Ständig unter Strom, kaum Zeit zum Abschalten - viele Menschen kennen das Gefühl, nie richtig zur Ruhe zu kommen. Stress, Sorgen oder Daueranspannung führen dazu, dass der Körper kaum noch in den Erholungsmodus wechselt. Der Vagusnerv kann hier helfen, da er ein wichtiger Teil unseres Nervensystems ist und dafür sorgt, dass Körper und Geist wieder runterfahren können.
Einführung in den Vagusnerv und seine Bedeutung
Der Vagusnerv ist einer der wichtigsten Nerven im menschlichen Körper. Er ist Teil des sogenannten Parasympathikus, also des Nervensystems, das für Erholung, Verdauung und Entspannung zuständig ist. Unser Alltag ist oft geprägt von Stress, Hektik, Leistungsdruck und Sorgen. In solchen Momenten ist der Körper im sogenannten „Alarmmodus“ - der Sympathikus dominiert. Das ist kurzfristig völlig normal. Wissenschaftlich zeigt sich: Menschen mit einer schwächeren Aktivität des Vagusnervs haben oft auch höhere Stresswerte und geringere Erholungsfähigkeit.
Der Würgereiz: Ein Schutzmechanismus des Körpers
Der Würgereiz, medizinisch als Pharyngealreflex bezeichnet, ist eine natürliche Schutzreaktion des menschlichen Körpers, die dazu dient, die Atemwege vor dem Eindringen von Fremdkörpern zu schützen. Dieser Reflex wird durch die Stimulation der sensiblen Bereiche des Rachenraums, insbesondere des weichen Gaumens, der Zungenwurzel und des hinteren Teils der Mundhöhle, ausgelöst.
Der Würgereiz des Menschen ist ein normaler Abwehrmechanismus, der das Eindringen von Fremdkörpern in die Luftröhre (Trachea), den Rachen (Pharynx) oder den Kehlkopf (Larynx) verhindert und der durch ein taktiles Stimulieren des weichen Gaumens, der Zunge und von Teilen des Rachens ausgelöst wird. Der physiologische Rachenreflex wird durch den Parasympathikus des vegetativen Nervensystems kontrolliert und ist den Nn. Glossopharyngeus und Vagus zugeordnet. Über diese beiden Nerven werden intraorale Reize in die Medulla oblongata geleitet und das Brechzentrum gereizt. Dies führt zu einem reflektorischen Anheben der Zunge und einer Kontraktion der Pharynxmuskulatur. Dieser Schutzmechanismus gegen das Verschlucken von Fremdkörpern gehört zu den Fremdreflexen und kann folglich von den Patienten nicht gesteuert werden.
Ablauf des Würgereflexes
Wird ein Würgereflex durch einen der verschiedenen möglichen Faktoren ausgelöst, so können stets dieselben charakteristischen Elemente beobachtet werden:
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- Der Patient spitzt die Lippen oder versucht, die Kiefer zu schließen.
- Die Zunge wird angehoben.
- Anheben des weichen Gaumens.
- Elevation, Kontraktion und Retraktion des Kehlkopfes mit Verschluss des Epiglottis.
- Pressen der Luft durch den geschlossenen Epiglottis.
- Erhöhter Speichelfluss, Tränenfluss und Schweiß.
- Spasmus der respiratorischen Muskulatur.
- Erbrechen.
Als besonders empfindliche Areale im Rahmen der Auslösung eines Würgereizes sind die seitliche Begrenzung der Rachenenge (Isthmus faucium), die hintere Zunge, der Gaumen und das Gaumenzäpfchen (Uvula) zu nennen. Diese Bereiche werden als „Triggerzonen“ für die Auslösung des Rachenreflexes bezeichnet.
Ätiologie des Würgereizes
Die Ätiologie des Würgereizes gilt als multifaktoriell. In der Literatur wird die somatogene Faktorengruppe, bei der dieser Reflex durch physiogene Reizfaktoren hervorgerufen wird, von der psychogenen Gruppe unterschieden, bei der ein Würgereiz durch psychologische Reizfaktoren bedingt ist. Oftmals erscheint es jedoch sehr schwierig, genau zwischen diesen beiden Gruppen zu unterscheiden, da sich die psychogenen Faktoren mit den psychologischen Komponenten überschneiden oder auch gegenseitig beeinflussen.
Zu den vier wichtigsten ätiologischen Faktoren für die Entstehung des Würgereizes zählen: lokale und systemische Erkrankungen, anatomische Faktoren, psychologische Faktoren und iatrogene Komponenten.
Lokale und systemische Erkrankungen
Zu den lokalen und systemischen Erkrankungen, die als mögliche Ursache für einen gesteigerten Rachenreflex gelten, zählen katarrhalische Entzündungen, Entzündungen der Nasennebenhöhlen, Polypen der Nasennebenhöhlen, Mundtrockenheit und eine behinderte Nasenatmung. Außerdem können auch chronische gastrointestinale Erkrankungen sowie Dauermedikationen, die zu Verstopfungen der Nasengänge führen, zu einem erhöhten Reflexmuster führen.
Das Auftreten eines Würgereizes kann bei einigen Patienten besonders morgens stärker ausgeprägt sein als zu anderen Tageszeiten. Diese tageszeitliche Besonderheit kann auf eine morgendlich erhöhte Empfindlichkeit des Würgereizzentrums bei diesen Patienten aufgrund von metabolischen Störungen, wie einer Dehydration, zurückgeführt werden.
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Anatomische Faktoren
Obwohl anatomische Variationen als ein möglicher ätiologischer Faktor zur Diskussion stehen, konnte Wright in einer radiologischen Untersuchung keine anatomischen Unterschiede zwischen Würgereizpatienten und Nichtwürgereizpatienten nachweisen. Trotzdem kommt Wright zu dem Schluss, dass der Nervus Vagus bei dieser Patientengruppe stärker ausgeprägt ist als bei nicht betroffenen Patienten.
Psychologische Faktoren
Zusätzlich können psychologische Reizfaktoren bei der Ätiologie des erhöhten Rachenreflexes eine wesentliche Rolle spielen. So kann zum Beispiel ein verstärkt auftretender Würgereiz eine Spätreaktion auf eine bereits erfolgte Behandlung darstellen, die in dem Patienten negative schmerzhafte Assoziationen hervorruft. Der Rachenreflex kann in solch einer Situation als unbewusster Abwehrmechanismus gegen eine intraorale Manipulation verstanden werden, die als Verletzung wahrgenommen wird.
Die Persönlichkeit von Patienten mit einem ausgeprägten Würgereiz wurde von Murphy untersucht und mit der von Patienten ohne vermehrten Rachenreflex verglichen. Dabei konnte sowohl für Neurose- als auch für Psychosepatienten kein signifikanter Unterschied zwischen Würgereiz- und Nichtwürgereizpatienten festgestellt werden. Neben dem Rachenreflex werden auch der atypische Gesichtsschmerz, das temporomandibuläre Dysfunktionssyndrom, die Prothesenunverträglichkeit sowie das „burning mouth syndrom“ den möglichen Erkrankungen mit einer psychischen Komponente zugeordnet.
Iatrogene Faktoren
Eine weitere Ursache stellen iatrogene, durch den Behandler (Arzt, Zahnarzt) verursachte Faktoren dar. So kann bei Patienten ein mit Abdruckmaterial überfüllter Abformlöffel einen Würgereiz auslösen, obwohl der Patient normalerweise unempfindlich gegenüber Brechreizen oder Rachenreflexen ist. Auch ein überextendierter Prothesenrand im Oberkiefer kann beispielhaft als ein Triggerfaktor wirken und entsprechende Reflexmuster auslösen.
Auch nicht taktile Reizfaktoren, wie visuelle, olfaktorische oder audiologische Reize, sind in der Lage, entsprechende Verhaltensmuster zu provozieren. Das Geräusch einer zahnärztlichen Turbine, der Einsatz eines Handinstrumentes (zum Beispiel das Kratzgeräusch einer Kürette) oder der Anblick eines zahnärztlichen Behandlungsstuhles können bei einigen Patienten ebenso einen Würgereflex auslösen. Auch bestimmte Gerüche, wie Parfüm, Zigaretten oder der Geruch von zahnärztlichen Materialien (zum Beispiel Zink-Oxid-Eugenol-Präparate), können in seltenen Fällen Rachenreflexe provozieren. Auch konnte eine vertikale Erhöhung der Okklusion als möglicher Triggerfaktor für die Entstehung des Rachenreflexes identifiziert werden.
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In einer Studie wurde die Häufigkeit des Würgereizes bei der Anfertigung von intraoralen Röntgenaufnahmen an insgesamt 478 Patienten untersucht. Die Auswertung ergab, dass bei 13 Prozent der Patienten ein gesteigerter Rachenreflex verzeichnet werden konnte, der jedoch stark von der Erfahrung der Röntgenassistenz / des Arztes abhängig war. Die Studie belegte auch, dass die Reflexauslösung sogar bei 26 Prozent der Patienten auftrat, wenn die Röntgenaufnahmen von einem unerfahrenen Behandler angefertigt wurden.
Nervus Vagus und Übelkeit
Übelkeit entsteht zunächst im Kopf, genauer gesagt im verlängerten (Rücken)Mark - der Medulla Oblongata. Dort befindet sich u.a. das sogenannte Brechzentrum, das durch unterschiedliche Reize Übelkeit verursachen kann. Häufig kündigen starke Übelkeit und ein flaues Gefühl im Magen Erbrechen an.
Das Brechzentrum ist mit der Großhirnrinde - zuständig für Geruch und Gefühl -, dem Kleinhirn, dem Gleichgewichtsorgan sowie dem Magen-Darm-Trakt verbunden. Übermittelt werden die von dort kommenden Informationen über den Nervus vagus, einen unserer wichtigsten Hirnnerven. Weiterhin steht das Brechzentrum über die Area postrema, ein zirkumventrikuläres Organ, in direktem Kontakt mit dem Blut und kann dort z.B. Giftstoffe erkennen und Alarm schlagen. Das Brechzentrum reagiert, in dem es Stresshormone ausschütten lässt - unter anderem das Hormon Histamin. Die Folge: Zirkulieren zu viele dieser Hormone im Blut, wird uns übel und wir reagieren - bei starker Stimulanz - mit Erbrechen.
Ein weiterer Grund kann aber auch die Reisekrankheit sein: ein Ungleichgewicht der Sinneseindrücke. Signale, welche die drei Systeme 'Gleichgewichtsorgan im Innenohr', 'Kleinhirn' und 'Großhirnrinde' vermitteln, stimmen nicht überein.
Beispielsweise eine Reise mit dem Auto: Liest man während der Autofahrt ein Buch, wird an das Gehirn das Signal gesendet: "Keine Bewegung". Der Körper sowie das Gleichgewichtsorgan im Innenohr melden dem Gehirn jedoch das Signal "Bewegung", da der Körper aufgrund von z.B. Kurven hin und her rutscht. Die Folge: aufsteigende Übelkeit.
Übelkeit ist daher keine Erkrankung, sondern ein Symptom sowie Teil eines Warn- und Schutzsystems des Körpers - und Erbrechen eigentlich ein natürlicher Schutzmechanismus des Körpers.
Noroviren, Serotonin und der Vagusnerv
Schwedische Forscher haben entdeckt, wie Darmviren wie das Noro- oder das Rotavirus den Brechreiz auslösen: Sie erhöhen im Dünndarm den Spiegel des Hormons Serotonin, das dann vermehrt Impulse über den Vagus-Nerv ans Gehirn schickt. Dort wird ein Netzwerk aktiviert, das für die Kontrolle von fundamentalen Körperfunktionen zuständig ist und als Reaktion auf den Hormonanstieg Übelkeit verursacht. Diese Entdeckung könnte künftig helfen, eine effektivere Behandlungsmethode gegen den häufig sehr starken Brechreiz zu entwickeln. Vielversprechende Kandidaten gibt es bereits: Medikamente, die gegen Übelkeit bei Chemotherapien im Einsatz sind, basieren ebenfalls auf einer Senkung der Serotoninkonzentration.
Demnach erhöht das Virus die Kalzium-Konzentration in bestimmten Zellen der Darmschleimhaut, den sogenannten enterochromaffinen Zellen, die daraufhin verstärkt den Botenstoff Serotonin produzieren. Sowohl in Zellkulturen im Labor als auch bei jungen Mäusen konnten die Forscher diesen Effekt nachweisen. Eine ähnliche Wirkungskette wurde bereits bei Chemotherapie-Patienten beobachtet, bei denen Übelkeit und Erbrechen häufig als Nebenwirkung auftreten. Zur Behandlung sind Medikamente im Einsatz, welche das Serotonin-Signal blockieren. Für die Zukunft wäre laut Studienleiter Lennart Svensson diese Behandlungsmethode somit auch für Magen-Darm-Erkrankungen durch Rota- oder Noroviren denkbar.
Der Vagusnerv als Schlüssel zur Entspannung
Der Vagusnerv reagiert auch auf Emotionen. Lachen, freundliche Gespräche oder Nähe zu vertrauten Menschen fördern die Ausschüttung von Wohlfühlhormonen. Wenn Sie den Vagusnerv anregen, schaltet Ihr Körper buchstäblich in den Ruhe- und Erholungsmodus um. Herzschlag und Atmung verlangsamen sich, der Blutdruck sinkt leicht, die Verdauung arbeitet besser, und der Körper kann Stresshormone abbauen. Viele spüren schon nach kurzer Zeit, dass sie innerlich ruhiger werden, der Kopf klarer wird und die Anspannung nachlässt. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Dauer.
Möglichkeiten zur Aktivierung des Vagusnervs
- Bewusstes, ruhiges Atmen: Bewusstes, ruhiges Atmen ist die effektivste und einfachste Methode, um den Vagusnerv zu aktivieren. Schon nach kurzer Zeit kann sich der Puls beruhigen, und der Körper schaltet in den Erholungsmodus.
- Summen oder leises Singen: Klingt ungewöhnlich, ist aber wirksam: Durch Summen oder leises Singen entstehen Vibrationen im Hals- und Rachenraum, wo Äste des Vagusnervs verlaufen. Diese Vibrationen können ihn anregen. Probieren Sie täglich 1-2 Minuten leise zu summen.
- Kälteanwendung: Kälte löst im Körper einen kurzen Reiz aus, der den Parasympathikus anregt. Das erreichen Sie einfach, indem Sie sich morgens das Gesicht mit kaltem Wasser abspülen oder beim Duschen zum Schluss 10-20 Sekunden kaltes Wasser über den Nacken laufen lassen.
- Leichte Bewegung: Leichte Bewegung wie Spazierengehen, Radfahren oder Yoga wirkt sich positiv auf den Vagusnerv aus.
Vorschlag für einen "Vagus-Tag"
- Morgens: 3 Minuten Bauchatmung beim Aufwachen
- Mittags: Summen oder Gurgeln - kleine Pause für Körper & Kopf
- Abends: Spaziergang oder kurze Entspannungsübung
- Vor dem Schlafen: 2-3 Minuten langsames Atmen im Bett
Schon kleine, regelmäßige Schritte helfen, den Körper in einen ruhigeren Zustand zu bringen.
Natürliche Helfer zur Unterstützung des Vagusnervs
Einige natürliche Helfer können den Entspannungsprozess zusätzlich fördern. Diese Produkte unterstützen das vegetative Nervensystem und können die Übungen angenehm ergänzen.
- Ausgleich mit Lavendel: Ätherisches Lavendelöl hilft in stressigen Zeiten abzuschalten. In Ihrer Apotheke gibt es beispielsweise Lavendelöl in Kapseln zum Einnehmen oder ölige Lavendellösung zum Einreiben. Dafür einige Tropfen auf die Handgelenke oder auf die Brust auftragen und einatmen.
Sicherheitshinweise
Im Prinzip sind die beschriebenen Übungen natürlich, sanft und sicher. Wichtig ist nur, dass Sie auf Ihren Körper hören. Wenn Sie sich während der Atmung schwindelig fühlen, machen Sie eine Pause oder atmen Sie etwas flacher.
Zahnärztliche Aspekte und die Rolle des Vagusnervs
Der Würgereiz stellt eine natürliche Schutzfunktion des Körpers dar, kann jedoch in der zahnmedizinischen Praxis eine Herausforderung darstellen. Das Verständnis für die Ursachen und den Auslöser des Würgereflexes sowie der Einsatz von angepassten Behandlungsmethoden und Patientenbetreuung können dazu beitragen, die Behandlung für Patienten mit einem sensiblen Würgereflex zu erleichtern und die zahnmedizinische Versorgung zu verbessern.
Einsatz der Lachgassedierung: Lachgas fördert die Entspannung der Muskulatur, einschließlich der Muskeln im Rachenbereich.
Vergiftungen und der Vagusnerv
Die Mutter versuchte durch die Reizung mit ihrem Finger, einen Brechreiz auszulösen. Dabei verletzte sie aber den Rachen, so dass es zu einer Blutung kam. Außerdem wurde der Vagus-Nerv hinter der Gaumenwand durch diese mechanische Stimulation derart gereizt, dass das Kind kurz bewusstlos wurde. „Der Fall zeigt beispielhaft, dass ein übereiltes oder falsches Handeln gefährlicher sein kann als die eigentliche Vergiftung“, berichtet Dr. Maren Hermanns-Clausen, Leiterin der Vergiftungs-Informationszentrale am Universitätsklinikum Freiburg. Denn die Beere, die das Mädchen verschluckt hatte, war völlig harmlos und nach einer kurzen Behandlung im Krankenhaus konnte sie wieder nach Hause gehen.
Was tun bei Vergiftungen?
„Das wichtigste bei einer Vergiftung ist, wie in allen Notfällen, die Ruhe zu bewahren“, so Hermanns-Clausen, die mit ihren Kollegen im vergangenen Jahr über 25.000 telefonische Vergiftungs-Anfragen zu bearbeiten hatte. Gerade wenn Kinder eine giftige Substanz oder Pflanzen verschlucken, geraten die Eltern oft in Panik und reagieren falsch. Nach dem Verschlucken einer giftigen Substanz sollte maximal ein Glas Wasser ohne Kohlensäure, verdünnter Saft oder Tee getrunken werden. Auch die Vorstellung, das Gift möglichst schnell durch Erbrechen wieder aus dem Körper zu befördern ist falsch: „Es sollte auf keinen Fall Erbrechen ausgelöst werden, denn ätzende Substanzen können die Speiseröhre dann erneut schädigen. Weiter rät Dr. Hermanns-Clausen, kein Kochsalz einzunehmen, da dadurch selbst eine Vergiftung ausgelöst werden kann. Auch das Trinken von Milch hilft mehr dem Gift als dem eigenen Körper: Durch den Fettgehalt der Milch wird unter Umständen die Aufnahme noch verstärkt.