Migräne und Kopfschmerzen können den Alltag stark beeinträchtigen. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte von Migräne, insbesondere im Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen, und bietet Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten und Linderungsstrategien.
Ibu-Lysin 1A Pharma 400 mg: Schnelle Hilfe bei Kopfschmerzen
Bei Spannungskopfschmerzen und Migräne ist schnelle Hilfe gefragt. Ibu-Lysin - 1 A Pharma® 400 mg Filmtabletten enthalten den Wirkstoff Ibuprofen als Ibuprofen-DL-Lysin Salz. Der bewährte Wirkstoff Ibuprofen kann so noch rascher seine schmerzstillenden Effekte entfalten. Ibu-Lysin - 1 A Pharma® 400 mg wirkt darüber hinaus auch langanhaltend schmerzlindernd. Ibuprofen ist ein Wirkstoff, der sich seit Langem bewährt hat und zu den am häufigsten eingesetzten Arzneistoffen in Deutschland zählt. In Ibu-Lysin - 1 A Pharma® 400 mg liegt Ibuprofen als Salz mit der Aminosäure Lysin vor - als Ibuprofen-DL-Lysin. Das besondere Plus: Die Wirkung von Ibuprofen setzt so noch schneller ein. Die Filmtabletten haben auf einer Seite eine Bruchkerbe.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen: Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen. Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
Sicherheit im Magen-Darm-Trakt: Die gleichzeitige Anwendung von Ibu-Lysin mit anderen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), einschließlich sogenannten COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.
Ältere Patienten: Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen-Darm-Trakt, die tödlich verlaufen können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
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Blutungen, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen) im Magen-Darm-Trakt: Blutungen, Geschwüre oder Perforationen im Magen-Darm-Trakt, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnzeichen bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf. Das Risiko für das Auftreten von Blutungen, Geschwüren oder Perforationen im Magen-Darm-Trakt ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, sowie bei älteren Patienten.
- Vorsicht: Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. Kortikosteroide zum Einnehmen, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS. Wenn es während der Behandlung mit dem Arzneimittel zu Blutungen oder Geschwüren im Magen-Darm-Trakt kommt, muss die Behandlung beendet werden. NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
Wirkungen auf die Blutgefäße von Herz und Gehirn (kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Wirkungen): Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
- Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von diesem Präparat mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine peripherearterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke [TIA]) hatten. Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
Hautreaktionen: Im Zusammenhang mit der Behandlung mit diesem Arzneimittel wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, Läsionen der Schleimhäute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel einstellen und sich unverzüglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein können. Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung von diesem Arzneimittel vermieden werden.
Infektionen: Dieses Arzneimittel kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es möglich, dass sich durch das Präparat eine angemessene Behandlung der Infektion verzögert, was zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel während einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt.
Sonstige Hinweise: Das Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie), bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose). Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen, bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen, bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion, bei Austrocknung (Dehydratation) wenn Sie eine Infektion haben.
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Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) wurden in sehr seltenen Fällen beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von dem Arzneimittel muss die Behandlung abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden. Ibuprofen kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden. Bei länger dauernder Anwendung von diesem Arzneimittel ist eine regelmäßige Kontrolle Ihrer Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbilds erforderlich. Bei Einnahme des Präparats vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen. Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko wird durch körperliche Belastung einhergehend mit Salzverlust und Flüssigkeitsmangel möglicherweise erhöht. Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln ist daher zu vermeiden.
Kinder und Jugendliche: Das Arzneimittel darf nicht bei Kindern unter 12 Jahren oder Jugendlichen unter 40 kg Körpergewicht angewendet werden. Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Jugendlichen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen: Da bei der Anwendung des Arzneimittels in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge. Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.
Schwangerschaft und Stillzeit: Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Wird während der Anwendung von dem Arzneimittel eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht in den letzten 3 Monaten einer Schwangerschaft ein. Vermeiden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels in den ersten 6 Schwangerschaftsmonaten, sofern der Arzt nicht etwas anderes empfiehlt. Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Das Arzneimittel kann daher in der Stillzeit eingenommen werden, wenn es in der empfohlenen Dosierung und über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
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Fortpflanzungsfähigkeit: Dieses Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können.
Menstruelle Migräne
Der Begriff der menstruellen Migräne findet sich in vielen Texten zum Thema Kopfschmerz. Er scheint so selbstverständlich, dass ihn lange Jahre kaum jemand in Frage gestellt hat. Will man den zeitlichen Zusammenhang zwischen Menstruation und Migräne definieren, so macht es Sinn, den Zeitraum auf die Zeit der Regelblutung selbst, sowie drei Tage davor und danach festzusetzen. Setzt man dieses Kriterium, so ergibt die Statisik, dass maximal eine von zwanzig migränekranken Frauen zu dieser Gruppe gehört. Aus klinischen und experimentellen Studien wissen wir, dass der auslösende Faktor in einem Absinken des Östrogenspiegels zu finden ist. Aufgrund des zeitlichen Zusammenhangs mit der Menstruation lag es nahe, hormonelle Therapieverfahren einzusetzen. Doch es zeigte sich, dass weder Hormonpflaster noch Östrogene in Tablettenform die Attacken verhindern konnten. Auch der Einsatz von Östrogen in Form eines auf die Haut auftragbaren Gels führt nicht zu zuverlässigen Behandlungsergebnissen.
Migräne und Schwangerschaft
Die Migräne ist von besonderer Bedeutung für eine mögliche oder bestehende Schwangerschaft. Zum einen ergibt sich die Frage, wie eine Migräne während der Schwangerschaft zu behandeln ist, insbesondere welche Medikamente indiziert oder kontraindiziert sind. Zum anderen sorgen sich betroffene Patientinnen, ob die Schwangerschaft durch die Migräneerkrankung bedroht wird.
Femiloges und die Wechseljahre
Die Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, sind eine natürliche Phase im Leben einer Frau, die durchschnittlich mit 51 Jahren einsetzt. In dieser Zeit produziert der Körper immer weniger vom weiblichen Geschlechtshormon Östrogen. In der Folge werden die Pausen zwischen den Regelblutungen immer länger, bis die Periode schließlich ausbleibt. Der medizinische Begriff für diese Zeitspanne lautet Klimakterium. Beginn, Dauer und Ende können von Frau zu Frau unterschiedlich sein, meistens liegt der Beginn zwischen Mitte und Ende 40, Ende 50 ist das Klimakterium meistens abgeschlossen.
Typische Begleiterscheinungen und Beschwerden in den Wechseljahren
Wie intensiv eine Frau die Wechseljahre erlebt, welche Beschwerden möglicherweise auftreten können und als wie belastend diese empfunden werden, ist ebenfalls individuell verschieden. Zu den häufig auftretenden Begleiterscheinungen gehören jedoch:
- Kreislaufprobleme und Schwindel
- Rückgang der Libido
- Scheidenentzündungen aufgrund von trockenen Schleimhäuten
- Reizbarkeit
- Gewichtszunahme
Dazu kommen Hitzewallungen, die häufig das erste Anzeichen für den Beginn des Klimakteriums darstellen. Diese können wiederum für Schlafstörungen und Schlaflosigkeit, damit einhergehende Konzentrationsprobleme und Müdigkeit sorgen. Aber auch weitere Symptome können zusammen mit den Hitzewallungen auftreten: Schweißausbrüche, Herzklopfen, Hautrötungen, Übelkeit und Frösteln oder Erschöpfung nach der Hitzewallung. All diese Beschwerden können dafür sorgen, dass der Alltag relativ stark beeinträchtigt ist und dass es Betroffene nicht einfach haben, gut durch die Wechseljahre zu kommen. Glücklicherweise gibt es jedoch einige Mittel und Wege, lästige Beschwerden zu lindern, von Hausmitteln bis hin zu Änderungen von Gewohnheiten oder auch einer Hormontherapie.
Umgang mit Schwindel in den Wechseljahren
In den Wechseljahren können Schwindelattacken oder auch ein Benommenheitsgefühl vermehrt auftreten. Die beiden „großen“ Hormone des weiblichen Zyklus Östrogen und Progesteron, haben - neben ihrem eigentlichen Wirkungsgebiet rund um den weiblichen Zyklus - auch Auswirkungen auf die Blutgefäße bzw. das Herz-Kreislauf-System. So stellen Östrogene die Blutgefäße weit, was einen eher niedrigen Blutdruck nach sich zieht, Progesteron verengt die Blutgefäße, was tendenziell zu einem eher höheren Blutdruck führt. Kommt es also zu Schwankungen der Hormonkonzentrationen im Blut, können die Blutdruckwerte stark schwanken - mal etwas höher, mal niedriger. Starke Hitzewallungen mit extremen Schweißen können ebenfalls ein Grund für Schwindel- und Benommenheitsattacken in den Wechseljahren sein.
- Was tun bei Schwindel? Regelmäßige Blutdruckkontrollen sind besonders wichtig. Als kreislaufwirksame Pflanzen wären Ingwer und Rosmarin zu nennen. Beide können Sie als Tee zu sich nehmen. Bei Ingwer sei jedoch hinzugefügt, dass er stark durchwärmt. Dies ist bei Frauen, die unter Hitzewallungen leiden, eher unerwünscht. Frauen, die von Hitzewallungen mit starken Schweißen betroffen sind, empfehle ich - neben der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr an Wasser und ungesüßten Kräutertees - ein Elektrolytpräparat zu sich zu nehmen, um einem dauerhaften Mangel vorzubeugen.
Hitzewallungen in den Wechseljahren
Als Hitzewallungen bezeichnet man ein anfallsartig auftretendes Hitzegefühl, das sich wellenförmig im Körper ausbreitet. Besonders betroffen sind Gesicht, Hals und Brust. In diesen Arealen kann sich - je nach Hauttyp - die Haut sichtbar röten. Viele Betroffene erleben gleichzeitig starke Schweißausbrüche. Kühlt der Körper wieder ab, schlägt das Gefühl häufig in ein Frösteln um. Hitzewallungen sind als solche nicht krankhaft, sondern ein überschießender Versuch des Körpers, die eigene Temperatur zu regulieren. Dabei aktiviert er alle Mechanismen, um die Körperkerntemperatur abzusenken: Die Gefäße direkt unter der Haut weiten sich stark und das Herz schlägt schneller, um sie vermehrt zu durchbluten. Gleichzeitig werden die Schweißdrüsen aktiv, um die Hautoberfläche durch den Verdunstungseffekt abzukühlen. Dies geschieht bei einer Hitzewallung deutlich früher und abrupter als beim normal regulierten Temperaturausgleich.
- Was tun bei Hitzewallungen? Wählen Sie luftige, atmungsaktive Kleidung. Im Herbst und Winter hilft das “Zwiebelprinzip”, sodass Sie beim ersten Wärmegefühl ein bis zwei Kleidungsschichten ablegen können. Lagern Sie zu Hause ein Kühlpack im Kühl- oder Gefrierschrank, das Sie bei aufsteigender Hitze (eingeschlagen in ein Küchentuch) auf Stirn oder Nacken legen können. Wenn Sie kein Kühlpack zur Hand haben, hilft ein feuchtkalter Waschlappen. Bestimmte äußere Faktoren können Hitzewallungen auslösen („triggern“), insbesondere Alkohol, Koffein und scharf gewürzte Gerichte. Meditation, Yoga, Qi Gong oder spezielle MBSR-Kurse können über Achtsamkeit zu mehr Entspannung und einem besseren Körpergefühl verhelfen.
Natürliche Alternativen und Behandlungsmöglichkeiten
Da jeder Körper anders ist, kann es unter Umständen etwas dauern, bis man durch Ausprobieren herausgefunden hat, welche Mittel einem persönlich helfen. Dabei ist es sinnvoll, einzelnen Hausmitteln immer einige Wochen Zeit zu geben, denn die Wirkung stellt sich nicht sofort ein. Kombinieren sollte man die Mittel jedoch nicht, sondern nacheinander verwenden. Die Ausnahme bildet Salbei, dieser kann auch zusammen mit anderen Hausmitteln eingenommen werden. Man kann täglich zwei Tassen ungesüßten Tee trinken, möglich ist es aber auch, den Salbei als Präparat einzunehmen. Salbei hat mehrere positive Wirkungen, im Falle der Wechseljahre ist er aber vor allem gegen häufiges Schwitzen gut. Weitere Möglichkeiten sind beispielsweise:
- Rotklee oder Traubensilberkerze gegen den fallenden Östrogenspiegel
- Johanniskraut gegen Hitzewallungen, Schlaflosigkeit oder auch depressive Stimmungen
- Granatapfel
- Sibirischer Rhabarber
Ernährung und Lebensstil anpassen
Erwiesen ist inzwischen auch, dass Frauen, die bereits vor den Wechseljahren regelmäßig Sport getrieben haben, besser durch diese Zeit kommen. Sport ist also in jedem Fall hilfreich und man kann ganz nach den eigenen Vorlieben gehen. Yoga, Wandern, Walken oder auch Radfahren sind nur wenige Beispiele für nahezu unzählige Möglichkeiten. Zudem kann eine Umstellung der Ernährung helfen. Viel frisches Obst, Gemüse und Vollkorn sind weiterhin eine gute Grundlage, gleichzeitig ist es wichtig, auf eine ausreichende Versorgung mit Eisen zu achten. Eisen ist in großen Mengen in Rindfleisch, aber auch in Soja, Pistazien oder Hülsenfrüchten enthalten. Umgekehrt gibt es Lebensmittel und andere Substanzen, deren Konsum man zurückfahren sollte. Dazu zählen vor allem Alkohol, Nikotin und Koffein. Diese Stoffe können nämlich typische Beschwerden weiter verstärken. Auch wenn Rindfleisch Eisen enthält, sollte man mit rotem Fleisch nicht übertreiben. Außerdem sollte man nicht zu viel Fett zu sich nehmen. Auch Wechselduschen sind eine hilfreiche Angewohnheit, sie trainieren Kreislauf und Immunsystem. Um nachts besser schlafen zu können, kann es helfen, auf eine Temperatur zwischen 16 und 18 Grad im Schlafzimmer zu achten. Insgesamt sollte man seinem Körper auch zugestehen, dass er gerade so einiges wegzustecken hat und es deswegen vollkommen in Ordnung ist, sich nicht zu überfordern, sondern kleine Auszeiten einzulegen.
Hormontherapie
Eine Hormontherapie lindert die Beschwerden. Hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren gehen mit unterschiedlichen Beschwerden einher. Eine individuell abgestimmte Hormontherapie hilft gezielt. Die Hormontherapie ist nachweislich die wirksamste Methode zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden. Eine Östrogen-Gestagen-Kombination zeigt dabei die besten Ergebnisse bei der Linderung typischer Symptome. Viele Frauen profitieren besonders von einer frühzeitigen Behandlung, die idealerweise mit dem Eintritt der Wechseljahre beginnen sollte - spätestens jedoch bis zum 60. Betroffene Frauen sollten die Vor- und Nachteile sorgfältig mit ihrer Ärztin oder einem Arzt abwägen.
Baldrian als pflanzliche Unterstützung
Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Baldrian und wirken als natürliches Gemisch. Die Inhaltsstoffe des Baldrians wirken angstlösend, beruhigend und schlaffördernd.
Was spricht gegen eine Anwendung? Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe.
Was sollten Sie beachten? Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
Die Schmerzklinik Kiel
Die Neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerzklinik Kiel unter der Leitung von Prof. Dr.med. Dipl.Psych. Hartmut Göbel bietet spezielle Therapie von Migräne mit und ohne Aura, Migräne-Komplikationen, alle Kopfschmerzen, wie z.B. chronische Spannungskopfschmerzen, Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch, Clusterkopfschmerz, Nervenschmerz (neuropathischer Schmerz), Rückenschmerz und andere Formen chronischer Schmerzerkrankungen.
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