Viele Menschen kennen das unangenehme Gefühl, bereits morgens mit Kopfschmerzen aufzuwachen. Der Tag beginnt mit einem dumpfen Druck, einem pochenden Hämmern oder stechenden Schmerzen, die die Laune und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Die Ursachen für Kopfschmerzen am Morgen sind vielfältig und reichen von harmlosen Auslösern bis hin zu ernstzunehmenden Erkrankungen. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über mögliche Ursachen, Diagnosemethoden und effektive Behandlungsansätze, um Ihnen zu helfen, die morgendlichen Kopfschmerzen zu verstehen und zu lindern.
Vielfältige Ursachen für morgendliche Kopfschmerzen
Kopfschmerzen am Morgen können verschiedene Ursachen haben, die oft miteinander zusammenhängen. Es ist wichtig, die individuellen Auslöser zu identifizieren, um gezielte Maßnahmen ergreifen zu können.
Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich
Eine häufige Ursache für Kopfschmerzen am Morgen sind Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Diese können durch eine falsche Schlafposition, eine ungeeignete Matratze oder ein unpassendes Kissen entstehen.
- Falsche Schlafposition: Besonders Bauchschläfer neigen zu Verspannungen, da der Kopf in einer unnatürlichen Position verdreht wird.
- Ungeeignete Matratze: Eine zu weiche oder zu harte Matratze kann die Wirbelsäule nicht optimal stützen und zu Verspannungen führen.
- Unpassendes Kissen: Ein zu hohes oder zu niedriges Kissen kann die Halswirbelsäule überdehnen oder komprimieren.
Dauersitzen am Computer und Bewegungsmangel führen zu Fehlbelastungen. Dadurch verspannen sich zum Beispiel die Nackenmuskeln. Eine einseitige Körperhaltung, wie sie beim langen Sitzen oder Liegen vorkommt, verursacht leicht Verspannungen im Nackenbereich. Ebenso können Stress oder langes Arbeiten in einer ungünstigen Körperhaltung, z. B. am Schreibtisch, Verspannungen im Nackenbereich auslösen. Wenn Sie sich dann nach vorne beugen, kann das Kopfschmerzen auslösen. Oft fühlt es sich an, als ob der Kopf in einen Schraubstock eingezwängt ist.
Schlafstörungen und Schlafapnoe
Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit, häufiges nächtliches Erwachen oder eine zu kurze Tiefschlafphase können ebenfalls morgendliche Kopfschmerzen verursachen. Auch Schlafapnoe, eine Erkrankung, bei der es im Schlaf zu Atemaussetzern kommt, kann zu Kopfschmerzen am Morgen führen.
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- Schlafapnoe: Durch den Sauerstoffmangel und erhöhten Druck über Nacht können Kopfschmerzen ausgelöst werden. Betroffene fühlen sich trotz vermeintlich viel Schlaf oft nicht erholt.
Kopfschmerzen am Morgen sind bei einer Schlafapnoe keine Seltenheit. Leidest Du an einer Schlafapnoe, schnarchst Du stark beim Schlafen und es kommt zu Atemaussetzern.
Zähneknirschen (Bruxismus)
Heftiges Zähneknirschen führt bei manchen zu schmerzhaften Verspannungen und Kopfschmerzen am Morgen. Oft bleibt auch diese Angewohnheit unbemerkt, obwohl sie viele negative gesundheitliche Auswirkungen haben kann. So kann es beispielweise zu Veränderungen bei der Positionierung des Kiefers führen. All dies führt zu Spannungen, die Kopfschmerzen auslösen können.
Flüssigkeitsmangel
Wenn die Beschwerden ohne Schnupfen bzw. ohne Erkältung auftreten, könnte Flüssigkeitsmangel die Ursache sein - auch er kann Kopfschmerzen verursachen.
Alkoholkonsum
Tatsächlich könnten hochprozentige Getränke am Vortag die Kopfschmerzen am Morgen triggern. Es gibt Verbindungen in Alkohol, die negativ mit Neurotransmittern im Gehirn interagieren und Kopfschmerzen oder sogar Migräne bei gefährdeten Personen auslösen können, sagt Jennifer Wider, Expertin für Frauengesundheit. Alkohol ist ein sogenanntes Diuretikum - es sorgt dafür, dass man öfter zur Toilette muss. Viele Menschen wachen nach dem Trinken deswegen dehydriert auf, was Katerkopfschmerzen verschlimmern oder die Bildung der Beschwerden begünstigen kann.
Hormonelle Schwankungen
Hormonschwankungen können zu Kopfschmerzen führen, sodass häufig Schwangere oder Frauen in den Wechseljahren davon betroffen sind. Frauen leiden grundsätzlich mehr an Kopfschmerzen als Männer, was mit den hormonellen Einflüssen und Veränderungen in Verbindung steht, denen sie ausgesetzt sind. Insbesondere während der Menstruation verändert sich die Konzentration der Hormone. Als Ursache für Kopfschmerzen während der Periode wird das Hormon Östrogen bzw.
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Wetterumschwung
Angeblich spüren bis zu 80 % der Migräne- und Kopfschmerzpatienten einen Wetterumschwung. Starke und plötzliche Temperaturschwankungen oder aufziehende Gewitter können durchaus als Ursachen für Kopfschmerzen bzw. Migräne gelten. Insbesondere Temperaturschwankungen von mehr als fünf Grad sollen Kopfschmerzen auslösen.
Stress und psychische Belastung
Stress und psychische Belastung werden als häufige Ursache für chronische Kopfschmerzen angesehen.
Weitere mögliche Ursachen
- Erkältung oder grippaler Infekt: Eine Erkältung oder ein grippaler Infekt sind oft mit einer Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) verbunden.
- Nasennebenhöhlenentzündung: Für Kopfschmerzen, die beim Vornüberbeugen auftreten, kann auch eine Nasennebenhöhlenentzündung ursächlich sein. Wenn die Nasennebenhöhlen entzündet sind, spüren Sie beim Bücken nach vorne, starke Kopfschmerzen hinter der Stirn oder unter dem Nasenrücken. Grund ist, dass das Sekret nicht abfließen kann. Sind die Kieferhöhlen entzündet, spüren Sie die Schmerzen in den Wangenknochen und dem Oberkiefer. Bei entzündeten Stirnhöhlen sitzt der Kopfschmerz vor allem im Bereich der Stirn, der Augen und der Schläfen, er kann in Wangen und Oberkiefer ausstrahlen. Er ist stark und stechend und verschlimmert sich beim Husten oder beim Bücken.
- Bluthochdruck: Falls Sie Kopfschmerzen spüren, die hauptsächlich morgens auftreten und überwiegend den Hinterkopf betreffen, sollten Sie beim Arzt einmal Ihren Blutdruck überprüfen lassen.
- Gehirntumore: Auch wenn eines der häufigsten Frühsymptome bei Gehirntumoren Kopfschmerzen sind, so ist umgekehrt in den seltensten Fällen als Ursache für Kopfschmerzen ein Hirntumor zu finden. Kopfschmerzen bei Hirntumoren treten typischerweise nachts oder in den frühen Morgenstunden auf und bessern sich im Laufe des Tages. Sie können in relativ kurzer Zeit an Stärke zunehmen und sind nicht selten mit Übelkeit und Erbrechen verbunden. Für die meisten Patienten sind diese Beschwerden neu und anders als die bisher erlebten Kopfschmerzen.
Kopfschmerzarten und ihre Charakteristika
Es gibt verschiedene Arten von Kopfschmerzen, die sich in ihren Symptomen und Ursachen unterscheiden. Die Kenntnis der verschiedenen Kopfschmerzarten kann helfen, die richtige Diagnose zu stellen und eine geeignete Behandlung zu finden.
Spannungskopfschmerzen
Spannungskopfschmerzen sind die häufigste Form von Kopfschmerzen. Betroffene beschreiben sie als dumpf-drückende Schmerzen, die sich wie ein Schraubstock anfühlen und meist beidseitig am Kopf auftreten. Sie entstehen z. B. durch Stress, Verspannungen oder eine falsche Körperhaltung.
Migräne
Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die häufig pulsierende Kopfschmerzen verursacht. Bei der Migräne treten nicht nur Kopfschmerzen, sondern weitere Begleiterscheinungen auf wie z. B. Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit oder sogar visuellen Aura-Symptomen. Zusätzlich wird in den frühen Morgenstunden eine erhöhte Menge an Adrenalin freigesetzt. Dies erhöht den Blutdruck, der dann die Migräne auslösen kann.
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Cluster-Kopfschmerzen
Cluster-Kopfschmerzen sind extrem schmerzhaft und treten in sog. Clustern (Gruppen) über einen Zeitraum von Wochen oder Monaten auf. Darauf folgen schmerzfreie Perioden. Bei einer Cluster-Kopfschmerzattacke bauen sich in kurzer Zeit sehr starke bohrende, stechende oder brennende Schmerzen im Bereich eines Auges auf. Auch die Schläfe und die angrenzende Stirnpartie können sehr weh tun. Manche Menschen beschreiben den Schmerz, als ob ein Nagel durch das Auge sticht. Häufig ist das betroffene Auge gerötet und tränt. verstopfte oder laufende Nase, Schwitzen an Stirn und Wangen, verkleinerte Pupille, geschwollenes oder hängendes Augenlid, Überempfindlichkeit gegen Geräusche oder Licht. Weil die Schmerzen bei Bewegung etwas nachlassen, sind viele Betroffene unruhig und gehen während einer Attacke zum Beispiel umher. Nach 15 Minuten bis 3 Stunden verschwinden die Schmerzen meist so schnell wieder, wie sie gekommen sind.
Sekundäre Kopfschmerzen
Anders als primäre Kopfschmerzerkrankungen sind sekundäre Kopfschmerzen Symptome einer anderen Krankheit oder eines anderen Gesundheitszustandes. Diese Auslöser reichen von Infektionen über neurologische Probleme bis hin zu strukturellen Veränderungen im Kopf- und Nackenbereich.
- Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis)
- Infektionsbedingte Kopfschmerzen können auch im Rahmen einer Meningitis auftreten.
- Verletzungen des Kopfes z. B. So geht beispielsweise ein Schädel-Hirn-Trauma damit einher. Das Kopfweh entsteht in diesem Fall durch die Schädigung von Geweben, Blutgefäßen oder Nerven im Gehirn.
- Gefäßanomalien im Gehirn wie Aneurysmen oder Arteriitis sind abnormale Veränderungen in Blutgefäßen.
- Unkorrigierte Sehstörungen (wie Weitsichtigkeit oder Astigmatismus), Augenmuskelungleichgewichte oder Augenerkrankungen können Spannungskopfschmerzen hervorrufen.
- Erkrankungen der Schilddrüse: Überfunktionen (Hyperthyreose) oder Unterfunktionen (Hypothyreose) können den Stoffwechsel und andere Körperfunktionen beeinflussen.
- Diabetes mellitus: Hier kann der Körper nicht ausreichend Insulin produzieren oder dieses nicht effektiv nutzen. Das erhöht den Blutzuckerspiegel.
- Gestörter Druck im Schädelinneren: Bei der sog. idiopathischen intrakraniellen Hypertension, auch bekannt als „Pseudotumor cerebri“, handelt es sich um eine Drucksteigerung im Gehirn ohne erkennbare Ursache. Typisch für einen niedrigen Hirndruck sind lageabhängige Kopfschmerzen: Sie treten v. a. im Stehen oder Sitzen auf und bessern sich im Liegen deutlich.
- Beschwerden oder Verletzungen der Halswirbelsäule wie Verspannungen, Bandscheibenvorfälle oder Arthritis beeinträchtigen die Muskeln, Nerven und Blutgefäße im Nacken- und Kopfbereich.
- Neurologische Erkrankungen wie Hirntumore, Schlaganfall oder Epilepsie.
- Trigeminusneuralgie: Dabei handelt es sich um eine seltene Ursache für Gesichtsschmerzen, die oft fälschlich als Kopfschmerzen wahrgenommen bzw. eingeordnet werden.
- Zahnprobleme: Funktionsstörungen im Kiefergelenk (Craniomandibuläre Dysfunktion, kurz CMD) können Kopfschmerzen im Stirn-, Schläfen- oder Nackenbereich auslösen.
Diagnose von Kopfschmerzen beim Aufstehen
Die Diagnose von Kopfschmerzen beim Aufstehen umfasst in der Regel eine ausführliche Anamnese, eine körperliche Untersuchung und gegebenenfalls weitere diagnostische Maßnahmen.
Anamnese
Der Arzt oder die Ärztin wird der betroffenen Person einige Fragen stellen. Besonders hilfreich ist es, die Kopfschmerzen dafür über eine längere Zeitspanne aktiv zu beobachten und zu dokumentieren („Kopfschmerztagebuch“).
Körperliche Untersuchung
Im Anschluss an das Gespräch folgt eine körperliche Untersuchung. Sie soll den allgemeinen gesundheitlichen Zustand abklären. Ist der körperliche Befund unauffällig, handelt es sich bei den Kopfschmerzen um eine primäre Form, das heißt, dass es keine erkennbare Ursache gibt. Findet sich hingegen eine körperliche Auffälligkeit, ist es möglich, dass die Kopfschmerzen Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung sind.
Bildgebende Verfahren
Vor allem, wenn die Kopfschmerzen oft auftreten und nicht durch eine vergleichsweise einfache Ursache erklärbar sind, ist eine bildgebende Diagnostik notwendig.
- Computertomographie (CT): Sie kann detaillierte Querschnittsbilder des Gehirns und der Schädelstruktur liefern. Mit dieser bildgebenden Technik können wir im RZM strukturelle Probleme wie Tumoren oder Blutungen im Gehirn erkennen, die potenzielle Ursachen für die Kopfschmerzen sein können.
- Magnetresonanztomographie (MRT): Sie kann hochauflösende Bilder des Gehirns liefern.
- Röntgenuntersuchungen: Mit unseren modernen und strahlungsarmen Röntgenuntersuchungen können wir z. B. Knochenveränderungen der Halswirbelsäule wie Frakturen oder Anomalien erkennen.
Was tun gegen Kopfschmerzen am Morgen?
Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um Kopfschmerzen am Morgen zu lindern oder zu vermeiden.
Allgemeine Maßnahmen
- Regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus: Hältst Du Dich an diese Eckpunkte, kann sich der Körper an einen gesunden Wach-Schlaf-Rhythmus gewöhnen.
- Ausreichend Schlaf: Überschreitest Du die optimale Schlafdauer, stellen sich ähnliche Effekte wie bei einem Schlafmangel ein.
- Gesunde Ernährung: Passen Sie Ihre Ernährung an. Auch verschiedene Nahrungsmittel können in Zusammenhang mit Kopfschmerzen stehen. Beispielsweise können Reaktionen nach dem Verzehr des Geschmacksverstärkers Glutamat auftreten und auch bestimmte Käsesorten oder Weine können die Beschwerden auslösen. Wichtig ist, auf sein eigenes Wohlbefinden zu achten. „Fällt ein Zusammenhang zwischen dem Kopfschmerz und bestimmten Nahrungsmitteln auf, sollte man auf diese verzichten“, rät Dr. Cegla, Chefarzt der Schmerzklink im Helios Universitätsklinikum Wuppertal.
- Ausreichend Flüssigkeit: Ein großes Glas Wasser kann Abhilfe schaffen.
- Stress vermeiden: Vermeiden Sie Stress. Um herauszufinden, was der Auslöser für die Kopfschmerzen sein kann, ist es hilfreich, seine eigene Lebensführung zu beobachten. Gab es Veränderungen im Alltag, kann dies eine Ursache für einen wiederkehrenden Kopfschmerz sein.
- Regelmäßige Bewegung: Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft kann Wunder wirken, denn dadurch wird die Durchblutung verbessert. Gesunde Bewegung und Entspannung gehören immer zu einer ausgeglichenen Lebensführung und können dabei helfen, Stress zu kompensieren und Verspannungen durch eine gestärkte Muskulatur zu vermeiden.
- Ergonomische Schlafumgebung: Durch sinnvoll konstruierte, ergonomische Kissen kann verhindert werden, dass die Halswirbelsäule komprimiert wird oder in ein sogenanntes Überstreckungsmuster verfällt. Gerade die Nackenmuskulatur wird geschont, die bei Überstreckungsmustern durch hohe Anspannung die Fehlstatik zu kompensieren versucht. Durch die richtige Positionierung der Halswirbelsäule können wir vermeiden, dass Nerven oder Gefäße abgedrückt werden.
Spezifische Maßnahmen
- Bei Verspannungen: Wärme - ein Wärmekissen oder Rotlicht lockern die Muskeln und lösen die Verspannung. Pfefferminzöl: Schläfen, Stirn und Nacken großzügig mit Minzöl einreiben.
- Bei Zähneknirschen: Wenn der Verdacht besteht, dass morgendliche Kopfschmerzen auf Zähneknirschen zurückzuführen sind oder der Zahnarzt das vielleicht sogar schon diagnostiziert hat, wird es Zeit, mit diesem über die nächsten Schritte zu sprechen - ein Bissschutz oder eine Schiene können Abhilfe schaffen.
- Bei Nasennebenhöhlenentzündung: Wenn Ihnen das unangenehm ist, versuchen Sie es mit Inhalieren. Kamillentee, ätherische Öle wie Pfefferminz und Lavendel oder Salzlösungen können die Beschwerden lindern. Auch sie unterstützen das Abschwellen der Schleimhaut und damit das Abfließen des Sekrets. Wenn die Beschwerden mit einer akuten Sinusitis in Verbindung stehen, können abschwellende Nasensprays Linderung bringen. Nasenspülungen oder Inhalieren mit ätherischen Ölen oder Salz unterstützen das Abschwellen der Schleimhäute und damit das Abfließen von Sekreten, die die Nebenhöhlen der Nase verstopfen.
- Bei Migräne: Als Migräne-Patient sollten Sie Flüssigkeitsmangel bzw.
- Bei Bluthochdruck: Falls Sie Kopfschmerzen spüren, die hauptsächlich morgens auftreten und überwiegend den Hinterkopf betreffen, sollten Sie beim Arzt einmal Ihren Blutdruck überprüfen lassen.
- Bei Schlafapnoe: Suche ggf. einen Arzt auf.
- Schmerzmittel: Schnelle Hilfe bei Kopfschmerzen bringen Schmerzmittel, die Sie rezeptfrei in der Apotheke bekommen. Sehr wirkungsvoll ist z.B. die Kombination mit Koffein. Linderung bringen auch rezeptfreie Schmerzmittel wie ASS, Paracetamol oder Ibuprofen.
Ärztliche Behandlung
Sollten die Beschwerden trotz einer gesunden Lebensweise nicht gemindert werden, wenden Sie sich zunächst an Ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin. Auch wenn viele Schmerzmittel rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind: Eine langfristige, medikamentöse Therapie sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Unbedingt zum Arzt gehen sollten Sie, wenn die Kopfschmerzen ganz plötzlich auftreten, sehr stark oder mit hohem Fieber, einem steifen Nacken und Schmerzen beim Vorbeugen des Kopfes verbunden sind. Das können in seltenen Fällen Zeichen einer Meningitis (Hirnhautentzündung) sein. Sollten die Schmerzen extrem stark sein und ganz plötzlich auftreten, gehen Sie sicherheitshalber zum Arzt. Es könnte eine Gehirnerschütterung sein, der Arzt sollte aber eine Meningitis, eine Trigenimusneuralgie oder einen Hirntumor ausschließen.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Auch wenn Kopfschmerzen am Morgen in den meisten Fällen harmlos sind, gibt es Situationen, in denen ein Arzt aufgesucht werden sollte:
- Plötzlich auftretende, sehr starke Kopfschmerzen
- Kopfschmerzen, die mit Fieber, Nackensteifigkeit oder neurologischen Ausfällen einhergehen
- Kopfschmerzen, die sich im Laufe der Zeit verschlimmern
- Kopfschmerzen, die nicht auf übliche Schmerzmittel ansprechen
- Kopfschmerzen, die mit Sehstörungen, Sprachstörungen oder Lähmungen einhergehen
- Kopfschmerzen nach einer Kopfverletzung
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