Migräne und Zahnschmerzen: Ursachen und Zusammenhänge

Starke Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit und Übelkeit - die Symptome einer Migräne können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Was viele Betroffene jedoch nicht wissen: Die Ursache für ihre Beschwerden könnte im Mund liegen. Es gibt rund 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen, die durch viele Faktoren ausgelöst werden können. Eine häufig unterschätzte Ursache sind die Zähne und der Kiefer.

Einführung

Eine Migräne ist weit mehr als ein gewöhnlicher Kopfschmerz. Diese anfallsartigen Beschwerden können ein- oder beidseitig auftreten und gehen häufig mit Übelkeit und Erbrechen einher. Viele Betroffene leiden zudem unter einer ausgeprägten Licht- und Geräuschempfindlichkeit, die den Alltag zusätzlich erschwert. Auch Sehstörungen wie verschwommenes Sehen oder Lichtblitze sowie weitere Symptome, zum Beispiel Schwindel und Benommenheit, sind typische Begleiterscheinungen. Die Attacken können stundenlang anhalten und die Betroffenen völlig aus dem Alltag reißen.

Während die genauen Ursachen einer Migräne wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt sind, zeigt sich zweifelsfrei ein deutlicher Zusammenhang zwischen Zahnproblemen und Migräneattacken. Der Kopf-, Kiefer- und Gesichtsbereich ist eng miteinander vernetzt. Nerven, Muskeln und Blutgefäße sind direkt verbunden, sodass eine Reizung in einem Bereich Schmerzen in einem anderen verursachen kann.

Das Kausystem und seine Bedeutung

Dieses fein abgestimmte System besteht aus Zähnen, Kieferknochen, Kiefergelenken, Muskeln und Nerven. Gerät es aus dem Gleichgewicht, versucht der Körper, dies zu kompensieren - oft mit weitreichenden Folgen. In der Zahnmedizin spricht man bei Kaustörungen von der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Die Folge sind Verspannungen und Fehlfunktionen, die sich auf den gesamten Kopf- und Nackenbereich auswirken können.

Ursachen von Kopfschmerzen durch Zahnerkrankungen

Viele Menschen leiden unter wiederkehrenden Kopfschmerzen, ohne zu wissen, dass Probleme im Mundraum dafür verantwortlich sein können. Zahnschmerzen und Migräne hängen oft enger zusammen, als man denkt.

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  • Kieferfehlstellung und CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion): Wissenschaftlichen Studien zufolge leiden 27,4 Prozent der CMD-Patienten an chronischen Kopfschmerzen. Die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) beschreibt eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer. Diese Fehlstellung kann zu dauerhaften Muskelverspannungen führen, da die Kiefermuskulatur ständig beansprucht wird, um die Fehlstellung auszugleichen. Diese Verspannungen strahlen oft in den Kopf- und Nackenbereich aus und verursachen dort Spannungskopfschmerzen. Betroffene merken häufig gar nicht, dass die Ursache ihrer Kopfschmerzen im Kiefer liegt, da sich die Symptome diffus äußern.
  • Bruxismus (Zähneknirschen): Nächtliches Zähneknirschen und auch Zungenpressen führt nicht nur zu massivem Abrieb der Zähne, sondern bei vielen Menschen auch zu starken Verspannungen der Kiefer-, Kau- und Gesichtsmuskulatur. Diese können folgend in Stirn und Schläfen ausstrahlen und Kopfschmerzen verursachen. Andere Folgen des Zähneknirschens sind: deutlich abgeschliffene, kürzer werdende Zähne, fehlende Eckzahnspitzen und Risse im Zahnschmelz. Um das Zähneknirschen und die damit verbundenen Kopfschmerzen zu behandeln, werden häufig einfache Aufbissschienen eingesetzt. Diese bewirken bei den meisten Patient*innen Wunder. Sie schützen nicht nur die Zähne vor Abnutzung, sondern lindern auch Kopfschmerzen und Nackenschmerzen spürbar.
  • Zahninfektionen und Entzündungen: Eine weitere mögliche Ursache für zahnbedingte Kopfschmerzen sind Infektionen oder Entzündungen im Zahn- oder Kieferbereich. Unbehandelte Karies kann zu einer Zahnwurzelentzündung führen, die sich auf das umliegende Gewebe ausbreitet und Kopfschmerzen auslösen kann. Zähne und Organe sind über Nervenbahnen und Blutgefäße miteinander verbunden. Somit können Probleme im Mundraum oft Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Beispielsweise können Abszesse oder schwere Zahnfleischentzündungen über das Nervensystem in den Kopfbereich ausstrahlen und Kopfschmerzen auslösen.
  • Zahnfehlstellung: Eine Zahnfehlstellung kann ebenfalls Kopfschmerzen verursachen. Durch den ungleichmäßigen Kontakt der Zähne entstehen Fehlbelastungen, die sich auf die Kiefergelenke und Muskeln auswirken. Diese ständigen Fehlbelastungen können im Laufe der Zeit zu chronischen Muskelverspannungen führen, die letztlich Kopfschmerzen auslösen. Das ist einer der Gründe, warum sich immer mehr Menschen auch in ihren 40ern oder 50ern für eine Zahnkorrektur bei Erwachsenen entscheiden. Eine Behandlung mit transparenten Alignern bietet dabei eine diskrete Möglichkeit, schiefe Zähne zu korrigieren und potenzielle Kopfschmerzen oder Kieferbeschwerden zu verhindern.
  • Weisheitszähne: Probleme mit den Weisheitszähnen sind eine häufige Ursache für Kopfschmerzen. Wenn Weisheitszähne keinen Platz haben oder schief im Kiefer liegen, können sie Druck auf benachbarte Zähne oder Nerven ausüben. Dieser Druck kann in den Kiefer und die Schläfen ausstrahlen und Kopfschmerzen auslösen. Besonders während des Durchbruchs der Weisheitszähne berichten viele Patient*innen über Kopfschmerzen und Spannungsgefühle im Kopfbereich. Zusätzlich kann es vorkommen, dass sich das Weichgewebe beim Zahndurchbruch entzündet, was einen Abszess zur Folge haben kann. In manchen Fällen kommt es auch zu einer Entzündung der Wurzelspitze. All diese Probleme können starke Kopfschmerzen verursachen. Um diese zu lindern, werden die Weisheitszähne oft entfernt. Nach dem Ziehen der Zähne verschwinden die Kopfschmerzen in der Regel vollständig.
  • Zahn OP: Kopfschmerzen können auch nach einer Weisheitszahn-OP auftreten. Abhängig von der Art der Operation können diese unterschiedlich lange dauern. Schmerzen in den ersten Tagen nach der Operation sind aber völlig normal. Allerdings bekommt man nach der OP normalerweise ein Schmerzmedikament verschrieben, welches die Schmerzen (fast) vollständig unterdrückt.
  • Karies: Eines der häufigsten Zahnprobleme ist Karies. Die durch kariöse Zähne verursachten Schmerzen können auch zu Kopfschmerzen führen.
  • Zahnabszess: Ein Zahnabszess ist eine bakterielle Infektion, bei welcher sich eine Eiteransammlung in den Zähnen, im Zahnfleisch oder im Knochen bildet. Dadurch können unter anderem starke Kopfschmerzen entstehen. Eine sofortige zahnärztliche Behandlung ist zwingend erforderlich.
  • Infektionen der Nebenhöhlen: Zahnerkrankungen können auf verschiedene Art und Weise Infektionen der Nebenhöhlen verursachen, zum Beispiel durch entzündete Zahnwurzeln oder nicht behandelte Zysten. Der Zahnarzt kann eine genaue Diagnose stellen.
  • Zahnfleischprobleme: Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) können sich auf Ihren kompletten Organismus negativ auswirken, unter anderem kann ein Symptom davon auch Kopfschmerzen sein. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sowie die professionelle Zahnreinigung helfen bei der Prävention.
  • Zahntrauma: Traumatische Ereignisse wie Schläge im Kopfbereich können zu gebrochenen oder beschädigten Zähnen führen, was Kopfschmerzen verursachen kann. Eine schnelle zahnärztliche Behandlung ist in solchen Fällen notwendig.
  • Parodontitis: Infektionen des Zahnhalteapparats können Kopfschmerzen verursachen. Die Diagnose und Behandlung wird durch den Zahnarzt durchgeführt.
  • Reaktion auf zahnärztliche Eingriffe: Nach zahnärztlichen Eingriffen können verschiedene Reaktionen auftreten, einschließlich Kopfschmerzen. Ein Zahnarztbesuch kann helfen, die Beschwerden zu diagnostizieren.
  • Falsch sitzender Zahnersatz: Ein falscher Biss, zum Beispiel bedingt durch falsch sitzenden Zahnersatz, kann Schmerzen begünstigen.
  • NICO/FDOK-Störfelder: Irritationen des Nervensystems und Immunantworten, die mit einseitigen Gesichtsschmerzen bzw. Sinusitis einhergehen, sind meist auf unerkannte NICO/FDOK-Störfelder zurückzuführen, die tief im Kiefer schlummern.

Symptome: Durch Zähne ausgelöste Kopfschmerzen erkennen

Vor allem einseitige Kopfschmerzen werden häufig durch Zahnprobleme verursacht, die ebenfalls nur eine Seite des Kiefers betreffen. Wenn zum Beispiel ein Zahn auf einer Seite des Mundes entzündet ist oder eine Fehlstellung des Kiefers (CMD) nur einseitig besteht, kann dies zu muskulären Verspannungen führen. Diese können in den Kopf ausstrahlen und dort Schmerzen verursachen. Auch Probleme wie ein schief wachsender Weisheitszahn oder schlecht sitzende Kronen oder Brücken können einseitige Kopfschmerzen hervorrufen. Diese Art von Kopfschmerzen tritt oft in der Schläfenregion oder hinter dem Auge auf und wird häufig nicht sofort mit Zahnproblemen in Verbindung gebracht.

Diagnose und Behandlung

Bei Verdacht auf Migräne, die durch Zahnschmerzen hervorgerufen wird, ist eine gründliche Untersuchung des Kauapparats wichtig. Um herauszufinden, ob die Zähne mögliche Auslöser von Kopfschmerzen oder Migräne sind, können Zahnärzt*innen zum Beispiel eine Funktionsanalyse durchführen. Daraus können individuelle Therapiemaßnahmen abgeleitet werden.

Mögliche Behandlungen

  • Korrektur von Zahnfehlstellungen: Eine falsche Bisslage kann Spannungskopfschmerzen begünstigen.
  • Anpassung oder Erneuerung von Zahnersatz: Wenn vorhandener Zahnersatz nicht mehr optimal sitzt und dadurch Beschwerden verursacht.
  • Aufbissschiene: Eine individuell angefertigte Aufbissschiene kann helfen, muskuläre Verspannungen im Kieferbereich zu reduzieren. Moderne Aufbissschienen nutzen Biofeedback, um das Zähneknirschen zu reduzieren. Sobald du knirschst, vibriert die Schiene und gibt dir unbewusst Rückmeldung. Lässt der Druck nach, hört auch die Vibration auf. Dieser Prozess läuft im Schlaf ab, ohne dass du es bewusst bemerkst.
  • CMD-Aufbissschiene: Gegen Zähneknirschen hilft eine CMD-Aufbissschiene, die das Kausystem entlastet. Solche Schienen haben sich seit vielen Jahrzehnten bewährt. Dadurch können alle Fehlfunktionen im Zusammenhang mit Zähnen, Kiefergelenken, Kaumuskulatur und neuromuskulären Prozessen behoben werden.
  • Entfernung von Weisheitszähnen: Um Kopfschmerzen zu lindern, werden die Weisheitszähne oft entfernt. Nach dem Ziehen der Zähne verschwinden die Kopfschmerzen in der Regel vollständig.
  • Behandlung von Zahninfektionen und Entzündungen: Eine sofortige zahnärztliche Behandlung ist zwingend erforderlich.
  • Zahnkorrektur bei Erwachsenen: Eine Behandlung mit transparenten Alignern bietet dabei eine diskrete Möglichkeit, schiefe Zähne zu korrigieren und potenzielle Kopfschmerzen oder Kieferbeschwerden zu verhindern.
  • Funktionelle Störungen: Funktionelle Störungen, die der Migräne Vorschub leisten, können ggfs. auf dentaler Ebene abgemildert oder beseitigt werden.
  • Kiefergelenkstherapie: Bei einer Fehlstellung kann eine spezielle kieferorthopädische Behandlung sinnvoll sein.
  • Beschleifen der Zähne oder Aufbauten (Bisserhöhung): So werden die Kräfte, die beim Kauen wirken, wieder gleichmäßig über die Zähne und Kiefer verteilt. Das führt zu einer Entlastung der Kaumuskulatur und wirkt Verspannungen im Kopf-, Hals-, Nacken- und Schulterbereich entgegen und das Gebiss wird "knirschfähig" gemacht.
  • Behandlung von NICO/FDOK-Störfeldern: Wenn bisher alle Kopfschmerztherapien nichts gebracht haben, kann es gut sein, dass Sie in Wahrheit zahnärztliche Hilfe benötigen. Wir als biologisch ausgerichtete Zahnärzte haben uns auf die Früherkennung von Entzündungsherden spezialisiert.
  • Entspannung der Muskulatur: Dies kann durch Wärme oder Massage geschehen. In schweren Fällen kann es sogar nötig sein, ein muskelerschlaffendes Mittel (Botox) in die Muskeln zu injizieren.
  • Austausch von alten Füllungen: Bei chronischen Kopfschmerzen sollte daher an den Austausch von alten Füllungen gedacht werden.
  • Prophylaktische Maßnahmen: Regelmäßige Kontrollen bei Deiner Zahnärzt*in sind ratsam. So kann Karies oder andere Erkrankungen im Mundraum frühzeitig erkannt werden. Auch eine professionelle Zahnreinigung zweimal jährlich trägt zu Deiner allgemeinen Zahngesundheit bei.

Ziel muss es sein, das Gleichgewicht im Kausystem wiederherzustellen und so die Häufigkeit von Migräne- und Kopfschmerzattacken zu reduzieren.

Alternative Heilmethoden und Selbsthilfe

Alternative Heilmethoden haben schon immer den Zusammenhang von Zähnen und Allgemeingesundheit ins Auge gefasst.

  • Biofeedback: Mithilfe von aufgeklebten Elektroden können Sie Ihre Migräne in Aktion messen, indem Sie die Kopfmuskelaktivität und / oder den Pulsschlag gezielt nachverfolgen und aufzeichnen. Diese ultrasensiblen Spannungsdetektoren lassen sich mit etwas Übung leicht am Kopf, im Nacken, am verhärteten Muskel oder an den Fingerkuppen anbringen und sind völlig schmerzfrei. Im Lauf der Zeit erwerben Sie die Fähigkeiten, Prozesse im Körper aus eigener Kraft positiv zu beeinflussen. Ziel der Behandlung ist es, sich tiefenwirksam zu entspannen. Neben der prophylaktischen Anwendung gibt es auch das sogenannte Vasokonstriktionstraining, um sich gegen akute Migräneattacken zu rüsten. Wie der Name schon sagt, geht es hier darum, im bewussten „Spiel mit den Muskeln“ die Schläfenarterie zu verengen. Um einen langdauernden Erfolg zu erzielen, sollte man das Training alle sechs bis zwölf Monate wiederholen.
  • Entspannungstechniken: Stressbewältigung, z. B. durch Yoga oder Physiotherapie, kann Verspannungen lösen.
  • Bewusstmachen von Anspannung: Zunächst gilt es, sich bewusst zu machen, in welchen Situationen Sie besonders dazu neigen, Ihre Zähne aufeinanderzubeißen, weil Sie gestresst oder angespannt sind. Im nächsten Schritt können Sie versuchen, zwischendurch immer wieder bewusst lockerzulassen. Weil man das im Alltag oft vergisst, können kleine Erinnerungsbotschaften hilfreich sein. Kleben Sie sich z. B. ein Post-it oder einen Klebepunkt als Reminder zum Lockerlassen an den Bildschirm oder ins Cockpit Ihres Autos.
  • Einnahme von rezeptfreien Anti-Brechmitteln: Wermut oder Brechnuss (Nux vomica) wirken sowohl entspannend als auch anregend auf die Verdauungsfunktion.

Migräne und Parodontitis

Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen Parodontitis und Migräne hin. Parodontitis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates (Zahnfleisch und Kieferknochen), die infolge einer Ansammlung von Bakterien als Zahnbelag entsteht. Es wird vermutet, dass bestimmte Entzündungsmediatoren, bei Entzündungen auftretende Botenstoffe, an der Auslösung von Migräne-Anfällen beteiligt sind. Auch bestimmte Biomarker (also messbare biologische Merkmale), die sowohl bei Migräne als auch Parodontitis auftreten, ließen sich in Untersuchungen feststellen. Insgesamt ist die Studienlage aber noch nicht hinreichend gesichert, um zu beurteilen, ob die Behandlung von Parodontitis auch der Migräne-Therapie nützt.

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Orofaziale Schmerzen und Migräne

Der Oberbegriff orofaziale Schmerzen beschreibt alle Mund- und Gesichtsschmerzen. Betroffen sind vor allem Zähne, Kiefergelenke und Kaumuskeln, aber auch der Trigeminusnerv (bei einer Trigeminusneuralgie). Die Abgrenzung von Kopfschmerzen ist in der Wissenschaft allerdings ungenau, sodass auch Migräne-Symptome als orofaziale Schmerzen diagnostiziert werden können. Außerdem treten Kieferschmerzen und Migräne häufig gemeinsam auf. Ein Beispiel ist die temporomandibuläre Dysfunktion (TMD), eine Erkrankung des Kiefergelenks infolge von Zähneknirschen oder Zahnfehlstellungen. Forscher vermuten, dass TMD-Symptome wie Kiefergelenkschmerzen eine Migräne verstärken können und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass diese chronisch wird.

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