Klinikum Weiden: Umfassende Informationen zu Neurologie und Patientenerfahrungen

Das Klinikum Weiden ist ein wichtiger medizinischer Versorger in der Region Nordoberpfalz. Dieser Artikel bietet einen detaillierten Einblick in die neurologische Abteilung des Klinikums, seine Ausstattung, angebotene Leistungen und Patientenerfahrungen. Ziel ist es, ein umfassendes Bild der Klinik zu vermitteln, sowohl für Patienten als auch für interessierte Leser.

Struktur und Fachbereiche des Klinikums Weiden

Das Klinikum Weiden deckt ein breites Spektrum medizinischer Fachbereiche ab. Dazu gehören:

  • Anästhesiologie: Oberarztpositionen vorhanden.
  • Allgemeinchirurgie: In Kooperation mit Universitäten wie Regensburg und Münster. Ab 2023 auch mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU Sbg.).
  • Gefäßchirurgie: In Zusammenarbeit mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH).
  • Gynäkologie: Beteiligung an Studienzentren und Lehre an der OTH Amberg-Weiden.
  • Medizinische Klinik I: Mit Intensivstation, Kooperationen mit Universitäten wie LMU München und Regensburg, sowie Beteiligung an Studienzentren.
  • Medizinische Klinik II: Kooperation mit der Universität Regensburg und Beteiligung an Studienzentren.
  • Neurochirurgie: Zusammenarbeit mit der Universität Regensburg.
  • Neurologie: Bietet ambulante Versorgung und stationäre Behandlung.
  • Nuklearmedizin: Kooperation mit Universitäten wie Regensburg.
  • Pädiatrie: Mit Intensivstation.
  • HNO (Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde): Auf Nachfrage.
  • Radiologie: Kooperation mit Universitäten wie Regensburg.
  • Strahlentherapie: In Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen.
  • Unfallchirurgie: Beteiligung an Studienzentren und Lehre an der OTH Amberg-Weiden.
  • Urologie: Kooperationen mit Universitäten wie Köln und Beteiligung an Studienzentren.
  • Apotheke: Auf Nachfrage.

Diese breite Aufstellung ermöglicht eine umfassende Versorgung der Patienten in verschiedenen medizinischen Bereichen.

Neurologische Schwerpunkte und Behandlungsspektrum

Die Neurologie am Klinikum Weiden deckt ein breites Spektrum an Erkrankungen des Nervensystems ab. Dazu gehören:

  • Krankheiten der Hirnnerven:
    • N. facialis [VII]
    • N. trigeminus [V]
    • N. abducens [VI]
    • N. oculomotorius [III]
    • N. trochlearis [IV]
    • N. opticus [II]
  • Vaskuläre Erkrankungen:
    • Aneurysma und Dissektion der A.
    • Verschluss der A.
    • Verschluss und Stenose der A.
    • Subarachnoidalblutung, von der A.
  • Weitere neurologische Erkrankungen
    • Sepsis: Escherichia coli [E.

Das Klinikum bietet somit ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten für neurologische Patienten.

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Zertifizierte Zentren im Klinikum Weiden

Das Klinikum Weiden verfügt über mehrere zertifizierte Zentren, die eine hohe Qualität in der jeweiligen Fachrichtung gewährleisten:

  • Onkologische Zentren: Zertifiziert durch die Deutsche Krebsgesellschaft.
  • Brustzentrum Weiden - Marktredwitz
  • Darmkrebszentrum Nordoberpfalz
  • Prostatakarzinomzentrum Nordoberpfalz

Diese Zertifizierungen unterstreichen das Engagement des Klinikums fürExzellenz in der Patientenversorgung.

Ausstattung und Services für Patienten

Das Klinikum Weiden bietet eine Reihe von Ausstattungsmerkmalen und Services, um den Aufenthalt der Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten:

  • Zimmerausstattung:
    • Einzelzimmer mit eigenem Bad (Station 202, weitere nach Verfügbarkeit).
    • Mutter-Kind-Zimmer (Stationen 32, 91, 92).
    • Zwei-Bett-Zimmer mit Bad (vorhanden auf allen Stationen).
    • Allergenarme Zimmer (teilweise am Standort vorhanden, z. B. Intensivstation).
    • Zimmerausstattung mit rollstuhlgerechten Sanitäranlagen (teilweise am Standort vorhanden).
  • Barrierefreiheit:
    • Rollstuhlgerechter Zugang zu Serviceeinrichtungen.
    • Barrierefreie Zugänge im Haus.
  • Service für Patienten aus dem Ausland:
    • Fremdsprachiges Personal (u. a. arabisch, bosnisch, englisch, französisch, griechisch, italienisch, kroatisch, polnisch, portugiesisch, rumänisch, russisch, serbisch, slowakisch, spanisch, tschechisch, türkisch, ungarisch, ukrainisch, albanisch).

Diese vielfältigen Services tragen dazu bei, dass sich Patienten aus unterschiedlichen Kulturen und mit unterschiedlichen Bedürfnissen im Klinikum Weiden gut aufgehoben fühlen.

Ausbildung und Lehre

Das Klinikum Weiden engagiert sich in der Ausbildung von medizinischem Fachpersonal. Es bestehen Kooperationen mit verschiedenen Bildungseinrichtungen:

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  • Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden (OTH): Für den Studiengang Physician Assistant.
  • Eckert Schulen in Regenstauf: Für die theoretische Ausbildung von Pflegefachkräften.
  • BRK Weiden, BRK Bayreuth, Döpfer-Schulen, Bundeswehr: Für die theoretische Ausbildung von Pflegekräften.

Diese Kooperationen gewährleisten eine hochwertige Ausbildung und fördern den Nachwuchs im Gesundheitswesen.

Patientenerfahrungen und Bewertungen

Die Erfahrungen von Patienten mit dem Klinikum Weiden sind vielfältig. Einige Patienten berichten von sehr positiven Erfahrungen, insbesondere in Bezug auf die medizinische Kompetenz und die Freundlichkeit des Personals. Andere berichten von negativen Erfahrungen, insbesondere in Bezug auf lange Wartezeiten, mangelnde Kommunikation und Personalmangel.

Positive Erfahrungen:

  • Kompetente Ärzte: Mehrere Patienten loben die Fachkompetenz der Ärzte, insbesondere im Bereich der Neuroradiologie. PD Dr. Thomas Finkenzeller wird besonders hervorgehoben für seine ausführlichen Erklärungen und seine menschliche Art.
  • Freundliches und hilfsbereites Personal: Viele Patienten berichten von freundlichem und hilfsbereitem Personal, sowohl in der Notaufnahme als auch auf den Stationen.
  • Gute Nachversorgung: Patienten, die sich einer Operation unterzogen haben, loben die gute Nachversorgung auf der Intensivstation.
  • Schnelle Hilfe im Notfall: Ein Patient berichtet, dass er nach einem Schlaganfall dem schnellen Handeln des Teams um Dr. Angerer sein Leben verdankt.

Negative Erfahrungen:

  • Lange Wartezeiten: Einige Patienten berichten von langen Wartezeiten bei Diagnostikverfahren und in der Notaufnahme.
  • Personalmangel: Mehrere Patienten bemängeln den Personalmangel, insbesondere über die Feiertage. Dies führe zu einer mangelhaften Pflege der Patienten.
  • Kommunikationsprobleme: Einige Patienten berichten von Schwierigkeiten, sich mit den Ärzten zu verständigen, da diese nicht gut Deutsch sprechen.
  • Unfreundliches Personal: Einige Patienten berichten von unfreundlichem und unhöflichem Personal, insbesondere auf der Station 73.
  • Hygienemängel: Ein Patient berichtet von beobachteten Hygienemängeln.
  • Mangelnde Berücksichtigung individueller Bedürfnisse: Ein Patient berichtet, dass seine dementiell erkrankte Schwiegermutter ohne Kleidung und Zahnprothesen aus dem Klinikum entlassen wurde.
  • Fehlende neurologische Abklärung: Ein Patient berichtet, dass er trotz neurologischer Symptome nicht von einem Neurologen untersucht wurde.
  • Psychische Erkrankung unterstellt: Ein Patient berichtet, dass seine Schmerzen fälschlicherweise als psychisch bedingt dargestellt wurden.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Erfahrungen subjektiv sind und nicht das Gesamtbild des Klinikums Weiden widerspiegeln müssen. Sie können jedoch als Anhaltspunkte für potenzielle Verbesserungsbereiche dienen.

Fallbeispiele und detaillierte Patientenerfahrungen

Einige Patientenerfahrungen sind besonders detailliert und geben einen tieferen Einblick in die Abläufe und die Qualität der Versorgung im Klinikum Weiden.

Fallbeispiel 1: Erfolgreiche Behandlung einer AV-Fistel

Ein Patient wurde wegen Kopfschmerzen und Halluzinationen in die Notaufnahme gebracht. Nach einem MRT wurde eine auffällig große AV-Fistel in der linken Gehirnhälfte entdeckt. PD Dr. med. Thomas Finkenzeller von der Neuroradiologischen Abteilung übernahm die Behandlung. Die Operation, die via Katheter über die Leiste in den Kopf ging, verlief erfolgreich. Der Patient und seine Familie waren sehr zufrieden mit der Betreuung durch Dr. Finkenzeller und das gesamte Team.

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Fallbeispiel 2: Kritik an der Behandlung von Schmerzpatienten

Ein chronischer Schmerzpatient mit Schlaf-Wach-Störungen und Spinalkanalstenose berichtet von negativen Erfahrungen im Klinikum Weiden. Er kritisiert die mangelnde Untersuchung, die fehlenden Gespräche und die falsche Darstellung seiner Beschwerden im Arztbrief. Er wurde ohne adäquate Schmerzbehandlung entlassen und erlitt daraufhin mehrere Zusammenbrüche. Er bemängelt die Inkompetenz der Ärzte und die fehlende Berücksichtigung seiner individuellen Bedürfnisse.

Fallbeispiel 3: Positive Erfahrungen auf der Neurologie-Station

Ein Patient, der als Notfall in das Klinikum eingewiesen wurde, berichtet von sehr positiven Erfahrungen auf der Station 73 Neurologie. Er lobt die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals sowie die gute medizinische Versorgung.

Fallbeispiel 4: Sprachbarrieren und mangelnde Kommunikation

Ein Patient mit Verdacht auf Schlaganfall berichtet von Verständigungsproblemen mit den Ärzten, langen Wartezeiten und einer unzureichenden Untersuchung. Er fühlte sich nicht ernst genommen und entließ sich schließlich selbst aus dem Krankenhaus.

Diese Fallbeispiele verdeutlichen die Bandbreite der Erfahrungen, die Patienten im Klinikum Weiden machen können. Sie zeigen, dass es sowohl Bereiche gibt, in denen das Klinikum sehr gut abschneidet, als auch Bereiche, in denen Verbesserungsbedarf besteht.

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