Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die sich bei jedem Betroffenen anders äußert. Die MS wird oft auch als „Krankheit mit den 1.000 Gesichtern“ bezeichnet, da sie sich von Person zu Person sehr unterschiedlich zeigt und verschiedenste Symptome verursacht. Die Erkrankung betrifft Gehirn, Rückenmark, Augen- und Sehnerv und kann sich so auf viele Bereiche des Körpers auswirken. Meist wird die Diagnose „MS“ zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr gestellt, seltener im Kindes- oder Jugendalter beziehungsweise nach dem 60. Lebensjahr.
Die Diagnose „MS“ verändert das Leben der Betroffenen drastisch, doch dank medizinischer Fortschritte und neuer Therapieansätze können viele Menschen heute ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen.
Ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung von MS ist die Rehabilitation. Ziel der Rehabilitation ist bei MS die Verbesserung oder Wiederherstellung eingeschränkter oder verloren gegangener Fähigkeiten sowie die Vermeidung von Verschlechterungen und Pflegebedürftigkeit. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Rehabilitationsmaßnahmen bei Multipler Sklerose, ihre Bedeutung und die verschiedenen Aspekte, die bei der Beantragung und Durchführung zu beachten sind.
Die Bedeutung der Rehabilitation bei MS
Rehabilitation ist wirksam und hilft, gerade bei einer Krankheit wie der Multiplen Sklerose. Dies ist bei Experten unumstritten. Rehabilitation kann die Lebensqualität verbessern, Krankheitskomplikationen vorbeugen und Pflegebedürftigkeit vermeiden oder verringern. Alles wichtige Argumente, um Reha-Behandlungen regelmäßig durchzuführen.
Frühzeitigen Rehabilitationsmaßnahmen kommt große Bedeutung zu. Eine stationäre Rehabilitation, die meist zwischen vier und sechs Wochen dauert, kann gerade in frühen Stadien nicht nur körperliche Beeinträchtigungen behandeln, sondern auch die Psyche in einem angemessenen Rahmen in den Fokus rücken. Viele Menschen mit Multipler Sklerose wünschen sich vor allem eines: ein selbstbestimmtes Leben. Höhen und Tiefen stellen den Alltag vieler Betroffener auf den Kopf und können auch für Angehörige eine Herausforderung sein.
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Leider sehen Kostenträger dies nicht immer so. Mit der Folge, dass notwendige Rehabilitationsmaßnahmen in vielen Fällen nicht bewilligt werden. Es empfiehlt sich deshalb bereits im Vorfeld der Antragstellung einige wichtige Punkte zu beachten, um Komplikationen möglichst zu vermeiden.
Formen der Rehabilitation
Es gibt verschiedene Formen der Rehabilitation, die je nach Bedarf und Zustand des Patienten in Frage kommen:
- Ambulante Rehabilitation: Diese Form der Rehabilitation findet in Therapiezentren oder Arztpraxen statt, wobei der Patient weiterhin zu Hause wohnt.
- Stationäre Rehabilitation: Bei dieser Form verbringt der Patient mehrere Wochen in einer Rehaklinik und erhält dort ein umfassendes Therapieprogramm.
- Teilstationäre Rehabilitation: Eine Mischform aus ambulanter und stationärer Rehabilitation, bei der der Patient tagsüber in der Rehaklinik behandelt wird und abends nach Hause zurückkehrt.
Welche Form der Rehabilitation am besten geeignet ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen und Zielen des Patienten ab. Podcast: Multiple Sklerose Welche Vorteile eine ambulante, stationäre und rehabilitative Behandlung an einem Standort für MS-Patient*innen hat, erklären zwei Mediziner des MEDICLIN Krankenhauses und Reha-Zentrums Plau am See in dieser Folge unserer Podcast-Staffel "Ihr Gesundheitsratgeber".
Schwerpunkte der Rehabilitation
Wesentliche Elemente eines umfassenden Therapiekonzeptes sind eine symptom-orientierte Behandlung und damit verbunden eine intensive, störungsspezifische Rehabilitation. Denn die MS zeigt sich als Erkrankung mit vielfältigen Symptomen, die von Gang- und Gleichgewichtsstörungen über Mobilitätseinschränkungen, Ataxie (Störung der Bewegungskoordination) und Tremor (Muskelzittern), Blasen- und Sexualfunktionsstörungen, Schmerzen, Depressionen, Fatigue (erhöhte Erschöpfbarkeit) bis hin zu kognitive Einschränkungen reichen können.
Die Rehabilitation bei MS konzentriert sich auf verschiedene Bereiche, um die Lebensqualität und Selbstständigkeit der Betroffenen zu verbessern:
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- Physiotherapie: Zur Verbesserung der Mobilität, Muskelkraft und Koordination. Physiotherapie zur Verbesserung der Mobilität und Muskelkraft
- Ergotherapie: Für eine bessere Bewältigung des Alltags und zur Förderung der Handlungsfähigkeit. Ergotherapie für eine bessere Bewältigung des Alltags
- Logopädie: Bei Sprach- und Schluckstörungen.
- Psychologische Unterstützung: Bei der Verarbeitung der Diagnose und im Umgang mit Ängsten oder Depressionen. Psychologische Unterstützung bei der Verarbeitung der Diagnose und im Umgang mit Ängsten oder Depressionen
- Kognitives Training: Zur Verbesserung der Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. Die Ergotherapie kann sich auch darauf richten, neben der Bewegungsfähigkeit das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit zu trainieren und zu verbessern.
- Ernährungsberatung: Zur Förderung der allgemeinen Gesundheit und zur Vermeidung von Übergewicht, das die Symptome verschlimmern kann. Ernährungsberatung zur Förderung der allgemeinen Gesundheit und zur Vermeidung von Übergewicht, das die Symptome verschlimmern kann
- Sozialberatung: Hilfestellung bei sozialrechtlichen oder finanziellen Fragen. Beratungsstellen bieten Ihnen auch Hilfestellung bei sozialrechtlichen oder finanziellen Fragen.
Eine Behandlung sollte deshalb stets durch interdisziplinäre, multiprofessionelle Teams erfolgen, zudem müssen durch eine psychologisch geleitete Gesprächstherapie Hilfestellungen bei der Krankheitsbewältigung, geeignete psychoedukative Maßnahmen und eine umfangreiche Informationsvermittlung die Krankheitsverarbeitung gefördert werden.
Ziele der Rehabilitation
Ziel der Rehabilitation ist bei MS die Verbesserung oder Wiederherstellung eingeschränkter oder verloren gegangener Fähigkeiten sowie die Vermeidung von Verschlechterungen und Pflegebedürftigkeit. Die Rehabilitation bei MS zielt darauf ab:
- Funktionsfähigkeit verbessern: Durch gezielte Therapien sollen motorische, sensorische und kognitive Fähigkeiten verbessert oder wiederhergestellt werden.
- Selbstständigkeit fördern: Die Betroffenen sollen lernen, ihren Alltag möglichst selbstständig zu gestalten und Hilfsmittel effektiv einzusetzen.
- Lebensqualität steigern: Durch die Verbesserung der körperlichen und psychischen Gesundheit soll die Lebensqualität der Betroffenen erhöht werden.
- Krankheitsverlauf positiv beeinflussen: Durch die Rehabilitation können Komplikationen vermieden und der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden.
Antragstellung und Bewilligung
Leider sehen Kostenträger die Notwendigkeit von Rehabilitationsmaßnahmen nicht immer so. Mit der Folge, dass notwendige Rehabilitationsmaßnahmen in vielen Fällen nicht bewilligt werden. Es empfiehlt sich deshalb bereits im Vorfeld der Antragstellung einige wichtige Punkte zu beachten, um Komplikationen möglichst zu vermeiden.
Wichtige Punkte vor der Antragstellung
Insbesondere folgende Bereiche bereiten immer wieder Probleme:
- Einhaltung der 4-Jahresfrist: Stationäre Rehabilitationen können grundsätzlich nur alle vier Jahre durchgeführt werden. Dies gilt auch bei MS-Erkrankungen. Die Ansicht MS-Betroffenen stünde jährlich eine stationäre Rehabilitation zu, ist zwar weit verbreitet aber falsch. Nur in Ausnahmefällen, bei dringender medizinischer Notwendigkeit (zum Beispiel nach einem Schub) kann sie auch zu einem früheren Zeitpunkt durchgeführt werden. Diese dringende medizinische Notwendigkeit muss allerdings ausführlich begründet und dargelegt werden. Bereits eingetretene oder konkret drohende gesundheitliche Verschlechterungen müssen vom behandelnden Arzt detailliert beschrieben werden. Allgemeine Formulierungen wie etwa "eine Reha wäre sinnvoll" oder "die Reha ist für die Stabilisierung der Gesundheit erforderlich" führen mit Sicherheit zu einer Ablehnung.
- Ambulante Maßnahmen sind nicht ausgeschöpft: Es gilt der Grundsatz: ambulant vor stationär. Der medizinische Dienst der Krankenkassen prüft bei einem Reha-Antrag deshalb zunächst, ob ambulante Therapien wie z.B. Krankengymnastik oder Ergotherapie überhaupt durchgeführt werden bzw. ob diese in ausreichender Zahl stattfinden. Im Reha-Antrag sollte also immer dargelegt werden, warum keine Therapien durchgeführt werden können oder warum die Frequenz der Therapiemaßnahmen nicht erhöht werden kann. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben, wie z.B. keine geeigneten Therapeuten im regionalen Umfeld, Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit oder auch fehlende Zeitressourcen. Nicht ausgeschöpfte ambulante Maßnahmen müssen begründet werden.
- Fehlendes Reha-Potential: Dieses Argument wird zynischerweise häufig gerade bei schwerer Betroffenen vorgebracht. Dabei zeigen eindrucksvolle Erfahrungen in den Rehakliniken, dass gerade bei schwerer Betroffenen häufig gute Erfolge erzielt werden können. Natürlich nicht im Sinne einer Heilung oder einer umfassenden Herstellung von verloren gegangen Körperfunktionen. Häufig ist es aber für die Betroffenen selbst ein großer Fortschritt, wenn sie wieder selber essen, sich die Nase putzen, selbst telefonieren oder andere alltägliche Verrichtungen wieder selbstständig durchführen können, die Gesunden selbstverständlich erscheinen. Dies wird von den Gutachtern des Medizinischen Dienstes häufig übersehen. Genauso wie die Tatsache, dass eine Stabilisierung des Gesundheitszustandes, also das Verhindern eines weiteren Fortschreitens der Erkrankung, ein ausreichender Grund für eine stationäre Rehabilitation sein kann.
- Kein ausreichender Rehabilitationsbedarf: Sicherlich gibt es MS-Betroffene denen es gesundheitlich so gut geht, dass sie keine Rehabilitation benötigen. Diese Personen stellen in der Regel aber auch keinen Reha-Antrag. Man kann also davon ausgehen, dass zumindest der allergrößte Teil der MS-Betroffenen, die einen Antrag auf stationäre Rehabilitation stellen auch einen entsprechenden Bedarf haben. Daher gilt es im Reha-Antrag umfassend und nachvollziehbar darzulegen, warum eine stationäre Rehabilitation erforderlich ist. Eine MS-Erkrankung alleine ist hierfür kein Grund. Vielmehr müssen die einzelnen Symptome mit ihrer jeweiligen Ausprägung und Behandlungsbedürftigkeit dargestellt werden. Rehabilitationsbedarf muss umfassend und nachvollziehbar dargelegt werden.
Widerspruch bei Ablehnung
Sollte ein Reha-Antrag trotz sorgfältiger Vorbereitung abgelehnt werden kann man dagegen Widerspruch einlegen. Die Erfahrung zeigt, dass rund 50 Prozent der Widersprüche erfolgreich sind. Diese Zahl ist erschreckend hoch, zeigt aber, dass es sich durchaus lohnen kann, für seine Rechte zu kämpfen. Widerspruch gegen eine Ablehnung hat in rund 50% der Fälle Erfolg. Bei einer Ablehnung sollte man unbedingt das Gutachten des medizinischen Dienstes anfordern, um zu erfahren, was letztlich der Ablehnungsgrund war. Dann kann man im Widerspruch nochmals gezielt versuchen die Ablehnungsgründe zu entkräften.
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Sonderformen der Rehabilitation
Es gibt zwei Sonderformen der stationären Rehabilitation bzw. der Einweisung, die einen vereinfachten Zugang zur Reha ermöglichen:
- Anschlussheilbehandlung (AHB): Die Anschlussheilbehandlung ist direkt im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt möglich. Die Antragstellung erfolgt durch den behandelnden Arzt in Zusammenwirken mit dem sozialen Dienst im Krankenhaus. Das Antragsverfahren ist einfacher und kürzer als das Verfahren bei einem normalen Reha-Antrag. Häufig ist es also sinnvoll, während eines Krankenhausaufenthaltes bereits eine AHB einzuleiten. Reha als Anschlussheilbehandlung (AHB) an einen Krankenhausaufenthalt möglich.
- Direkteinweisung durch die Deutsche Rentenversicherung: Für berufstätige Personen, die bei der Deutschen Rentenversicherung versichert sind, besteht die Möglichkeit einer Direkteinweisung in eine Rehabilitationsklinik während eines Krankenhausaufenthaltes durch die dortigen Ärzte, ohne dass zuvor ein Antrag bei der Rentenversicherung gestellt werden muss. Voraussetzung bei MS ist, dass ein akuter Schub vorliegt und die Erwerbsfähigkeit gefährdet ist. Die Verantwortung für das Vorliegen der Voraussetzungen trägt der behandelnde Arzt im Krankenhaus. Direkteinweisung für berufstätige Versicherte der Deutschen Rentenversicherung nach Krankenhausaufenthalt möglich.
Leben mit Multipler Sklerose
Ein Leben mit Multiple Sklerose kann herausfordernd sein, doch es gibt viele Strategien und Maßnahmen, die das Wohlbefinden und den Alltag der Betroffenen erleichtern können:
- Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und gesunden Fetten stärkt das Immunsystem und unterstützt das allgemeine Wohlbefinden. Antientzündliche NahrungsmittelAuch wenn schon viele Studien das Thema Ernährung bei MS untersucht haben, gibt es bislang keine klare Empfehlung. Fakt ist, dass eine ausgewogene Ernährung Ihren Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgt und Ihr Wohlbefinden steigern kann. Gut geeignet ist zum Beispiel eine mediterrane Kost mit viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Fisch. Einige Lebensmittel wirken zudem antientzündlich, da sie viele ungesättigte Fettsäuren und Antioxidantien enthalten:Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse oder Vollkornprodukte enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine. Kaufen Sie bevorzugt reife, regionale Produkte oder greifen Sie zu tiefgekühltem Rohgemüse.Fischsorten wie Makrele, Lachs und Hering sowie grüne Pflanzen enthalten viele wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Essen Sie zweimal pro Woche Fisch und reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum.Kochen und braten Sie mit Raps- oder Sojaöl, das viele gesunde Fette und zudem Vitamin E enthält. Für Salate ist auch Walnuss- oder Leinöl gut geeignet.
- Regelmäßige Bewegung: Schonende Bewegung wie Schwimmen, Yoga oder leichte Kraftübungen fördert die Beweglichkeit und reduziert Müdigkeit. Ein aktives Leben trotz MSFür die Lebensqualität von Betroffenen spielt insbesondere die Bewegungstherapie eine wichtige Rolle, zum Beispiel regelmäßige Physiotherapie und stationäre Rehabilitationsmaßnahmen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass körperliche Aktivität insbesondere die Fatigue-Symptomatik, also andauernde starke Erschöpfung, bessert. Fragen Sie auch Ihren Arzt oder Physiotherapeuten um Rat.Geeignet sind leichtes bis mäßiges Ausdauertraining oder gezielte Kräftigungsübungen im Rahmen Ihrer Möglichkeiten. Mit dem Training fördern Sie Gleichgewicht, Koordination und Kraft und erzielen zudem einen stimmungsaufhellenden Effekt:Bewegen Sie sich wenn möglich zwanzig bis sechzig Minuten pro Tag, entweder am Stück oder in über den Tag verteilten Einheiten von rund zehn Minuten. Bleiben Sie dabei. Spürbare Erfolge erzielen Sie durch regelmäßige Wiederholungen über einen längeren Zeitraum. Wichtiger als Messergebnisse ist Ihr persönliches Empfinden. Die optimale Anstrengung ist, wenn Sie das Training als leicht anstrengend empfinden. Treiben Sie Sport und sorgen Sie gezielt für Phasen der Entspannung. Geeignet sind zum Beispiel Feldenkrais, Yoga, Gymnastik, Rudern, Aquafitness, therapeutisches Reiten oder sogar Rollstuhlsport . Ob Indoor oder Outdoor: Vieles ist möglich!Hören Sie auf Ihren Körper und akzeptieren Sie Ihre persönliche Belastungsgrenze. Pausieren Sie das Training im akuten Schub oder bei einer Infektion.
- Stressmanagement: Stress kann MS-Symptome verstärken. Entspannungstechniken wie Meditation, Atemübungen oder progressive Muskelentspannung helfen, ihn zu reduzieren.
- Soziale Unterstützung: Eine gute soziale Unterstützung durch Familie, Freunde oder Selbsthilfegruppen, beispielsweise über die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, kann eine wichtige emotionale Stütze sein und hilft Betroffenen, mit der Erkrankung umzugehen. Unterstützung: gesucht und gefundenMit Ihrer Erkrankung sind Sie nicht allein! Zahlreiche Patientenorganisationen bieten eine Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige, zum Beispiel der AMSEL e. V. oder die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft. Dort können Sie sich zum Beispiel mit anderen Betroffenen vernetzen, Veranstaltungen besuchen und an gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen.
- Gesunder Schlaf: Ausreichend Schlaf ist wichtig, da Müdigkeit ein häufiges Symptom bei MS ist. Ein geregelter Schlaf-Wach-Rhythmus kann dabei unterstützen.
- Fachliche Begleitung: Regelmäßige Arztbesuche und der Austausch mit Therapeuten helfen dabei, die beste Behandlung für die individuelle Situation zu finden und Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
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