Polyneuropathie ist eine Erkrankung, die viele Menschen betrifft und oft mit unangenehmen Symptomen verbunden ist. Die Suche nach wirksamen Behandlungsmethoden ist daher von großer Bedeutung. In den letzten Jahren hat sich medizinischer Honig als eine vielversprechende Option in der Behandlung verschiedener Beschwerden etabliert, und es stellt sich die Frage, ob er auch bei Polyneuropathie eine Rolle spielen könnte. Dieser Artikel beleuchtet die potenziellen Vorteile von medizinischem Honig bei Polyneuropathie, basierend auf aktuellen Studien und Erkenntnissen.
Grundlagen der Polyneuropathie
Polyneuropathie ist eine Erkrankung, bei der mehrere periphere Nerven gleichzeitig geschädigt sind. Diese Schädigung kann verschiedene Ursachen haben, darunter Diabetes, Chemotherapie, Vitaminmangel und Entzündungen. Die Symptome können vielfältig sein und reichen von Schmerzen, Taubheitsgefühl und Kribbeln in den Extremitäten bis hin zu Muskelschwäche und Koordinationsstörungen.
Entzündungshemmende Ernährung bei Polyneuropathie
Bei vielen Formen der Polyneuropathie spielen entzündliche Prozesse eine Rolle bei der Schädigung der Nerven. Dies ist insbesondere beim Guillain-Barré-Syndrom und der chronisch inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie der Fall, aber auch bei anderen Formen der Polyneuropathie. Die Ernährungsweise kann einen Einfluss darauf haben, wie stark man zu Entzündungen neigt und wie stark chronische Entzündungen sich ausprägen. Es wird deshalb vermutet, dass die Schwere der Polyneuropathie zu einem gewissen Grad davon abhängt, ob man Entzündungen durch die Ernährungsweise begünstigt oder eher hemmt. Eine Ernährungsweise, die entzündungshemmend ist, ist übrigens abgesehen von der Polyneuropathie förderlich für die Gesundheit und kann auch bei allen anderen Formen von Entzündungen hilfreich sein.
Orthomolekulare Unterstützung des Immunsystems
Die orthomolekulare Medizin zielt darauf ab, die Gesundheit durch optimal dosierte Nährstoffe zu erhalten und Krankheiten zu behandeln. Insbesondere in der Onkologie gewinnt dieser Ansatz als Teil der Komplementärmedizin an Bedeutung. Viele Krebspatienten wünschen sich unterstützende Maßnahmen, um ihren Körper in der belastenden Therapiezeit zu stärken. Orthomolekulare Therapie versteht sich nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zur Schulmedizin - sie soll helfen, die konventionelle Krebsbehandlung verträglicher zu machen und das Immunsystem zu unterstützen.
Ein leistungsfähiges Immunsystem spielt in jeder Phase der Krebsbehandlung eine wichtige Rolle. Zum einen ist es unsere natürliche Abwehr gegen Krankheiten: Das Immunsystem erkennt und zerstört ständig geschädigte Zellen, auch entartete Krebszellen. Zum anderen werden Krebspatienten durch die Erkrankung selbst und durch aggressive Therapien wie Chemotherapie und Bestrahlung stark belastet - ein robustes Immunsystem hilft, Infektionen abzuwehren und den Körper bei der Regeneration zu unterstützen.
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Zentrale Mikronährstoffe für das Immunsystem
Mikronährstoffe übernehmen an jeder Phase der Immunabwehr Schlüsselfunktionen. Studien zeigen, dass zahlreiche Vitamine und Spurenelemente verschiedene Komponenten der angeborenen und adaptiven Immunantwort positiv beeinflussen. Die Überschneidung der Wirkbereiche unterstreicht, dass meist mehrere Mikronährstoffe gemeinsam erforderlich sind, damit das Immunsystem optimal funktionieren kann.
Vitamin D
Menschen mit niedrigen Spiegeln an Vitamin D entwickeln laut einiger Studien häufiger Polyneuropathie. In einer randomisierten, kontrollierten Studie wurde Patienten, die an Polyneuropathie durch Diabetes litten und einen solchen Mangel hatten, Vitamin D gespritzt.
Ich empfehle daher, Vitamin D in normalen Mengen zu nehmen, um einen Mangel auszugleichen. Allerdings sollten Sie vorher nachmessen lassen, ob ein Mangel vorliegt. Der Vitamin D-Spiegel im Blut wird inzwischen übrigens von vielen Ärzten und in vielen Apotheken gemessen.
Vitamin B
Wer an Vitamin-B-Mangel leidet kann dadurch eine Polyneuropathie entwickeln. Bei einer normalen, nicht veganen Ernährung nehmen Sie hingegen automatisch genügend B-Vitamine auf. Auch in alkoholfreies Hefeweizen/Weißbier sind B-Vitamine enthalten, sodass das Bier zu einer gesunden Versorgung mit diesen beitragen kann.
Selen
Selen ist ein Spurenelement, das für die Immunfunktion und antioxidativen Schutzmechanismen unverzichtbar ist. Es wird in wichtigen Enzymen (Glutathionperoxidasen) benötigt, die freie Radikale neutralisieren und so Zellen vor Schaden bewahren.
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Studien zeigen, dass eine Supplementation mit Selen verschiedene Nebenwirkungen der Krebstherapie signifikant lindern kann. So berichtete eine Übersichtsarbeit von verminderten Schleimhautentzündungen (Mukositis), weniger starkem Abfall der weißen Blutkörperchen (Leukopenie) sowie weniger Übelkeit, Anämie und Fatigue unter Selengabe. Gleichzeitig verbesserte sich die Leber- und Nierenfunktion, ohne dass die krebsbekämpfende Hauptwirkung der Chemo- oder Strahlentherapie beeinträchtigt wurde. Selen wirkt also schützend auf gesunde Zellen und unterstützt das Immunsystem, ohne Tumorzellen zu schützen.
Insgesamt spricht die aktuelle Evidenz dafür, dass Selen eines der wichtigsten Spurenelemente in der komplementären Onkologie ist, um Nebenwirkungen zu reduzieren und die Abwehrkräfte zu stärken.
Zink
Zink gehört zu den essentiellen Spurenelementen und ist an über 300 enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt - viele davon für das Immunsystem entscheidend. Zink wird z.B. für die Reifung von Immunzellen (T-Lymphozyten) benötigt, für die Produktion von Antikörpern und Zytokinen und für die Wundheilung.
Eine aktuelle israelische Übersichtsarbeit fand, dass Zinkmangel bei Krebskranken mit der Schwere der Erkrankung und den Überlebensraten korreliert. Mit anderen Worten: Niedrige Zinkwerte gingen häufig mit aggressiveren Verläufen und schlechterer Prognose einher. Der Autor der Studie empfiehlt, bei allen onkologischen Patienten auf eine ausreichende Zinkversorgung zu achten und ggf. Zink zu supplementieren.
Typische Nutzen von Zink in der Komplementäronkologie sind die Verbesserung der Wundheilung (z.B. nach Operationen), die Unterstützung der Schleimhäute (etwa bei Mukositis oder nach Bestrahlung) und die allgemeine Steigerung der Infektabwehr. Zink kann Geschmacksstörungen (eine häufige Nebenwirkung der Chemo) vorbeugen oder mindern, da Zink für die Geschmacksknospen-Regeneration wichtig ist.
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Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren zeigten bei Patienten die eine Chemotherapie bekamen einen präventiven Effekt. Beispielstudien dazu finden Sie hier: Maschio et al. 2018, Anoushirvani et al. Die wenigen Studien, die zum Thema vorliegen sind allerdings nur positive Hinweise und keine ausreichende Begründung um die Omega-3-Fettsäuren grundsätzlich jedem Patienten mit Chemotherapie zu geben. Wenn Sie eine Chemotherapie bekommen sollten Sie unbedingt mit dem Arzt über das Thema sprechen, bevor Sie auf eigene Faust Nahrungsergänzungsmittel nehmen. Dies könnte auch Diabetikern zugute kommen, die an Polyneuropathie leiden. In einigen kleineren Studien zeigte sich eine Verbesserung der Symptome der Polyneuropathie durch die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren bei Diabetikern. Wenn Sie an Diabetes leiden ist das erste Ziel der Ernährung natürlich die Reduktion des Blutzuckerspiegels. Das ist der beste Schutz für die Nerven. Die richtige Bewegung kann ebenfalls helfen, den Blutzucker dauerhaft zu reduzieren. Die in vielen Pflanzenölen enthaltene Alpha-Linolensäure hilft leider kaum gegen Polyneuropathie. Die in Fischöl enhaltenen Docosahexaensäure sowie die Eicosapentaensäure nutzen hingegen mehr. Da man nicht täglich Fisch essen kann, aber eine tägliche Einnahme von Fischölen notwendig ist, um die Polyneuropathie zu bremsen ist es am sinnvollsten, Fischölkapseln zu sich zu nehmen.
Die Rolle von medizinischem Honig
Honig ist ein Naturprodukt, das seit der Antike für seine medizinischen Eigenschaften bekannt ist. Medizinischer Honig, insbesondere Manuka-Honig, zeichnet sich durch seine antibakteriellen, entzündungshemmenden und wundheilungsfördernden Eigenschaften aus. Diese Eigenschaften sind auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter der hohe Zuckergehalt, das Vorhandensein von Wasserstoffperoxid und Methylglyoxal (MGO), sowie andere bioaktive Substanzen.
Medizinischer Honig in der Wundbehandlung
Medizinischer Honig wird in der modernen Wundbehandlung eingesetzt, da er ein feuchtes Wundmilieu aufrechterhält und die Bildung von Granulationsgewebe fördert. Honig kann, je nach Beschaffenheit der Wunde, Wasser aufnehmen oder abgeben. Er kann auch den pH-Wert der Wunde positiv beeinflussen, was die Wundheilung begünstigt.
Honig bei Mukositis und Mundtrockenheit
Honig hat bei Mundtrockenheit und Mundschleimhautentzündungen tatsächlich eine lindernde Wirkung. Er kann zur Vorbeugung oder Therapie der sogenannten Mukositis (Mundschleimhautentzündung) und Mundtrockenheit bei bzw. nach einer Chemo- oder Strahlentherapie angewandt werden. Das süße Bienenprodukt hat sich auch bei anderen Wundheilungsstörungen als wirksam herausgestellt, z. B. bei offenen Wunden/Tumoren oder bei Wunden, die mit antibiotikaresistenten Problemkeimen belastet sind.
Studienlage
Einige Studien haben die Bedeutung von Honig zur Linderung der Nebenwirkungen von Strahlentherapie im Mund- und Rachenraum untersucht. Analysen sämtlicher Daten kommen zu dem Ergebnis, dass Honig für diese Patienten die beste Behandlung von Schleimhautentzündungen ist. Eine erste Studie (prospektiv, randomisiert) zur prophylaktischen Anwendung von Honig zum Vermeiden von Mundtrockenheit zeigte, dass Schmerzen und Schluckstörungen deutlich seltener auftreten (Charalambous A, Lambrinou E et al.
Anwendung
Während der Bestrahlung sollte Honig mehrfach täglich im Mundraum auf die Schleimhäute einwirken können: Nehmen Sie daher mehrmals vor und nach der Bestrahlung einen Löffel Honig in den Mund, lassen Sie ihn etwas einwirken und schlucken Sie ihn dann.
Honig und Diabetes
Falls eine Polyneuropathie durch Diabetes entstanden ist, kann der Kaffee sogar dabei helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken.
Wenn Sie an Typ 2 Diabetes leiden, ist Heilfasten eine Möglichkeit, Ihren Blutzuckerspiegel zu regulieren und Gewicht zu verlieren, was langfristig hilft den Blutzucker zu reduzieren. Wichtig beim Heilfasten ist, gleichzeitig Muskeltraining zu betreiben. Trainiert man nicht, werden die Eiweiße aus den Muskeln verbrannt um Energie zu erzeugen.
Es gibt inzwischen einige wissenschaftliche Daten die zeigen, dass Heilfasten einen positiven Effekt auf das Nervensystem haben kann. Deshalb wird vermutet, dass Heilfasten auch bei Polyneuropathie positive Auswirkungen auf die Nerven und damit die Erkrankung haben könnte. Es liegen derzeit noch keine wissenschaftlichen Studien mit Patienten mit Polyneuropathie vor, in denen dies untersucht wurde. Allerdings gibt es Studien in denen beobachtet wurde, dass Heilfasten die Gesundheit des peripheren Nervensystems zumindest positiv beeinflusst (Lee & Notterpeck 2012). In Tierversuchen wurden auch auch positive Auswirkungen auf den Verlauf der Polyneuropathie beobachtet (Madorsky et al. Ob die Polyneuropathie sich tatsächlich durch Heilfasten verbessert ist also noch nicht abschließend geklärt. Heilfasten sollte ausschließlich dann durchgeführt werden, wenn man kein Untergewicht hat. Mangel an Vitaminen und Spurenelementen sollte unbedingt vermieden werden um die Polyneuropathie nicht noch weiter zu verschlimmern.
Honig als antibiotische Alternative
Die antimikrobiellen Eigenschaften von Honig, einem Naturprodukt mit einer langen Geschichte medizinischer Anwendungen, werden zunehmend anerkannt, insbesondere gegen antibiotikaresistente Erreger. Honig wirkt über seinen niedrigen pH-Wert, hohen Zuckergehalt, der Freisetzung von Wasserstoffperoxid, Bee Defensin-1, antioxidative und flüchtige aromatische Wirkstoffe, seine Fähigkeit, Biofilme zu durchbrechen u. a. Mechanismen direkt und indirekt auf Bakterien, auch multiresistente wie Pseudomonas aeruginosa, MRSA und VRE, Pilze und Viren.
Honig fördert die Wundheilung und -regeneration, Angioneogenese und Epithelialisierung, wirkt entzündungshemmend, immunmodulierend, antioxidativ und beugt Wundinfektionen vor.
Honig und die Vermeidung von Ernährungsfehlern
Wie Sie im Artikel gesehen haben, gibt es leider nicht "die Ernährung bei Polyneuropathie". Allerdings gibt es auf jeden Fall Fehler, die man vermeiden kann.
An vielen Stellen wird empfohlen, sich salzarm zu ernähren. Dies ist in häufig auch sinnvoll. Bei Polyneuropathie besteht aber die Gefahr, sich damit zu schaden. Zumindest in Tierversuchen zeigte sich durch eine salzreiche Ernährung sogar ein Schutz vor Polyneuropathie (Hier die Studie). Das gleiche zeigte sich in einer epidemiologischen Studie (hier der Link) des Zusammenhangs der Ernährungsgewohnheiten und Chronisch Axonaler Polyneuropathie. Dies reicht nicht aus, um in der Ernährung bei Polyneuropathie nun besonders viel Salz anzuwenden. Allerdings ist es ein Hinweis darauf, dass man Salz auch nicht meiden sollte.
Vegane Ernährung ist gerade in Mode und wird häufig quasi als Allheimittel angepriesen. Auch bei Polyneuropathie wird sie inzwischen empfohlen. Bei der veganen Ernährung kommt es relativ häufig zum Mangel an B-Vitaminen.
Auch glutenfreie Ernährung wird immer beliebter. Gluten kann tatsächlich bei Menschen mit Glutenunverträglichkeit eine Polyneuropathie auslösen. Diese Patienten müssen sich dann natürlich streng an eine glutenfreie Ernährung halten. Wenn Sie allerdings nicht an Zölliakie oder ärztlich diagnostizierter Gluten-Überempfindlichkeit leiden, sollten Sie auf diese Art der Ernährung allerdings verzichten. Das Gluten ist dann kein Problem für Sie und verursacht auch keine Probleme für die Nerven. Sie machen sich mit einer glutenfreien Ernährung dann nur das Leben schwer, ohne einen Nutzen dadurch zu erlangen. Es wird übrigens von Fällen berichtet, in denen durch die glutenfreie Ernährung ein Vitamin-B-Mangel entstand, der dann eine Polyneuropathie verursachte.
Qualität von medizinischem Honig
Honig ist nicht gleich Honig. Der Nektar der verschiedensten Blüten, die es weltweit gibt, unterscheidet sich deutlich. Daher existieren erhebliche Unterschiede zwischen den Honigsorten. Bislang wurden kaum Studien durchgeführt, die mögliche Unterschiede in der Wirksamkeit verschiedener Honige hätten aufzeigen können. Die Forschung konzentriert sich derzeit auf den Manuka-Honig. Doch aktuelle Studien legen nahe, dass nicht (nur) der Manuka-Honig, sondern eher (auch) andere Honigarten wirksam sind, z. B. Waldhonig oder der malaysische Tualanghonig. Das Marktangebot an Manuka übersteigt die offiziellen Exportzahlen der Ursprungsländer. Das heißt, dass vermutlich einige falsche oder gestreckte Manuka-Honige im Handel sind. Bei hochwertigen Honigen, die z. B. in Deutschland abgefüllt werden, wird die antibakterielle Aktivität mit Hilfe des sog. MGO-Gehaltes angegeben. Der MGO-Wert muss von einem renommierten und unabhängigen Honiglabor analysiert worden sein. In Neuseeland hingegen wird die Qualität des Honigs mit dem sog. UMF (Unique Manuka Factor) angegeben. Die UMF- und MGO-Werte können einfach in den jeweils anderen umgerechnet werden - und zwar mit Hilfe von Umrechnern im Internet. Ein MGO von über 400 steht dabei schon für Spitzenqualität.
Fallbeispiele und Studien
Es gibt zahlreiche Fallbeispiele und Studien, die die positiven Auswirkungen von Honig bei verschiedenen Erkrankungen belegen. So zeigte eine Studie, dass Honig bei der Behandlung von Verbrennungswunden die Heilungsdauer verkürzen und das Risiko von Komplikationen reduzieren kann (Memon AR, Tahir SM, Khushk IA et al. in the Management of Burn Injuries). Eine weitere Studie fand heraus, dass Honig bei der Behandlung von diabetischen Fußulzera wirksam ist (Efem SEE. Clinical observation on the wound healing properties of honey).
Honig bei Verbrennungswunden
In einer Studie wurden 80 Patienten im Alter von 4 bis 62 Jahren mit Verbrennungen 1. Grades untersucht. Die Wundreinigung erfolgte mit NaCl-Lösung und Povidon-Jod. In Gruppe 1 wurden 40 Patienten mit natürlichem unverarbeiteten Honig verbunden. In Gruppe 2 wurden 40 Patienten mit Silbersulfadiazin behandelt. Salben mit Silbersulfadiazin (Silber + Sulfonamid [39]) sind seit 1968 auf dem Markt. Die durchschnittliche Heilungsdauer betrug in der Honiggruppe 15,3 Tage. In der Silbersulfadiazin-Gruppe traten 7 (17,5 %) Kontrakturen auf. Eine weitere sichtbare Nebenwirkung waren Pigmentstörungen.
Honig bei infizierten Wunden
Insgesamt wurden 40 Patienten, überwiegend Kinder, in zwei Gruppen untersucht. Es handelte sich um oft schwere Wunden bis zu einer Größe von 26,5 cm2. und Abszessen. Darunter waren auch Verbrennungen und Krokodilbisse. mit Kochsalzlösung gereinigt. Zunächst wurden die Verbände täglich gewechselt. Gruppe mit 22 Patienten wurde mit Honig verbunden. Kaffeefarmern verwendet. Zu Beginn der Behandlung und nach einer Woche wurden Wundabstriche gemacht. Erreger war Staphylococcus aureus. Zucker 56 Tage. Dies ist schon ein sehr deutlicher Unterschied. cm2 verkleinert. pro cm2 und für Zucker 1,62 Tage pro cm2. Mphande machte eine weitere interessante Beobachtung. Schmerzen schneller zu reduzieren. weniger Patienten starke Schmerzen als in der Honiggruppe. bis Grad IIb untersucht wurden.
Mögliche Anwendungsbereiche von medizinischem Honig bei Polyneuropathie
Obwohl es derzeit keine spezifischen Studien gibt, die die Wirksamkeit von medizinischem Honig bei Polyneuropathie direkt untersuchen, legen seine bekannten Eigenschaften nahe, dass er in bestimmten Fällen von Nutzen sein könnte:
- Entzündungshemmung: Da Entzündungen eine Rolle bei der Nervenschädigung spielen können, könnten die entzündungshemmenden Eigenschaften von Honig potenziell dazu beitragen, den Entzündungsprozess zu reduzieren und die Nervenfunktion zu verbessern.
- Wundheilung: Bei Polyneuropathie kann es zu Hautschäden und schlecht heilenden Wunden kommen. Medizinischer Honig könnte die Wundheilung fördern und Infektionen verhindern.
- Schmerzlinderung: Einige Studien deuten darauf hin, dass Honig schmerzlindernde Eigenschaften haben kann. Dies könnte für Patienten mit Polyneuropathie, die unter chronischen Schmerzen leiden, von Vorteil sein.
- Unterstützung des Immunsystems: Durch die orthomolekulare Eigenschaften des Honigs kann das Immunsystem gestärkt werden.
Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen
Trotz der potenziellen Vorteile gibt es auch einige Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen bei der Verwendung von medizinischem Honig:
- Allergien: Honig kann allergische Reaktionen auslösen, insbesondere bei Menschen mit Pollenallergien. Es ist ratsam, vor der Anwendung einen Allergietest durchzuführen.
- Diabetes: Honig enthält Zucker und kann den Blutzuckerspiegel erhöhen. Diabetiker sollten Honig nur unter ärztlicher Aufsicht und in Maßen verwenden.
- Botulismus: Honig kann Sporen von Clostridium botulinum enthalten, die bei Säuglingen Botulismus verursachen können. Daher sollte Honig nicht an Kinder unter einem Jahr verabreicht werden.
- Methylglyoxal: Wirklich reizend ist das zelltoxische Methylglyoxal im aktiven Manukahonig. die Wundheilung stören [16], die schmerzhafte Polyneuropathie verstärken [17] und ist neurotoxisch [18].
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