Wenn die Sicht zunehmend unscharf wird und die Bilder kontrastarm und weniger farbig erscheinen, können verschiedene Ursachen dahinterstecken. Eine häufige Ursache ist eine Fehlsichtigkeit wie Kurz-, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung. Aber auch Augenerkrankungen wie Grauer Star oder Grüner Star können die Ursache sein.
Ursachen für Sehstörungen und tränende Augen
Fehlsichtigkeiten
Eine Fehlsichtigkeit wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung kann die Ursache für unscharfes Sehen sein. Bei Kurzsichtigkeit sieht man in der Nähe gut, aber in der Ferne verschwommen. Bei Weitsichtigkeit ist es umgekehrt. Eine Hornhautverkrümmung führt zu einer verzerrten Sicht.
Grauer Star (Katarakt)
Häufig ist eine verschwommene Sicht aber auch das Leitsymptom des sogenannten Grauen Stars. Bei der sogenannten Katarakt trübt sich im Alter die Augenlinse ein und bekommt einen Grauschleier. Unbehandelt schreitet die Eintrübung immer weiter fort. So kann der Graue Star auch zur Erblindung führen. Wenn die Linse im Auge mit zunehmendem Alter eintrübt, setzen Augenärzte und Augenärztinnen künstliche Linsen ein. Doch welche Linse ist die richtige beim Grauen Star?
Neben einer verschwommenen Sicht wird bei einer Katarakt auch das Licht im Auge nicht mehr richtig gebrochen. Die Folge sind Blendungen im Gegenlicht und Nachtblindheit. Zudem legt sich ein Grauschleier über die Augen, alle Gegenstände verlieren an Kontrast und Farbe.
Hornhauttrübung
Ein verschwommener, unklarer Blick kann aber auch auf eine Trübung der Hornhaut hinweisen. Die Hornhaut ist der glasklare, von Tränenflüssigkeit benetzte vordere Teil des Auges. Wie die Haut den Körper schützt sie das Auge vor Einwirkungen von außen. Wird die Endothelschicht der Hornhaut zerstört, führt das zu einem verschwommenen, unklaren Blick. Betroffene haben das Gefühl, sie schauen durch einen Nebel oder durch eine verschmierte Windschutzscheibe. Jede noch so kleine Veränderung der Hornhaut kann dramatische Folgen für die Sicht haben.
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Grüner Star (Glaukom)
Engt sich das Gesichtsfeld immer mehr ein, so dass das Auge nicht mehr alle Bereiche des Blickfeldes gleich gut erkennen kann, steckt oft ein Grüner Star dahinter. Experten sprechen bei dem begrenzten Feld von Skotom. Das Glaukom ist der Überbegriff für verschiedene Augenerkrankungen, die bedingt durch einen erhöhten Augeninnendruck zu einer Schädigung des Sehnervs und der Netzhaut führen. Schreitet der Grüne Star fort, führt er zu weiteren Sehstörungen und zur Erblindung. Es ist wichtig, die Blickfeldausfälle als Warnzeichen frühzeitig zu erkennen. Denn die Schäden sind irreversibel.
Glaukom oder Grüner Star steht für verschiedene Augenkrankheiten, bei denen der Sehnerv geschädigt wird. Plötzliche Farbveränderungen sowie farbige Lichtblitze und dunkle Flecken sind die häufigsten Erscheinungsformen eines eingeschränkten Blickfeldes beim Grünen Star. Durch eine veränderte Lichtbrechung legen sich farbige Ringe oder Höfe um helle Lichtquellen.
Netzhautablösung
Lichtblitze, schwarze Rußflecken, "fliegende Mücken" (Mouches volantes) sind typische Symptome für eine akute Netzhautablösung. Die sogenannte Ablatio retinae im Inneren des Auges ist zwar nicht schmerzhaft, aber ein akuter augenärztlicher Notfall. Betroffene sollten umgehend zum Augenarzt gehen. Schnell behandelt kann die Augenärztin die Netzhautablösung in den Griff bekommen.
Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)
Bei der AMD wird die Netzhaut der Augen zerstört. Das Bild ist verschwommen und verzerrt, die Sehstärke verschlechtert sich rapide.
Keratokonus
Wenn die Hornhaut besonders stark verformt ist, spricht man von einem Keratokonus. Mit einer Brille kann diese Sehschwäche ab einem bestimmten Grad der Erkrankung nicht mehr ausgeglichen werden.
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Sehnervenentzündung (Optikusneuritis)
Zu den Symptomen einer Sehnervenentzündung zählen eine verschwommene Sicht und Schmerzen im Auge. Die Optikusneuritis ist eine Entzündung des Sehnervs, die meist zu einem gestörten Sehvermögen auf einem Auge führt. Die Beschwerden bessern sich üblicherweise im Laufe von Tagen bis Wochen. In einigen Fällen kann eine Sehnervenentzündung jedoch auch als Teil der Erkrankung Multiple Sklerose (MS) auftreten.
Das typische Symptom ist eine Beeinträchtigung des Sehvermögens mit mäßigen Schmerzen hinter dem Augapfel, die beim Bewegen der Augen stärker werden. In 75 % der Fälle tritt die Erkrankung einseitig auf, es können jedoch auch beide Sehnerven betroffen sein. Die Sehstörungen können unterschiedliche Ausmaße bis zum Sehverlust reichen. An der Stelle, an der der Sehnerv das Auge verlässt (blinder Fleck), kann sich ein Ödem bilden.
Weitere Zeichen einer Sehnervenentzündung können vermindertes Kontrastempfinden, (von Auge zu Auge) verändertes Farbsehen und teilweiser Gesichtsfeldausfall sein. Teilweise kann auch eine Regenbogenhautentzündung auftreten.
Die Symptome entwickeln sich meist im Laufe von Stunden bis wenigen Tagen. Auch die Wahrnehmung von Lichtblitzen kann Ausdruck der Erkrankung sein. Da eine Sehnervenentzündung im Rahmen einer Multiplen Sklerose (MS) auftreten kann, sind weitere neurologische Symptome wie Missempfindungen oder Schwindel möglich.
Augendruck
Schmerzen oder ein Druckgefühl an den Augen können auf unterschiedliche Arten wahrgenommen werden. Sie können als pochende Schmerzen auftreten oder sich durch ein Stechen oder Brennen äußern. Auch der Ort des Auftretens variiert.
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Der Innendruck des Auges wird von Expertinnen und Experten als „intraokularer Druck“ bezeichnet. Er spielt eine wichtige Rolle für die Wölbung der Hornhaut und auch, um den Abstand zwischen der Netzhaut, der Augenlinse und der Hornhaut zu erhalten. Die Flüssigkeit, das sogenannte Kammerwasser, ist dafür zuständig, Nährstoffe zur Linse und zur Hornhaut zu transportieren. Der Augeninnendruck ist nicht immer gleich, sondern bewegt sich zwischen 10 und 21 mmHg. Liegt der Druck dauerhaft darüber, können nachhaltige Schäden am Auge entstehen. Betroffene bemerken eine Veränderung allerdings häufig erst spät, da ein geringgradig erhöhter Augeninnendruck in der Regel schmerzlos ist.
Bindehautentzündung
Die Bindehautentzündung ist eine sehr häufig vorkommende Erkrankung am Auge. Durch eindringende Bakterien, Viren oder andere Fremdkörper kann sich die empfindliche Bindehaut entzünden. Typisch für Bindehautentzündungen ist ein gerötetes, tränendes, häufig verklebtes Auge. Durch Allergien gereizte Augen können ähnliche Symptome haben wie bei einer Bindehautentzündung.
Trockene Augen
Häufig unterschätzt ist das Druckgefühl, das durch trockene Augen entstehen kann. Teilweise kann sich das sogar in sehr unangenehmen Kopfschmerzen äußern. Wenn man sich aber vorstellt, dass bei einem Mangel an Tränen bzw. die regelmäßige Ergänzung der körpereigenen Tränenproduktion mit sogenannten Tränenersatzmitteln kann unkompliziert Abhilfe schaffen. Auch die Lidrandhygiene oder Lidrandmassage wirkt sich meist sehr positiv aus. Durch die regelmäßige Massage wird die Funktion der Meibomdrüsen, also der Talgdrüsen, die den lipidhaltigen Teil des Tränenfilms produzieren, angeregt und die Ausführgänge freigelegt.
Der Tränenfilm ist in jedem Auge ein wichtiger Schutz vor mechanischen Fremdkörpern. Zudem versorgt der Tränenfilm das Auge mit Sauerstoff, sorgt für scharfes Sehen und schützt vor Infektionen. Der Flüssigkeitsfilm der Tränen wird mit jedem Lidschlag erneuert. Wenn das Lid sich also schließt, wird die Hornhaut mit Tränenflüssigkeit benetzt und befeuchtet. Die Tränenflüssigkeit enthält wichtige Lipide, die dafür sorgen, dass der Tränenfilm nicht so schnell verdunstet.
Bildschirmarbeit reduziert den Lidschlag von normal zwölf bis 14 Mal pro Minute auf vier bis sechs zum Beispiel bei konzentrierter Arbeit. Der Tränenfilm wird instabil.
Gerstenkorn
Ursache für das Gerstenkorn (med. Hordeolum) ist das Eindringen von Bakterien in die Schweiß- und Talgdrüsen des Auges. Am Rand oder auf der Innenseite des Augenlids bildet sich dann ein kleines, mit Eiter gefülltes Knötchen, welches keinesfalls durch den Patienten selbst geöffnet werden darf, um schlimmere Infektionen zu vermeiden. Häufig empfinden Betroffene durch das Gerstenkorn einen unangenehmen Druck am Auge. In der Regel heilt das Gerstenkorn auch ohne Medikamente innerhalb weniger Tage wieder ab.
Grüner Star (Glaukom) und Augendruck
Augenschmerzen und ein Druck auf den Augen können auch akute Symptome (Glaukomanfall) des behandlungsbedürftigen Grünen Stars, in der Fachsprache auch Glaukom genannt, sein. Häufig ist mit dem Grünen Star ein veränderter Augeninnendruck verbunden und sollte so früh wie möglich erkannt werden. Denn bei unbehandelter langfristiger Erhöhung des Augendrucks sind bleibende Schäden nicht auszuschließen. Eine akute Erhöhung des Augeninnendrucks (Glaukomanfall) geht häufig einher mit geröteten, tränenden Augen und einer deutlichen Sehverschlechterung. Bei geringgradiger Erhöhung bemerkt der Betroffene den erhöhten Augeninnendruck selbst häufig nicht.
Überlastung der Augen
Auch eine Überlastung der Augen kann sich in einem Druckgefühl äußern. Grund dafür ist häufig eine nicht oder nicht ausreichend korrigierte Sehschwäche wie etwa eine Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit. Daher ist es ratsam, regelmäßig die Sehstärke fachkundig überprüfen zu lassen.
Entzündeter Sehnerv
Eine mögliche Ursache für ein Druckgefühl auf den Augen kann auch ein entzündeter Sehnerv sein. Es gibt eine Vielzahl an weiteren möglichen Gründen wie die Entzündung verschiedener Gewebe im Auge (z.B. Uveitis), die bei plötzlichem Auftreten oder besonderer Schwere (z.B. gerötetem und tränendem Auge oder gleichzeitiger Sehverschlechterung) umgehend augenärztlich abgeklärt werden sollten.
Verspannungen und Kopfschmerzen
Verspannungen sind die häufigste Ursache von Kopfschmerzen. Fast jeder hat schon einmal unter einem dumpfen Druckgefühl im Kopf gelitten - viele Menschen empfinden dabei vor allem einen Druck hinter beiden Augen. Auch viele Migränepatienten klagen regelmäßig über Augenschmerzen bzw. Clusterkopfschmerzen bezeichnen sehr heftige, einseitig auftretende Kopfschmerzen im Bereich des Auges oder der Schläfe. Typische Begleitsymptome sind Augentränen, ein etwas hängendes Augenlid sowie eine laufende Nase. Sind die Clusterkopfschmerzen vorbei, sind die Patienten in der Regel symptomlos. Betroffene Menschen empfinden häufig in der akuten Phase ein starkes Druckgefühl hinter dem Auge.
Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen
Durch die räumliche Nähe im Kopf führen Hals-Nasen- und Ohren-Erkrankungen auch häufig zu schmerzenden Augen oder einem erhöhten Druckgefühl auf den Augen. Schließlich ist ein Großteil der Augenhöhle gleichzeitig die Begrenzung der Nasennebenhöhle. Bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen (med. Möglich, wenn auch sehr selten, ist die Ursache für diese Art der Beschwerden, dass ein Tumor in der Nasennebenhöhle den Druck auf den Augen auslöst.
Lichtscheue (Photophobie)
Tatsächlich meiden Menschen mit Lichtscheu helles Licht nach Möglichkeit, ob im Freien oder in Innenräumen. Hauptursachen einer Photophobie sind Augenkrankheiten und neurologische Erkrankungen. Das erklärt häufige Begleitsymptome wie tränende Augen oder Kopfschmerzen. Eine psychische Störung, zum Beispiel eine Angsterkrankung, ist eher selten der Grund.
Manchmal lösen die Lichtreize auch bestimmte Begleitsymptome aus, etwa Augentränen, Kopfschmerzen und Übelkeit. Anhaltende Lichtscheu ist selten. Besonders unangenehm wird es, wenn das Licht auch in Innenräumen nicht gut vertragen wird. Denn bei überempfindlichen Augen können im Prinzip alle Lichtquellen - natürliche wie künstliche - stören. Ganz zu schweigen von direktem Sonnenlicht: Es ist noch etwa zehnmal heller als Tageslicht. Manche Betroffenen wagen sich aber selbst bei bewölktem Himmel tagsüber nur mit Sonnenbrille nach draußen.
Hinweis: Falls jemand in Innenräumen eine Sonnenbrille benötigt, spricht das für eine Photophobie. Man sollte auf jeden Fall ärztlichen Rat suchen.
Entzündete Augen - zum Beispiel bei einer Bindehautentzündung oder Hornhautentzündung - reagieren empfindlicher auf Lichtreize. Kann das Auge den Lichteinfall nicht richtig steuern, überfordert das die Netzhaut: Sie muss die Lichtreize in erster Instanz verarbeiten. So verwundert es nicht, dass auch bei Erkrankungen der Netzhaut wie etwa Makuladegeneration die Lichtempfindlichkeit der Augen zunehmen kann. Lichtscheu kennzeichnet auch einige neurologische Krankheiten - Paradebeispiel ist die Migräne. Auf die Frage, was Photophobie ist, heißt es tatsächlich oft: "etwas Migräneartiges". Daneben kommt sie mitunter bei Kopfschmerzkrankheiten wie Spannungskopfschmerz oder Clusterkopfschmerz vor.
Ob auch psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Panikstörungen eine Photophobie auslösen können, ist unklar. Manchmal liegt der Auslöser gewissermaßen auf der Hand, zum Beispiel ein Pflegemittel für Gesicht, Haare oder Augen.
Was tun bei Druck auf den Augen?
Ein Druckgefühl auf den Augen kann unterschiedlichste Ursachen haben. In vielen Fällen ist diese harmlos und der Druck auf den Augen verschwindet von allein wieder. Allerdings sind auch schwerwiegendere Ursachen für die Augenschmerzen denkbar, weswegen bei plötzlich auftretenden, starken oder anhaltenden Schmerzen ein Arztbesuch angeraten ist.
Wichtig ist es, dass Sie den Grund für das Druckgefühl herausfinden. Wenn der Druck jedoch auch nach einiger Zeit nicht verschwindet, gilt es eine Expertin oder einen Experten aufzusuchen, um behandlungsbedürftige Erkrankungen auszuschließen.
Diagnose und Therapie
Der Arzt - meist ein Ophthalmologe oder Neurologe - wird gründlich nach möglichen Auslösern suchen. Konkrete Angaben zu Ihrer Krankengeschichte, zu Krankheiten, die bei nahen Verwandten häufiger aufgetreten sind, zu Ihren Lebensgewohnheiten und Ihrer Berufstätigkeit können ihm dabei helfen.
Ein sorgfältiger Augencheck ist bei mutmaßlicher Augenerkrankung selbstverständlich. Achtung: Häufig müssen dazu die Pupillen mit Augentropfen erweitert werden. Das führt zu erhöhter Blendung und verschwommenem Sehen, man ist vorübergehend nicht fahrtüchtig. Nach wenigen Stunden klingt die Medikamentenwirkung wieder ab.
Bei Anhaltspunkten für ein trockenes Auge untersucht der Augenarzt auch die Tränenflüssigkeit. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Häufig kommen zum Beispiel Augentropfen, Augensalben oder Augengels mit bestimmten Wirkstoffen zum Einsatz.
Kopfschmerzerkrankungen behandeln im Allgemeinen Neurologen. Geeignete Medikamente können Schmerzanfälle durchbrechen, andere Arzneistoffe wirken vorbeugend. Der Neurologe kontrolliert die Behandlung sorgfältig.
Eventuell ist in manchen Situationen mit besonders lichtempfindlichen Augen eine Sehhilfe mit Kantenfiltergläsern hilfreich. Die Gläser filtern bestimmte Bereiche des Lichtspektrums wie sichtbares Blau heraus, lassen allerdings auch weniger Licht ins Auge.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Gehen Sie bei erhöhter Blendempfindlichkeit oder Lichtscheu baldmöglich zum Augenarzt (Ophthalmologe). Lassen Sie sich unverzüglich zum Ophthalmologen oder in die Notaufnahme einer Augenklinik bringen, wenn Sie weitere Beschwerden haben wie starke Rötung eines oder beider Augen, Schmerzen, Augentränen, Sekretabsonderung, Lichtscheu, Sehminderung, Lidkrampf, Trübung am Auge, Verfärbung des Augenweiß oder andere Veränderungen des Augapfels, zum Beispiel Verhärtung oder Verlagerung. Rufen Sie bei Symptomen wie zum Beispiel ungewöhnliche oder besonders starke Kopfschmerzen und Lichtscheu, hohes Fieber, ausgeprägter Schwindel, starke Übelkeit, Nackensteifigkeit, Lähmungen oder Sehstörungen den Notarzt (Notruf 112).