Die Neurologie in der Schön Klinik München Schwabing bietet ein breites Spektrum an Behandlungen für akute und chronische Erkrankungen des Gehirns und der Nerven. Von der Akutbehandlung einer Parkinson-Erkrankung bis hin zu langfristigen neurologischen Frühreha- und Reha-Maßnahmen, beispielsweise nach einem Schlaganfall, können sich Patienten auf eine intensive Betreuung durch ein kompetentes Team verlassen. Durch die jahrelange Erfahrung der Neurologen mit Behandlungsmethoden, die die neuesten Forschungsergebnisse integrieren, sind Patienten mit ihrer neurologischen Erkrankung in besten Händen. Mit individuellen und vielfältigen Therapiemöglichkeiten wird auf die speziellen Bedürfnisse eingegangen, um dauerhaft eine möglichst hohe Lebensqualität zu erreichen.
Zertifizierte Parkinson-Fachklinik in München
Die Schön Klinik München Schwabing ist eine zertifizierte und sowohl national als auch international renommierte Parkinson-Fachklinik. Hier wenden Neurologen innovative Therapieformen an. Dabei wird auf einen individuellen Mix aus Behandlung mit Medikamenten, aktivierenden Therapien und Pflege gesetzt. Im tagesklinischen und vollstationären Bereich werden jährlich etwa 1.600 Patienten mit Parkinson-Syndromen versorgt. Darüber hinaus stellen sich an die 2.000 Patienten mit Parkinson und Bewegungsstörungen in der Ambulanz vor - oftmals auch für eine ärztliche Zweit- oder Drittmeinung. Die wiederholte Auszeichnung als Top-Nationales-Krankenhaus Parkinson durch das Magazin Focus-Gesundheit bescheinigt das hohe qualitative Niveau der neurologischen Klinik.
Parkinson-Ambulanz und Privatsprechstunden
Die Parkinson-Ambulanz in der Schön Klinik München Schwabing deckt das gesamte Spektrum der Bewegungsstörungen ab. Schwerpunkte sind hierbei Parkinson, Restless Legs (RLS), Dystonien, sonstige Bewegungsstörungen und tiefe Hirnstimulation (Hirnschrittmacher, THS). Die Parkinson-Ambulanz wird von Experten geführt, die eine Ermächtigung von der Kassenärztlichen Vereinigung erhalten haben.
In der Parkinson-Ambulanz werden ambulante Untersuchungen für gesetzlich Versicherte aller Kassen auf Überweisung des niedergelassenen Neurologen oder Nervenarztes angeboten. Termine sind ausschließlich nach Vereinbarung möglich.
Experten bieten ebenfalls Privatsprechstunden für Parkinson-Syndrome und Bewegungsstörungen an, wie zum Beispiel Dystonien, RLS oder Tremor, und beraten zu den Therapiemöglichkeiten. Eine Terminvereinbarung ist ausschließlich für Privatversicherte möglich.
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Parkinson-Angehörigengruppe
Die Schön Klinik München Schwabing bietet alle zwei Monate mit der Parkinson-Angehörigengruppe eine Plattform für Austausch und Unterstützung unter fachlicher Anleitung durch die Neuropsychologie an, die seit vielen Jahren Parkinson-Patienten betreut. Die kostenlosen Treffen finden in Form einer offenen Gesprächsrunde statt.
Parkinson-Infoveranstaltungen
Regelmäßig finden Parkinson-Infoveranstaltungen zu verschiedenen Themen statt. Diese richten sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten. Nach den Vorträgen haben die Teilnehmer die Gelegenheit, allgemeine Fragen zu Parkinson an Mediziner bzw. Therapeuten zu stellen.
Rehabilitation auf höchstem Niveau
Schwere Schädigungen oder Erkrankungen des Nervensystems sind komplex und erfordern spezielle und fachübergreifende Behandlungskonzepte. Von Sprach- und Schlucktherapie bis hin zu Muskelaufbau und Bewegungsprogrammen - mit Hilfe modernster Technologien werden beste Möglichkeiten für eine frühzeitige Mobilisation im Rahmen einer neurologischen Frührehabilitation geboten. Aber auch langfristig angelegte Reha-Maßnahmen werden bereitgehalten - stets abgestimmt auf die individuelle Situation des Patienten. Das Magazin Focus-Gesundheit bestätigt die hohe Qualität der Einrichtung mit der Auszeichnung als Top-Rehaklinik Neurologie.
Tagesklinische Behandlung
Mit dem tagesklinischen Angebot mitten in München können Patienten die Vorteile eines intensiven neurologischen Therapie-Programms inklusive optimaler medizinischer Versorgung mit dem heimischen Umfeld verbinden. Die Tagesklinik hat speziell für Parkinson und Demenz-Erkrankungen zwei besondere Behandlungsschwerpunkte. Die Neurologie-Experten in der Schön Klinik München Schwabing verfügen über langjährige Erfahrung in der Behandlung neurologischer Erkrankungen und genießen einen exzellenten Ruf - deutschlandweit wie auch international.
Patienten in frühen oder mittleren Erkrankungsphasen mit akuten Problemen werden hier meist über längere Zeiträume ärztlich, pflegerisch und therapeutisch behandelt und kehren nach jedem Behandlungstag in ihr gewohntes Umfeld zurück.
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Neurophysiologie
Die Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen von Gehirn und Nerven ist der Schwerpunkt des Fachzentrums Neurophysiologie. Es verfügt über alle notwendigen diagnostischen Möglichkeiten wie Elektrophysiologie, Sonografie und Neuroradiologie. Den Neurologen stehen zusätzlich Internisten, HNO-Experten und Urologen zur Seite. Ein hochspezialisiertes Team aus Ärzten, Therapeuten, Pflegekräften und Sozialpädagogen kümmert sich um die Patienten. Gemeinsam mit den Patienten und ihren Angehörigen werden die jeweils entscheidenden Behandlungsziele festgelegt. Die Patienten erhalten ihren individuellen Therapieplan, zusammengesetzt aus medikamentösen, therapeutischen und pflegerischen Elementen.
Psychosoziale Beratung und Unterstützung
Sozialpädagogen bieten Patienten und Angehörigen eine umfassende psychosoziale und sozialrechtliche Beratung und Unterstützung. Eine zentrale Frage dabei ist: Wie kann es nach dem Krankenhaus bzw. nach der Rehabilitation für Patienten und Angehörige so gut als möglich weitergehen? Mit fachlicher Kompetenz und orientiert an den individuellen Bedürfnissen werden Patienten dabei unterstützt, die persönliche und soziale Lebenssituation zu klären und zu bewältigen und helfen, ggf. neue Zukunftsperspektiven zu entwickeln.
Die Sicherung der Nachsorge umfasst:
- Vermittlung von ambulanten Hilfen
- Unterstützung bei der Suche nach neuen Wohnformen, z. B. behindertengerechte Wohnung
- Unterstützung bei der Suche nach Einrichtungen der überbrückenden oder dauerhaften Pflege
- Einleitung weiterführender Rehabilitationsmaßnahmen
- Unterstützung bzgl. rechtlicher und finanzieller Ansprüche: Information und Beratung über Leistungen nach den Sozialgesetzen, z. B. Pflegeversicherung, Sozialhilfe, Schwerbehindertenrecht, Hilfe bei der Antragstellung, Vermittlung von Beratungsstellen
- Einleitung der beruflichen Rehabilitation: Einleitung von stufenweiser Wiedereingliederung, Beratung bzgl. beruflicher Perspektiven
Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)
AMTS ist die Gesamtheit der Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses mit dem Ziel, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für Patienten bei der Arzneimitteltherapie zu verringern. Die Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der Arzneimitteltherapiesicherheit werden mit Fokus auf den typischen Ablauf des Medikationsprozesses bei der stationären Patientenversorgung dargestellt. Eine Besonderheit des Medikationsprozesses im stationären Umfeld stellt das Überleitungsmanagement bei Aufnahme und Entlassung dar.
Die folgenden Aspekte werden berücksichtigt:
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- Aufnahme ins Krankenhaus, inklusive Anamnese: Instrumente und Maßnahmen zur Ermittlung der bisherigen Medikation (Arzneimittelanamnese), der anschließenden klinischen Bewertung und der Umstellung auf die im Krankenhaus verfügbare Medikation (Hausliste), sowie zur Dokumentation, sowohl der ursprünglichen Medikation des Patienten als auch der für die Krankenhausbehandlung angepassten Medikation.
- Medikationsprozess im Krankenhaus: Instrumente und Maßnahmen zur sicheren Arzneimittelverordnung, z. B. bezüglich Leserlichkeit, Eindeutigkeit und Vollständigkeit der Dokumentation, aber auch bezüglich Anwendungsgebiet, Wirksamkeit, Nutzen-Risiko-Verhältnis, Verträglichkeit (inklusive potentieller Kontraindikationen, Wechselwirkungen u. Ä.) und Ressourcenabwägungen. Außerdem Angaben zur Unterstützung einer zuverlässigen Arzneimittelbestellung, -abgabe und -anwendung bzw. -verabreichung.
- Entlassung: Maßnahmen der Krankenhäuser, die sicherstellen, dass eine strukturierte und sichere Weitergabe von Informationen zur Arzneimitteltherapie an weiterbehandelnde Ärzte sowie die angemessene Ausstattung der Patienten mit Arzneimittelinformationen, Medikationsplan und Medikamenten.
Beispiele für Maßnahmen zur Förderung der AMTS sind:
- Elektronische Unterstützung des Aufnahme- und Anamnese-Prozesses (z. B. Möglichkeit einer elektronischen Verordnung, d. h. strukturierte Eingabe von Wirkstoff (oder Präparatename), Form, Dosis, Dosisfrequenz)
- Bereitstellung eines oder mehrerer elektronischer Arzneimittelinformationssysteme (z. B. Anwendung von gebrauchsfertigen Arzneimitteln bzw. Vorhandensein von elektronischen Systemen zur Entscheidungsunterstützung (z.B. Meona®, Rpdoc®, AIDKlinik®, ID Medics®)
- Spezielle AMTS-Visiten (z. B. Aushändigung von arzneimittelbezogenen Informationen für die Weiterbehandlung und Anschlussversorgung des Patienten im Rahmen eines (ggf. standardisierten) Entlassungsgesprächs)
Prävention von Gewalt und Missbrauch
Gemäß § 4 Absatz 2 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben Einrichtungen die Prävention von und Intervention bei Gewalt und Missbrauch als Teil des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements vorzusehen. Ziel ist es, Missbrauch und Gewalt insbesondere gegenüber vulnerablen Patientengruppen, wie beispielsweise Kindern und Jugendlichen oder hilfsbedürftigen Personen, vorzubeugen, zu erkennen, adäquat darauf zu reagieren und auch innerhalb der Einrichtung zu verhindern. Das jeweilige Vorgehen wird an Einrichtungsgröße, Leistungsspektrum und den Patientinnen und Patienten ausgerichtet, um so passgenaue Lösungen zur Sensibilisierung der Teams sowie weitere geeignete vorbeugende und intervenierende Maßnahmen festzulegen. Dies können u. a. Vorhandensein adressatengerechter und themenspezifischer Informationsmaterialien für Patientinnen und Patienten zur ATMS sein.
Gemäß § 4 Absatz 2 in Verbindung mit Teil B Abschnitt I § 1 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben sich Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche versorgen, gezielt mit der Prävention von und Intervention bei (sexueller) Gewalt und Missbrauch bei Kindern und Jugendlichen zu befassen (Risiko- und Gefährdungsanalyse) und - der Größe und Organisationsform der Einrichtung entsprechend - konkrete Schritte und Maßnahmen abzuleiten (Schutzkonzept).
Kinder-Neurologie am KinderCampus in Schwabing
Im Kindesalter befinden sich Gehirn und Nervensystem noch in einem Reifungsprozess, also bedarf es genauer Kenntnisse der normalen altersgerechten Entwicklung, um beurteilen zu können, welche Symptome in welchem Alter auffällig sind. Die Kinder-Neurologen sind hierfür qualifiziert. Bei der Diagnose von komplexen und seltenen Erkrankungen kann auf eine Vielzahl von Spezialisten in der Kinderklinik zurückgegriffen werden.
Als Kinderklinik der Technischen Universität (TU) München arbeitet die Neuropädiatrie eng mit dem Institut für Humangenetik des Klinikums Rechts der Isar zusammen und bietet eine umfassende modernste molekulargenetische Diagnostik an. Es wird das gesamte Spektrum der elektrophysiologischen Funktionsdiagnostik eingesetzt, sowie - über die Abteilung für Kinderradiologie - sämtliche bildgebenden Verfahren.
Vernetzte Medizin und zertifizierte Qualität
In den Schwerpunkten legt das Ärzteteam hohen Wert auf die Bildung gemeinsamer Kompetenzzentren, auf Zertifizierungen durch Fachgesellschaften, auf patientennahe Forschung und auf Kooperationspartner, die die kleinen Patienten auch nach der Klinik ambulant weiter betreuen. So ist die Klinik unter anderem als Epilepsie-Ambulanz zertifiziert, hat das deutschlandweit einzige Angelmanzentrum für Kinder gegründet, ist ein Gründungszentrum des „Nationalen Netzwerks Pediatric Stroke“ und des überregionalen Traumazentrums Schwabing. Es wird eng mit der Humangenetik der TUM zusammengearbeitet und im Rahmen des Translate-NAMSE-Projektes regelmäßigen Austausch gepflegt. Auch mit dem kbo Kinderzentrum besteht ein enger Kontakt durch gemeinsame neuropädiatrisch-sozialpädiatrische Sprechstunden und Qualitätszirkel.
Kooperationspartner
Zu den Kooperationspartnern gehören:
- Kinderintensivstation
- Klinik für Kinderchirurgie
- Klinik für Radiologie (Neuroradiologie und Interventionelle Radiologie, Kinderradiologie)
- Pädiatrische Hämostaseologie
- Kinder-Neurologie: Therapeutisches Angebot, Mitarbeiter und Kontakte
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