Parkinson ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die weltweit Millionen von Menschen betrifft. Die Suche nach wirksamen Behandlungsmethoden ist daher von großer Bedeutung. In den letzten Jahren hat sich der Boxsport als vielversprechende Therapieform für Menschen mit Parkinson etabliert. Türkische Studien und Initiativen, wie der Parkinson-Frauenboxkurs in Deutschland, zeigen das Potenzial dieser Sportart zur Verbesserung der motorischen Fähigkeiten und der Lebensqualität von Betroffenen.
Parkinson: Eine Einführung
Parkinson ist nach Alzheimer die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung in Deutschland. Ende 2024 waren schätzungsweise 400.000 Menschen betroffen. Bis 2040 könnte diese Zahl um 50 Prozent steigen, da die Bevölkerung im Durchschnitt immer älter wird. Die Krankheit ist durch den Verlust von Nervenzellen im Gehirn gekennzeichnet, was zu Muskelsteifheit, verlangsamten Bewegungsabläufen und unkontrolliertem Zittern führt. Schlafstörungen, Riech- und Sehstörungen können erste Frühsymptome sein. Obwohl die Krankheit gut erforscht ist, ist Parkinson nach wie vor unheilbar.
Boxen als Therapieform bei Parkinson
Studienlage und wissenschaftliche Erkenntnisse
In mehreren Studien konnte der positive Effekt von Boxtraining auf die Motorik und die Lebensqualität von Parkinson-Patienten gezeigt werden. Eine Studie untersuchte an 40 Betroffenen, welchen Effekt Boxsport im Vergleich zu anderen Fitnessübungen hat. Dabei kam heraus, dass Boxen vor allem die Balance und die motorischen Fähigkeiten signifikant verbessert. Auch zeigte die Studie, dass Boxen das Sturzrisiko verringert.
Boxen erfordert intensive körperliche Aktivität, kombiniert mit Ausdauer, Kraft, Koordination und Gleichgewichtstraining. Diese Kombination kann dazu beitragen, motorische Fähigkeiten zu verbessern und Steifheit zu verringern. Wichtig ist jedoch, diesen Sport regelmäßig durchzuführen. Das Training kann auch in Gruppen durchgeführt werden, wodurch zwischenmenschliche Kontakte verbessert und das emotionale Wohlbefinden jedes einzelnen Teilnehmers gesteigert werden kann.
Türkische Initiativen und der Parkinson-Frauenboxkurs
Ein Fernsehbeitrag über eine Frau in der Türkei, die aufgrund von Parkinson nicht mehr aufrecht laufen konnte und durch den Boxsport eine immense Verbesserung ihres Zustands erfuhr, inspirierte zur Gründung des ersten reinen Parkinson-Frauenboxkurses in Deutschland. Bettina Köhler, eine der Initiatorinnen, sah den Beitrag und die Idee landete bei der Boxweltmeisterin Dilar Kisikyol.
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Der Frauenboxkurs ist vor drei Jahren entstanden und wird von der Parkinson-Stiftung unterstützt. Ziel ist es, ein bundesweites Angebot zu schaffen. Um solche Kurse in die Regelversorgung zu übernehmen, müsste noch mehr an dem gesundheitlichen Nutzen von Parkinson-Boxen für Betroffene geforscht werden. Derzeit ist die Studienlage noch dünn. Würde man noch mehr Boxsportkurse anbieten, könnte das laut Volkmann auch das Gesundheitssystem entlasten.
Erfahrungen und Perspektiven der Teilnehmerinnen
Die Teilnehmerinnen des Frauenboxkurses in Hamburg berichten von einer deutlichen Verbesserung ihrer Lebensqualität. Bettina Köhler, die seit acht Jahren an Parkinson leidet, sagt: "Das Training ist ein Stück Lebensqualität für mich." Sie traute sich am Anfang ihrer Diagnose oft nichts mehr zu, hatte etwa Angst davor, Auto zu fahren. Mit dem Boxen fand sie zu mehr innerer und äußerer Stärke. Köhler fährt wieder mit dem Auto zum Boxtraining, bewegt sich sicherer durch ihren Alltag. Neulich ist sie im Badezimmer ausgerutscht, und konnte sich selbst auffangen.
Auch Birgit Rashidi, die seit einem Jahr mit dabei ist, erzählt: "Mir hilft es total, um in Form zu bleiben." Sie begegnete damals einer anderen Teilnehmerin im Supermarkt, die beiden kamen ins Gespräch, tauschten sich über ihre Erkrankung aus. Rashidi sagt, sie verlasse die Sporthalle jedes Mal mit einem Gefühl von Stolz, dass ihr Körper wieder eine Stunde durchgehalten hat. Es sei zudem ein mentaler Ansporn: Sich mit Betroffenen in einer Selbsthilfegruppe auszutauschen, das könne einen nämlich auch herunterziehen, erzählt sie.
Die Gruppe ist so individuell wie die Erkrankung, die jüngste der Teilnehmerinnen ist 46 Jahre alt, die älteste 81. Insgesamt sind es zehn Frauen. Einzelne sind noch berufstätig, die meisten sind bereits in Rente. Manche haben die Krankheit erst seit ein paar Jahren, andere schon fast ihr halbes Leben lang.
Inhalt und Ablauf des Boxtrainings
Das Boxtraining für Parkinson-Patienten ist eine Kombination aus Boxsport und Krankengymnastik. Mit der Übung soll die Reaktionszeit geschult werden. Gerade bei Menschen mit Parkinson können solche Trainingseinheiten helfen, ihre Bewegungen wieder besser zu kontrollieren.
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Die Frauen sind an einer Reihe von roten Boxsäcken aufgestellt. Mit schnellen Bewegungen schlagen sie auf die Säcke ein. Kisikyol steht am Rand, gibt Anweisungen. Dann hört man mehrere Wecker klingeln, das Training muss einen Moment unterbrochen werden. Die Teilnehmerinnen laufen an den Rand des Boxrings, greifen in ihre Handtasche. Die Frauen müssen ihre Medikamente nehmen.
Die Rolle der Trainerin und die Bedeutung des sozialen Aspekts
Für Kisikyol ist schön zu sehen, dass die Frauen eine Leidenschaft für den Sport entwickelt haben. Auch beobachtet sie gesundheitliche Fortschritte. Sie sieht vor allem positive Entwicklungen in den Bewegungsabläufen. Eine der Teilnehmerinnen meinte kürzlich zu ihr, dass sie jetzt endlich wieder bis vier zählen kann. Kisikyol wusste erst nicht, was sie damit meint. Sie könnte jetzt vier Schläge hintereinander machen, erklärte die Frau. Die Boxweltmeisterin sagt, sie habe zudem viel über die Krankheit gelernt, ihr sei davor nicht klar gewesen, wie sehr die Medikamente den Alltag von Parkinson-Patient:innen bestimmten. Und auch die Belastbarkeit der Frauen sei ein Lernprozess gewesen.
Abgesehen von den gesundheitlichen Effekten ist der Sportkurs für die Frauen vor allem auch ein sozialer Ort. Nicht alle können jeden Mittwoch kommen, und manche müssen das Training auch ganz aufgeben. Nach dem Training sitzen drei der Teilnehmerinnen in einem Café um die Ecke. Das ist ihre wöchentliche Routine. Sie essen Franzbrötchen und trinken Cappuccino, tauschen sich zum Training und zu Alltäglichem aus. "Was diese Gruppe ausmacht, ist, dass wir hier nicht mehr besonders sind, sondern wir sind alle gleich", erzählt eine der Frauen. Im Alltag, wenn man Menschen ohne Parkinson begegne, fühle man sich schnell unter Druck, wenn etwa mal die Hand zittere oder man etwas langsamer reagiere. Auf diese Kleinigkeiten müssen sie untereinander nicht achten.
Weitere Therapieansätze und Forschungsergebnisse
Celeste-Lichttherapie
Die Celeste-Lichttherapie ist eine innovative, nicht-invasive Behandlungsmethode, die darauf abzielt, sowohl motorische als auch nicht-motorische Symptome der Parkinson-Krankheit zu lindern. Entwickelt von PhotoPharmics, nutzt das Celeste-Gerät spezielles Licht, um die Photorezeptoren (Lichtrezeptoren) im Auge zu stimulieren, die Signale an Hirnregionen senden, die für Schlaf, Stimmung und Energie verantwortlich sind.
Hörgeräte und Parkinson
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass das Tragen von Hörgeräten von Anfang an bei Menschen mit Hörverlust die Entwicklung einer Parkinson-Erkrankung verzögern könnte.
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Darmgesundheit und Parkinson
Am 30.01.2025 trafen sich interessierte Betroffene und Angehörige online zu einem Vortrag über Darm ohne Charme bei M. Parkinson. Das Thema stieß wegen auf ein reges Interesse und zahlreiche Fragen.
Neue Medikamente und Richtlinien
Die Europäische Arzneimittelagentur plant neue Richtlinien, um die Zulassung von Verhütungsmitteln für Männer zu ermöglichen. Auslöser ist eine Initiative von EU-Politikern, da bisher hohe Anforderungen an Nutzen und Risiken die Entwicklung gebremst haben. Künftig sollen auch leichte Nebenwirkungen akzeptiert werden, da Männer selbst nicht schwanger werden können. Erste Produkte könnten in drei bis vier Jahren zugelassen werden.
Prähabilitation vor Operationen
Ein persönliches Coaching vor einer geplanten Operation, das zu gesunder Ernährung, mehr Bewegung, kognitivem Training und Entspannungsübungen motiviert, kann das Risiko schwerer postoperativer Komplikationen senken, was auf eine Stärkung des Immunsystems zurückgeführt wird. Eine Konsequenz wäre eine Prähabilitation, die die Betroffenen fit für die Operation macht. Es gibt bereits Konzepte, die heute über ein Sportprogramm hinausgehen und auch eine gesunde Ernährung, ein kognitives Training und eine Stressreduktion umfassen.
Risiken von wiederholten Schädeltraumata
Wiederholte Schädeltraumata, wie sie bei Kontaktsportarten durch regelmäßige Kopfprellungen („repetitive head impacts“) auftreten, können zum Krankheitsbild der chronischen traumatischen Enzephalopathie (CTE) führen. Die CTE geht nicht nur mit kognitiven und neuropsychiatrischen Symptomen einher, sie löst eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung aus, bei der es zur Akkumulation von Tau-Protein und Parkinson-ähnlichen Symptomen (Parkinsonismus) kommt. Eine aktuelle Studie [1] zeigt, dass dieser Vorgang durch wiederholte Kopftraumata begünstigt wird.
Die Querschnittsstudie untersuchte bei Verstorbenen, die jahrelang Kontaktsportarten ausübten und an CTE litten, die Häufigkeit von Parkinson-ähnlichen Symptomen sowie den Zusammenhang zwischen regelmäßigen Kopfprellungen, neuropathologischen Veränderungen und Parkinsonismus. Die analysierten Daten stammten von 481 männlichen Gehirnspendern einer US-amerikanischen Autopsie-Datenbank; die überwiegende Mehrzahl, 413 von 481, waren American Football Player.
Im Ergebnis hatten 119 der 481 untersuchten Kontaktsportler einen Parkinsonismus (24,7 %). Beim Vergleich der Kontaktsportarten waren American-Football-Spieler von Parkinsonismus signifikant häufiger betroffen (p=0,02). Insgesamt wiesen die Patienten mit Parkinsonismus ein höheres CTE-Stadium auf. Das mittlere Sterbealter von CTE-Patienten mit Parkinsonismus war signifikant höher (71,5 ± 13 Jahre) als bei CTE-Patienten ohne Parkinsonismus (54,1 ± 19,3 Jahre; p<0,0019).
Insgesamt kommt das Team zu dem Schluss, dass wiederholte Kopftraumata neuropathologische Prozesse auslösen könnten, die im Verlauf zu Parkinson-Symptomen führen.
Prominente Beispiele für späte Comebacks im Boxsport und deren Risiken
Die Geschichte des Boxsports ist reich an Beispielen von Athleten, die trotz fortgeschrittenen Alters und nachlassender Leistungsfähigkeit immer wieder in den Ring zurückkehren. Diese Comebacks sind oft von finanziellen Anreizen oder dem Wunsch nach einem letzten Triumph getrieben, bergen aber auch erhebliche Risiken für die Gesundheit der Boxer.
Muhammad Ali
Muhammad Ali, eine Ikone des Boxsports, schlug am 15. September 1978 Leon Spinks und wurde damit zum dritten und letzten Mal Weltmeister im Schwergewicht. Nach dem Kampf, bei dem sich bereits erste Anzeichen der Parkinsonerkrankung zeigten, erklärte der 36-jährige Ali seinen Rücktritt. Zwei Jahre später kehrte er jedoch in den Ring zurück und lieferte damit ein bemitleidenswertes Comeback. Er trat gegen Larry Holmes an, der mittlerweile WBC-Champion war, und verlor nach der elften Runde. Ein Jahr später versuchte er es noch einmal gegen Trevor Berbick und verlor den Kampf über zehn Runden.
Mike Tyson
Mike Tyson verlor seinen Titel im Schwergewicht 1996 an Evander Holyfield und trat trotzdem noch zehn Mal in den Ring. Von diesen zehn Kämpfen konnte er nur die Hälfte gewinnen. Seine letzte Chance auf einen erneuten Titelgewinn bekam er 2002 gegen Lennox Lewis. Tyson war bereits 35 Jahre alt und wurde von Lewis dominiert, schließlich in der achten Runde KO geschlagen. Dennoch machte er - auch aus finanziellen Gründen - weiter, bis zur Niederlage gegen Kevin McBride im Jahr 2005.
Roy Jones Jr.
Roy Jones Jr. hielt 2002 die Titel der Verbände WBF, WBC, IBF, WBA, IBO und IBA im Halbschwergewicht. Er ist der einzige Boxer in der Liste, der noch aktiv ist. Der 42-jährige boxt derzeit im Cruisergewicht und verlor seine letzten drei Kämpfe gegen Hopkins, Danny Green und Denis Lebedev. Aber auch nach dieser Niederlage macht Jones weiter.
Sugar Ray Robinson
Sugar Ray Robinson war der erste Boxer, der auch außerhalb des Rings ein Superstar war. Mit 38 Jahren wurde er 1958 gegen Carmen Basilo zum letzten Mal Weltmeister. Nach diesem letzten Titelgewinn folgten 50 weitere Kämpfe, in denen Robinson 13 Niederlagen und vier Unentschieden sammelte. Finanzielle Gründe trieben ihn immer wieder in den Ring. Im November 1965 setzte es dann die letzte demütigende Niederlage gegen den 17 Jahre jüngeren Joey Archer.
Larry Holmes
Von seinem Profi-Debüt im März 1973 bis zu seinem ersten Duell mit Michael Spinks im September 1985 konnte Holmes 48 Kämpfe in Folge gewinnen, darunter 21 Weltmeisterschaften unter anderem gegen Ken Norton, Muhammad Ali und Trevor Berbick. Nachdem er auch den Rückkampf gegen Spinks verloren hatte, verkündete Holmes im Alter von 36 Jahren zum ersten Mal seinen Rücktritt. Bei seinem Comeback 1988 wurde er von Mike Tyson ausgeknockt.
Max Schmeling
Der deutsche Jahrhundertsportler erlebte seinen ersten Karriere-Höhepunkt im Juni 1930, als er im Alter von gerade mal 24 Jahren durch einen Disqualifikations-Sieg über Jack Sharkey in New York zum ersten und bislang einzigen deutschen Schwergewichts-Weltmeister wurde. Im stolzen Alter von 42 bzw. 43 Jahren konnte er 1947 und 1948 zwar noch drei Siege gegen unbekannte Gegner einfahren.
Julio Cesar Chavez
Julio Cesar Chavez ist ein mexikanischer Volksheld und gewann sechs Weltmeistertitel in drei unterschiedlichen Gewichtsklassen. Er war 13 Jahre lang ungeschlagen, erreichte dabei einen Rekord von 89-0-1. Allerdings gelten einige seiner Siege als äußerst umstritten. Chavez verlor einen Kampf und machte weiter. Aber auch den Rückkampf zwei Jahre später konnte er nicht gewinnen. Nach einem Sieg gegen Terry Thomas 2001 trat er zurück. Der Rücktritt vom Rücktritt erfolgte 2003, aber auch Willy Wise sollte nicht der letzte Gegner sein. Er kämpfte noch drei weitere Male, eher er sich nach einer Niederlage gegen den unbekannten Grover Wiley zurückzog.
Wilfredo Benitez
Wilfredo Benitez wurde im März 1976 mit gerade mal 17 Jahren zum damals jüngsten Weltmeister aller Zeiten. Bis 1979 blieb er ungeschlagen, insgesamt konnte "El Radar" WM-Titel in drei verschiedenen Gewichtsklassen sammeln und dabei unter anderem den legendären Roberto Duran besiegen. Nach einer K.o.-Niederlage gegen Carlos Maria del Valle Herrera im November 1986 hätte Benitez seine Karriere wohl besser beendet. Aber er kam 1990 noch einmal zurück und verlor zwei von vier Kämpfen gegen mittelmäßige Gegner.
Markus Bott
Im Februar 1993 konnte sich Markus Bott gegen Tyrone Booze den WBO-WM-Titel im Cruisergewicht sichern und wurde damit zum ersten Weltmeister des Hamburger Universum-Stalls von Klaus-Peter Kohl. Die Freude währte aber nicht lange, da Bott den Gürtel schon in seiner ersten Titelverteidigung gegen den Argentinier Nestor Hipolito Giovanni wieder verlor. Nach einer weiteren Niederlage im Rückkampf gegen Giovanni beendete Bott im November 1993 seine Karriere, als Ärzte eine Netzhautablösung diagnostizierten.
Jerry Quarry
Jerry Quarry gehörte zu den besten und spektakulärsten Kämpfern der späten sechziger und siebziger Jahre. Spätestens nach seiner K.o.-Niederlage gegen Norton im März 1975 hätte der damals erst 29-Jährige seine Karriere nach 62 Profi-Kämpfen eigentlich beenden müssen. Er kämpfte weiter, wagte 1983 und 1992 noch zwei Comebacks, obwohl schon Dementie Pugilistica bei ihm diagnostiziert worden war, eine Demenzform, die wahrscheinlich von den vielen harten Kopftreffern ausgelöst wurde, die Quarry im Laufe seiner Karriere hatte einstecken müssen.
Axel Schulz und James J. Jeffries
Neben den Boxern, die es "einfach nicht lassen können", gibt es auch noch diejenigen, die vor allem durch späte Comeback-Versuche negativ aufgefallen sind. Axel Schulz verlor im September 1999 durch TKO gegen Wladimir Klitschko. Ganze sieben Jahre später wollte es Schulz dann aber doch noch mal wissen und kehrte gegen den Amerikaner Brian Minto in den Ring zurück. Der Comeback-Versuch wurde zum Desaster. Ähnlich erging es James J. Jeffries, der nach seinem Rücktritt eine heftige Abreibung gegen Jack Johnson kassierte.