Krämpfe im unteren Rücken lösen: Ursachen, Symptome und Lösungsansätze

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden. Besonders oft treten sie im unteren Rücken rund um die Lendenwirbelsäule (LWS) auf. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Krämpfen und Schmerzen im unteren Rücken, um Betroffenen ein umfassendes Verständnis und praktische Lösungsansätze zu bieten.

Die Lendenwirbelsäule im Fokus

Der untere Wirbelsäulenabschnitt besteht in der Regel aus fünf Lendenwirbeln und dazwischenliegenden Bandscheiben, die als "Puffer" und Bewegungssegmente dienen. Aufgrund des aufrechten Gangs trägt die Lendenwirbelsäule einen Großteil des Körpergewichts und leitet die Last über das Kreuzbein und die beiden Iliosakralgelenke (ISG) ins Becken weiter. Im Laufe des Lebens ist die Lendenwirbelsäule einer starken Dauerbelastung ausgesetzt.

Ursachen von Schmerzen im unteren Rücken

Die Ursachen für Rückenschmerzen im unteren Rücken sind vielfältig. Oftmals sind sie unspezifisch, d.h. es lässt sich keine eindeutige Ursache finden. Hier sind einige der häufigsten Ursachen:

  • Muskelverspannungen: Die Muskulatur der Lendenwirbelsäule stabilisiert die Wirbelsäule. Muskelverspannungen im Rücken können durch eine Vielzahl von Faktoren begünstigt werden. Dazu zählen unter anderem Fehlhaltungen sowie Fehlbelastungen, die zu einer Überbeanspruchung bestimmter Muskelgruppen im Rücken beitragen. Psychische Faktoren, wie beispielsweise Stress, könnten ebenfalls zu einer unbewussten, höheren Anspannung von Muskeln im Rücken beitragen. Als weitere Ursachen für Muskelverspannungen kommen eventuelle Verletzungen oder Erkrankungen der Wirbelsäule infrage.

  • Bandscheibenvorfall: Die Bandscheiben wirken wie gepolsterte "Stoßdämpfer" zwischen den Wirbeln. Reißt der Faserring, kann der gallertartige Kern austreten und Nerven im Wirbelkanal reizen. Ein Bandscheibenvorfall kann sich plötzlich bemerkbar machen.

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  • Arthrose (Facettengelenksarthrose): Bei Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke wird der Knorpel dünner.

  • Iliosakralgelenkssyndrom (ISG-Syndrom): Das ISG verbindet Kreuzbein und Darmbein. Beim Iliosakralgelenkssyndrom strahlen die Schmerzen typischerweise vom unteren Rücken ins Gesäß, in die Leiste oder den Oberschenkel aus. Häufig treten sie einseitig auf.

  • Wirbelkanalverengung (Spinalkanalstenose): Der Wirbelkanal ist verengt, Nerven werden eingeengt. Führt zu Missempfindungen wie Kribbeln, Kältegefühl oder Schwäche in den Beinen.

  • Fehlhaltungen im Alltag: Eine falsche Haltung könnte die Rückenmuskulatur zusätzlich belasten und Verspannungen begünstigen.

  • Bewegungsmangel: Eine schwache Rumpfmuskulatur kann die Wirbelsäule schlechter stabilisieren. Zunehmender Bewegungsmangel und Fehlhaltungen am Arbeitsplatz können Rückenbeschwerden begünstigen. Wer viel sitzt, belastet nicht nur den unteren Rücken, sondern auch Muskulatur und Bänder an Hüfte, Leiste und Gesäß. Daher treten Rückenschmerzen im unteren Rücken häufig zusammen mit Beschwerden in diesen Regionen auf.

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  • Langes Sitzen: Sitzende Tätigkeiten. Von Muskelverspannungen betroffen sind sehr oft Menschen, die überwiegend sitzend tätig sind.

  • Rauchen: Nikotin verschlechtert die Durchblutung der Bandscheiben und kann den Verschleiß beschleunigen.

  • Stress als Verstärker: Psychischer Stress kann zu Verspannungen resultieren, da der Körper in Stresssituationen oft unbewusst die Muskulatur anspannt. Starke Emotionen wie Stress oder Angst können ebenfalls Muskelverspannungen verursachen, weil sie den Körper in Alarmzustand versetzen. Dabei spannen sich die Muskeln unbewusst an, vor allem im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich.

  • Piriformis-Syndrom: Das Piriformis-Syndrom verursacht Schmerzen im unteren Rücken und im Gesäß, die bis in die Beine ausstrahlen können. Vom Piriformis-Syndrom spricht man, wenn der in der tiefen Hüftmuskulatur lokalisierte Piriformis-Muskel (M. piriformis) verkürzt oder verspannt ist. Da unterhalb dieses birnenförmigen Muskels der Ischiasnerv verläuft, kann eine Verhärtung des Muskels zu Schmerzen im unteren Rücken und Gesäß führen, die in einigen Fällen bis ins Bein ausstrahlen. Die häufigste Ursache des Piriformis-Syndroms ist eine Überlastung.

Seltenere Ursachen sind entzündliche Erkrankungen oder gynäkologische Ursachen bei Frauen. Nierenbeckenentzündungen lösen eher einseitige Rückenschmerzen aus, da meist nur eine Niere betroffen ist.

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Symptome von Rückenschmerzen im unteren Rücken

Rückenverspannungen können sich durch unterschiedliche Symptome im Alltag bemerkbar machen. Rückenverspannungen könnten unter anderem durch eine steife Muskulatur angekündigt werden. Betroffene berichten oft von einem Gefühl der Verhärtung im Rückenbereich, das besonders nach langem Sitzen oder körperlicher Anstrengung spürbar wird. Eventuelle Schmerzen können sowohl lokal begrenzt sein als auch in benachbarte Bereiche ausstrahlen und ein dumpfes Druckgefühl auslösen. Ein stechender Schmerz, der sich bei bestimmten Bewegungen verstärkt, wäre ebenso möglich. Verspannungen im Rücken können gelegentlich mit Kopfschmerzen einhergehen.

Die Symptome können vielfältig sein und hängen von der Ursache ab. Einige häufige Symptome sind:

  • Schmerzen: Die Schmerzen können dumpf, stechend oder brennend sein. Sie können lokal begrenzt sein oder in andere Bereiche ausstrahlen, wie Hüfte, Po, Beine oder sogar bis in den Fuß. Pochende oder brennende Rückenschmerzen, die vom unteren Rücken über das Gesäß ins Bein ziehen, sprechen für eine Reizung des Ischiasnervs.
  • Muskelverspannungen: Die Muskulatur im unteren Rücken kann sich hart und verspannt anfühlen.
  • Bewegungseinschränkungen: Bestimmte Bewegungen können schmerzhaft sein oder nur eingeschränkt möglich sein. Stechende Schmerzen, die in die Beine ausstrahlen und infolgedessen die Bewegung einschränken, könnten durch eine Rückenverspannung in der Lendenwirbelsäule (LWS) begünstigt werden.
  • Ausstrahlung: Schmerzen können in andere Körperteile ausstrahlen, z. B. in die Beine (Ischias-Syndrom).
  • Missempfindungen: Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Schwäche in den Beinen können auftreten, insbesondere bei einer Nervenreizung oder Wirbelkanalverengung.
  • Morgendliche Rückenschmerzen: Können auf eine ungeeignete Matratze oder eine belastende Schlafposition hindeuten.

Diagnostik von Rückenschmerzen im unteren Rücken

Bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden des unteren Rückens oder Begleitsymptomen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Der Arzt wird zunächst eine ausführliche Anamnese erheben und eine körperliche Untersuchung durchführen.

  • Anamnese: Der Arzt befragt den Patienten nach Art, Dauer, Lokalisation und Auslösern der Schmerzen. Auch Vorerkrankungen und psychosoziale Faktoren werden berücksichtigt. Dazu stellen Ärzt:innen den Patient:innen konkrete Fragen:

    • Wo und wann tritt der Schmerz auf?
    • Seit wann bestehen die Schmerzen?
    • Was verstärkt oder lindert die Beschwerden?
    • Wurden Schmerzmittel eingenommen?
  • Körperliche Untersuchung: Der Arzt beurteilt die Körperhaltung, die Beweglichkeit der Wirbelsäule, die Muskelkraft und die Reflexe. Hierbei achten die Ärzt:innen sowohl auf die Körperhaltung als auch auf die Form der Wirbelsäule, Muskelverhärtungen, Beweglichkeit, Muskelkraft und Reflexe. Zudem werden seelische und berufliche Belastungen miteinbezogen, die sich auf den Krankheitsverlauf auswirken können. Menschen mit Piriformis-Syndrom verspüren bei Anspannung oder Dehnung des Piriformis-Muskels Schmerzen. Mithilfe von klinischen Tests provoziert der Arzt durch bestimmte Bewegungen bewusst den Schmerz.

  • Bildgebende Verfahren: In manchen Fällen sind bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT oder CT erforderlich, um die Ursache der Schmerzen zu identifizieren oder andere Erkrankungen auszuschließen. Eine Magnetresonanztomographie (MRT) der Lendenwirbelsäule kann dabei helfen, die genaue Ursache für die Schmerzen zu finden. Es ermöglicht den Ärzt:innen, sich anhand der Aufnahmen ein genaues Bild von der Wirbelsäule zu machen.

Tests zur Diagnose des Piriformis-Syndroms:

Da bisher kein Test das Piriformis-Syndrom direkt nachweisen kann, handelt es sich um eine sogenannte Ausschlussdiagnose. Es gibt verschiedene Tests, die der Arzt zur Diagnose eines Piriformis-Syndroms einsetzt.

  • JAGAS-Test: Der Patient liegt auf dem Rücken und führt scherenartige Bewegungen der gestreckten Beine aus.
  • Freiberg-Test: Der Patient liegt auf dem Rücken auf einer Untersuchungsliege. Das betroffene Bein hängt von der Liege herunter in der Luft.
  • FAIR-Test: Der Patient liegt auf der gesunden Seite. Das obere Bein wird im Kniegelenk gebeugt, an den Körper gezogen und im Hüftgelenk nach innen gedreht. FAIR steht also für Flexion (Beugung), Adduktion (Heranziehen) und Innenrotation. Drückt der Arzt nun das Bein in Richtung der Unterlage, entstehen bei Patienten mit Piriformis-Syndrom Schmerzen im Gesäß.
  • Pace-Test: Der Patient sitzt auf der Untersuchungsliege und die Beine hängen in der Luft. Nun spreizt er das betroffene Bein gegen Widerstand ab.
  • Beatty-Manöver: Der Patient liegt auf der beschwerdefreien Seite. Das betroffene Bein wird im Knie und in der Hüfte angewinkelt. Nun spreizt der Patient das Bein - eventuell gegen einen Widerstand - ab.
  • Lasègue-Test: Während der Patient auf dem Rücken liegt, beugt der Arzt das gestreckte Bein im Hüftgelenk. Entstehen bis zu einer Beugung von 45 Grad Schmerzen im unteren Rücken, die bis ins Bein oder ins Knie ausstrahlen, ist das Lasègue-Zeichen positiv. In diesem Fall ist von einer Reizung oder Kompression des Ischiasnervs auszugehen. Das Lasègue-Zeichen ist positiv, wenn die Dehnung des Ischiasnervs einen plötzlich einschießenden Schmerz im Gesäß verursacht.

Behandlung von Rückenschmerzen im unteren Rücken

Die Therapie richtet sich immer nach der Ursache. Bei unspezifischen Rückenschmerzen im unteren Rücken stehen jedoch fast immer Bewegung und Muskelaufbau im Vordergrund. Die Behandlung von Rückenschmerzen steht immer die Linderung der Schmerzen im Mittelpunkt.

Konservative Behandlung:

  • Bewegung: Sanft in Bewegung bleiben. Wählen Sie eine gelenkschonende Sportart wie Schwimmen, Radfahren oder Walking. Kaum etwas, was man für seine Gesundheit tun kann, ist so effektiv wie Bewegung. Denn dehnende Bewegungen lösen Verspannungen und stärken die Rumpfmuskulatur. Die Muskulatur wird besser mit Sauerstoff versorgt und Abbauprodukte können besser abtransportiert werden. Auf diese Weise verbessert Sport die Haltung und beugt muskulären Dysbalancen vor.
  • Schmerzmittel: Schmerzmittel gezielt einsetzen. Wenn Bewegung ohne Medikamente nicht möglich ist, können Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Diclofenac kurzfristig eingesetzt werden. Sie ermöglichen, wieder aktiv zu werden. In der akuten Phase können schmerzlindernde Salben mit Wirkstoffen wie Ibuprofen, Paracetamol oder Diclofenac für Entlastung sorgen. Auch die Einnahme von Tabletten gegen Schmerzen kann in der ersten Phase der Verspannung helfen. Hier kann auf die gleichen Wirkstoffe wie in den Salben zurückgegriffen werden. Sie sollten Schmerzmittel allerdings nicht mehr als vier Tage am Stück nehmen und die tägliche Höchstdosis nicht überschreiten.
  • Physiotherapie: Physiotherapie kann helfen, indem sie auf das Ziel hinarbeitet, deine Muskulatur zu stärken und die Beweglichkeit zu verbessern. Ferner erlernst du Techniken zur Korrektur der Körperhaltung. Die Physiotherapie löst Verspannungen in der Muskulatur und damit eine Wirbelblockade mithilfe auf den Patienten beziehungsweise die Patientin angepasste Bewegungsübungen. Nachdem diese verinnerlicht wurden, können die Betroffenen diese zuhause weiterführen und zukünftigen Verspannungen vorbeugen. Ein Physiotherapeut oder eine Physiotherapeutin können zusätzlich Massagen anwenden, um die Muskulatur zu lockern.
  • Wärme: Wärme ist eine bewährte Methode, um Muskelverspannungen im Rücken selbst zu lindern. Sie fördert die Durchblutung der betroffenen Stelle, wodurch diese wieder besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Dies unterstützt den Abtransport von Stoffwechselprodukten und trägt dazu bei, dass sich die Muskeln entspannen. Wärmepflaster, die je nach Hersteller bis zu zwölf Stunden auf der Haut bleiben können.
  • Manuelle Therapie: Manuelle Therapien lösen die Verspannung und fördern die Beweglichkeit, Bewegungstherapien stärken die Muskulatur und dehnen die betroffenen Areale. Um dauerhafte Fehlhaltungen auszugleichen, ist in der Regel eine physiotherapeutische Anleitung nötig.
  • Entspannungstechniken: Spezielle Entspannungstechniken haben das Ziel, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Bei stressbedingten Muskelverspannungen sollte daher zunächst dringend für Entspannung gesorgt werden. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, Yoga oder Atemübungen helfen, die Anspannung zu reduzieren.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten:

  • Ergonomischer Arbeitsplatz: Ergonomischen Arbeitsplatz gestalten. Achten Sie auf eine aufrechte Sitzhaltung, passenden Stuhl, korrekte Bildschirmhöhe und ggf.
  • Bewegungspausen im Alltag: Bewegungspausen im Alltag einbauen. Bei Büroarbeit gilt: mindestens alle 30-60 Minuten aufstehen, kurz gehen oder Dehnübungen machen.
  • Rückenschule: Rückenschulen können ebenfalls gezielt Schwachpunkte entlang der Wirbelsäule kräftigen. Viele Krankenkassen bietet zudem Rückenschulen an, die ganz oder teilweise von diesen finanziert werden.

Behandlung des Piriformis-Syndroms:

Ein Piriformis-Syndrom lässt sich in vielen Fällen gut durch konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, exzentrisches Training, Stoßwellentherapie und gezielte Dehnübungen behandeln. Je nach Ausmaß der Beschwerden verbessern sich die Symptome nach wenigen Wochen oder Monaten. Viele Patienten verspüren eine Linderung der Schmerzen durch Kälteanwendungen oder Ultraschalltherapie. Die akute Schmerztherapie erfolgt zudem über entzündungshemmende Schmerzmittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Leiden Sie am Piriformis-Syndrom, sollten Sie öfter die Schlafposition wechseln, um Verspannungen zu vermeiden und die Durchblutung der Muskulatur in allen Bereichen anzuregen. Sie können sowohl auf dem Rücken als auch auf der Seite schlafen. Allerdings sollten Sie bei starken Beschwerden in Seitenlage mit der schmerzenden Seite nach oben schlafen. Ein Kissen zwischen den Beinen sorgt für Linderung der Beschwerden.

Übungen zur Dehnung des Piriformis-Muskels:

  • Ausgangsstellung: Liegen Sie auf dem Rücken und beugen Sie das zu dehnende Bein in Hüft- und Kniegelenk. Halten Sie die Dehnung etwa 15-30 Sekunden.
  • Ausgangsstellung: Rückenlage, die Beine gebeugt. Kreuzen Sie nun die rechte Ferse über das linke Knie. Durchführung: Ziehen Sie den linken Oberschenkel leicht Richtung Brustkorb, bis im rechten Oberschenkel/Gesäß ein Dehnungsgefühl spürbar ist. Halten Sie die Dehnung etwa 15-30 Sekunden.
  • Massage mit dem Tennisball: Die Massage mit dem Tennisball entspannt die Gesäßmuskulatur.

Wann ist ein Arztbesuch ratsam?

Du solltest einen Arzt aufsuchen, falls die Rückenschmerzen länger als ein paar Wochen anhalten, sich verschlimmern, oder wenn sie von anderen Symptomen wie Taubheitsgefühlen, Kribbeln oder Schwäche in den Beinen begleitet werden. Betroffene sollten immer dann einen Arzt aufsuchen, wenn ihre Lebensqualität durch die Schmerzen stark eingeschränkt wird und die Beschwerden mehrere Tage in Folge anhalten. Das gilt auch, wenn sich ein Taubheitsgefühl in den Beinen bemerkbar macht. Er empfiehlt zudem, eine ärztliche Praxis aufzusuchen, wenn es sich um untypische, anhaltende oder zunehmende Rückenschmerzen handelt.

Prävention von Rückenschmerzen im unteren Rücken

  • Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität ist entscheidend, um die Rückenmuskulatur zu stärken und Verspannungen zu verhindern. Schon moderate Aktivitäten wie Spazierengehen, Schwimmen oder Radfahren können die Durchblutung fördern und die Muskeln geschmeidig halten.
  • Ergonomischer Arbeitsplatz: Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz ergonomisch, um eine gesunde Sitzposition zu fördern. Wichtig ist, die Haltung regelmäßig zu wechseln. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch bietet dabei mehr Flexibilität und ermöglicht auch das dynamische Stehen. Rückenfreundlicher Arbeitsplatz: Achten Sie darauf, dass Ihr Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet ist. Also die Arbeitshöhe und Sitzhöhe sich an die Körpergröße anpassen, die Beine genug Bewegungsspielraum haben und Sie eine natürliche Körperhaltung einnehmen können.
  • Stressmanagement: Stress ist ein bedeutender Faktor, der zu Muskelverspannungen führen kann. Techniken zur Stressbewältigung wie Yoga, Meditation oder Atemübungen können helfen, Verspannungen zu reduzieren.
  • Gewichtskontrolle: Übergewicht reduzieren, um anhaltenden Rückenschmerzen entgegenzuwirken.
  • Richtige Körperhaltung: Achten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung im Alltag.
  • Richtiges Heben und Tragen: Gehen Sie beim Hochheben und Abstellen von Lasten immer in die Knie und halten Sie den Rücken gerade. Beim Tragen sollten Sie die Last nahe am Körper halten.

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