Kaiser Heinrich II. und Alzheimer: Eine bleibende Präsenz in Bamberg

Kaiser Heinrich II., dessen 1000. Todestag im Jahr mit verschiedenen Veranstaltungen in Bamberg begangen wird, beschäftigt die Bamberger Bürgerinnen und Bürger und Forschende bis in die Gegenwart. Dieser Artikel wirft einen Blick darauf, warum das so ist und gibt Schlaglichter auf Bamberger Forschung zu Heinrich und auf das, was von ihm in Bamberg geblieben ist.

Heinrichs Leben und Wirken in Bamberg

Heinrich wurde im Mai 973 geboren und verbrachte seine frühe Kindheit in Bamberg. Bis zu seinem Lebensende im Jahr 1024 besuchte er die Stadt viele Male. Nach dem Tod seines Vaters wurde Heinrich 995 Herzog von Bayern und 1002 König des Ostfrankenreichs. Etwa zwei Jahre zuvor heiratete er Kunigunde, die, wie er selbst, bis heute für die Bambergerinnen und Bamberger einen zentralen Stellenwert hat.

Die Wertschätzung, die Heinrich Bamberg entgegenbrachte, manifestierte sich bereits zu Beginn seiner Regierungszeit. Unmittelbar nach seiner Wahl zum König stellte er in Bamberg die ersten Urkunden aus. Nach intensiven Verhandlungen gelang es ihm 1007, die weltlichen und geistlichen Vertreter des Reichs zu überzeugen, und er gründete in Bamberg ein neues Bistum. Das markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte Bambergs und kann als eigentlicher Beginn der Stadt betrachtet werden. 1014 wurde Heinrich von Papst Benedikt VIII. zum Kaiser gekrönt. Heinrich und Kunigunde sind zudem das einzige kaiserliche Ehepaar, das in der Geschichte heiliggesprochen wurde.

Die Bedeutung Heinrichs für Bamberg

Heinrich hat Bamberg überaus reich ausgestattet. So legte er gemeinsam mit Kunigunde den Grundstock für den Domschatz. Dort haben sich sechs sogenannte Kaisergewänder erhalten, die als Erinnerungsstücke an die beiden gelten. In einem DFG-Projekt wurden bis 2020 die Entstehungsgeschichte, die handwerkliche Umsetzung und inhaltliche Konzeption der Gewänder beleuchtet. Forschende des Lehrstuhls für Kunstgeschichte, insbesondere für Mittelalterliche Kunstgeschichte, klärten durch naturwissenschaftliche Materialvergleiche der unterschiedlichen Goldstickereien, -fäden und Stoffe, welche Änderungen im Laufe der Jahrhunderte an den Textilien vorgenommen wurden. Zu sehen sind die Forschungsergebnisse etwa in der virtuellen Ausstellung Kaisergewänder im Wandel - Goldgestickte Vergangenheitsinszenierung - die Kaisergewänder finden sich im Diözesanmuseum.

Neben Teilen des Domschatzes brachte Heinrich zahlreiche Handschriften nach Bamberg, von denen etwa 165 bis heute in der Staatsbibliothek Bamberg aufbewahrt werden. Darunter sind einige der berühmtesten und wertvollsten Codices des Mittelalters. Es handelt sich dabei unter anderem um liturgische Handschriften, Musik, lateinische Klassiker oder Schriften zu Medizin. Christof Rolker setzt sich in seiner Forschung vor allem mit den kirchenrechtlichen Handschriften auseinander, die Heinrich teilweise aus Italien nach Bamberg bringen ließ. „Ich beschäftige mich mit der Verbreitung einzelner Rechtstexte und Sammlungen, wie man sie anhand erhaltener Handschriften erschließen kann“, erläutert Rolker. „Bamberg war dank Heinrich eines der Zentren, über die diese Handschriften im Reich nördlich der Alpen verbreitet wurden.“ Das kirchliche Recht regelte unter anderem Ehe und Sexualität, aber auch die kirchliche Hierarchie.

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Bereits 1002 gab Heinrich den Bau des Bamberger Doms in Auftrag, der 1012 geweiht wurde. Der heutige Dom ist die dritte Version der Kathedrale, da die beiden Vorgängerbauten Bränden zum Opfer fielen. Das Bauwerk war und ist Gegenstand intensiver Forschungen. Dr. Cornelia Lohwasser wertet im Rahmen eines DFG-Projekts die umfangreichen archäologischen Ausgrabungen im Bamberger Dom aus, die bisher nur in Ausschnitten veröffentlicht wurden. Dabei erlebt sie fast jeden Tag Überraschungen: „In der Vierung des Heinrichsdoms gab es ein großflächiges Podest, von dem man bislang überhaupt nichts wusste“, führt Lohwasser an. „Man nennt einen solchen Baukörper schola cantorum. Hier traten die Sänger auf und der Wortgottesdienst fand hier statt.“ Solche Baukörper seien in Mitteleuropa kaum archäologisch nachgewiesen. Gemeinsam mit Studierenden baute Cornelia Lohwasser 2021 anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Lehrstuhls AMANZ ein Modell des Heinrichdoms, dem Vor-Vorgänger des heutigen Doms, im Maßstab 1:33. Heute ist es im Diözesanmuseum ausgestellt.

Das Phänomen Demenz und Alzheimer

Demenz, insbesondere die Alzheimer-Krankheit, stellt eine wachsende Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Umfragen zeigen, dass die Angst vor einer Demenz sehr groß ist, was auch an dem Bild liegt, das in den Medien herrscht. Die häufigste Form ist das, was Alzheimersche Krankheit genannt wird. Benannt ist dieses Phänomen nach Alois Alzheimer, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach dem Tod seiner verwirrten Patientin Adele D. die Krankheit beschrieb.

Ursachen und Definition von Demenz

Demenzen sind als eine Erscheinung des hohen Alters bekannt: Zwischen dem 70. und 75. Lebensjahr wird bei knapp jedem 30. eine Demenz festgestellt; bei den über 90-Jährigen ist es jeder Dritte. Das heißt umgekehrt, dass zwei Drittel der Menschen dieses Alter bei klarem Verstand erleben.

Im Kontakt mit Menschen mit Demenz ist es wichtig zu wissen, dass die Erkrankung bei jedem Betroffenen anders verläuft und dass trotz der beschriebenen Veränderungen die Gefühlswelt intakt bleibt. Die Hauptsymptome entwickeln sich meist langsam und sind zunächst nur leicht, aber doch konstant vorhanden.

Demenz ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die das Gedächtnis, die Sprache, die Orientierung und das Denk- und Urteilsvermögen beeinträchtigt und sich auf die eigenständige Lebensführung auswirkt. Das Gehirn der Betroffenen hat (mit fortschreitender Krankheit zunehmende) Schwierigkeiten, Informationen aufzunehmen, zu speichern und abzurufen. Sie können so wichtige Aufgaben wie „sich etwas merken“, „sich räumlich orientieren“ oder „sprechen“ immer weniger ausüben und praktische Alltagstätigkeiten nicht mehr ohne Hilfe ausführen.

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Im Verlaufe einer Demenz sterben im Gehirn mehr und mehr Nervenzellen und ihre Verbindungen ab. Durch diesen Nervenzellenverlust können neue Sinneseindrücke immer weniger aufgenommen, verarbeitet und mit dem Erlernten verknüpft werden.

Formen von Demenz

Die Formen von Demenz sind vielfältig:

  • Als häufigste Form gilt mit über 60 Prozent die Alzheimer Krankheit.
  • Daneben gibt es Durchblutungsstörungen des Gehirns (vaskuläre Demenzen), frontotemporale Degenerationen, die Lewy-Körperchen-Krankheit sowie zahlreiche Mischformen von Demenzerkrankungen.
  • Vitamin- und Hormonmangelzustände können ebenfalls zu demenziellen Veränderungen führen.
  • Sogenannte Pseudodemenzen können durch Austrocknung, Medikamente oder psychische Erkrankungen, aber auch durch Vergiftungen hervorgerufen werden.

Symptome von Demenz

Die häufigsten und auffälligsten Erkennungszeichen einer Demenz sind die Beeinträchtigung und der spätere Verlust des Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Demenziell erkrankte Menschen können alltägliche Aufgaben - sich waschen, sich anziehen, essen - nur mühsam alleine ausführen und sind dadurch mehr und mehr auf Hilfe anderer Menschen angewiesen.

Menschen mit Demenz kann es beispielsweise schwerfallen:

  • sich an kürzlich Gesehenes oder Gehörtes zu erinnern
  • sich ein Urteil zu bilden, Schlussfolgerungen zu ziehen oder Probleme zu lösen
  • Gegenstände zu erkennen und in den entsprechenden Zusammenhang zu setzen
  • die richtigen Worte zu finden
  • vertraute Bewegungsabläufe durchzuführen, obwohl sie motorisch gesund sind
  • Namen zu erinnern und ihre eigene Lebensgeschichte mit sich in Verbindung zu bringen
  • Orientierung und Zeitgefühl aufrechtzuerhalten, selbst in vertrauter Umgebung
  • vertraute Angehörige und Freunde wiederzuerkennen
  • neue Informationen aufzunehmen
  • mit Worten und Zahlen umzugehen, auch in schriftlicher Form
  • Sachverhalte angemessen zu beurteilen

Je nach individuellem Verlauf der Erkrankung, abhängig von Persönlichkeit, Temperament und Naturell des Betroffenen kann folgendes Verhalten auftreten:

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  • Angst, Unruhe, Ruhelosigkeit und zielloses Umherwandern
  • Schlafstörungen und nächtliches Herumlaufen
  • Aggression und Wut, (emotionale) Überreaktion und Panik, Wahn und Halluzination
  • Depression, Rückzug, Apathie, Niedergeschlagenheit und Stimmungsschwankungen
  • Misstrauen, Anklammern, Nach- und Weglaufen

Stadien von Demenz

Insbesondere bei der Alzheimer Krankheit wird der Verlauf in drei Stadien „leicht“, „mittelgradig“ und „schwer“ unterteilt, wobei diese individuell ausgeprägt sind. Während des Krankheitsprozesses geht die Fähigkeit zur rationalen Entscheidungsfindung immer mehr verloren. Darum ist besonders die „frühe Phase“ eine Zeit für wichtige Weichenstellungen: Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen können gemeinsam festlegen, wie z.B. das spätere Leben zur Zufriedenheit aller gestaltet werden kann.

Die Demenz verläuft meist in drei Stadien:

  • Im frühen Stadium (Vergessensstadium - leichte Demenz) sind die Menschen in ihren Tätigkeiten und sozialen Aktivitäten zwar beeinträchtigt, können aber meist noch unabhängig leben. Ihr Urteilsvermögen ist noch intakt. Sie verfügen in der Regel über eine ausreichende Krankheitseinsicht und über eine breite Palette an Fähigkeiten, die sie bei Aufforderung aktivieren können.
  • Im mittleren Stadium (Verwirrtheitsstadium - mittelgradige Demenz) ist die selbstständige Lebensführung nur noch mit Schwierigkeiten möglich. Die Betroffenen benötigen ein gewisses Maß an Beaufsichtigung und zunehmend Hilfe, um ganz alltägliche Handlungen durchführen zu können. Jemand muss sie bei den sogenannten Basisaktivitäten (Essen, Trinken, Anziehen, zur Toilette gehen usw.) unterstützen. In diesem Stadium konzentriert sich die Pflege darauf, diese einfachen Fähigkeiten durch Aktivieren und Wiederholen zu erhalten oder aufzubauen. Die genannten Verhaltensbeeinträchtigungen treten in diesem Stadium gehäuft auf.
  • Im späten Stadium (Hilflosigkeitsstadium - schwere Demenz) sind die Aktivitäten des täglichen Lebens so stark beeinträchtigt, dass eine ständige und kontinuierliche Beaufsichtigung der an Demenz erkrankten Menschen nötig ist. Zusätzlich zu den Basisaktivitäten verschwinden nun auch mehr und mehr die verbalen Möglichkeiten (das Sprechen). Oft befinden sich die Menschen dann in einem in sich zurückgezogenen Zustand, der Außenstehenden als „Dämmerzustand“ erscheint.

Wichtig zu wissen ist, dass die Erkrankung sehr individuell verläuft, aber die Gefühle bis zum Schluss erhalten bleiben und eine Möglichkeit des Zugangs zu dem an Demenz erkrankten Menschen sind.

Diagnose und Behandlung von Demenz

Menschen, die ein Nachlassen ihrer Gedächtnisleistung feststellen, sich häufiger nicht mehr an kurz zurückliegende Ereignisse erinnern, Schwierigkeiten haben, die richtigen Worte zu finden und ehemals selbstverständliche Aufgaben immer mühsamer bewältigen, stellen sich oftmals die Frage, ob dies auf eine beginnende Demenz zurückzuführen ist. Vielleicht haben auch Angehörige oder Menschen aus dem sozialen Umfeld diese Veränderungen bemerkt und das Gespräch mit dem Betroffenen gesucht.

Besteht die Befürchtung, an Demenz erkrankt zu sein, ist es gut, diese Sorgen mit einem vertrauenswürdigen Menschen zu besprechen und jemanden zu bitten, bei den weiteren Schritten dabei zu sein.

Da es Erkrankungen gibt, die einer Demenz ähnlich sind, bei denen es sich jedoch nicht um eine Demenzerkrankung handelt, ist es sinnvoll, zur Abklärung der Diagnose den Hausarzt aufzusuchen. Er wird erste Untersuchungen durchführen und alle weiteren Wege aufzeigen.

Die Diagnose ist die Grundlage für die ärztliche Behandlung, und so ist es gegebenenfalls ratsam, auch einen Facharzt oder eine Gedächtnisambulanz zu konsultieren.

Gruppenangebote für Menschen im Frühstadium der Demenz sind hilfreich bei der Krankheitsbewältigung. Persönliche Beratung und Informationen zu regionalen Unterstützungsangeboten können bei den Pflegestützpunkten vor Ort kostenfrei in Anspruch genommen werden.

Aktiv bleiben und Unterstützung annehmen

Neben der Auseinandersetzung mit einer möglichen Demenzerkrankung ist es jedoch wichtig, die gewohnten und geliebten Beschäftigungen aufrechtzuerhalten. Die Fortführung sportlicher Aktivitäten, die Teilnahme am Vereinsleben, das Zusammensein mit anderen Menschen, Museumsbesuche oder die aktive Mitgliedschaft im Chor bringen auch weiterhin Lebensfreude und Ausgeglichenheit.

Es ist wichtig, eine Demenzerkrankung rechtzeitig zu erkennen, damit durch die entsprechende Behandlung die Selbstständigkeit der an Demenz erkrankten Person so lange wie möglich erhalten und gefördert werden kann. Die Ärztin oder der Arzt werden zunächst prüfen, ob es sich tatsächlich um eine krankhafte Störung des Gehirns handelt oder ob ein normaler altersbedingter Leistungsabfall vorliegt.

Anhand von Gedächtnis- und Orientierungstests kann der Schweregrad der Einschränkung festgestellt werden.

Zu einer eindeutigen Diagnosestellung können mit Hilfe einer Computertomographie oder ähnlicher Verfahren Bilder vom Gehirn aufgenommen werden, auf denen der mögliche Verlust des Gehirngewebes sichtbar wird.

Neue, spezifisch wirkende Medikamente verzögern das Fortschreiten der Krankheit und können extreme Stimmungsschwankungen mildern.

Darüber hinaus wird versucht, die an Demenz erkrankten Menschen geistig und körperlich zu aktivieren und anzuregen. Es ist nachgewiesen, dass Symptome wie Angst oder Unruhe durch eine Aktivierung der Betroffenen positiv beeinflusst werden können.

Angehörige sollten versuchen, die Erkrankung zu akzeptieren und lernen, mit ihr umzugehen. Viele Reaktionen des erkrankten Familienmitgliedes können als Ausdruck verstanden werden, das „Selbst“ festhalten zu wollen und somit den Verlust der Kontrolle über das eigene Denken und Handeln aufzuhalten. Wichtig ist es, die Eigenständigkeit des erkrankten Menschen, seine Vorlieben und Fähigkeiten zu unterstützen, gegebenenfalls kreative Ausdrucksmöglichkeiten bereitzustellen und ihn anerkennend in den alltäglichen Ablauf einzubeziehen.

Um Informationen zum Krankheitsbild Demenz, zum unterstützenden Umgang mit dem Erkrankten, zur rechtlichen Vorsorge und den Leistungen der Pflegeversicherung zu erhalten, ist es ratsam, an einer Schulung für pflegende Angehörige teilzunehmen. In vielen Regionen finden zusätzlich regelmäßige Gesprächskreise oder sonstige Foren des Austauschs für Angehörige statt. Diese Angebote dienen der Information und machen gleichzeitig ein gelasseneres Miteinander mit dem erkrankten Menschen möglich.

Zur Entlastung als Pflegeperson ist es sinnvoll, Betreuungsangebote oder Freizeitaktivitäten in einer Gruppe mit Betroffenen und Angehörigen zu nutzen. Hilfreich können dabei sogenannte „niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangebote“ sein, die sich auch an Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen wenden.

Teilhabe ermöglichen

Menschen mit Demenzerkrankung haben keine anderen Lebensvorstellungen als Menschen, die nicht an einer Demenz leiden. Wenn sie über ihre Wünsche und Lebensziele sprechen, formulieren sie häufig: „ich möchte ernst genommen werden“, „am Leben teilnehmen“ „mich sicher fühlen“ und „mit anderen sein“. Dies kann als Auftrag für unser gesellschaftliches Miteinander verstanden werden.

Nachbarschaftshilfe und soziale Verantwortlichkeit werden immer notwendiger, insbesondere da immer mehr Menschen, auch mit Demenz, alleine leben. Es ist wichtig, aufmerksam zu sein, wenn ein Mensch nach Orientierung sucht oder Hilfe benötigt. Durch Unterstützung und Anteilnahme können problematische Situationen für Menschen mit Demenz abgeschwächt werden. Wir alle können mitwirken, eine Teilhabe am öffentlichen Leben zu erleichtern, damit die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Familien verbessert werden kann.

Präventive Maßnahmen und Lebensstil

Ein ausgefüllter und aktiver dritter Lebensabschnitt gilt als Ideal unserer modernen Gesellschaft. Viele Senioren planen ein aktives Leben für die Zeit nach den Kindern und der Berufstätigkeit. Forscher sind sich einig: Im Kampf gegen Demenz und Alzheimer-Erkrankungen kommt es auf zwei Faktoren an, die gleichzeitig ausgeübt werden müssen: Bewegung, die zugleich geistig anregt.

Und genau das: Bewegung und gleichzeitige „kognitive Aktivität“, geschieht beim Jonglieren-Lernen. Beim Jonglieren muss das Gehirn gleichzeitig Denken, Handeln und Fühlen verarbeiten.

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