssen wir uns als Physio- und Ergotherapeuten von traditionellen Therapiekonzepten lösen“, betont Hartwig. „Das heißt in erster Linie: Wir müssen evidenzbasiert, also auf Grundlage der neuesten, als wirksam belegten wissenschaftlichen Erkenntnisse arbeiten, um unseren Patienten das Beste zu geben, was sie verdient haben. Es nutzt also wenig, isoliert an einzelnen Muskeln, Gelenken oder Funktionen wie etwa Gleichgewicht zu arbeiten oder in separaten Einheiten kognitive Fähigkeiten zu trainieren. Schließlich gehe es allen Patienten darum, wieder ins soziale Leben oder in den Berufsalltag zurückzukehren. „Dieser Alltag besteht nicht aus voneinander getrennten Einzelteilen, sondern aus einem Miteinander des gesamten Systems“, so Hartwig weiter.

Schon sehr früh in der Therapie sollte man deshalb kontextsensitiv arbeiten. Das heißt: Die praktischen alltags- und berufsbezogenen Ziele des Patienten werden als Gesamtheit in den Therapieprozess einbezogen. Transdisziplinäres Arbeiten bedeutet also, alle Bereiche der Reha auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und gründlicher Diagnose zusammenzufügen. „Dieser im besten Sinne ganzheitliche Ansatz stellt hohe Anforderungen an den Therapeuten“, sagt Hartwig. „Das heißt aber nicht, dass er noch fünf weitere Ausbildungen machen muss. Um transdisziplinär arbeiten zu können, sollte er jedoch gute Kenntnisse in allen therapeutischen Bereichen sowie auch in kognitiven Therapien haben, um sie zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufügen.

Beispiel für transdisziplinäre Therapie

Ein Beispiel: In der traditionellen modularen Therapie erhält beispielsweise eine Patientin nach Schlaganfall Trainingseinheiten auf einem normalen Laufband, um den sicheren Gang wiederherzustellen. Um auch die Aufmerksamkeitsprobleme in den Griff zu bekommen, trainiert man in getrennten Sitzungen die kognitiven Fähigkeiten und das Reaktionsvermögen. „Wenn die Frau aber auf der unebenen Straße unterwegs ist und an eine Ampel kommt, braucht sie die motorischen und die kognitiven Fähigkeiten gleichzeitig“, so Maik Hartwig. Die Kombination des Trainings auf dem Laufband mit separatem Hirnleistungstraining nützt also wenig für die Teilhabe am täglichen Leben. „Das Gehirn setzt die einzelnen Fähigkeiten nicht so einfach wieder zusammen“, betont der Ergotherapeut.

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Computer-, robotik- oder virtual-reality-gestützte Therapie

Ganz neue Ansätze liefert hier die computer-, robotik- oder virtual-reality-gestützte Therapie. Zwar befinden sich hierbei Forschung und Entwicklung noch in den Kinderschuhen, doch gibt es bereits technische Möglichkeiten, motorisches und kognitives Training zu verbinden. Zum Beispiel können Patientinnen und Patienten auf dem TecnoBody Walker View ein feedbackgestütztes Gangtraining absolvieren. Da die Aufmerksamkeit während des Gehens auf den Bildschirm und beispielsweise auf eine Straßenlandschaft in Paris gelenkt wird (externaler Fokus), werden neben den motorischen Fähigkeiten auch Reaktion und Aufmerksamkeit geschult. Ähnliches gilt für die D-Wall und auch für das neue Homing von TecnoBody. Die beiden hochkomplexen Systeme arbeiten mit Virtual Reality, also einer vom Computer geschaffenen Wirklichkeit im 3D-Bild. Hier können Bewegung, Gleichgewicht, Koordination und teils auch kognitive Fähigkeiten gleichzeitig und auf sehr spielerische Weise trainiert werden. Der Gangroboter Gait Trainer 3 von Biodex arbeitet als multifunktionelles Diagnose- und Therapieinstrument gleichzeitig auf der motorischen und auf der sensorischen Ebene. Optional verbindet es computergestütztes Gangtraining mit Musiktherapie zur audio-rhythmischen Stimulation (RAS - Rhythmic Auditory Stimulation). Die Patienten hören also Musik, während sie auf dem Laufband trainieren. Diese Kombination fördert das optimale Zusammenspiel verschiedener Kontrollmechanismen in Körper und Gehirn.

Transdisziplinäres Konzept bei THERAMotion

Noch einen Schritt weiter geht Maik Hartwig mit seinem transdisziplinären Konzept bei THERAMotion: Auf Basis detaillierter Diagnostik und individueller Ziele lässt er beispielsweise Patientinnen und Patienten nach Schlaganfall auf dem Gangroboter laufen und gleichzeitig Übungen für die Hand- und Armfunktion ausführen. Parallel dazu wird die Hirnleistung trainiert. Hierzu spielt der Therapeut während des Bewegungstrainings auf einem Fernsehbildschirm ein Trainingsprogramm fürs Gehirn ab. Dies können einfache Rechen-, Reaktions- oder Gedächtnisübungen sein, die im traditionell modularen Therapieansatz in einer separaten Sitzung am Schreibtisch praktiziert würden. „Mit solchen spielerischen Übungen lassen sich sowohl motorisch als auch kognitiv schnell Fortschritte erzielen. Beim transdisziplinären Training zeigt sich in den meisten Fällen eine signifikant bessere Bewegungsqualität und auch -quantität als bei traditioneller Therapie.

Aufgrund jüngster wissenschaftlicher Erkenntnisse mag es nicht verwundern, dass in Physiopraxen und Rehazentren immer mehr computer- oder robotikgestützte Geräte Einzug halten. Natürlich wird die profunde therapeutische Erfahrung niemals ersetzbar sein, wenn es darum geht, Patientinnen und Patienten nach bestem Wissen und Gewissen zu begleiten. Dennoch gebietet die Evidenz, den Menschen die bestmögliche Therapie anzubieten - und da sind den traditionellen Verfahren Grenzen gesetzt. „Die modernen Geräte ermöglichen ein viel intensiveres und zielgerichteteres Training als ein noch so gutes modulares Therapiekonzept dies je leisten kann“, erklärt Maik Hartwig. Im Zentrum steht bei neurologischen Patienten dabei das Ziel, auf dem Weg der Neuroplasizität wieder möglichst viele neue Verbindungen im Gehirn herzustellen. Diese Lernfaktoren fürs Gehirn werden von vielen computer- und robotikgesteuerten Geräten erfüllt.

Moderne Behandlungsansätze für die obere Extremität

Unsere Arme und Hände ermöglichen es uns, unseren Alltag selbständig absolvieren zu können. Nach einer akuten oder bei einer degenerativen neurologischen Erkrankung kann die Funktionalität der oberen Extremitäten beeinträchtigt sein. In diesem Kurs werden die effektivsten Behandlungsansätze der oberen Extremität für neurologische Krankheitsbilder wie Hemiparesen, Parkinson und MS vorgestellt, die auf Leitlinienempfehlungen und den Prinzipien des motorischen Lernens basieren. Neben der Differenzierung nach Schweregrad und Symptomatik eines Krankheitsbildes werden nachhaltige Strategien bei Spastizität, schmerzhafter Schulter und weiteren Einschränkungen vermittelt. Vorstellung moderner Behandlungsansätze wie bspw.

Das ichó Therapiesystem

Während Mediziner und das Qualitätsmanagement von Pflegeeinrichtungen und Kliniken die Vorteile strukturierter Interventionskonzepte oft kennen, kann es dem Fachpersonal an dem notwendigen Hintergrundwissen und Materialien mangeln, um zielgerichtete, multimodale Interventionsmaßnahmen durchzuführen. Die Pflege ist ein anspruchsvolles Feld, in dem Fachkräfte oft mit begrenzten Ressourcen und Zeit arbeiten müssen. Das Fehlen eines strukturierten Ansatzes für Interventionsmaßnahmen, insbesondere wenn sie von verschiedenen Fachkräften durchgeführt werden müssen, kann die Qualität der Interventionsmaßnahmen beeinträchtigen oder sogar gänzlich ausfallen lassen.

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Das ichó Therapiesystem bietet eine innovative Lösung für diese Herausforderungen. Statt sich auf zahlreiche physische Gegenstände zu verlassen, benötigt das System nur einen Gegenstand - den ichó Therapieball. Noch wichtiger ist, dass das ichó System individuell an die Bedürfnisse jedes Patienten angepasst werden kann. Mit nur einem Knopfdruck können Fachkräfte Interventionen auswählen, die auf die spezifischen Förderziele des Patienten abgestimmt sind. Ein weiterer entscheidender Vorteil des ichó Systems ist die Fähigkeit, eine konsistente Therapiequalität zu gewährleisten, selbst wenn das Personal wechselt. Da die relevanten Therapie-Apps automatisch in der richtigen Reihenfolge auf dem Therapieball hinterlegt sind, werden sowohl die Fachkraft als auch der Patient durch die Intervention geleitet. In einer Zeit, in der die Pflegebranche mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert ist, bietet das ichó Therapiesystem eine praktische und effektive Lösung, um sicherzustellen, dass Patienten die bestmögliche Förderung erhalten.

Vorteile des ichó Therapiesystems

  1. Fittere Bewohner: Durch gezielte Therapie und Förderung können Menschen mit neurologischen Einschränkungen ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten länger aufrechterhalten oder sogar verbessern.
  2. Zufriedenheit und Selbstständigkeit: Ein aktiver und selbstbestimmter Lebensstil trägt maßgeblich zur Zufriedenheit und zum allgemeinen Wohlbefinden bei.
  3. Entlastung des Pflegepersonals: Ein fitterer und selbstständiger Bewohner benötigt weniger intensive Betreuung.

Therapieeffekte bei der Alzheimer-Erkrankung

Müller-Oerlinghausen darauf hin, dass Therapieeffekte bei der Alzheimer-Erkrankung - wie bei vielen anderen Erkrankungen auch - „sensu strictu“ nur für einen im Vergleich zur Erkrankungsdauer kurzen Zeitraum gesichert sind. Langfristige placebokontrollierte Studien mit Antidementiva werden jedoch, dies ist weltweite Praxis, von Ärzten und Ethikkommissionen als unethisch bewertet. Metaanalysen offener Anschlussstudien weisen auf eine langzeitig verbesserte Leistungsfähigkeit und Entlastung von Angehörigen und der Gesellschaft hin (2), haben aber eigene methodische Probleme. Solche methodischen Probleme haben auch Studien, die die Wirksamkeit der Antidementiva infrage zu stellen scheinen. Die von Schulze aufgeführte AD2000-Studie (3) verletzte ihren eigenen initialen Studienplan, schloss nicht genügend Patienten ein und benutzte einen für Patienten mit geringer Institutionalisierungswahrscheinlichkeit ungeeigneten Endpunkt. Eine kürzlich erschienene methodenkritische Arbeit (4), auf die Wedig verweist, scheint generell die Wirksamkeit der Antidementiva infrage zu stellen. Die verwendeten Bewertungskriterien und deren Anwendung (beispielsweise wurden von 412 Studien pauschal bis auf 19 alle weiteren ausgeschlossen) sind methodisch jedoch nicht unbedenklich.

Fazit

Die evidenzbasierte Therapie neurologischer Erkrankungen ist ein dynamisches Feld, das sich ständig weiterentwickelt. Durch die Kombination von Präventionsmaßnahmen, interdisziplinärer Therapie und modernen Technologien können die Lebensqualität und die Selbstständigkeit von Patienten mit neurologischen Erkrankungen erheblich verbessert werden. Es ist entscheidend, dass Therapeuten und Pflegekräfte stets auf dem neuesten Stand der Forschung bleiben und evidenzbasierte Ansätze in ihre tägliche Praxis integrieren.

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